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Übersicht » Ötztaler Alpen | Kaunertal - Gepatsch |

Weißseespitze 3500m über Gepatschferner schwer

Die Königin des Kaunertals über den Gepatschferner

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TalKaunertalTalortFeichten im Kaunertal
AusgangspunktGletscherstraße (1916m) EndpunktGletscherstraße (1916m)
StützpunktRauhekopfhütte 2731m, Winterraum offen
KartenmaterialAV-Karte Blatt 30/2 Ötztaler Alpen - Weißkugel 1:25 000
TourentypGletschertourMax. Hangneigungüber 40°
SkitechnikleichtGletscherJa
KlettertechnikkeineSpaltengefahrmittel
Potentielle
Lanwinenhänge
wiederholtAufstiegshilfeNein
AufstiegAbfahrt
Höhe1585 m1585 m
Distanz10.5 km10.0 km
Zeit4 St.1 St.
ExpositionN,ONO,N
Skitour Weißseespitze 3500m über GepatschfernerSkitour Weißseespitze 3500m über Gepatschferner

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
54321Abfahrtsvariante "Münchner"
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Lawinenwarndienst Tirol
Die Weißseespitze (3500m) ist die Königin des Kaunertals. Der Gipfel kann auch im Winter auf verschiedenen Routen angegangen werden. Die Tour über den Gepatschferner wird eher selten ins Auge gefasst, weil diese mit 10.5 Kilometer Distanz und 1585m Aufstieg eine ernst zu nehmende alpine Herausforderung darstellt. Sie vermittelt auf diesem weiten Gletscherplateau hochalpines Flair, wie man es in den Ostalpen ansonsten nur selten vorfindet. Ausgangspunkt ist die Kaunertaler Gletscherstraße (1916m). Über den „Fernergarten“ geht es zur sich stetig zurückziehenden Gletscherzunge des Gepatschfeners. Auf dem Gletscher geht es nun in nur leichter Steigung bis zum markanten Gletscherbruch, wo wir den Gletscher vorübergehend wieder verlassen, um zur nicht bewirtschafteten Rauhekopfhütte (2731m) aufzusteigen, die als Stützpunkt für die Gipfel im Einzugsgebiet des Gepatschferners genützt werden kann. Im ersten Gletscherabschnitt ist vor allem vor dem Gletscherbruch die Spaltengefahr nicht zu unterschätzen. Die Hänge vom Gletscher hinauf zur Hütte sind im Aufstieg zudem als problematisch einzustufen. An der Hütte geht es vorbei, um neuerlich auf den Gepatschferner zu gelangen. Nun geht es in Richtung Südwesten für längere Zeit über flaches Gletschergelände dahin. Man macht dabei nur wenige Höhenmeter und denkt sich, hier möchte man wohl kaum bei tiefem Neuschnee am Weg sein. Im letzten Abschnitt steigt das Gelände noch einmal etwas stärker an, doch das Gelände bleibt weitgehend unproblematisch. Die Normalabfahrt folgt der Aufstiegsspur. Bei sehr günstigen Bedingungen kann man die Abfahrt über die sogenannte „Münchnern“ ins Auge fassen. Diese nordexponierte, zwischen 35° und 40° steile Gletscherflanke ist eine skitechnische Herausforderung, aber skifahrerisch reizvoll, da man direkt zur Gletscherzunge abfahren kann. Eine hochalpine Tour ist zu Ende, die unbedingt schönes und stabiles Wetter mit guten Sichtbedingungen am Gletscher erfordert und in deren Vorfeld es keine nennenswerteren Neuschneefälle geben sollte, damit der lange „Hatscher“ sowohl im Auf-, als auch im Abstieg nicht zur konditionellen Falle wird. Zudem können gut trainierte Skibergsteiger weitere Gipfel in der Umgebung in eine Überschreitung einbauen.
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Höhenprofil
Höhenprofil Weißseespitze 3500m über Gepatschferner
Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
FotosWebcamsHangneigungenGefahrenstellenInfrastrukturAV-HüttenOrteAufstiegs-VariantenAbfahrts-Varianten
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www.notariatplatter.at