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Grünsteinrunde - Extrem schwer

Hölltörl - Grünsteinscharte - Biberwierer Scharte

Letzter Schneefall
Keine Daten
Schneehöhe
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Schneehöhe
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TalLechtalTalortBiberwier
AusgangspunktBiberwier (1013m) EndpunktBiberwier (1013m)
StützpunktCoburger Hütte 1917m, Schlüssel an der Eingangstür zum Winterraum
KartenmaterialAV-Karte Blatt 4/2 Wetterstein- und Mieminger Gebirge Mitte 1:25 000
TourentypHochalpine ÜberschreitungMax. Hangneigungüber 40°
SkitechnikmittelGletscherNein
KlettertechnikkeineSpaltengefahrNein
Potentielle
Lanwinenhänge
wiederholtAufstiegshilfeBiberwier Bergbahnen (Erste Bergfahrt:08:30)
AufstiegAbfahrt
Höhe1010 m1780 m
Distanz5.0 km7.7 km
Zeit2 ¼ St.¾ St.
ExpositionNW,S,OSO,N,NW
Skitour Grünsteinrunde - ExtremSkitour Grünsteinrunde - Extrem

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Lawinenwarndienst Tirol
Die Grünsteinrunde ist die Skitouren-Überschreitung im Mieminger Gebirge schlechthin. Unter Zuhilfenahme der Skilifte von Biberwier hinauf zum Marienbergjoch 1789m eröffnet sich einem eine hochalpine Überschreitung eingebettet in schroffe Kalkgipfel mit traumhaft schönen, aber auch teils extrem steilen Skihängen. Die hier beschriebene Grünsteinrunde-Extremroute ist von den skitechnischen Anforderungen, sowie von der Einschätzung der Lawinengefahr her gesehen die deutlich anspruchsvollere Variante gegenüber der Grünsteinrunde-Normalroute und sollte nur von sehr guten und erfahrenen Skibergsteigern mit genausten Kenntnissen der aktuellen Schnee- und Lawinensituation ins Auge gefasst werden. Im Gegensatz zu Grünsteinrunde-Normalroute, wird nämlich nach der Grünsteinscharte 2272m nicht das Tajatörl 2259m, sondern die Biberwierer Scharte 2000m angepeilt. Bis zur Grünsteinscharte 2272m selbst ist der Tourenverlauf derselbe. Nur beim Hölltörl 2126m rentiert es sich noch gut 70 Höhenmeter an den Fuß des Grünstein 2661m aufzusteigen, um dann bei Firnbedingungen in die hier südlich exponierten Hänge direkt einfahren zu können. Während der Osthang vom Hölltörl 2126m hinunter oft noch im Schatten liegt und die Skier klappern, bieten die Südflanken am Fuße des Grünstein 2661m bereits herrlichen Firn. Die Abfahrt hinunter in die sogenannte Hölle macht dann schon mal Appetit auf mehr. Von der Hölle geht es jetzt durch die Höllreise hinauf zur Grünsteinscharte 2272m. In deren gesamten Verlauf sollte man sich nicht allzu nahe an den Südwänden des Grünstein 2661m aufhalten, da die Sonne das Eis jetzt schmelzen lässt und so die Steinschlaggefahr nicht außer Acht zu lassen ist. Hier ist man auch noch gemeinsam mit dem Gros jener Tourengeher unterwegs, die sich meist durchwegs für die leichtere Variante über das Tajatörl 2259m entschieden haben. Ab der Grünsteinscharte 2272m wählen wir aber nun einen anderen Weg und orientieren uns in der herrlichen, aber auch stellenweise sehr steilen Abfahrt nach Norden in Richtung Coburger Hütte 1917m. Da diese Nordhänge noch lange ins Frühjahr hinein keine Sonne abbekommen, wird man hier auch meist noch Pulverschnee vorfinden. Dementsprechend sicher müssen aber auch die Lawinenverhältnisse sein. Der dritte Aufstieg hinauf zur Biberwierer Scharte verlangt einem nun nicht mehr allzu viel Kraft ab, wichtiger ist, dass die Felle nach wie vor gut am Ski kleben. Ein Ersatzfell im Rucksack ist generell kein Fehler! Grundsätzlich sind es bei dieser Tour nicht die 1000 Höhenmeter Aufstieg, als vielmehr die gut 1780 Höhenmeter Abfahrt, welche der Gradmesser bei dieser Tour sind. Dazu verlangt die Abfahrt von der Biberwierer Scharte hinunter in die Langlehn neben einer Portion Mut, auch das entsprechende Know How bei der Einschätzung der örtlichen Schnee- und Lawinenverhältnisse. Die Langlehn ist hier durchaus Programm und unter dem Titel, „nomen est omen“ zu führen. Wenn aber Schnee- und Lawinenverhältnisse, sowie das Können des Skifahrers optimal zusammenpassen, dann wird man hier eine großartige Abfahrt hinunter nach Biberwier erleben. Wiederum gilt dabei, dass in der oberen, schattigen Hälfte auch im Frühjahr noch lange Pulverschneeverhältnisse vorherrschen können.
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Höhenprofil
Höhenprofil Grünsteinrunde - Extrem
Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
FotosWebcamsHangneigungenGefahrenstellenInfrastrukturAV-HüttenOrteAufstiegs-VariantenAbfahrts-Varianten
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