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Übersicht » Ötztaler Alpen | Ötztal - Vent - Vernagthütte |

Hinterer Brochkogel 3625m Überschreitung extrem

Ist nur etwas für erfahrene Skibersteiger

Letzter Schneefall
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
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TalÖtztalTalortVent
AusgangspunktVernagthütte (2755m) EndpunktVernagthütte (2755m)
StützpunktVernagthütte, (Von Anfang März bis Mai geöffnet)
KartenmaterialAV-Karte Ötztaler Alpen - Weißkugel 1:25 000
TourentypHochalpine GletschertourMax. Hangneigungüber 40°
SkitechnikextremGletscherJa
KlettertechnikI.-GradSpaltengefahrmäßig
Potentielle
Lanwinenhänge
punktuellAufstiegshilfeNein
AufstiegAbfahrt
Höhe1100 m1100 m
Distanz6.7 km8.0 km
Zeit4 St.¾ St.
ExpositionS,SW,NSW,S
Skitour Hinterer Brochkogel 3625m ÜberschreitungSkitour Hinterer Brochkogel 3625m Überschreitung

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Lawinenwarndienst Tirol
Der Hintere Brochkogel 3625m steht ganz eindeutig im Schatten des höchsten Berges Tirols, der Wildspitze 3768m. Aber wohl nicht nur, weil er ca. 150 Höhenmeter niedriger ist, sondern weil er vom Taschachferner aus sowohl über den Südostgrat (Normalroute), als auch über den Nordgrat, oder auch die Nordflanke das durchaus anspruchsvollere alpine Ziel darstellt und somit deutlich mehr alpine Erfahrung, sowie Trittsicherheit erfordert als die Wildspitze 3768m über den Normalweg. Um an unser Ziel zu gelangen, müssen wir vom Vernagtferner auf den Taschachferner wechseln. Schlüsselstelle dabei ist die Steilstelle des Brochkogeljochs 3423m. Bis hierher ist die Tour einfach und verläuft in unproblematischem, teils vergletschertem Gelände. Der Vernagtferner präsentiert sich hier spaltenarm und ist im Frühjahr normalerweise problemlos zu begehen. Abseits der 1850er Moräne nördlich der Vernagthütte 2755m sind auch Lawinen bis an den Fuß des Brochkogeljochs 3423m kein Thema. Bei günstigen Firnbedingungen im Frühjahr ist das Joch auch problemlos zu bewältigen. Eispickel und Steigeisen können allerdings bei ungünstigen Verhältnissen durchaus zum Einsatz kommen. Ab dem Brochkogeljoch 3423m geht es nun in flachem Anstieg in einer weiten Schleife über den Taschachferner an den Fuß des Hinteren Brochkogels 3625m. Unterhalb der Nord- und Ostflanke in entsprechendem Sicherheitsabstand quert man in Richtung Süden auf das Mitterkarjoch 3470m zu. Etwas östlich des Jochs steuert man über einen recht steilen Hang hinweg auf den Beginn des Südostgrates zu. Spätestens bei Pt.3540m muss man die Ski abschnallen und zu schultern beginnen. Der Südostgrat verläuft abschnittsweise sehr ausgesetzt. Nennenswerte klettertechnische Schwierigkeiten sind nicht dabei. Allerdings sind alpine Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt. Bei guten Verhältnissen, sprich ausreichender Schneelage und auffirnendem Schmelzharsch an der Südflanke des Hinteren Brochkogels 3625m kann man nun direkt vom Gipfel auf den Vernagtferner abfahren. Es können aber auch die Verhältnisse ungünstiger ausfallen, sodass man den bis zu 40° steilen oberen Teil der Südflanke absteigen muss. In diesem Fall können unter Umständen Steigeisen und ein Eispickel wertvolle Dienste leisten. Die weitere Abfahrt über den Vernagtferner ist dann problemlos und ein skifahrerischer Hochgenuss.
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Höhenprofil
Höhenprofil Hinterer Brochkogel 3625m Überschreitung
Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
FotosWebcamsHangneigungenGefahrenstellenInfrastrukturAV-HüttenOrteAufstiegs-VariantenAbfahrts-Varianten
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