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Rojen Haute Route extrem

Ausgedehnte Überschreitung über die drei Hauptgipfel des Rojentales

Letzter Schneefall
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
SepOktNovDezJanFebMarAprMaiJunJulAug
TalRojentalTalortRojen
AusgangspunktRojental (1925m) EndpunktRojental (1925m)
Stützpunkt
KartenmaterialBlatt 249bis Nauders Landeskarte der Schweiz 1:50 000
TourentypAlpintourMax. Hangneigung35 - 40°
SkitechnikleichtGletscherNein
KlettertechnikkeineSpaltengefahrNein
Potentielle
Lanwinenhänge
punktuellAufstiegshilfeja
AufstiegAbfahrt
Höhe1925 m2260 m
Distanz9.2 km11.9 km
Zeit4 ¾ St.1 ½ St.
ExpositionN,NO,SWS,SW,NO
Skitour Rojen Haute RouteSkitour Rojen Haute Route

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Lawinenwarndienst Südtirol
Die Rojen Haute Route ist eine großartige Überschreitung, die uns über die drei höchsten Gipfel des Rojentales, die Elferspitze 2926m, die Rassasspitze 2941m und den Griankopf 2896m führt. Dabei werden während 6,5 Stunden 1925 Höhenmeter im Aufstieg und 2260 Höhenmeter in der Abfahrt überwunden. Die gesamten dabei zurückgelegten Entfernungskilometer betragen 21,1 km. Das sind die nackten Zahlen der Tour, entscheidend aber ist das ideale Skitourengelände, in dem man sich für eine solche Hochtour befindet. Alle drei Gipfel können durchgängig mit Skiern bestiegen werden und das Tourengelände ist immer gut einsehbar, sodass die Orientierung bei gutem Wetter leicht fällt. Gute und stabile Wetterverhältnisse sind bei dieser großen Überschreitung sowieso Grundvoraussetzung. Die Lawinengefahr muss sehr gering und der Schnee sollte idealerweise allgemein gut gesetzt sein, sodass man sich durchwegs auf einem kompakten Schmelzharschdeckel bewegt. Die ideale Zeit dafür ist zumeist der Monat April. Man sollte sich keinen überdurchschnittlich warmen Tag aussuchen, sodass die Schneedecke vor allem an den südexponierten Hängen nicht zu rasch aufweicht. Von der Streckenführung her gesehen ist die Route nämlich optimal angelegt. Die Elferspitze 2926m besteigt man weitestgehend über nördlich exponiertes Gelände. Der erste, südexponierte Steilhang an der Elferspitze 2926m wird dann idealerweise bereits aufgefirnt haben. Im Westkar hinunter ins Vallungtal werden die Skier aber wohl noch meist rattern. Der Aufstieg auf die Rassasspitze 2941m verläuft wiederum in nordexponierten Gelände. Die Sonne wird dem Schnee somit hier am späteren Vormittag noch kaum etwas anhaben. Die Abfahrt an der Rassasspitze 2941m hinab zum Schlinigpass 2300m ist dann bis auf den ersten, steilen Gipfelhang gegen Südwesten zu orientiert. Bei optimalem Verlauf sollte hier der Firn so richtig schön schmieren. Beim Aufstieg auf den Griankopf 2896m dreht das Gelände gegen Nordwesten. Damit sollte man auch hier noch genügend Luft haben, um bei stabilen Schneedeckenverhältnissen den Griankopf 2896m zu erreichen. Die nordexponierte Abfahrt vom Griankopf 2896m hinaus ins Rojental wird dann gerade rechtzeitig zur Abfahrtszeit am frühen Nachmittag ebenfalls aufzufirnen beginnen. Sollte man die Tour zu einem Zeitpunkt angehen, da die Schöneben Bahnen bereits geschlossen haben, muss man sich darauf einstellen nicht 1925 Höhenmeter, sondern in Summe 2260 Höhenmeter im Aufstieg zu absolvieren.
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Höhenprofil
Höhenprofil Rojen Haute Route
Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
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