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Piz Kesch 3418m schwer

Auf den höchsten Berg der Albula Alpen

Letzter Schneefall
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
Schneehöhe
Keine Daten
SepOktNovDezJanFebMarAprMaiJunJulAug
TalEngadinTalortMadulain
AusgangspunktMadulain (1730m) EndpunktMadulain (1730m)
StützpunktChamanna d'Es - cha 2594m, Winterraum offen
KartenmaterialBlatt 258S Bergün Landeskarte der Schweiz 1:50 000
TourentypHochalpintourMax. Hangneigungüber 40°
SkitechnikmittelGletscherJa
KlettertechnikII.-GradSpaltengefahrgering
Potentielle
Lanwinenhänge
punktuellAufstiegshilfeNein
AufstiegAbfahrt
Höhe1715 m1715 m
Distanz9.5 km9.5 km
Zeit4 ½ St.1 ½ St.
ExpositionSO,OSO,O
Skitour Piz Kesch 3418mSkitour Piz Kesch 3418m

Lawinengefährdung

Subjektive Einschätzung des Autors bei welcher Lawinengefahrenstufe
die Tour nicht begangen werden sollte.
54321Normalroute
54321Gipfelhang
ACHTUNG: Für diese Tour sind keine aktuellen Lawinen-Informationen verfügbar!
Aktuelle Lawineninfos unter: Schweiz
Der Piz Kesch (3418m) ist der höchste Berg der Albula Alpen und damit für viele Tourengeher ein interessantes Tourenziel, welches von diesen aber zumeist auf der Nordseite der Albula Alpen über die Kesch Hütte angegangen wird. Der hier beschriebene Anstieg erfolgt über die Südseite der Albula Alpen vom Oberengadin aus und ist eine Tagestour. Diese zählt mehr als 1700 Höhenmeter und ca. 9.5 Entfernungskilometer im Aufstieg und in der Abfahrt, weshalb man auch auf dieser Route deutlich weniger Tourengehern begegnet. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass auch hier an der Südseite der Albula Alpen eine Übernachtung im Winterraum der Chamanna d’Es – cha und damit ein Splitting des Aufstieges auf zwei Tage möglich wäre. Aber ein Winterraum bietet nun einmal deutlich weniger Komfort als eine bewirtschaftete Hütte. Für die meisten wird dies somit eine sehr anspruchsvolle Skitour, was noch zusätzlich durch den schweren Gipfelanstieg untermauert wird. Aber dieser bleibt einem ja auch beim Anstieg von der Kesch Hütte her nicht erspart. Die Tour sollte man nur als Frühjahrstour zwischen März und spätestens Anfang Mai (je nach Schneelage) in Angriff nehmen. Dabei hat man hinauf bis zur Porta d’Es – cha (3008m) Firnbedingungen, sodass der sehr steile Aufstieg auf die Porta meist problemlos zu bewältigen ist. Auf dem Porchabella-Gletscher wird man zumeist noch winterlich trockene Schneebedingungen vorfinden. Doch auf dem nur mäßig steilen Gletscher ist die Lawinengefahr kaum ein Thema. Dies ändert sich allerdings am Fuße der Ostflanke, beziehungsweise in dieser dann selbst. So gab es nur wenig Tage vor unserer Besteigung im April 2011 hier in der Ostflanke beim Aufstieg über den NO-Grat einen Lawinentoten. Dies deshalb, da man im Winter immer wieder, wo möglich vom Gratverlauf in die Schneefelder der Ostflanke ausschert, da der NO-Grat Kletterpassagen im II.-Schwierigkeitsgrad aufweist und man diese so weit als möglich umgehen möchte. Doch ganz ohne Kletterstellen kommt man nicht durch. Gleichzeitig sind Steigeisen anzuraten. Man merkt schon, dass man es hier mit einem hochalpinen Unternehmen zu tun hat, dass sich hauptsächlich an den erfahrenen Winterbergsteiger richtet. Wer aber die konditionellen und technischen Fertigkeiten besitzt, erlebt hier eine wahrlich große Skitour, die alles zu bieten hat. Sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt, welche bei schönen Firnbedingungen bis hinunter nach Madulain (1730m) keine Wünsche offen lässt.
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Höhenprofil
Höhenprofil Piz Kesch 3418m
Für diese Tour sind (noch) keine Schneehöhen verfügbar!
Weitere Informationen finden Sie beim LWD-Tirol
FotosWebcamsHangneigungenGefahrenstellenInfrastrukturAV-HüttenOrteAufstiegs-VariantenAbfahrts-Varianten
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www.skitouren.tirolwest.at