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Übersicht » Lechtaler Alpen | Dawin - Parseiergruppe |

Eisenspitze 2859m von Flirsch aus extrem

Eine Tour für echte Skibergsteiger

Letzter Schneefall
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
SepOktNovDezJanFebMarAprMaiJunJulAug
TalStanzertalTalortFlirsch
AusgangspunktFlirsch (1110m) EndpunktFlirsch (1110m)
Stützpunkt
KartenmaterialAV-Karte Blatt 3/3 Lechtaler Alpen - Parseierspitze 1:25 000
TourentypHochalpintourMax. Hangneigungüber 40°
SkitechnikschwerGletscherNein
KlettertechnikII.-GradSpaltengefahrNein
Potentielle
Lanwinenhänge
durchgehendAufstiegshilfeNein
AufstiegAbfahrt
Höhe1750 m1750 m
Distanz4.0 km5.4 km
Zeit2 ¼ St.¾ St.
ExpositionSO,S,SWSO,S,SW

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Lawinenwarndienst Tirol
Die Winterbesteigung der Eisenspitze (2859m) kann man objektiv gesehen als die schwierigste Skitour in den Lechtaler Alpen ansehen, die vom Inntal, bzw. vom Stanzertal aus machbar ist. Die Skitour auf die Eisenspitze ist eine reine Frühjahrsskitour, welche nur bei optimalen Firnbedingungen unternommen werden kann. Eine Besteigung ist sowohl von Flirsch, als auch von Strengen aus möglich. Ein Start in Flirsch an der Bundesstraße ist in den dafür bestgeeignetsten Monaten (März, April) nur in schneereichen Wintern möglich und summiert sich auf 1750 Höhenmeter Aufstieg. Bei schneeärmeren Verhältnissen kann man den Start auch weiter hinauf auf den Flirscherberg verlegen, wobei man sich guten 200 bis 250 Meter Aufstieg erspart. Aber auch dieser Umstand ändert nichts an der hochalpinen Aufgabe, die man vor sich hat. Über die Flirscher Bergrettungshütte hinweg bis an den Rand der Latschenzone bewegt man sich im leichten Tourengelände. In einer Höhe von 2000m geht dieses nun übergangslos in das für ein Kalkgebirge charakteristische hochalpine Terrain über. Man steht am Fuße des mächtigen Schuttkegels, der in den Gipfelaufbau der Eisenspitze mündet. Dieser Schuttkegel, der schon bald nur mehr mit Hilfe guter Spitzkehrentechnik bewältigt werden kann, steilt sich zusehends auf und verengt sich im oberen Teil immer mehr zu einer über 40° steilen Rinne. Die örtliche Bezeichnung „Schußrinner“ ist wortwörtlich zu nehmen. Wer hier stürzt, kommt schon nach wenigen Metern wie eine Kanonenkugel daher geschossen. Auf Grund des extremen Geländes entscheidet es sich oft erst hier, ob eine Gipfelbesteigung möglich ist. Dementsprechend unterschiedlich ist es von Tour zu Tour wie hoch man mit angeschnallten Skiern tatsächlich kommt. Eine Höhe von ca. 2700m ist aber durchaus erreichbar. Spätestens dann aber muss man in den Stapf übergehen. Sollte es nicht ausreichend auffirnen, sind Steigeisen und ein Pickel hier oben sicher kein Schaden. Am Ende der Scharte geht das Gelände in den Nordostgart mit leichter Sommerkletterei im II.-Schwierigkeitsgrad über. Auf Grund der Ausgesetztheit des Grates und der durch die winterlichen Verhältnisse oftmals deutlichen Verschärfung des II.-Klettergrades ist der eigentliche Gipfelsieg zumeist nur erfahrenen Alpinisten vorbehalten.
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Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
FotosWebcamsHangneigungenGefahrenstellenInfrastrukturAV-HüttenOrteAufstiegs-VariantenAbfahrts-Varianten
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www.skitouren.tirolwest.at