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Übersicht » Ötztaler Alpen | Kaunertal - Gepatsch |

Nördlicher Hapmeskopf 3289m schwer

Der Geheimtipp im Kaunertal

Letzter Schneefall
Keine Daten
Schneehöhe
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Schneehöhe
Keine Daten
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TalKaunertalTalortFeichten im Kaunertal
AusgangspunktGletscherstraße (1790m) EndpunktGletscherstraße (1790m)
Stützpunkt
KartenmaterialAV-Karte Blatt 30/3 Ötztaler Alpen - Kaunergrat 1:25 000
TourentypHochalpintourMax. Hangneigungüber 40°
SkitechnikschwerGletscherNein
KlettertechnikkeineSpaltengefahrNein
Potentielle
Lanwinenhänge
wiederholtAufstiegshilfeNein
AufstiegAbfahrt
Höhe1500 m1500 m
Distanz6.9 km6.0 km
Zeit4 St.¾ St.
ExpositionW,NWW,NW
Skitour Nördlicher Hapmeskopf 3289mSkitour Nördlicher Hapmeskopf 3289m

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Lawinenwarndienst Tirol
Die beiden Hapmesköpfe werden als Skitour eher selten aufgesucht. Zu Unrecht, denn beide Gipfel stellen sehr lohnende Tourenziele dar. Man kann durchaus auch von einem Geheimtipp im Kaunertal sprechen, aber deren gibt es im Kaunertal ja sowieso einige. Ausgangspunkt für die Besteigung der beiden Hapmesköpfe ist die Ostseite des Gepatschstausees. Im Bereich einer kleinen Jägerhütte hat man eine gute Parkmöglichkeit. Von hier führt zunächst einmal ein Forstweg hinauf zum Unteren Hapmesboden. Bereits hier trennen sich die beiden Aufstiegsrouten. Der Nördliche Hapmeskopf 3289m wird über den Oberen Hapmesboden und in weiterer Folge über das Nederkarle direkt anvisiert. Es handelt sich um einen rassigen Aufstieg, bei dem man mit gekonnter Spitzkehrentechnik rasch an Höhe gewinnt, denn die Hangneigung liegt wiederholt zwischen 30° und 40°. Doch gerade im Nederkarle hält sich die Neigung auch einmal für längere Zeit unter 30°. Die Steilheit fällt aber gar nicht so sehr ins Gewicht, da man bis zum Schlusshang ein sehr weitläufiges Gelände vorfindet, in dem man für die Anlage seiner Spitzkehren ausreichend Platz vorfindet. Der Gipfelhang mit stellenweise mehr als 40° erhöht dann noch einmal kurzzeitig die skitechnischen Anforderungen. Bei ungünstigen Schneeverhältnissen, oder auch wenn man auf Nummer sicher gehen will, dann sollte man hier die Ski schultern und in den Stapf übergehen, sofern sich im harten Schmelzharsch aber auch entsprechend sichere Stapfspuren setzen lassen. Dafür gelangt man dann über den letzten Gratabschnitt mit Skiern unschwer zum Gipfel. Auf Grund der westlichen Exposition der Hänge kommt man bei einem gut gefrorenen Schmelzharschdeckel nicht unbedingt in Zeitbedrängnis. Zumeist firnt die Schneedecke erst ab Mittag langsam auf. Die nun folgenden 1500 Höhenmeter Abfahrt gehören zum Schönsten was das Kaunertal bei Firn zu bieten hat.
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Höhenprofil
Höhenprofil Nördlicher Hapmeskopf 3289m
Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
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