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Furgler 3004m von See aus schwer

Der lange Anstieg vom Paznaun aus

Letzter Schneefall
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
SepOktNovDezJanFebMarAprMaiJunJulAug
TalPaznaunTalortSee
AusgangspunktSee/Neder (1260m) EndpunktSee/Neder (1260m)
Stützpunkt
KartenmaterialÖK Blatt 144 Landeck 1:25 000 V
TourentypHochalpintourMax. Hangneigungüber 40°
SkitechnikmittelGletscherNein
KlettertechnikkeineSpaltengefahrNein
Potentielle
Lanwinenhänge
punktuellAufstiegshilfeNein
AufstiegAbfahrt
Höhe1745 m2745 m
Distanz8.0 km7.8 km
Zeit3 ½ St.1 St.
ExpositionNW,NONO,NW
Skitour Furgler 3004m von See ausSkitour Furgler 3004m von See aus

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Lawinenwarndienst Tirol
Der Furgler ist der östlichste 3000er in der Samnaungruppe und ein beliebtes Tourenziel, nicht nur weil er vom Skigebiet See aus mit einem relativ kurzen Anstieg zu erreichen ist. Wer aber die Skilifte meiden will und den klassischen, bis zu 8 Kilometer langen Anstieg vom Tal aus wählen möchte, der startet am besten vom Ortsteil Neder 1260m aus. Das Problem ist hier allerdings, bei viel Schnee einen adäquaten Parkplatz zu finden. Bei höflicher Nachfrage wird einem aber schon mal der hauseigene Parkplatz angeboten. Die einzige Alternative, die bliebe, wäre ein Start direkt bei der Talstation der Seilbahn. Der Aufstieg erfolgt dann entlang der Skipiste. Diese müssen auch wir anpeilen, allerdings verläuft so der Anstieg zunächst einmal über freies Gelände. Der Skipiste folgen wir dann bis zum Istalanzbach. Dort setzen wir im freien Gelände dem Sommerweg folgend auf der orographisch linken Talseite den Aufstieg fort. Meist sind hier schon gut sichtbar Spuren vorhanden. Im Bereich eines Forstweges wechseln wir später über eine Brücke auf die orographisch rechte Talseite. Über den Auslauf eines Lawinenstriches, der im Sommer von dichtem Erlenwald (dementsprechend viel Schnee braucht es hier) markiert wird, erreichen wir nun endlich freies und vor allem auch sehr weitläufiges Tourengelände. Bis hinauf zum Furglerjoch 2748m kann man recht problemlos in angenehmer Steigung die Aufstiegsspur anlegen. Erst ab dem Furglerjoch 2748m beginnen nun die eigentlich lawinengefährdeten Passagen. Das gut kupierte Gelände erweist sich dabei durchaus von Vorteil, sodass keine größeren, zusammenhängenden Lawinenhänge anzutreffen sind. Auf der anderen Seite aber ist der Gipfelaufbau des Furgler 3004m ziemlich windanfällig, was hier zumeist für Schneeverfrachtungen sorgt. Den Gipfel selbst kann man über eine letzte Steilstufe bei sicheren Verhältnissen direkt mit Ski erreichen, oder man weicht auf den kurzen Südostgrat aus und stapft die letzten Meter hinauf. Allerdings gibt es dann noch ein Stück eines breiten Ostrückens, welcher regelmäßig mächtige Wechten aufweist. Hier sollte man entsprechenden Abstand halten. Was nicht sehr bedrohlich aussieht, hat vor Jahren leider einem erfahrenen Alpinisten bei einem Lawinenabgang das Leben gekostet. Die Abfahrt erfolgt im Bereich des Aufstieges. Was sturzgefährdete Skifahrer im Bereich des Gipfelaufbaues noch beachten sollten, der sehr steinige Untergrund räumt kaum Sturzraum ein, nicht einmal zur Zeit schneereicher Winter. Ein Helm kann hier durchaus von Nutzen sein.
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Höhenprofil
Höhenprofil Furgler 3004m von See aus
Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
FotosWebcamsHangneigungenGefahrenstellenInfrastrukturAV-HüttenOrteAufstiegs-VariantenAbfahrts-Varianten
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