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Übersicht » Ötztaler Alpen | Kaunertal - Gepatsch |

K2 3253m schwer

Der Geheimtipp in den Ötztaler Alpen

Letzter Schneefall
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
SepOktNovDezJanFebMarAprMaiJunJulAug
TalKaunertalTalortFeichten im Kaunertal
AusgangspunktDrittletzte Kehre vor der Staumauer (1677m) EndpunktDrittletzte Kehre vor der Staumauer (1677m)
Stützpunkt
KartenmaterialAV-Karte Blatt 30/3 Ötztaler Alpen - Kaunergrat 1:25 000
TourentypHochalpintourMax. Hangneigung35 - 40°
SkitechnikschwerGletscherJa
KlettertechnikI.-GradSpaltengefahrgering
Potentielle
Lanwinenhänge
durchgehendAufstiegshilfeNein
AufstiegAbfahrt
Höhe1550 m1550 m
Distanz6.1 km6.0 km
Zeit4 St.1 St.
ExpositionW,Gipfelhang SüdwestW
Skitour K2 3253mSkitour K2 3253m

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Lawinenwarndienst Tirol
Wenn man noch vor Jahren von einer Skitour auf den K2 gesprochen hat, so traf man meist nur auf kopfschüttelnde Tourenkollegen. Mittlerweile aber hat diese Tour beinahe schon Kultstatus unter Skitourengehern und jeder weiß mittlerweile, dass man nicht unbedingt in den Himalaya muss, um den K2 zu besteigen (Ach, hätte das doch einmal jemand der Gerlinde K. gesagt). Diesen doch beinahe anmaßenden Namen hat der Gipfel, der eigentlich im Schatten seiner beiden deutlich eindrucksvolleren Nachbaren, dem Löcherkogel (3324m) im Westen, sowie dem Rostizkogel (3394m) steht, laut Chronik von einer Gebirgsjägergruppe aus Imst erhalten, die diesen zu Ausbildungszwecken vom Riffelseegebiet aus häufig bestiegen. Da aber dieser Nebengipfel auf den Karten und wahrscheinlich auch in der ortsansässigen Bevölkerung bis dato keinen Namen hatte, wurde er eben kurzum K2 genannt und stellt mittlerweile die beiden Hauptgipfel in Puncto Bekanntheit in den Schatten. Im Gegensatz zum Skitourenanstieg aus dem Rifflseegebiet ist die Tour vom Kaunertal aus noch ein echter Geheimtipp. Aber es ist gar nicht einmal dieser Umstand alleine der den Reiz dieser Tour ausmacht, sondern vielmehr diese gewaltige Abfahrt bei der man praktisch 1400 Höhenmeter an einem Stück absolvieren kann. Im Mittelpunkt steht dabei der Gipfelhang, der alleine gut 600 Höhenmeter an einem Stück zählt. Wenn hier die Schneebedingungen optimal passen, kann man wahrlich in einen Weißen Rausch verfallen. Vergleichbares wird man nicht nur in den Ötztaler Alpen, sondern auch außerhalb nicht so schnell finden. Im Vorfeld dieser Tour sollte es allerdings zu keinen größeren Neuschneefällen (nicht mehr als 20cm) gekommen sein. Dies aber nicht nur, weil man bei dieser Tour sehr sichere Lawinenverhältnisse benötigt, sondern, weil das Mittelstück relativ flach ist und man so gut ein Drittel der Abfahrt wohl schiebend zurücklegen müsste. So aber kann sich vom Rostizjoch (3083m) bis hinunter zum Parkplatz an der Kaunertaler Gletscherstraße (1677m) Schwung an Schwung reihen. Vom Parkplatz weg will man es zunächst gar nicht glauben, was für ein toller Skiberg sich hier noch auftun soll. Über eine erste Steilstufe und ein enges Tal gelangt man zunächst etwas Mühsam, zumindest für denjenigen, der spuren muss, in den weitläufigen Kessel des Rostizkares. Jeder der den Gipfelsieg nun schon vor Augen hat, wird schon bald eines Besseren belehrt. Das Rostizkar zieht sich nämlich hinauf zum Rostizkar unheimlich in die Länge. Dabei werden einem aber erst langsam die gewaltigen Ausmaße dieses Nordhanges bewusst. Im oberen Teil dieses Hanges hat man dann auch durchaus eine problematischere Stelle zu meistern, sichere Lawinenverhältnisse sind deshalb bei dieser Tour unbedingt abzuwarten. Vom Rostizkar (3083m) setzt man nun unproblematisch auf die Pitztaler Seite über und nach einem letzten Anstieg trifft man im obersten Bereich des Mittleren Löcherferners beim Skidepot auf die Tourengeher aus dem Pitztal. Der Gipfelgrat weist kaum Schwierigkeiten auf. Bei günstigen Verhältnissen nimmt man die Skier mit auf den Gipfel und kann gleich direkt gegen Süden zu abfahren. Zurück am Rostizjoch erwarten einen dann 1400 Höhenmeter reinstes Pulververgnügen.
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Höhenprofil
Höhenprofil K2 3253m
Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
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