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Übersicht » Ötztaler Alpen | Pitztal - Rifflsee |

Rostizkogel 3394m schwer

Der höchste Skitourengipfel im Rifflseegebiet

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TalPitztalTalortMandarfen
AusgangspunktTalstation Rifflseebahn (1680m) EndpunktTalstation Rifflseebahn (1680m)
StützpunktRifflseehütte 2293m, (Geöffnet, wenn Skigebiet offen)
KartenmaterialAV-Karte Blatt 30/3 Ötztaler Alpen - Kaunergrat 1:25 000
TourentypHochalpintourMax. Hangneigung35 - 40°
SkitechnikschwerGletscherJa
KlettertechnikkeineSpaltengefahrgering
Potentielle
Lanwinenhänge
wiederholtAufstiegshilfeRifflseebahn (Erste Bergfahrt 9:00, Frühjahr 08:30)
AufstiegAbfahrt
Höhe1150 m1785 m
Distanz6.9 km9.8 km
Zeit3 ½ St.1 ½ St.
ExpositionO,SOO,SO
Skitour Rostizkogel 3394mSkitour Rostizkogel 3394m

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Lawinenwarndienst Tirol
Der Rostizkogel (3394m) steht mittlerweile als Skitour ganz eindeutig im Schatten des kleineren und alpinistisch unbedeutenderen Nachbarn, nämlich des K2 (3253m). Der Grund dafür liegt sicherlich im höheren konditionellen, sowie alpinistischen Anspruch der Tour gegenüber dem K2. Auch benötigt man auf den Rostizkogel deutlich sicherere Lawinenverhältnisse als auf den K2. In Summe macht dies den Rostizkogel zum einsameren Gipfelziel. Doch als passionierter Skibergsteiger sollte man zumindest einmal das höchste Skitourenziel im Rifflseegebiet anpeilen. Mittlerweile führen zwei Aufstiegsrouten auf den Nördlicheren Löcherferner hinauf. Die Klassische hält sich im Bereich der steilen Stirnmöräne. Die neuere Variante hat sich in den letzten Jahren zufolge des allgemeinen Gletscherrückzuges ergeben, welcher auch am Nördlichen Löcherferner seine Spuren hinterlässt. Damit kann man nun direkt auf das Gletscherplateau zusteuern und durch ein kleines Tälchen deutlich kürzer im Aufstieg den Gletscher erreichen. Allerdings bewegt man sich dabei unterhalb der steilen Stirnflanke des Gletschers, aus der heraus auf dem eisigen Untergrund Selbstauslösungen, gerade im zunehmenden Frühjahr mit der einfallenden Sonne, möglich erscheinen. In jedem Fall ist dieser Umstand als kritisch zu berücksichtigen, weshalb ich diesen Aufstieg noch als Aufstiegsvariante und nicht als Normalaufstieg führe. Für die Abfahrt scheint sich dieses Tälchen schon besser anzubieten, da man diese etwas problematische Passage rascher hinter sich lassen kann. Voraussetzung ist allerdings, dass man die Einfahrt in das Tälchen rechtzeitig erwischt. Fährt man etwas zu spät ein, so kann man zunächst in die mehr als 40° steile Gletscherstirn geraten, womit man sich in lawinengefährdetem Gelände bewegt. Ein Lawinenunglück mit Todesfolge vom Februar 2008 untermauert, dass diese Gefahr nicht zu unterschätzen ist. Wer diese etwas unübersichtliche Stelle meiden will, kann diese natürlich dadurch tun, indem er sich bei der Abfahrt an den Normalaufstieg hält. Den Gipfel des Rostizkogels erreicht man am besten über die breite Nordostschulter. Der Aufstieg kann im Normalfall bis zum Gipfel mit Skiern erfolgen. Infolge von Windeinfluss präsentiert sicher der Gipfelaufschwung meist stark abgeweht und damit relativ gut einschätzbar. Anders ist dies bei direkter Abfahrt über die Ostflanke der Fall. Winde mit einer westlichen Komponente können hier leicht zu umfangreichen Triebschneeansammlungen führen, weshalb eine Abfahrt über die Nordostschulter im Bereich der Aufstiegsspur zu bevorzugen ist. Generell aber gilt, dass man das Tourenziel Rostizkogel (3394m) sowieso nur bei objektiv gesehen relativ sicheren Lawinenverhältnissen der Lawinenwarnstufen 1 bis 2 ins Auge fassen sollte.
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Höhenprofil
Höhenprofil Rostizkogel 3394m
Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
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