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Übersicht » Ötztaler Alpen | Kaunertal - Kaunerberg |

Gsallkopf 3277m extrem

Kurios, durch einen Tunnel zum Gipfel

Letzter Schneefall
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
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TalKaunertalTalortFeichten im Kaunertal
AusgangspunktWiesenhof (1607m) EndpunktWiesenhof (1607m)
Stützpunkt
KartenmaterialAV-Karte Blatt 30/3 Ötztaler Alpen - Kaunergrat 1:25 000
TourentypHochalpintourMax. Hangneigung35 - 40°
SkitechnikleichtGletscherJa
KlettertechnikII.-GradSpaltengefahrgering
Potentielle
Lanwinenhänge
wiederholtAufstiegshilfeNein
AufstiegAbfahrt
Höhe1700 m1700 m
Distanz11.1 km8.7 km
Zeit4 ½ St.1 ½ St.
ExpositionN,NWN,NW
Skitour Gsallkopf 3277mSkitour Gsallkopf 3277m

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Lawinenwarndienst Tirol
Der Gsallkopf (3277m) ist so wie viele andere Skitourenziele im Bereich des Kaunergrates ein sehr ernst zu nehmendes, hochalpines Unterfangen. In einem unterscheidet sich diese Skitour aber von allen anderen und ähnliches ist mir sonst nirgendwo im Alpenraum bekannt. Ein längeres Stück der Tour führt nämlich durch einen Tunnel. Dieser ist das Herzstück der Bewässerungsanlage am Kaunerberg und ermöglicht es uns auch im Winter unbeschadet ins Gallrutt und zu den damit verbundenen Tourenzielen zu gelangen. Von der Variante, von Nufels (1275m) den Tunnel damit meidend und direkt vom Kaunertal im Bereich des Gallruttbaches aufzusteigen, muss abgeraten werden. Der Start sollte heutzutage ausschließlich am Wiesenhof (1607m) erfolgen. Über eine schöne Bergwiese gelangen wir zum Fahrweg, der zur Falkaunsalm (1962m) führt. Diesen queren wir und gelangen über eine steile Waldlichtung (Kahlschlag durch Lawine) zum Bewässerungskanal, der uns fast höhenschichtlinienparallel zum Beginn des Tunnels führt. Da Tourengeher gerade in schneereichen Wintern wiederholt Probleme haben den Bewässerungskanal zu finden, ist es sicherer, wenn man zunächst dem Forstweg folgt und erst bei Pt.1860m, wo eine Informationstafel, bzw. ein Wegweiser stehen auf den Bewässerungskanal abzuzweigen. Der nun folgende Tunnel ist unbeleuchtet (Stirnlampe nicht vergessen!!!!) und ca. 1km lang. Die Ski werden geschultert. In der ersten Hälfte ist der Tunnel etwas nieder. Personen, die kleiner als 1.90m sind, haben aber kaum Probleme. In der zweiten Hälfte wird der Tunnel höher und breiter. Am Tunnelausgang hält man sich kurzzeitig entlang dem Sommerweg in Richtung Gallruttalm (1980m), folgt aber schon bald dem Gallruttbach in Richtung der beiden Dristkogel. Dort treffen wir auf den gut und sicher zu begehenden Gallruttferner, über den wir unschwer zu einer Einsattelung in ca.2900m Seehöhe gelangen. Der nun beginnende Aufstieg über die NW-Schulter des Gsallkopfs (3277m), welcher über mehrere kleinere Hangstufen erfolgt, ist mitunter stärker lawinengefährdet. Doch zumindest bis zum Skidepot gelangt man vorerst einmal ohne technische Schwierigkeiten. Das Skidepot liegt in einer Höhe von ca.3120m. Die letzten ca.160 Höhenmeter stellen aber nun eine größere alpinistische Herausforderung dar. Zunächst quert man nach rechts in eine Rinne, deren Auslauf hinunter zum Gsallferner des benachbarten Gsalltales führt. Die Rinne ist ausgesetzt, ein Sturz hätte wohl fatale Folgen. Steigeisen, bzw. ein Pickel können je nach Verhältnissen gute Dienste leisten. Am Ende der Rinne erreicht man den Nordgrat, der Kletterstellen im II.-Schwierigkeitsgrad aufweist und uns zum ausgesetzt liegenden Gipfelkreuz führt. Die Abfahrt folgt weitgehend der Aufstiegsspur und verwöhnt uns noch mit einigen sehr schönen Skihängen.
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Höhenprofil
Höhenprofil Gsallkopf 3277m
Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
FotosWebcamsHangneigungenGefahrenstellenInfrastrukturAV-HüttenOrteAufstiegs-VariantenAbfahrts-Varianten
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1 Kommentare/Berichte für diese Tour
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