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Hohe Aifner Spitze 2779m schwer

Nur bei Firn, dann aber ist's ein "Wahnsinn"

Letzter Schneefall
Keine Daten
Schneehöhe
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Schneehöhe
Keine Daten
SepOktNovDezJanFebMarAprMaiJunJulAug
TalKaunertalTalortKauns,Kaunerberg
AusgangspunktFalpaus (1310m) EndpunktFalpaus (1310m)
Stützpunkt
KartenmaterialÖK Blatt 145 Imst 1:25 000 V
TourentypHochalpintourMax. Hangneigungüber 40°
SkitechnikmittelGletscherNein
KlettertechnikkeineSpaltengefahrNein
Potentielle
Lanwinenhänge
wiederholtAufstiegshilfeNein
AufstiegAbfahrt
Höhe1470 m1470 m
Distanz6.0 km3.5 km
Zeit3 ½ St.½ St.
ExpositionW,SWW,SW

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Lawinenwarndienst Tirol
Die Skitour auf die Hohe Aifner Spitze (2779m) ist das Paradebeispiel für eine rassige, alpine Firntour. Und diese Skitour ist auch wirklich nur als Firntour zu machen. Dabei bieten sich je nach Schneelage verschiedene Einstiegsmöglichkeiten in Tour an. Auch beim eigentlichen Anstieg kann man grundsätzlich zwischen zwei Varianten wählen. Der sanftere, skitechnisch deutlich weniger anspruchsvolle Aufstieg erfolgt auf der Normalroute über Aifneralm (1980m) und Aifner Spitze (2558m). Dieser ist dafür aber deutlich länger, da er sich zu einer gestandenen Überschreitung auswächst. Zudem ist auch hier der Anstieg über den Nordgrat hinauf zur Aifner Spitze (2558m) und weiter zur Hohen Aifner Spitze (2779m) durchaus als skitechnisch anspruchsvoll einzustufen. Trotzdem ist dieser Anstieg für viele leichter machbar als die direkte Variante durch den Lawinengraben der sich an der Westseite des Gipfels hinunter zur Straße zieht. Der Graben ist im Frühjahr häufig mit Lawinenschnee gefüllt, was eine Abfahrt im unteren Teil auch dann noch erlaubt, wenn links und rechts davon bereits apere Stellen zu finden sind. Insbesondere zwischen 2200m und 2700m Seehöhe beträgt die Geländeneigung zwischen 30° und 40°, um dann im Bereich des Grates noch weiter anzusteigen. In diesem Gelände reiht sich Spitzkehre an Spitzkehre (Spitzkehrentango!) und ohne Harscheisen geht hier schon gar nichts mehr. Sollte die Schneeoberfläche bis zum Grat hart bleiben, so muss man unter Umständen die Skier schultern und in den Stapf übergehen. Wer hier nicht trittsicher ist und sein Sportgerät nicht blind beherrscht, kann in große Schwierigkeiten geraten, da ein Sturz äußerst fatale Folgen hätte. Egal auf welcher Route man aber nun den Gipfel erreicht, die Abfahrt sollte in jedem Fall nur über diese gewaltigen Westhänge erfolgen.
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Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
FotosWebcamsHangneigungenGefahrenstellenInfrastrukturAV-HüttenOrteAufstiegs-VariantenAbfahrts-Varianten
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