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Scheibler - Normalroute 2978m schwer

Extrem langer Anstieg durch das Moostal

Letzter Schneefall
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Schneehöhe
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SepOktNovDezJanFebMarAprMaiJunJulAug
TalStanzertalTalortSankt Anton
AusgangspunktSankt Anton (1316m) EndpunktSankt Anton (1316m)
StützpunktDarmstädter Hütte 2384m, Winterraum offen
KartenmaterialAV-Karte Verwallgruppe - Mittleres Blatt 1:25 000
TourentypHochalpintourMax. Hangneigungüber 40°
SkitechnikschwerGletscherNein
KlettertechnikkeineSpaltengefahrNein
Potentielle
Lanwinenhänge
punktuellAufstiegshilfeja
AufstiegAbfahrt
Höhe1700 m1700 m
Distanz13.1 km12.8 km
Zeit4 ¾ St.¾ St.
ExpositionOO
Skitour Scheibler - Normalroute 2978mSkitour Scheibler - Normalroute 2978m

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
54321Gipfelhang
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Lawinenwarndienst Tirol
Der Scheibler 2978m ist von Sankt Anton aus gesehen ein sehr entlegenes Tourenziel, mit einem immens langen „Talhatscher“ durch das Moostal (ca. 13 Kilometer). Und skifahrerisch gibt die Tour erst ab einer Seehöhe von ca. 2000m, ab dem Kartellstausee dann wirklich etwas her. Häufiger anvisiert wird der Scheibler erst seit dem Bau der Rendlbahn, wodurch die Tourenziele im hinteren Moostal für die meisten Tourengeher erstmals so richtig in den Fokus rücken konnten. So muss man sich auch zur touristischen Hochsaison, zumal das Tourenskifahren am Arlberg seit jeher große Tradition bei den Gästen besitzt, auf einiges an Bewegung einstellen. Im Frühjahr allerdings, wenn die Lawinenverhältnisse im Moostal zumeist günstiger und die Tourengeher aus dem Rendlskigebiet deutlich seltener werden und grundlegend ein sehr früher Aufbruch notwendig ist, kann man hier auch durchaus recht einsam unterwegs sein. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit den Aufstieg mit der Rendlbahn zu kombinieren. Mit Stand Wintersaison 2015/16 kostete die Tourenkarte 17€. Grundsätzlich problematisch ist die Parkplatzsituation in Sankt Anton. Bei der alten Talstation der Rendlbahn sollte man aber doch ein Plätzchen finden können. Wie gesagt, der Anstieg durch das Moostal heißt ganz einfach Kilometer fressen. Dafür tut sich einem dann ab dem Kartellstausee aber ein grandioses, hochalpines Szenario zwischen Kuchenspitze 3148m und Scheibler 2978m auf. Beim Aufstieg in Richtung Kuchenjöchli 2730m halten wir uns im Normalanstieg an den Sommerweg hinauf zur Darmstädter Hütte 2384m und dann weiter entlang dem Apothekerweg. Das Gelände an sich ist weitläufig und es würde auch nichts gegen einen Anstieg im Talboden unterhalb der Darmstädter Hütte 2384m sprechen. Nur im Hochwinter, da müssen die Lawinenverhältnisse in jedem Fall passen, denn aus den umliegenden Steilflanken können nämlich durchaus große Tallawinen abgehen und man wäre hier im Anstieg zwischen Saumspitze 3039m, Faselfadspitze 2993 und Kuchenspitze 3148m nicht der erste Lawinentote. Aber gerade im Frühjahr bei einem harten Schmelzharschdeckel und rechtzeitigem Aufstieg gelangt man problemlos bis an den Fuß der steilen Ostflanke am Scheibler. Gut trainierte und alpintaugliche Tourengeher mit einer perfekten Spitzkehrentechnik können dann bei sicheren Lawinenverhältnissen den direkten Aufstieg wagen. Bei besten Verhältnissen gelangt man mit angeschnallten Skiern bis wenige Höhenmeter unter den Gipfel. Die letzten Meter im Stapf auf den Gipfel sind problemlos bewältigbar.
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Höhenprofil
Höhenprofil Scheibler - Normalroute 2978m
Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
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