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Kaltenberg 2896m Haute Route extrem

Mit dem Lauf der Sonne

Letzter Schneefall
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
SepOktNovDezJanFebMarAprMaiJunJulAug
TalKlostertalTalortLangen
AusgangspunktRauz (1635m) EndpunktLangen (1165m)
Stützpunkt
KartenmaterialAV-Karte Blatt 3/2 Lechtaler Alpen - Arlberggebiet 1:25 000
TourentypHochalpine ÜberschreitungMax. Hangneigungüber 40°
SkitechnikschwerGletscherNein
KlettertechnikI.-GradSpaltengefahr0
Potentielle
Lanwinenhänge
wiederholtAufstiegshilfe1
AufstiegAbfahrt
Höhe2000 m2470 m
Distanz9.5 km12.5 km
Zeit5 St.1 ½ St.
ExpositionN,O,NSO,N,W
Skitour Kaltenberg 2896m Haute RouteSkitour Kaltenberg 2896m Haute Route

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Landeswarnzentrale Vorarlberg
Dieser großartigen hochalpinen Überschreitung im Vorarlberger Teil der Verwallgruppe kann man durchaus den Beinamen Haute Route verleihen, zumal man an einem Tag in Summe 22 Kilometer zurücklegt, sowie im Aufstieg, als auch in der Abfahrt 5500 Höhenmeter zu bewältigen hat. Im bergsteigerischen Mittelpunkt steht dabei der Kaltenberg 2896m, der alpine Höhepunkt dieser Tour. Doch wem es um einen Gipfelsieg am Kaltenberg 2896m geht, den kann man sich auch etwas „einfacher“ erarbeiten. Dafür ist es nicht notwendig die Felle dreimal auf- und dreimal abzuziehen. Für diese Tour muss man vor allem die Freude für das Skibergsteigen im Allgemeinen, sowie die Begeisterung für das ursprüngliche Skifahren auf Naturschnee im natürlichen Gelände mitbringen. Wenn man das hat und die richtigen Schnee- und Wetterbedingungen abwartet, dann kann man sich eine der ganz großen Skitouren im Arlberggebiet erarbeiten. Der beste Zeitpunkt für die Tour, sofern es die Schneelage zulässt, stellt das Ende der Wintersaison im Tourismus dar. Davor ist hier einfach zu viel los und außerdem muss man optimale Firnbedingungen abwarten, damit man auf allen drei Abfahrten sichere und beste Schneebedingungen vorfindet. Ins Zentrum der Tour rückt dabei die Sonne und ihr jeweiliger tageszeitlicher Stand dar. Sie sollte eigentlich der Verbündete auf dieser Tour sein, sofern man die Tour nicht bei ungünstigen Wetterbedingungen angeht. Der Aufstieg von Rauz 1635m auf die Maroiköpfe 2522m stellt kein Problem dar. Bei dieser Tour im Frühjahr auf die Lifte zu setzen, wäre aber ein Fehler, weil man dann im Normalfall schon zu spät dran wäre. Denn die Südosthänge hinunter ins Maroital firnen schon am frühen Vormittag auf und so bietet bereits die erste Abfahrt Firngenuss vom Feinsten. Der zweite Aufstieg führt uns hinauf zum Kaltenberg 2896m. Die Gipfelbesteigung selbst ist durch entsprechende Sicherungen im Fels deutlich entschärft worden und so praktisch für jeden, der es sich zutraut, zu meistern. Auf der zweiten Abfahrt über die Nordostflanke am Kaltenberg 2896m hinunter zu den Kaltenbergseen darf man mit Recht auf Pulverschnee hoffen. Die Abfahrt kann man in vollen Zügen genießen, denn um diese Zeit, insbesondere unter der Woche, wird man hier oftmals alleine sein. Doch für lange Pausen reicht die Zeit nicht. Einerseits will man auch auf dem letzten Anstieg, der wiederum durch 35° bis 40° steiles Gelände führt, möglichst sicher die nächste Einsattelung erreichen und andererseits dürfen wir bei der letzten Abfahrt auf keinen Fall zu spät dran sein. Aber wie bereits erwähnt, die Sonne ist dabei unser Verbündeter. Auf dem letzten Anstieg, der gegen Nordosten zu exponiert ist, sollte sie dem Schnee noch nicht allzu viel anhaben können und in die westlich exponierten Steilhänge hinab ins Nenzigast Tal fällt die Sonne ja erst ab der Mittagszeit (Sommerzeit!) so richtig ein. Sofern man das richtige Timing einhält, wird man auf dieser großartigen Westflanke am Kaltenberg 2896m über gut 850 Höhenmeter hinab ins Nenzigast Tal nochmals mit Firnschnee vom Feinsten verwöhnt. Wer hier aber zu spät dran ist, begibt sich in Lebensgefahr! Ohne die entsprechenden konditionellen Voraussetzungen sollte man diese Tour also nicht ins Auge fassen. Unten im Nenzigast Tal ist das Abfahrtsvergnügen aber noch lange nicht zu Ende. Erst ab der Nenzigast Alm 1476m wechselt man vom Schwung-, endgültig in den Schussmodus, um möglichst mit wenig Schiebeaufwand hinaus nach Langen zu gelangen, wo man sich ein Taxi zurück nach Rauz organisieren muss.
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Dienstag Mittwoch Donnerstag
Höhenprofil
Höhenprofil Kaltenberg 2896m Haute Route
Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
FotosWebcamsHangneigungenGefahrenstellenInfrastrukturAV-HüttenOrteAufstiegs-VariantenAbfahrts-Varianten
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