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Übersicht » Ötztaler Alpen | Kaunertal - Gepatsch |

Fluchtkogel 3497m extrem

Ein Gletscherhatscher, der aber auch seinen Reiz hat

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TalKaunertalTalortFeichten im Kaunertal
AusgangspunktGletscherstraße (1916m) EndpunktGletscherstraße (1916m)
StützpunktRauhekopfhütte 2731m, Winterraum offen, Brandenburger Haus 3274m, Winterraum offen
KartenmaterialAV-Karte Blatt 30/2 Ötztaler Alpen - Weißkugel 1:25 000
TourentypGletschertourMax. Hangneigungüber 40°
SkitechnikleichtGletscherJa
KlettertechnikkeineSpaltengefahrmittel
Potentielle
Lanwinenhänge
wiederholtAufstiegshilfeNein
AufstiegAbfahrt
Höhe1580 m1580 m
Distanz11.6 km11.6 km
Zeit4 ¾ St.1 St.
ExpositionN,W,SW,SN,W,SW,S
Skitour Fluchtkogel 3497mSkitour Fluchtkogel 3497m

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Lawinenwarndienst Tirol
Der Fluchtkogel stellt mit einer Höhe von 3497m ein stolzes und bergsteigerisch interessantes Tourenziel dar. Normalerweise wird der Gipfel vom Ötztal her über die Vernagthütte (2755m) angegangen. Die Tour vom Kaunertal wird hingegen eher selten ins Auge gefasst, weil diese einmal mit 11.6 Kilometer Distanz ein elendslanger „Hatscher“ ist und andererseits vom Fluchtkogel bis zur Rauhekopfhütte (2731m) skifahrerisch nichts zu bieten hat. Bei zu viel Neuschnee kann es zudem passieren, dass man die Abfahrt teils sogar wieder schiebend zurücklegen muss. Trotzdem hat die Route über den Gepatschferner, den zweitgrößten Gletscher Österreichs auch ihre Reize. Sie vermittelt auf diesem weiten Gletscherplateau hochalpines Flair, wie man es in den Ostalpen ansonsten nur selten vorfindet. Ausgangspunkt ist die Kaunertaler Gletscherstraße (1916m). Über den „Fernergarten“ geht es zur sich stetig zurückziehenden Gletscherzunge des Gepatschfeners. Auf dem Gletscher geht es nun in nur leichter Steigung bis zum markanten Gletscherbruch, wo wir den Gletscher vorübergehend wieder verlassen, um zur nicht bewirtschafteten Rauhekopfhütte (2731m) aufzusteigen, die als Stützpunkt für die Gipfel im Einzugsgebiet des Gepatschferners genützt werden kann. Im ersten Gletscherabschnitt ist vor allem vor dem Gletscherbruch die Spaltengefahr nicht zu unterschätzen. Die Hänge vom Gletscher hinauf zur Hütte sind im Aufstieg zudem als die am ehesten als problematisch Einzustufenden der Tour anzusehen. An der Hütte geht es vorbei, um neuerlich auf den Gepatschferner zu gelangen. Nun geht es zunächst in Richtung Süden durch den sogenannten „Sumpf“. Man macht dabei nur wenige Höhenmeter und denkt sich, hier möchte man wohl kaum bei tiefem Neuschnee am Weg sein. Auf der Höhe der Dahmannspitze (3397m) wendet man sich gegen Osten und steuert unterhalb des Brandenburger Hauses (3274m) auf das Kesselwandjoch zu, wo man kaum wahrnehmbar vom Gepatsch- auf den Kesselwandferner überwechselt. Jetzt geht es praktisch flach in Richtung Gipfelaufbau des Fluchtkogels (3497m). Dort, wo man auf die Tourengeher trifft, die von der Vernagthütte herauf über das Obere Guslarjoch (3361m) auf den Kesselwandferner gelangen, beginnt der unproblematische Gipfelanstieg. Die Aussicht über die Gipfel- und Gletscherwelt der Ötztaler Alpen ist zwar eindrucksvoll, doch im Blickfeld hat man schon wieder den Rückweg, der keine skifahrerischen Glücksmomente erwarten lässt. Nach den ersten Schwüngen im Gipfelhang geht man am besten rasch in die Schussposition über, um möglichst mit viel Schwung in Richtung Kesselwandjoch zu gelangen. Ganz ohne Schiebephase wird man aber nicht durchkommen. Der Weg zurück durch den Sumpf verläuft nicht viel anders. Man ist schon froh, wenn man nicht schieben muss. Erst im Bereich der Rauhekopfhütte (2731m) kann man wieder ans Schwingen denken und das hinunter bis zur Gletscherzunge. Von dort geht es ebenfalls wieder meist in Schussfahrt zurück zum Ausgangspunkt. Eine hochalpine Tour ist zu Ende, die unbedingt schönes und stabiles Wetter mit guten Sichtbedingungen am Gletscher erfordert und in deren Vorfeld es keine nennenswerteren Neuschneefälle geben sollte, damit der lange „Hatscher“ sowohl im Auf-, als auch im Abstieg nicht zur konditionellen Falle wird.
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Höhenprofil
Höhenprofil Fluchtkogel 3497m
Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
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