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News

Do,25.04. Überschreitung Schartenkogel 2855m - Breiter Grieskogel 3287m!
25. Apr. 2013

Extrem lange Hochtour für all jene, die ihre Kondition auf die Probe stellen möchten. Auf Grund der Dauer der Tour (8 Stunden inklusive Pausen) müssen Wetter-, Schnee- und Lawinenverhältnisse absolut in Ordnung sein. Vom Kühtai 2000m gegen Süden via Finstertal Speichersee hinauf zur Finstertaler Scharte 2777m. Von hier sind es nur noch wenige Höhenmeter auf den Schartenkogel 2855m. Der nordseitige Aufstieg erfolgte über einen meist perfekten Firndeckel. Die Firnabfahrt hier wäre wohl auch sehr lohnend gewesen, doch wir konnten schon am frühen Vormittag die südlich exponierten Firnhänge hinunter zur Guben-Schweinfurter Hütte 2028m genießen. Dann ging's durch das elendslange und flache Zwieselbachtal zum Zwieselbachjoch 2868m. Nach kurzem Höhenverlust warteten die letzten 450 Höhenmeter Aufstieg auf der Aufstiegsroute von der Winnebachseehütte 2361m her zum Breiten Grieskogel 3287m. Danach spektakuläre Abfahrt über Grastalferner und weiter durch das Grastal hinaus nach Niederthai 1540m. In Summe legt man eine Entfernung von ca. 30 Kilometern zurück. Es sind 2300 Höhenmeter Aufstieg, sowie 2700 Höhenmeter zu bewältigen. Von Niederthai zurück ins Kühtai kostet das Taxi zwischen 60€ und 70€.

Mi,24.04. Schrankarkogel 3332m!
24. Apr. 2013

Von Gries 1594m auf der Asphaltstraße noch einige Meter mit dem Auto taleinwärts bis ca. 1650m. Von hier 12 Kilometer und 1700 Höhenmeter Aufstieg durch das Sulztal, vorbei an der Amberger Hütte 2136m und über den Schwarzenbergferner zum Gipfel. Nach kurzer Abfahrt noch auf den Nebengipfel 3254m aufgestiegen, welchen viele Tourengeher anpeilen, weil ihnen der eigentliche Gipfelanstieg zu schwierig ist, beziehungsweise dieser bei größerer Lawinengefahr einfach auch nicht machbar ist. Heute aber herrschten perfekte Bedingungen für den Gipfelhang vor. An den steileren, südexponierten Hängen war der Neuschnee vom vergangenen Wochenende bereits gut umgesetzt. Ansonsten gab es auf dem flachen Schwarzenbergferner oberhalb von 2900m noch keinen perfekten Firn, trotzdem sehr gute Schneeverhältnisse. Unterhalb schmierte es so richtig. Während nordseitig der Pulverschnee erst noch umgewandelt wird, findet man morgen sonnenseitig sicherlich generell perfekten Firnschnee vor.

Neutour Piz dals Coros 2854m im Rojental!
21. Apr. 2013

Der Piz dals Coros 2854m ist eine unscheinbare Geländeerhebung am weitläufigen Hochplateau im Westteil des Rojentals und wird deshalb eher selten angegangen. Zu Unrecht, da es sich um schönes und relativ lawinensicheres Skitourengelände handelt. Eine markantere Steilstufe (30° bis 35°)ist nur im unteren Teil vom Talboden hinauf zum Hochplateau zu überwinden. Im Frühjahr kann sich hier an diesem südexponierten Hang die Schneedecke aber relativ gut setzen. Allerdings muss man auf Grund des im Rojental sowohl aus Nord, als auch aus Süd leicht angreifenden Windes häufig mit einer teils stark windbeeinflussten Schneeoberfläche rechnen. http://www.skitours-paradise.com/tour/sesvennagruppe/rojen/piz_dalscoros
Neutour Piz dals Coros 2854m im Rojental!

Neutour Hintere Scharte 2696m im Rojental!
17. Apr. 2013

Die Hintere Scharte 2696m bietet sich vor allem im Frühwinter bei noch geringer Schneehöhe, oder auch bei nicht ganz so günstigen Lawinenverhältnissen als Tourenziel an. Zuerst geht es wie auf der Route zum Griankopf 2896m entlang dem Grionbach in Richtung Südwesten. Bei Punkt 2346m biegen wir in Richtung Westen ab. Über schön kupiertes und nicht allzu steiles Gelände geht es hinauf zur Hinteren Scharte 2696m. Man kann hier relativ sicher aufsteigen, sollte aber wenn nötig von den angrenzenden, steileren Nordosthängen entsprechenden Abstand halten. Im Bereich der Scharte, wo sich das Gelände nochmals gegen 30° aufsteilt, sind vor allem nach starken Westwinden mögliche massive Schneeverfrachtungen zu beachten. Über die Hintere Scharte 2696m verläuft auch eine Aufstiegsvariante auf den Griankopf 2896m. Diese Variante bietet einen relativ sicheren Aufstieg zum Griankopf 2896m, welcher sich für den Hochwinter anbietet, wenn die Verhältnisse an der Normalroute häufig als ungünstig zu erachten sind. http://www.skitours-paradise.com/tour/sesvennagruppe/rojen/hintere_scharte
Neutour Hintere Scharte 2696m im Rojental!

Neutour Griankopf 2896m im Rojental!
16. Apr. 2013

Die Skitour auf den Griankopf 2896m ist mit 5,6 Kilometer einer der längeren Anstiege im Skitourengebiet Rojental. Zunächst geht es entlang dem Rojenbach flach bis unterhalb der Egg Alpenhütte 2065m. Dabei sollte man sich im Bereich des Talbodens und damit entlang der Fahrstraße in Richtung Vallungtal halten. Wo Grionbach und Vallungbach sich vereinigen, biegt man über Almwiesen nach Südwesten in das Tal des Grionbachs ab. Würde man den Weg über die Egg Alpenhütte 2065m suchen, hätte man Probleme mit den zahlreichen Viehzäunen. So aber kann man problemlos im Verlauf des Bachbettes aufsteigen. Im hinteren Bereich des Talbodens bei Punkt 2346m kann man zwischen der Aufstiegsvariante über die Hintere Scharte 2696m und den Nordrücken, sowie der Normalroute wählen. Die Normalroute führt uns gegen Süden in Richtung Vallungschartl 2610m und weiter über das anschließende östlich exponierte Gipfelkar. In diesem Bereich ergeben sich mehrere Aufstiegsvarianten. Je nach Schnee- und Lawinenverhältnisse wird man gewisse Geländepartien zu umgehen versuchen, da auch der Griankopf 2896m wie alle Gipfel hier am Alpenhauptkamm sowohl für südliche, als auch nördliche Winde sehr anfällig ist und so die Schneedecke häufig stark vom Wind beeinflusst ist. Dementsprechend ist besonderes Augenmerk auf potentiell eingewehte Geländebereiche zu achten. Am sichersten ist man hier deshalb im fortgeschrittenen Frühjahr bei sicheren Firnverhältnissen am Weg. http://www.skitours-paradise.com/tour/sesvennagruppe/rojen/griankopf
Neutour Griankopf 2896m im Rojental!

So,14.04. Granatenkogel 3304m!
14. Apr. 2013

Start bei der Talstation der Festkogelbahn in Obergurgl 1900m. Über die Skipiste zum Beginn des Ferwalltals. Nach der Zollhütte 2502m orientiert man sich nach Süden auf die gewaltige Felspyramide des Granatenkogels zu. Dieser Skiberg ist einer der formschönsten Tourengipfel in der Umgebung von Obergurgl. Über die Reste des Östlichen Ferwallferners geht zu einer Einsattelung bei Punkt 3076m. Von hier konnten wir heute bei sehr günstigen Bedingungen mit angeschnallten Ski (benötigten nicht einmal Harscheisen) bis zum Gipfel aufsteigen. Zumal eine Aufstiegsspur vorhanden war, konnten wir die 1415m Höhenmeter Aufstieg in 3 Stunden bewältigen, ohne uns wesentlich verausgeben zu müssen. Aber die Verhältnisse können sich natürlich auch ganz anders darstellen. Dann nämlich, wenn der Nordwestgrat abgeweht ist und man einen massiven Windharsch-, oder auch Schmelzharschdeckel vorfindet, sollte man Steigeisen und einen Eispickel durchaus dabei haben. Zudem macht es auch nur dann Sinn die Ski mit auf den Gipfel zu nehmen, wenn man die gewaltige Gipfelflanke mit bis zu 45° Neigung befahren kann. Dazu sind absolut sichere Lawinen-, sowie beste Schneeverhältnisse Voraussetzung. Die teils felsdurchsetzte Steilflanke erlaubt keine Fehler, was einem ein Absturz im Mai 2012 mit Todesfolge eindringlich in Erinnerung rufen sollte. Heute allerdings waren die Verhältnisse perfekt, was auch zahlreiche Befahrungen unter Beweis stellten. Bis in die Nähe der Zollhütte 2503m gab es noch großartigen Pulverschnee, danach teils Firnschnee. Doch aber der Zollhütte 2503m geht es ja sowieso in Schussfahrt bis an den Beginn des Ferwalltals.

Sa,13.04. Äußerer Bärenbartkogel 3471m!
13. Apr. 2013

Von Melag 1912m ca. 1570 Höhenmeter Aufstieg über die weitgehend unproblematische Normalroute via Bärenbartferner. Bis ca. 2300m Seehöhe sorgten Wärme und Feuchtigkeit der letzten Stunden für einen problematischen Schneedeckenaufbau. Doch die bestehende Aufstiegsspur nahm uns die Skepsis und unser Ziel für die Abfahrt waren sowieso die direkten Nordhänge via Freibrunner Ferner hinunter zur Melagalm. Zunächst hieß es einmal die Spur zum Gipfel anzulegen. Eine direkte Aufstiegsspur vom Tal her über den Freibrunner Ferner endete vor dem Beginn des Gletschers, der in diesem Bereich 40° bis 45° Steilheit aufweist. Es ist in jedem Fall immer die von uns eingeschlagene Normalroute zu wählen! Warum soll man sich künstlich in Gefahr begeben, wenn man dann eh den Gipfel nicht erreicht? Bei der gewaltigen Abfahrt über den Freibrunner Ferner tut man sich dann schon leichter. Das macht Spass, das ist grandios! Absolut sichere Lawinenverhältnisse vorausgesetzt und da hatten wir gegen Ende der 1300 Höhenmeter direkten Abfahrt unsere Bedenken. Doch die Schneedecke hielt und so ging es die letzten Höhenmeter mit angezogener Handbremse noch hinunter zur Melagalm und zurück nach Melag.

Mi,10.04. Kühtaier Haute Route!
10. Apr. 2013

Von Kühtai 2017m auf den Pirchkogel 2828m. Abfahrt bei noch tollem Pulverschnee durch das Schneetal bis zur Stamser Alm 1873m. Aufstieg zum Kreuzjoch 2563m und Abfhart zur Kühtaier Landesstraße. In Summe 1500 Höhenmeter Aufstieg. Bei dieser Tour müssen unbedingt sicherste Lawinenverhältnisse vorherrschen, dann aber kommt man bei dieser Tollen Überschreitung voll und ganz auf seine Kosten.

Di.09.04. Sulzkogel 3014m in den Stubaier Alpen!
09. Apr. 2013

Der Sulzkogel 3014m gehört zu den Skitourenklassikern im Kühtai. Aktuell herrschen hier sehr gute und sichere Tourenverhältnisse vor. Generell bietet sich die Tour am idealsten im Frühjahr an. Im Hochwinter wäre hier mancher, auch in der unmittelbaren Umgebung gelegene Hang mit großer Vorsicht zu genießen. 5 bis 10 cm Neuschnee, sowie der generell in den nordexponierten Hanglagen noch trockene und pulvrige Altschnee sorgten für sehr gute Abfahrtsverhältnisse. Bei derartigen Schnee- und Lawinenverhältnissen, sowie strahlendem Sonnenschein (allerdings wehte am Gipfel ein starker und böiger Westwind) alleine am Sulzkogel unterwegs sein zu dürfen, das muss man wohl schon zu den Skitourenwundern zu zählen. Das ist beinahe schon so, wie wenn Ostern und Weihnachten im Kühtai auf denselben Tag fallen würden.

Sa,06.04. Scheibler 2978m Rundtour!
06. Apr. 2013

Von St.Anton 1300m durch das Moostal und vorbei an der Darmstädter Hütte 2384m bei guten Schneeverhältnissen und ab der Roßfallalm auch bei blauem Himmel zum Gipfelaufbau. Über die Ostrinne bei optimalen Verhältnissen mit angeschnallten Ski zum Gipfel. Abfahrt bis Pt.2700m. Aufstieg zur Scharte, über die man auf die Reste des Faselfadferners übersetzt. Tolle Pulverabfahrt ins Oberfaselfad. Ab dem See 2420m Aufstieg gegen Osten zum Faselfadjöchli 2636m. Abfahrt über den Augstenberg hinab zum Kartellspeicher. Durch das Moostal zurück nach St.Anton 1300m. In Summe 27,5 Kilometer und 2150 Höhenmeter Aufstieg bei überraschend perfekten Wetter- und Schneeverhältnissen.

Do,04.04. Pirchkogel 2828m!
04. Apr. 2013

Aufstieg über die Normalroute vom Weiler Marlstein 1780m aus. Diese ist ziemlich stark zerfahren, was eine Abfahrt hier sicherlich nicht unbedingt zu einem großartigen Erlebnis gemacht hätte. Zunächst ging es aber über den Westrücken problemlos zum Gipfel, wo einiges los war. Wir wählten nun zunächst einmal die Abfahrt an der Nordseite des Pirchkogels 2828m hinunter ins Stamser Karle, gut 600 Höhenmeter perfekter Pulverschnee bis auf eine Seehöhe von ca. 2140m. Von hier Aufstieg zum Schafjoch und weiter zum Steinmandel auf ca.2640m Seehöhe. 12:00 Uhr Mittag war nun der ideale Zeitpunkt, um über die gewaltige Südflanke in perfektem Firnschnee nach Marail 1730m abzufahren. Von hier ein letzter Anstieg (1/2 Stunde) zurück nach Marlstein 1780m. 1650 Höhenmeter Aufstieg und ebenso viel Abfahrt, teils im Hochwinterpulver, teils im Frühjahrsfirn. Ein Tag 2 Jahreszeiten.

Neutour Hoher Riffler 3168m von Pettneu!
03. Apr. 2013

Eine Skitour auf den Hohen Riffler 3168m, egal von welcher Seite man diese auch angehen mag, gehört zu gewaltigsten skibergsteigerischen Unternehmungen in der Verwallgruppe. Der Aufstieg von Pettneu ist wohl jene Variante, bei der man am relativ einfachsten den Gipfel erreichen kann. Doch mit 10 Kilometer und beinahe 2000 Höhenmeter Aufstieg ist die Tour eine konditionell extreme Herausforderung. Aber auch skitechnisch muss man alle Register ziehen können, zumal im Bereich der Schlüsselstelle, im sogenannten „Schluff“, häufig auch ein kurzes Stück leichter Kletterei zu bewältigen ist und man zudem für einige Höhenmeter in den Stapf übergehen muss. Die Steilheit des Geländes erreicht hier über 40° . Dass bei dieser Tour absolut sichere Lawinenverhältnisse vorherrschen müssen, versteht sich von alleine. Aber auch bei einer sehr günstigen Lawinenwarnstufe hat man den Gipfelsieg noch nicht in der Tasche. Der Gipfelbereich des Hohen Rifflers 3168m, vom Schluff aufwärts, ist nämlich den Winden extrem ausgesetzt und so braucht es schon schneereiche Bedingungen, um im oberen Teil die Skitour auch wirklich mit angeschnallten Ski absolvieren zu können. Aber auch in einem normalen, oder schneereichen Winter muss man im Gipfelbereich die Schneeflächen zwischen den Steinen immer noch suchen. http://www.skitours-paradise.com/tour/verwallgruppe/stanzertal/hoherriffler_pettneu Diesen Beitrag minimieren
Neutour Hoher Riffler 3168m von Pettneu!

Di,02.04. Furgler 3004m Überschreitung!
02. Apr. 2013

Von See mit den Skiliften bis auf 2370m Seehöhe. Dann über das Furglerjoch 2748m auf den Gipfel. Eine Aufstiegsspur war vorhanden, ebenso zahlreiche Abfahrtsspuren im Bereich der Normalabfhart, sowie hinab nach Serfaus. Wir aber fuhren über die Südwestflanke gut 150 Höhenmeter in Richtung Tiefentalsee ab und querten dann hinüber in die Scharte zwischen Lawenskopf 2877m und Furgler 3004m um dann über die schönen und nicht allzu steilen Skihänge ins Istalanztal abzufahren. Der Südwind vom Montag hat leider auch hier den Schnee schon etwas beeinflusst, doch die Schneeverhältnisse waren noch gut. In den Südhängen konnte die Sonne trotz anhaltender Kälte den Schnee gut umsetzen, die Firnbedingungen in den Südlagen verbessern sich.

Mo,01.04. Piz Sursass 2910m!
01. Apr. 2013

Unser eigentliches Ziel war der Piz Nuna 3124m, Ausgangspunkt Ardez/Sur En 1469m im Unterengadin. Doch unerwartet stark auflebender Südwind sorgte in den Hochlagen für größere Schneeverfrachtungen. Um den Triebschneeablagerungen am Piz Nuna 3124m aus dem Weg zu gehen, entschieden wir uns kurzfristig bei Pt. 2436m gegen Osten in Richtung Piz Sursass 2910m aufzusteigen. Trotz des Windeinflusses waren die gut 20 cm Pulverschnee in den flacheren Passagen vor den kammnahen Steillagen noch ziemlich locker aufgebaut. Die eigentlichen Probleme lagen heute in den gipfelnahen Rinnen und Flanken. Die Normalroute erfolgt über einen 30° bis 35° steilen Nordwesthang zu Pt. 2832m am Beginn des flachen Südrückens hinauf zum Gipfel. Doch auch diesen stuften wir für den Aufstieg als zu kritisch ein, obwohl der Schweizer Lawinenwarndienst in seiner Ausgabe vom 31.03. 17:00 Uhr die Stufe 2 für diesen Bereich ausgab. Doch der unerwartet stark auflebende Südwind veränderte die Situation unserer Ansicht nach vor Ort doch grundlegend. Somit entschieden wir uns für die ausgehend von Pt. 2622m bis zu 40° steil aufragende Südwestflanke. Hier war der Neuschnee ausgeblasen, beziehungsweise als kleine Lawinenrutscher abgegangen. Hervor kam hier ein leider nicht tragfähiger Schmelzharschdeckel, sodass der weitere Aufstieg zwar recht sicher, aber etwas mühsam war. Über den Nordwestgrat ging es dann zum Gipfel. Für die Abfahrt wählten wir den Nordwesthang der Normalroute, da uns in der Abfahrt das Risiko deutlich berechenbarer erschien. Die Abfahrt gestaltete sich dann auch weitgehend problemlos. Anzumerken ist noch, dass einerseits im Umfeld der Tour einzelne Lawinenabgänge beobachtet werden konnten (Nicht allzu viele Kilometer Luftlinie entfernt, gab es auch mehrere Todesopfer http://www.orf.at/#/stories/2174646/) und andererseits die Schneedecke stellenweise grundlos aufgebaut ist, was zu einzelnen Stürzen in der Abfahrt führte.

Do,28.03. Grünsteinrunde-Light in den Mieminger Alpen!
28. Mrz. 2013

Die Grünsteinrunde-Extrem http://www.skitours-paradise.com/tour/mieminger_gebirge/zugspitzarena/gruensteinrunde_extrem mit der Abfahrt von der Biberwierer Scharte 2000m nach Biberwier haben wir bereits auf Skitours Paradise veröffentlicht. Heute ging es aber nach Hölltörl 2126m und Grünsteinscharte 2272m zum Tajatörl 2259m und hinunter nach Ehrwald. Es ist die klassische Grünsteinrunde, welche von der Masse der Tourengeher absolviert wird. Auch wenn an idealen Tourentagen hier einiges los ist, die Masse der Tourengeher kann nichts daran ändern, dass es sich hier um eine landschaftlich großartige Überschreitung (4x Auffellen) handelt. Aber auch skifahrerisch gesehen braucht sich diese Rundtour keineswegs zu verstecken. Daran konnte heute auch kräftiger Südföhn, sowie ein Wolkenaufzug zur Mittagszeit nur wenig ändern. An den Sonnenhängen zeigt sich, dass die Sonne binnen eines Tages auch bei diesen Temperaturen den Neuschnee sofort verfestigt. Nordseitig lag noch herrlicher Pulverschnee, wenn auch nicht so viel wie noch am Mittwoch in der westlichen Verwallgruppe.

Mi,27.03. Östliche Eisentaler Spitze 2753m von Langen aus!
27. Mrz. 2013

Hier im Klostertal lagen im Tal, als auch am Berg gut 20cm Neuschnee, gefallen ohne jeglichen Windeinfluss. Es war perfekter Wildschnee, der wohl Grandioseste dieses Winters. Die 1500 Höhenmeter Aufstieg über die Neue Reutlinger Hütte 2395m hatten es aber zunächst einmal in sich. Im Schatten spürte man den lockeren Neuschnee beim Spuren kaum, aber als das Gelände im Bereich der Neuen Reutlinger Hütte 2395m eindeutig in die Sonne drehte, war es mit der Gemütlichkeit vorbei. Der Schnee stollte sowohl auf der Ober-, als auch an der Unterseite der Ski. Die letzten 400 Höhenmeter forderten unsere Kräfte. Dafür entschädigte uns aber die Abfahrt an der Nordseite des Gipfels im Bereich des Gletschers (oder was davon noch übrig ist) hinab ins Eisental. Perfekter Pulverschnee in perfektem Skigelände. Die Verhältnisse wären auch für morgen noch ideal, zumal ja die Aufstiegsspur schon vorhanden ist. Allerdings drängte am Nachmittag Hochnebel in das Tal der Nenzigastalm und damit wurde die Schneedecke ziemlich angefeuchtet. Keine Ahnung wie weit der Hochnebel mittlerweile hinaufreicht, aber bei uns schon mal bis 1800m hinauf.

Neutour Überschreitung Linker Fernerkogel 3277m - Pitztaler Jöchl 2996m!
26. Mrz. 2013

Die Silbergrube ist ein stellenweise sehr steiles, hochalpines Kar, welches von der Braunschweiger Hütte 2758m aus über das Pitztaler Jöchl 2996m über knapp mehr als 200 Höhenmeter relativ einfach erreicht werden kann. Dieses Hochkar verwöhnt uns dann mit einer großartigen Steilabfahrt über gut 1200 Höhenmeter hinunter nach Mittelberg, wobei aber sehr sichere Lawinenverhältnisse vorherrschen müssen. Am idealsten lässt sich diese Abfahrt mit einem Aufstieg auf den Linken Fernerkogel 3277m vom Mittelbergferner aus und einer anschließend ersten, großartigen Abfahrt über den nordexponierten Hängenden Ferner kombinieren. Bei einem Start vom Gletscherskigebiet aus erhält man somit für 830 Höhenmeter Aufstieg gut 1970 großartige Abfahrtsmeter. Neben dem Linken Fernerkogel 3277m kann man dabei noch einen weiteren Gipfel, das Pitztaler Jöchl 2996m mitnehmen, was die Tour vor allem für Gipfelsammler noch etwas reizvoller machen dürfte. Wir mussten allerdings auf den Gipfelsieg am Pitztaler Jöchl 2996m verzichten, denn ansonsten wäre die Schneedecke in den unteren, sehr steilen Passagen der Silbergrube wohl schon zu stark aufgefirnt, sodass die Lawinengefahr zu groß geworden wäre. Diesen Aspekt sollte man im späteren Frühjahr unbedingt berücksichtigen. http://www.skitours-paradise.com/tour/oetztaler_alpen/pitztal_mittelbergferner/linkerfernerkogel_pitztalerjoechl
Neutour Überschreitung Linker Fernerkogel 3277m - Pitztaler Jöchl 2996m!

Neutour Linker Fernerkogel 3277m über den Hängenden Ferner!
25. Mrz. 2013

Neutour Linker Fernerkogel 3277m über den Hängenden Ferner! Die Skitour auf den Linken Fernerkogel 3277m über den Hängenden Ferner ist im Gegensatz zur Normalroute erst ab dem Spätwinter anzuraten, wenn die Gletscherspalten in der Regel zur Genüge zugeschneit sind. Aber auch dann ist bei der Abfahrt immer noch eine gewisse Vorsicht angesagt und sind gute Sichtbedingungen, sowie sichere Lawinenverhältnisse Grundvoraussetzung. Dabei ist der Aufstieg im östlichen Teil des Hängenden Ferners relativ spaltenarm und sicher. Erst der Gipfelanstieg weist größere Spaltengefahr auf, aber damit wird man ja auch bei der Normalroute konfrontiert. Die Abfahrt führt dann jedoch großteils durch den spaltenreichen Teil des Gletschers. Dafür ist diese direkte Abfahrtsführung aber auch ein skifahrerischer Hochgenuss. Dabei ist die Lawinengefahr gerade am Ende des Hängenden Ferners hinunter zum Karlesferner besonders zu beachten, da hier der Gletscher die größten Neigungen aufweist und durch den Gletscherrückzug die Verhältnisse von Jahr zu Jahr sogleich deutlich voneinander abweichen können. http://www.skitours-paradise.com/tour/oetztaler_alpen/pitztal_mittelbergferner/linkerfernerkogel_haengenderferner
Neutour Linker Fernerkogel 3277m über den Hängenden Ferner!

Sa,23.03. Tonigenkogel 3011m!
23. Mrz. 2013

Von Gries 1570m über die Vordere Sulztalalm 1898m gegen Südwesten ins Sulzkar. Toller Skigipfel, der eigentlich zu Unrecht im Schatten der Skigipfel im Bereich der Amberger Hütte 2136m steht. Derzeit herrschen perfekte Schneeverhältnisse vor, teils noch mehr als 20 cm Pulverschnee in den überwiegend gegen Nord und Nordost exponierten Hängen. Der Gipfelanstieg war trotz bedrohlicher Überwechtung relativ problemlos zu meistern.

Fr,22.03. Wetterkreuzkogel 2591m und Zwölferköpfl 2253m!
22. Mrz. 2013

Einfache und recht lawinensichere Tourengipfel im Kühtai. Start ist beim Parkplatz an der Kühtai Landesstraße auf ca. 1740m Seehöhe. Über die Obere Issalm gelangt man ins Wörgetal, von wo aus man die beiden Gipfel erreicht. Bis auf den Wetterkreuzkogel 2591m sind 850 Höhenmeter, bis zum Zwölferköpfl 2253m ca. 500 Höhenmeter zurückzulegen. Heute dominierte weiterhin starker, westlicher bis nordwestlicher Höhenwind das Wettergeschehen, die Schneedecke war damit vom Wind deutlich beeinflusst. Trotzdem waren die Abfahrtsverhältnisse sehr zufriedenstellend. Beide Touren eignen sich vor allem für Skitoureneinsteiger.

Neutour Grenzeckkopf 3047m in der Silvretta!
20. Mrz. 2013

Die Tour auf den Grenzeckkopf (Piz Faschalba) 3047m kann man auch sehr gut mit einem Übergang zur Heidelbergerhütte 2264m via Kronenjoch 2974m verbinden und stellt einen relativ leichten Anstieg dar. Der Aufstieg folgt dem Sommerweg und damit dem Verlauf des Futschölbaches gegen Osten. Erst bei Pt. 2700m zweigt man dann in Richtung Südosten ab und steuert auf den etwas steileren (stellenweise 30° bis 35°) Gipfelhang am Grenzeckkopf 3047m zu. Bis auf diesen Schlussanstieg verläuft die Tour in sehr flach geneigtem Gelände. Dabei ist die Lawinengefahr, abgesehen von großer und sehr großer Lawinengefahr, praktisch kein Thema. Zu viel Neuschnee ist trotzdem ein Problem, dieser erschwert das Spuren im flachen Gelände und bei der Abfahrt müsste man sich dann in Schussfahrt weitgehend an die Aufstiegsspur halten. Nicht ganz unproblematisch ist aber der Schlussanstieg auf den Gipfel. Hier kann der Wind leicht angreifen und fördert starke Schneeverfrachtungen. Bei westlicher Windkomponente wird das Gelände eher abgeweht, bei südlicher hingegen mitunter gefährlich eingeweht. Ansonsten aber stellt der Gipfelanstieg kein wesentliches Problem dar. http://www.skitours-paradise.com/tour/silvretta/jamtalhuette/grenzeckkopf
Neutour Grenzeckkopf 3047m in der Silvretta!

Sa,16.03. Hoher Riffler 3168m von Pettneu aus!
17. Mrz. 2013

Konditionell und technisch extrem anspruchsvolle Tour für erfahrene Winterbergsteiger. 10 Kilometer, 2000 Höhenmeter sind während 5,5 Stunden zu bewältigen. Dabei ist in der Schlüsselstelle, im sogenannten "Schluff" mehr 40° steiles Gelände in leichter Kletterei (Stahlseil) zu überwinden. Allerdings gestalten sich die Verhältnisse hier jedesmal anders. Nur eine konstante Größe herrscht jedesmal vor, der "Schluff" präsentiert sich zumeist von seiner besch......eidenen Seite. Die Lawinengefahr ist auf der gesamten Tour, jedoch insbesondere im "Schluff" ein Thema. Ich empfehle die Tour nur bei äußerst günstigen Lawinenverhältnissen (Warnstufe 1) an. Der Wind greift nämlich an diesem Gebirgsstock immer massiv durch, sodass Schneeverfrachtungen ganz normal sind. So auch diesmal, allerdings waren diese nur wenige Zentimeter mächtig. Im "Schluff" ließen sich diese Schichten trotzdem wiederholt leicht in homöopathischen Dosen auslösen. Neuschnee der vergangenen Tage hier 10 bis 15 Zentimeter. 10 Zentimeter mehr und die daraus resultierenden mächtigeren Einwehungen, es wäre kein sicherer Gipfelanstieg möglich gewesen. Eine vorzeitige Umkehr wäre an solch einem Berg aber niemals eine Blamage.

Do,14.03. Sechszeiger 2392m über Wenner Kalbenhütte 1590m!
14. Mrz. 2013

Der Start war zwar bei der Auchtwiese 1140m gut möglich, doch auf dem Waldweg zur Wenner Kalbenhütte 1590m war die Schneeauflage im unteren Teil doch schon ziemlich spärlich vorhanden. Dafür waren die Verhältnisse dann im freien Gelände der Ostrinner hinauf zum Nordrücken, der uns zum Sechszeiger 2392m führt, bestens. Gut 10 bis 15 cm Pulverschnee auf einer gut tragenden Unterlage machten die Abfahrt zum Vergnügen. Allerdings die tiefen Temperaturen, sowie der kräftige Nordwind gingen ganz schön unter die Haut.

Neutour Innerer Nockenkopf 2772m im Rojental!
13. Mrz. 2013

Die Tour auf den Inneren Nockenkopf 2772m zählt zu den zahleichen kurzen und einfachen Anstiegen an der Nordseite des Rojentals. Wie bei all diesen Anstiegen muss man zunächst einen ersten Aufschwung überwinden, bevor man sich dann über ein Hochplateau dem neuerlich steileren Gipfelaufbau annähert. Bei einer Firntour im Frühjahr ist man lawinentechnisch gesehen weitgehend sicher am Weg. Im Hochwinter allerdings ist das windanfällige Tourengelände durchaus mit Vorsicht zu begehen. Abgewehte Rücken und Grate, sowie eingewehte Mulden und Rinnen sind dann entsprechend bei der Aufstiegs-, als auch Abfahrtsplanung zu berücksichtigen. Sicher unterwegs ist man im Bereich der Rücken. Die Rinnen und Mulden locken mit Pulverschnee, die Lawinenverhältnisse müssen dann aber auf der sicheren Seite sein.
Neutour Innerer Nockenkopf 2772m im Rojental!

Neutour Südlicher Schönpleiskopf 2920m!
10. Mrz. 2013

Mit Ischgl verbindet wohl ein jeder primär alpinen Skilauf auf überfüllten Skipisten, jedoch kaum einsame Skitouren in unberührter Naturlandschaft. Aber auch damit ist die Umgebung von Ischgl reichlich gesegnet. Die imposantesten und schönsten Touren findet man dabei im abgeschiedenen Madleintal, in das man nördlich der Trisanna direkt von Ischgl aus gelangt. Rasch lässt man am Morgen den sich füllenden Parkplatz der Silvretta Skirarena hinter sich. Über eine Wiese und ein kurzes Waldstück gelangt man zum Madleinbach. Den Aufstieg legt man auf der orographisch linken Talseite an und bleibt dabei auf der lawinensicheren Seite des Tales. Über einen ersten steileren Aufschwung geht es nun für längere Zeit in nur geringem Gefälle gegen Westen zu. Das weitläufige Gebiet der Madleinalm ist sehr übersichtlich. In einer Höhe von ca.2400m beginnen nun die kritischeren Geländepartien. In mehreren Aufschwüngen geht es über 30° bis 40° steiles Gelände hinauf zum Schönpleisjöchli 2809m. Diese Hänge sind insbesondere nach Neuschneefall mit westlichen Winden als sehr problematisch einzustufen. Vom Schönpleisjöchli 2809m geht die Route zunächst ein paar Höhenmeter abwärts, um dann aber gleich in den Schlusshang einzubiegen. Der Gipfelhang ist meist ausgeweht, ruhigen Pulverschnee findet man nur selten vor. Der Hang ist schön kupiert und fördert die Anlage einer schönen und relativ sicheren Aufstiegsspur im zumeist weniger als 30° steilen Gelände. Den Gipfel des Südlichen Schönpleiskopfes 2920m selbst kann man im Gegensatz zum Nördlichen Schönpleiskopf 2943m mit angeschnallten Ski erreichen. Die Abfahrt über großartiges Skigelände verläuft dann weitgehend im Bereich der Aufstiegsspur. http://www.skitours-paradise.com/tour/verwallgruppe/paznaun_verwall/schoenpleiskopf_suedlicher
Neutour Südlicher Schönpleiskopf 2920m!

Mo,04.03. Wannejöchl 2497m Venetmassiv!
04. Mrz. 2013

An der Südostseite des Venetmassivs gibt es einige sehr schöne und nicht allzu schwierige Anstiege zu den Gipfeln Glanderspitze 2512m, Pillerkreuz 2478m, Wannejöchl 2497m und Kreuzjoch 2464m. Von Piller 1353m aus peilten wir diesmal das Wannejöchl 2497m an und waren ziemlich überrascht, dass der angekündigte Südföhn bereits heute derart stark auffrischte. Doch es war noch vertretbar und im oberen Bereich der Tour firnte es entsprechend später und weniger stark auf. Nachdem der Südföhn bereits heute so stark durchgegriffen hat, ist morgen grundsätzlich mit Föhnsturm zu rechnen. Die Tourenbedingungen verschlechtern sich somit trotz nochmaligen Sonnenscheins deutlich. Der Föhn treibt auch die Temperaturen weiter nach oben, sodass dann von Piller aus diese Skitour kaum noch machbar sein wird. Im unteren Bereich (die ersten 100 bis 200 Höhenmeter) überwiegen bereits die aperen Flächen. Nur die Skitour in Richtung Goglesalm 2017m und weiter zur Glanderspitze 2510m dürfte noch für eine Weile schneesicher bleiben.

So,03.03. Bergleskopf 2577m in den Lechtaler Alpen!
03. Mrz. 2013

Nachdem die Sonne an den vergangenen Tagen bereits ganze Arbeit geleistet hat, konnte man heute schon mal ruhigen Gewissens eine Firntour ins Auge fassen. Dabei galt aber, eindeutige Südexposition und je weiter man noch oben kommt, umso steiler musste das Gelände sein. Doch vor Tourstart hieß es nochmals in sich zu gehen, da der auch im heurigen Jahr ungünstige Schneedeckenaufbau an den Sonnenhängen (Stichwort Schneemäuler) hat an der Südseite der Lechtaler Alpen bei Pettneu 1247m hinauf zum Kaiserjochhaus 2310m ganze Arbeit geleistet. Vom Tal sah es so aus, dass hier die ganze Schneedecke in Bewegung ist und tatsächlich sind an den letzten Tagen bereits zahlreiche Nassschneelawinen abgegangen. Tiefe Temperaturen und die kompakte Firndecke sorgten dann im Laufe des Aufstiegs doch zunehmend für Gewissheit, dass bei frühzeitiger Abfahrt keine weitere Bewegung in die Schneedecke kommen sollte. Tatsache war dann auch, dass es eine großartige Firnabfahrt in tollem alpinen Ambiente wurde. Doch nicht die gesamten 1350 Höhenmeter boten Firn, da man nämlich auf den Bergleskopf 2577m kurz vor dem Kaiserjochhaus 2310m gegen Westen abbiegt und die hier folgenden Osthänge im Schatten liegen, sodass für einige Höhenmeter auch feinste Pulverschwünge anstanden. Eine abwechslungsreiche und trotzdem nur wenig begangene Skitour, die aber jeden Winterbergsteiger in den Bann ziehen wird. Aktuell kann man sich aber nicht sicher sein, ob am nächsten Tag der Schnee noch oben in den Hängen liegt, oder schon unten im Tal als Lawine weilt.

Neutour Liebener Spitze Westgipfel 3395m!
03. Mrz. 2013

Die Liebener Spitze, direkt am Ötztaler Hauptkamm an der Grenze zu Südtirol gelegen, teilt sich auf in einen Hauptgipfel 3399m, welcher durch das Gaisbergtal erreicht wird und in einen Westgipfel 3395m, welcher über das Rotmoostal bestiegen wird. Beide Varianten zählen hier am Alpenhauptkamm bei Obergurgl zu denen großartigen, hochalpinen Gletschertouren, welche nur erfahrenen Winterbergsteigern vorbehalten sein sollten, zumal nebst skitechnischen Anforderungen im Aufstieg und in der Abfahrt auch noch die gekonnte Handhabung von Eispickel und Steigeisen je nach Verhältnissen gefragt ist. Auf der hier beschriebenen Tour durch das Rotmoostal auf den Westgipfel der Liebener Spitze 3395m orientiert man sich ab Obergurgl 1920m zunächst im Skigebiet in Richtung Schönwieshütte 2266m. Von hier geht es dann für längere Zeit durch das elendslange und flache Rotmoostal bis an die Zunge des Rotmoosferners. Man darf dabei nicht daran denken, dass man hier ja auch wieder zurück muss. Wenn man im Frühjahr durch dieses formschöne, glaziale Trogtal aufsteigt, sollten sich die angrenzenden Hänge möglichst schon ihrer Lawinenstriche entladen haben, was dann vor allem für den Rückweg entscheidend sein kann. Ansonsten aber bewegt man sich während einer Firntour im lawinensicheren Gelände. Dies gilt dann im Übrigen am Gletscher auch für die Spaltengefahr. Selbst im schneearmen Winter 2011/12 hier am Ötztaler Hauptkamm waren Spalten im Bereich der Route kein Thema. Über den westlich exponierten Teil des Ferners steigt man in recht angenehmer Steigung an das Ende desselben auf. Hier steilt sich dann das Gelände auf bis zu 40° auf und man trachtet danach nun möglichst rasch zum Südwestgrat überzuwechseln. Am Südwestgrat selbst steigt man soweit wie möglich noch mit angeschnallten Ski auf. Dann aber steilt sich der Grat auf über 40° auf und man muss ca. die letzten 100 Höhenmeter in den Stapf übergehen. Dabei sollte man aber Eispickel und/oder Steigeisen dabei haben. Wobei im schneearmen Winter 2011/12 Steigeisen nicht so ideal gewesen wären, da man im Gratverlauf wiederholt von pickelhart gefrorenem Firnschnee auf Fels wechseln musste. Ob dies in einem schneereichen Winter ebenso der Fall ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Ein Pickel hätte sicherlich bessere Dienste geleistet. In jedem Fall zeigt es sich, dass diese Tour eine klassische Firntour im Frühjahr ist und einen ausgesprochen hochalpinen Charakter aufweist. Die Abfahrt erfolgt im Bereich der Aufstiegsspur.
Neutour Liebener Spitze Westgipfel 3395m!

Sa,02.03. Piz Zuort 3119m in der Sesvennagruppe!
02. Mrz. 2013

Die Sesvennagruppe südlich des Inn wird in diesem Bereich auch als Engadiner Dolomiten bezeichnet. Nicht zu unrecht, die Szenarie im Val Zuort ist einmalig, die mehr als 1700 Höhenmeter von Fontana 1402m am Fuße von Schloss Tarasp gelegen, sind ein durch und durch hochalpines Unterfangen. Sehr sichere Lawinenverhältnisse sind für diese Tour Voraussetzung, insbesondere im nach Osten exponierten, mehr als 40° steilen Gipfelhang. Die 1700 Höhenmeter Aufstieg können dann gut 1:1 in großartige Abfahrtsschwünge umgemünzt werden. Allerdings haben wir heute das Val Zuort schon ziemlich verspurt, allzu viel Platz ist nicht mehr vorhanden. Zudem präsentiert sich die Schneedecke im unteren Teil des Val Zuort etwas grundlos. Doch die Schneehöhen sind durchaus als ausreichend einzustufen.

Fr,01.03. Rauher Kopf 2695m - Überschreitung Pfundser Tschey!
01. Mrz. 2013

Über den Lahnkopf 2471m weiter zum Rauhen Kopf 2695m. Schöner und relativ einfacher Anstieg über 1200 Höhenmeter. Den Rauhen Kopf 2695m haben wir dann gegen Süden zu bis zum Beginn eines schönen NW-Kars am Fuße des Kraghals überschritten. Auch dieser Weiterweg stellte kein Problem dar. Über dieses Nordwestkar kann man im übrigen auch vom Gschneirerbach her aufsteigen, was auch schon einige Tourengeher getan haben. So zeichneten wir nicht als Erste unsere Spuren in den Pulverschnee. Kein Problem das Kar bietet ja genug Platz. Allerdings muss man sich nun schon sehr eindeutig in den schattigen Bereichen bewegen, ansonsten weist die Schneedecke bereits einen schwachen Schmelzharschdeckel auf, an den steileren Südhängen bis gegen 2400m hinauf gibt es teils sogar schon eine tragfähige Firnschicht.

Do,28.02. Riererkopf 2856m in der Samnaungruppe!
28. Feb. 2013

1600 Höhenmeter Aufstieg recht ungleichmäßig verteilt über 9,2 Kilometer. Der Start zu dieser sehr selten begangenen, weil abgelegenen Tour erfolgt zwischen dem Kappler Weiler Nederle/Ulmich und dem ersten Ischgler Weiler Ebene vor der Lawinengalerie auf 1290m. Dabei geht es auf einem flachen Forstweg in Richtung Vesulalm 1967m. Bis hierhin muss man schon mal gut 2 Stunden veranschlagen. Wegen den ersten 700 Höhenmetern müsste man diese Tour wahrlich nicht machen. Was aber dann folgt ist ein abgelegenes, ruhiges Alpinszenario vom Feinsten. Einzelne Spuren stammen von Tourengehern, die vom Skigebiet Ischgl hierher finden. Unser Tourenziel präsentiert sich hingegen unverspurt jungfräulich. Dabei macht es nur Sinn diese beinahe 5 Stunden Aufstieg anzugehen, wenn die Lawinensituation realistische Chancen erwarten lässt, in das gewaltige Nordwestkar am Riererkopf 2856m sicher einfahren zu können. Dabei bekommt man es gleich einmal zu Beginn mit der bis zu 40° steilen Nordflanke zu tun. Aber nach den ersten 200 Höhenmetern legt sich das Nordwestkar deutlich zurück. Die gut 900 Höhenmeter Pulverabfahrt bis zur Vesulalm 1967m entschädigen dann für alles. Schattseitig ist der Pulverschnee noch makellos, stellenweise aber auch etwas grundlos.

Mi,27.02. Urgtal Trophy!
27. Feb. 2013

Bei perfekten Pulverschneebedingungen und sehr günstigen Lawinenverhältnissen bot es sich an die Aufstiegsmeter zu reduzieren und die Abfahrtsmeter zu maximieren. Ausgehend vom Skigebiet Fiss erreicht man ohne größeren Aufwand die schönen, aber in der Regel nicht ungefährlichen Nordhänge am Fuße des Hinteren Sattelkopfes 2670m, sowie des Brunnenkopfes 2682m. Ca. 800 Höhenmeter Aufstieg standen 2500 Abfahrtsmetern durchgehend grandioser Pulverschwünge gegenüber. In diesen Bereichen ist mittlerweile der Platz eng geworden. Am Brunnenkopf 2682m schaut es noch etwas besser aus als am Hinteren Sattelkopf 2670m. Hin zum Planskopf 2804m findet man hingegen noch weitgehend unberührte Hänge vor. Vor allem der lange Gipfelhang ist noch jungfräulich, ebenso die Abfahrt vom Urgjoch ins Hochurg.

Mo,25.02. Überschreitung Gatschkopf 2588m - Gigglerspitze 2614m!
25. Feb. 2013

Start in Hochgallmigg 1360m. Aufstieg Gatschkopf 2588m über Nordgrat vom Thialkopf 2398m her. Abfahrt über den nach Nordosten exponierten Gipfelhang bis Pt.2200m. Herrlicher, tiefer Pulver, optimale Verhältnisse. Aufstieg zumThialkopf 2398m und nochmals über den Nordgrat in Richtung Gatschkopf 2588m. Bei Pt.2450m Abfahrt vom Nordgrat in Richtung Flathalm 1687m. Auch bei dieser Abfahrt gab es traumhaften Pulverschnee und sichere Verhältnisse. Letzter Aufstieg von der der Flathalm 1687m über Flathsee 2332m auf die Gigglerspitze 2614m. Abfahrt über die Nordwestflanke der Gigglerspitze in Richtung Lawinenstriche und weiter über Tobadill 1138m bis hinunter zum Bahnhof Pians 900m. Auch diese Abfahrt bot auf den gesamten 1700 Höhenmetern Pulverschnee vom Feinsten und relativ sichere Verhältnisse. Der im Gipfelbereich stellenweise etwas lebhafte Südostwind führte entgegen der Annahme des Tiroler Lawinenwarndienstes zumindest in diesen Bereichen zu keiner Verschlechterung der Lawinensituation. Der Schnee war allgemein sehr locker und keineswegs vom Wind beeinflusst. Lawinenwarnstufe 3 in diesem Teil der Samnaungruppe war heute sicherlich zu hoch gefasst , da ansonsten die zahlreichen bis zu 40° steilen Passagen in Aufstieg und Abfahrt über den Tag verteilt sicherlich nicht derart problemlos zu meistern gewesen wären. Aber natürlich, die Situation kann sich ortsbezogen bei mehr Wind ganz anders darstellen. Lawinenlagebericht immer sehr Ernst nehmen und nicht wegen unter Umständen nur punktuellen Abweichungen zur Gänze in Frage stellen. Fazit, wir fühlten uns auf den knapp 2500 Höhenmetern Anstieg und 3000 Höhenmetern Abfahrt puddelwohl und sicher, da ansonsten einige Passagen sicherlich nicht ohne Probleme zu bewältigen gewesen wären. Und auf Glück alleine verlasse ich mich sicherlich nicht.

Neutour Rosskopf 2305m am Kaunergrat vom Pitztal aus!
24. Feb. 2013

Die Skitour auf den Rosskopf 2305m steht ganz im Schatten des gewaltigen Nachbars der Rofelewand 3353m. Doch es ist die einfachere und mit 920 Höhenmetern deutlich kürzere Alternative dazu. Während die Tour auf die Rofelewand 3353m ein sehr ernstes, hochalpines Unternehmen über 2000 Höhenmeter ist, kann die Tour auf den Rosskopf auch von weniger alpin erfahrenen Tourengehern angegangen werden. Allerdings ist die Lawinengefahr bei dieser relativ einfachen Tour in keinem Fall zu unterschätzen. Die freien Osthänge oberhalb der Waldgrenze sind kritisch zu beurteilen. Diese teils über 30° steilen Osthänge sind mit Vorsicht zu genießen. Das innere Pitztal ist eine eher schneearme Region, zudem kann der Wind an diesen freien Osthängen zumeist starke angreifen und damit die Rücken abwehen, sowie die Mulden mit Schnee auffüllen. Nicht nur dass sich damit in den kleinen Tälchen und Mulden leicht Schneebretter aufbauen können, auch kann sich an den abgewehten Rücken leicht ein Schwimmschneefundament bilden. Skifahrerisch reizvoll ist die Tour aber dann, wenn die Lawinenverhältnisse eine direkte Abfahrt über die freien Osthänge hinunter zur Arzler Alm zulassen. Nachfolgend sei dem Lawinenstrich nördlich der Alm Dank. Denn dieser ermöglicht uns eine weiterhin großartige Abfahrt, sofern ausreichend Schnee liegt, bis hinunter ins Tal. Somit können die 920 Höhenmeter Aufstieg beinahe 1:1 in tolle Abfahrtsmeter umgemünzt werden.
Neutour Rosskopf 2305m am Kaunergrat vom Pitztal aus!

Sa,23.02. Rund um die Kappler-Joch-Spitze!
23. Feb. 2013

Auffahrt mit den Seilbahnen von Kappl 1182m hinauf zum Lattejoch 2605m. Aufstieg in Richtung Welskogel 2280m. Vom Skidepot bei Pt. 2742m Abfahrt über herrliche Nordwesthänge ins Malfon Tal. Über die Schmalzgruben Scharte 2697m ist aktuell noch niemand übergegangen, beziehungsweise ins Malfon Tal abgefahren. Aufstieg von der Hinteren Malfon Alm 1825m zum Kappler Joch 2672m. Dabei aufkommender, kräftigerer Südostwind, der zu Schneeverfrachtungen führte. Kann unter Umständen ein relativ lokales Ereignis gewesen sein. Für nennenswertere Schneeverlagerungen hat es noch nicht gereicht, aber das kann sich während der nächsten 36 Stunden ja noch ändern. Aktuell wären die Bedingungen, toller Pulverschnee, sowie geringe Lawinengefahr, ideal. Eine Aufstiegsspur führte heute auch in Richtung Hoher Riffler 3168m. Allerdings sah der Hals zwischen Kleinem Riffler 3014m und Blankahorn 3129 ziemlich abgeweht und damit steindurchsetzt aus. Abfahrt in Richtung Durrich Alm 1900m bei perfekten Pulverbedingungen. Grundlegend gilt nun allen steileren Hängen, die von SW über S bis SO exponiert sind, die Sonne hat hier dem Schnee oberflächlich bereits zugesetzt. Ein mehr oder weniger massiver Schmelzharschdeckel ist vorhanden, was so ziemlich für alle Gebirgsgruppen gelten dürfte. Abfahrt über Forstweg nach Oberhaus 1600m und über Wiesen bis zur Paznauntal Landesstraße 1180m. In Summe über 17,5 Kilometer 1150 Höhenmeter Aufstieg und 2600 Höhenmeter Abfahrt.

Neutour Wankspitze 2209m im Mieminger Gebirge!
22. Feb. 2013

Die Wankspitze 2209m ist ein bekannter und viel frequentierter Skitourengipfel im Mieminger Gebirge. Für die meisten ist der Umstand, dass es sich um eine relativ lawinensichere Skitour handelt der Anziehungspunkt schlechthin. Zudem sorgen die vielen Tourengeher immer wieder rasch für eine auch für schwächere Skifahrer leicht zu meisternde Buckelpiste in der Abfahrt. Auf andere Tourengeher mag dieser Massenauflauf abweisend wirken, doch tut man damit diesem Skiberg unrecht. Denn auch für erfahrene Skitourengeher hat die Wankspitze 2209m einiges zu bieten. Neben der hier beschriebenen Normalroute, die insbesondere für schwächere und wenig erfahrene Skitourengeher geeignet ist, eröffnen sich einem mehrere spektakuläre Abfahrts- und Aufstiegsvarianten. Den direkten, südexponierten und mehr als 300 Höhenmeter umfassenden Gipfelhang befährt man am besten im Frühjahr bei sicheren Firnverhältnissen. Die spektakuläre Abfahrt in die Hölle sollte erfahrenen und skifahrerisch sicheren Skibergsteigern vorbehalten bleiben. Zudem müssen hier in jedem Fall sehr sicheren Lawinenverhältnisse vorherrschen. Der hochalpine Aufstieg vom Stöttltörl 2036m über den nordexponierten Klettersteig, beziehungsweise die Umrundung der Wankspitze 2209m in Verbindung mit der Abfahrt in die Stöttlreise, Übergang über das Stöttltörl und nachfolgender Abfahrt in die Hölle wird in einem separaten Tourenvorschlag beschrieben.
Neutour Wankspitze 2209m im Mieminger Gebirge!

Neutour Piz Cotschen - Wintergipfel 2973m!
20. Feb. 2013

Die Skitour auf den Piz Cotschen 3031m endet im Normalfall bei Punkt 2973m, als Südgipfel, oder auch als Wintergipfel bezeichnet. Der nachfolgende Gratübergang hin zum Hauptgipfel ist für einige Meter noch gut mit Skiern machbar, doch dann wartet ein meist teils stark überwächteter Abschnitt, der nur erfahrenen Winterbergsteigern vorbehalten sein sollte. Im Normalfall beendet man aber die Skitour bei Punkt 2973m. Bis hierher überwindet man ein großartiges Skitourengelände, das weitläufig und schön kupiert ist und damit ideale Voraussetzungen im Aufstieg, als auch in der Abfahrt bietet. Sowohl im Hochwinter, als auch im Frühjahr ist die Skitour bei günstigen Verhältnissen gut machbar. Das Gelände weist nur am breiten Südostrücken, sowie im oberen Bereich der direkten Abfahrtsvariante Steilheiten über 30° auf. Bei etwas problematischeren Lawinenverhältnissen hält man sich dann auch in der Abfahrt an die Aufstiegsspur. Der Südostgrat weist hier nämlich im Normalfall etwas günstigere Lawinenverhältnisse auf, weil dieser meist vom Neuschnee abgeweht ist und man sich auf einem harten Windharschdeckel bewegt. Aber natürlich kann der Einzelfall von dieser Einschätzung situationsbedingt natürlich auch abweichen. Abgesehen davon reiht sich diese Skitour in die Reihe der ganzen großen Tourenberge im Unterengadin ein, welche diese Region zu einem einzigartigen Skitouren El Dorado machen.
Neutour Piz Cotschen - Wintergipfel 2973m!

Mo,18.02. Halsl 2523m am Beginn des Kaunergrat!
18. Feb. 2013

Sehr selten begangene Skitour an der Nordseite der Hohen Aifner Spitze 2779m. Start in Piller im Weiler Moosanger auf ca.1250m. Aufstieg entlang dem Forstweg zur Kielebergalm 1761m. Langweilig, aber das war nicht unsere Abfahrtsroute. Von der Alm entlang dem Sommerweg in das weite Kar am Nordfuss der Hohen Aifner Spitze 2779m. Man gelangt dann recht unproblematisch im schön kupierten Gelände hinauf zum Halsl 2523m. Der Übergang zum Kreuzjöchl 2589m ist durch eine breite Felswand verstellt. Doch ca. 1300m Aufstieg sind ganz okay. Die Verhältnisse waren überwiegend gut. Oberhalb der Waldgrenze ist die Schneeverteilung stark vom Wind geprägt. Aber in den Mulden und Rinnen ist die Schneegrundlage massiv, darauf liegen bis zu 20cm Pulverschnee. Kanten, Grate und Rücken sind hingegen teils stark abgeblasen. Trotzdem waren die Verhältnisse sehr sicher. Ab der Waldgrenze hält man sich bei der Abfahrt dann in direkter Falllinie im Bereich einer breiten Waldschneise entlang dem Kielebergbach. Man gelangt derzeit problemlos zurück zum Forstweg bei Punkt 1600m. Im Bereich der Waldschneise stellenweise etwas grundloser Schnee, für gute Skifahrer aber kein Problem.

Peziner Spitze 2550m in der Verwallgruppe vom Tal aus!
17. Feb. 2013

Im östlichsten Teil der Verwallgruppe, am Talanfang des Paznaun, befinden sich an der Südabdachung des Hauptkamms mehrere schöne, südseitig gelegene Tourenziele. Zumal hier die Almflächen und Hochwiesen die Waldgrenze auf ca. 1700m Seehöhe in Richtung Tal drängen, eröffnen sich einem skifahrerisch gesehen ein paar sehr lohnende Tourenziele, die zudem meist vielfältige Aufstiegs- und Abfahrtsvarianten aufweisen. Ein solches Tourenziel, das mehrere solcher Varianten aufweist, ist die Peziner Spitze 2550m, die jedoch zufolge der umfangreichen Lawinenverbauung im oberen Bereich einiges an freier Skifläche eingebüst hat. Das stört uns auf dieser Tour aber nur wenig, da wir einerseits den Aufstieg direkt am Talboden bei der Trisanna, beziehungsweise beim ehemaligen Gasthof Rössle beginnen und andererseits die grandiose Abfahrt hinunter ins Flungtobel wählen, wo wir uns abseits dieser Verbauung bewegen. Dafür erhöht sich auf dieser Variante das Lawinenrisiko, was aber hauptsächlich für die Hochwintermonate gilt. Bei sicheren Firnbedingungen im Frühjahr ist man diesbezüglich problemlos am Weg. Aber es hat schon seinen besonderen Reiz 1500 Höhenmeter Aufstieg praktisch 1:1 in schöne Abfahrtsschwünge umsetzen zu können.
Peziner Spitze 2550m in der Verwallgruppe vom Tal aus!

Neutour Grünberg 1497m am Mieminger Plateau!
17. Feb. 2013

Der stillgelegte Grünberglift ist zum El Dorado für alle Tourengeher geworden. Freundlicherweise wird die ehemalige Piste nach wie vor präpariert und so wird diese leichte und lawinensichere Einsteigertour häufig frequentiert. Die Tour ist ideal für alle Anfänger und jene, die sich mit dem Geländefahren schwer tun. Garantie hat man allerdings keine, dass die alte Trasse auch tatsächlich präpariert ist.
Neutour Grünberg 1497m am Mieminger Plateau!

Piz Arina 2828m von Ramosch aus!
14. Feb. 2013

Das Unterengadin verwöhnt mit zahlreichen großartigen und formschönen Skitourengipfeln. Momentan haben die nördlich des Inn gelegenen und damit südexponierten Tourengipfel bereits Hochsaison. Vom Piz Salet 2971m über den Muttler 3294m bis eben zum Piz Arina 2828m wurden heute Skispuren in den frischen Pulverschnee gezogen. Das kommt nicht von ungefähr, denn nebst dem prachtvollen Wetter sind die aktuellen Schneebedingungen im Unterengadin grandios. Das haben wir auch entsprechend ausgenützt und sind diesmal in Ramosch direkt an der Engadiner Straße 1160m gestartet. Am Ende standen 1670 Höhenmeter und 7.5 Kilometer Aufstieg zu Buche. Neben diesem Anstieg gibt es noch jenen von Vna 1600m der Kürzeste und den meiner Meinung nach Grandiosten, weil er auch die längste und schönste Abfahrt aufweist, welcher in Seraplana ebenfalls an der Engadiner Straße 1100m beginnt. Von Vna 1600m aus sind heute einige Tourengeher auf den Piz Arina 2828m aufgestiegen. Aber die weitläufigen Hänge bieten ja auch genügend Platz, sodass man an den nächsten Tagen immer noch Platz für seine Spur vorfinden wird. Optimal wäre an den kommenden Tagen sicherlich die Abfahrt hinunter nach Seraplana. Hier hat man ab dem Hochplateau bei Buorcha Ost- bis Nordosthänge, wo der Schnee noch lange pulvrig bleibt. Leider gibt es für den Piz Arina 2828m aktuell noch keine Routenbeschreibung, was aber schon bald bereinigt wird.

Mi.13.02. Lahnkopf 2471m in der Pfundser Tschey!
13. Feb. 2013

Die Pfundser Tschey ist ein reizvolles Skitourengebiet. Die Skihänge locken, nur hat man hier von Jahr zu Jahr mit Schneearmut zu kämpfen. Es handelt sich nun mal um ein inneralpines Trockengebiet. Da braucht's schon einen schneereichen Winter, so wie heuer. Aber auch wenn die Schneemengen stimmen, so muss man hier an den überwiegend nordexponierten Hängen immer den Schwimmschnee im Auge behalten. Dieser bildet sich hier sehr leicht auf Grund der meist geringen Schneemächtigkeiten. Werden dann die Nordhänge wie zu Wochenbeginn von Süden her mit Südföhn eingeweht, dann wird's gefährlich. Heute waren an den Nordflanken der Berge zahlreiche, frische Lawinenkegel zu beobachten. Am südexponierten Lahnkopf 2471m waren hingegen die Verhältnisse günstig. Der Untergrund recht gut gesetzt, die Neuschneeauflage locker abgelegt. Zudem hat man heute die Sonne schon kräftig gespürt. P.S. Gegen Süden zu am Ötztaler Hauptkamm waren zahlreiche Schneefahnen zu beobachten. Wer vor hat eine Skitour südlich des Alpenhauptkamms zu unternehmen, muss dort mit einer vom Wind beeinflussten Schneedecke rechnen.

Neutour Platzer Spitze 3098m im Kaunertal!
13. Feb. 2013

Das Kaiserbergtal ist ein wunderschönes Hochgebirgstal, in dessen Einzugsgebiet einige sehr lohnende Skitourenziele liegen. Der bekannteste und am häufigsten begangene Skitourenberg ist der Atemkogel 3010m, weil er gleich am Beginn des Tales gelegen ist. Hier hat man natürlich die schöneren, weil direkter in der Fallinie gelegenen Skihänge. Um zur Platzerspitze 3098m zu gelangen muss man hingegen zunächst einige Kilometer im sehr flach gelegenen Kaisberbergtal zurücklegen. Erst am Talschluss beginnt sich das Gelände hin zum Gipfel langsam aufzusteilen. Dieser Geländeverlauf bedingt auch, dass man diese Tour nur bei Firnverhältnissen und nicht bei Neuschnee angehen sollte, da man ansonsten 2/3 des Aufstiegs praktisch wieder zurückschieben muss. Bei Firn und Schönwetter ist diese einsam gelegene Tour allerdings durchaus lohnenswert.
Neutour Platzer Spitze 3098m im Kaunertal!

Neutour Muttler 3294m von Tschlien aus!
09. Feb. 2013

Der Muttler 3294m ist der Hauptgipfel der Samnaungruppe, die von Landeck bis ins Unterengadin reicht, und damit ein begehrtes Skitourenziel. Allerdings ist die Skitour auf diesen Gipfel, egal ob man diesen von Samnaun, Vna oder eben wie hier beschrieben von Tschlien aus angeht, ein hochalpines Unterfangen. Dabei ist der hier beschriebene Anstieg skitechnisch gesehen noch der Einfachste, dafür aber mit ca. 10 km Länge und 1750 Höhenmeter auch der längste Anstieg. Idealerweise unternimmt man die Tour im Frühjahr bei perfekten Firnbedingungen, dann ist man hier problemlos unterwegs. Vor allem der steile Schlussanstieg auf den Gipfel verlangt sehr sichere Lawinenverhältnisse. Einziger Makel ist der durch eine Richtfunkanlage verschandelte Gipfelbereich, aber irgendwo müssen die Dinger ja stehen (Wer kein Handy hat, der werfe als Erster den Skistock). Bei Firn darf man sich dann auf eine großartige Abfahrt freuen. Über herrliches Skigelände geht es zurück nach Pardguin und bei guter Schneelage nun nicht der Aufstiegsspur folgend, sondern hinunter über die offenen Wiesen nach Saloms und Plajazan. Jetzt muss man zwar auf einem Forstweg die Skistöcke etwas einsetzen, aber schon bald erreicht man die Schlusswiesen, die uns zurück nach Tschlien leiten.
Neutour Muttler 3294m von Tschlien aus!

Neutour Rietzer Grießkogel 2884m Stubair Alpen!
08. Feb. 2013

Der Rietzer Grießkogel 2884m stellt im nördlichsten Teil der Stubaier Alpen zwischen dem Kühtai und dem Inntal die höchste Erhebung dar und ist somit eine viel besuchtes Skitourenziel. Knapp 1000 Höhenmeter Aufstieg über meist weitläufiges und schön kupiertes Gelände sorgen für recht übersichtliche Verhältnisse auf dieser Tour. Allerdings darf man die langgezogenen Südwesthänge am Beginn der Tour bis zur Oberen Zirmbacher Alm lawinentechnisch nicht außer Acht lassen. Zudem sind im weiteren Aufstieg nochmals zwei Steilstufen mit 30° bis 35° zu bewältigen, welche ebenso lawinentechnisch nicht unbeachtet bleiben sollten. Doch grundlegend von Vorteil erweist sich die häufige Begehung der Tour, sowie die südliche Exponierung des Großteils des Aufstiegsgeländes. Das Herzstück der Tour ist dann der langezogene Westgrat, welcher bis knapp unterhalb des Gipfels problemlos im Stapf zurückgelegt werden kann. Nur die letzten Meter weisen einen etwas hochalpineren Charakter auf. Grandios dann der Ausblick auf das Inntal.
Neutour Rietzer Grießkogel 2884m Stubair Alpen!

Fr,08.02. Grünberg 1497m!
08. Feb. 2013

Einfache und lawinensichere Tour über 470 Höhenmeter am Mieminger Plateau. Ideal für Anfänger und all jene, die mit einer Tiefschneeabfahrt Probleme haben. Auch nach dem Abbau des Grünbergliftes wird die Piste nach wie vor bis zum Gipfel präpariert.

Neutour Piz Sesvenna 3204m!
04. Feb. 2013

Der Piz Sesvenna 3204m ist Namensgeber für die gesamte Sesvenngruppe und zugleich ihr höchst gelegener Vertreter. Aber dieser Umstand alleine wäre zu wenig, um die Großartigkeit dieses Skiberges und der damit verbundenen Skitour herausstreichen zu wollen. Um die Tour von Schlinig aus an einem Tag angehen zu können, benötigt man aber nicht nur eine ausgesprochen gute Kondition, sondern man sollte auch ausreichend alpine Erfahrung an den Tag legen. Der Ostgrat am Ende der Gipfelbesteigung weist nämlich durchaus Ernst zunehmende alpine Schwierigkeiten auf, zumal ungünstige äußere Bedingungen und ein erhöhtes Alpinistenaufkommen diese noch zusätzlich erhöhen können. Somit sind nicht allein die beinahe 1700 Höhenmeter Aufstieg aufgeteilt auf 10 Anstiegskilometer als das Kriterium anzusehen, sondern durchaus auch das hochalpine Gelände, sowie die zu erreichende absolute Seehöhe von 3200m. Hinzu kommt natürlich auf der Abfahrt, der nicht zu vermeidende Gegenanstieg zurück vom Sesvennagletscher hinauf zur Fuorcla Sesvenna 2819m, welcher vielen noch einmal eine gewisse Überwindung abverlangt. Und dann bleiben noch weitere 7 Abfahrtskilometer zurück nach Schlinig. Wer sich dieser Herausforderung an einem Tag nicht gewachsen fühlt, dem bleibt immer noch die Möglichkeit die Tour auf zwei Tage aufzuteilen und eine Nächtigung auf der großartig geführten Sesvennahütte 2256m einzuschieben. Man kann sich dabei sicher sein, bestens bewirtet zu werden. Eindeutige Gefahrenstellen sind trotz der Länge der Tour nur sehr wenige vorhanden und zudem sehr leicht auszumachen, beziehungsweise kann man sich bereits im Vorfeld recht gut darauf einstellen. Die Erste stellt die Umgehung einer Steilstufe, der sogenannten „Croda Nera“ dar. In dieser bis zu 40° steilen Passage ist die Lawinengefahr zu beachten, aber nicht nur nach Neuschneefällen, sondern aus den darüber liegenden, südlich exponierten Steilhängen am Fuße des Vermunkopfes 2870m können insbesondere infolge kräftiger Tageserwärmung auch Selbstauslösungen von Lawinen erfolgen. Zumeist können die dafür kritischen Zeitpunkte aber recht gut abgeschätzt werden. Der weitere Aufstieg erfolgt über weitgehend gut einzuschätzendes und nicht allzu lawinenträchtiges Gelände. Die zweite kritische Stelle liegt am Ostgrat. Die Überwindung der dortigen „Schlüsselstelle“ verlangt alpine Erfahrung und Schwindelfreiheit. Wer dann noch das Glück hat günstige Schneeverhältnisse vorzufinden, kann das großartige und weitläufige Skigelände dieser Tour dann auch so richtig ausnützen.
Neutour Piz Sesvenna 3204m!

Neutour Krahberg 2203m von Rifenal aus!
03. Feb. 2013

Der Skitourenboom der vergangenen Jahre macht sich gerade bei dieser Tour am deutlichsten bemerkbar. Diese Tour ermöglicht nämlich einen sicheren Aufstieg abseits der Skipiste, um aber gerade dann auf der Abfahrt selbige zu nützen. Für viele endet die Tour oft schon bei der Zammer Alm 1775m, einige bezwingen aber auch den Krahberg 2203m und absolvieren die vollen 1260 Höhenmeter Aufstieg.
Neutour Krahberg 2203m von Rifenal aus!

Frudigerkopf 2149m in der Pfundser Tschey!
23. Jan. 2013

Kurze und einfache Tour über schöne Lärchenwiesen an der Südseite der Pfundser Tschey. Ideal für Skitoureneinsteiger, die sich schon mal 550 Höhenmeter zutrauen. Aktuell sind hier die Verhältnisse ideal, wenn man bedenkt, dass oberhalb der Waldgrenze der Südwind der letzten Zeit der Schneedecke ziemlich zugesetzt hat. Die Altschneedecke ist gesetzt und gut tragfähig. Oben auf liegen 10 bis 20 cm Pulverschnee, dem der Wind auf dieser Seehöhe kaum etwas anhaben konnte.

Neutour Niederjöchl 2340m von Pirchegg aus!
22. Jan. 2013

Neutour Niederjöchl 2340m von Pirchegg aus! Das eigentliche, in den Karten verzeichnete Niederjöchl 2346m, direkt am Hauptkamm gelegen, wird bei dieser Tour nicht angegangen. Vom Niederjöchl selbst ist man durch eine Senke getrennt, weshalb es auch keinen Sinn macht dieses zu besteigen, außer man fasst eine der beiden Überschreitungen ins Auge, bei denen das Niederjöchl 2346m in die Tour einzubeziehen ist. Die hier beschriebene Tour endet aber beim „Wintergipfel“ 2340m, welcher dem Joch nur wenig vorgelagert ist. Hinauf gelangt man vom Weiler Pirchegg 1500m über 840 Höhenmeter schönster Hoch- und Almwiesen. Hält man sich im Aufstieg, sowie in der Abfahrt an die Normalroute kann die Tour auch bei erheblicher Lawinengefahr durchaus problemlos gemeistert werden. Erst bei größerer Lawinengefahr könnten im Gipfelbereich Selbstauslösungen von Lawinen aus dem angrenzenden Hauptkamm zur Gefahr werden. Ansonsten aber ist diese Tour gerade für den weniger erfahrenen, jedoch interessierten Skitourengeher geeignet. Das Gelände ist meist sanft geneigt und gut zu überblicken, was gerade auch in der Abfahrt für ungeübtere Skifahrer von Vorteil ist. Die Tour hat ihren Reiz sowohl im Hochwinter bei Pulverschnee, als auch im Frühjahr bei Firn. Bei sehr günstigen Lawinenverhältnissen kann man im Gipfelbereich auch die Abfahrt über den direkten Gipfelhang ins Auge fassen.
Neutour Niederjöchl 2340m von Pirchegg aus!

Neutour Peziner Spitze 2550m Normalroute!
20. Jan. 2013

Im östlichsten Teil der Verwallgruppe, am Talanfang des Paznaun, befinden sich an der Südabdachung des Hauptkamms mehrere schöne, südseitig gelegene Tourenziele. Zumal hier die Almflächen und Hochwiesen die Waldgrenze auf ca. 1700m Seehöhe in Richtung Tal drängen, eröffnen sich einem skifahrerisch gesehen ein paar sehr lohnende Tourenziele, die zudem meist vielfältige Aufstiegs- und Abfahrtsvarianten aufweisen. Ein mittelschweres Tourenziel über die Normalroute ist die Peziner Spitze 2550m, die zwar zufolge der umfangreichen Lawinenverbauung im oberen Bereich einiges an freier Skifläche eingebüst hat, die aber somit nun auch bei erheblicher Lawinengefahr durchaus angegangen werden kann. Die Tour auf die Peziner Spitze 2550m eignet sich insbesondere für nicht so erfahrene Tourengeher, die einmal ein etwas alpineres Ziel angehen wollen. Man behält hier nämlich problemlos den Überblick über das Gelände und kann sich relativ leicht orientieren. Allerdings sollte man sich im Bereich der Lawinenverbauungen nicht restlos auf die Lawinengatter verlassen, denn man hat keine 100%-ige Garantie, dass sich nicht doch auch einmal zwischen den Gattern ein kleines Schneebrett löst. Trotzdem erhöhen die Gatter natürlich die objektive Sicherheit, wenn auch noch genügend Passagen übrig bleiben, bei denen man sich ganz einfach im freien, alpinen Gelände samt der damit verbundenen Lawinenproblematik , befindet. Der besondere Reiz der Tour ist, dass man die gut 1050 Höhenmeter Aufstieg praktisch 1:1 in schöne Abfahrtsschwünge umsetzen kann. Dies gilt von Dezember bis Anfang April, wobei vor allem der Hochwinter hier seinen Reiz besitzt, da Touren, die um diese Jahreszeit zur Gänze im Sonnenschein liegen, ja nicht allzu häufig sind. Aber natürlich auch als Firntour ist der Berg allemal eine Skitour wert.
Neutour Peziner Spitze 2550m Normalroute!

Neutour Matthäuskopf 2741m!
15. Jan. 2013

Das Tourengebiet Zanders, das von der höchst gelegenen Gemeinde Tirols von Spiss 1627m aus, noch aber idealer von der Spissermühle 1600m aus, gut zugänglich ist, stellt ein grandioses, weitläufiges alpines Skigelände dar. Dort erschließen sich mehrere Tourenziele in den verschiedensten Schwierigkeitskategorien. Ein Tourenziel, das in den einzelnen Kartenwerken namenlos, aber trotzdem mit einem Gipfelkreuz versehen ist, ist der Matthäuskopf 2741m. Für alle Tourenziele gilt, der Eingang ins Zanders, von der Spissermühle 1600m bis zu den Zanderswiesen ist bezüglich der Lawinengefährdung nicht zu unterschätzen. Es ist hier aber nicht alleine die Lawinentätigkeit nach großen Neuschneefällen zu beachten, sondern im Frühjahr auch die tageszeitlich bedingte Lawinenaktivität im Zuge der Tageserwärmung. Also auch am Ende einer Tour muss man hier nach wie vor die Augen offen halten. Von den Zanderswiesen über die Fließer Alm 2003m bis zur Stieralm 2290m bewegt man sich über schöne, freie Almwiesen, wobei sich das alpine Gelände immer mehr aufschließt und weitläufige Skihänge locken. Von der Stierlam 2290m erfolgt der Aufstieg weiterhin über sehr günstig gelegenes Skitourengelände, das lawinensicher gelegen ist. Bereits bei der Stieralm 2290m lösen wir uns von der Aufstiegsspur, welche vorbei an der Zollhütte in Richtung Unterer Malfragkopf 2666m zieht. Wir halten uns etwas nördlicher und ziehen in das nächste, in Ost-West-Richtung orientierte Kar, welches zwischen Unterem 2666m und Oberem Malfragkopf 2776m eingebettet ist. Gegen Süden grenzt sich dieses Kar durch eine Felszone ab, welche vom Unteren Malfragkopf 2666m aus gesehen sehr abweisend wirkt. Das Aufstiegskar ist hingegen sehr sanft gelegen und kaum lawinengefährdet. Die letzten Aufstiegsmeter verlaufen im Stapf über etwas steileres, aber leicht zu bewältigendes Gelände. Bei geringer Schneeauflage muss man vielleicht auch einmal kurz den Kontakt mit dem nackten Fels suchen, was jedoch kaum Probleme macht. Für die Abfahrt ist noch anzufügen, dass das Hochkar gegenüber der Sonne gut geschützt ist, sodass man hier auch noch im Frühjahr Pulverschnee vorfindet.
Neutour Matthäuskopf 2741m!

Neutour Westliche Eisentaler Spitze 2710m!
13. Jan. 2013

Die großartigen Tourenziele auf der Vorarlberger Seite der Verwallgruppe sind durch Aufstiegshilfen von Stuben, als auch von Wald aus relativ leicht zu erreichen und damit während den Betriebszeiten der Skilifte relativ häufig begangen. Dazu zählt auch die Westliche Eisentaler Spitze 2710m, welche von den Sonnenkopfbahnen her als Überschreitung mit deutlich weniger Aufstiegmetern zu erreichen ist. Wer es aber abwarten kann, dass einmal die Schneebedingungen bereits im Frühwinter ideal sind, oder im Frühjahr noch ausreichend Schnee liegt, der wird dann hier mitunter ein recht einsames Tourenziel vorfinden und kann das traumhaft schöne Skitourengelände in vollen Zügen auskosten. Der Start beginnt dabei in Langen 1165m im Bereich der Autobahnmeisterei, wo man auch eine Parkmöglichkeit vorfindet. Im ersten Teil des Aufstieges geht es auf dem Forstweg in Richtung Nenzigast Alm 1476m. Ab hier beginnt sich das Gelände im Nenzigast Tal so richtig aufzutun. Bis in den Bereich des Bärenbades hält man sich am Talboden, umgeben von durchaus beobachtungswerten Lawinenhängen. Nun mehr geht es über eine stellenweise über 40° steile Geländestufe hinauf ins Eisental. Hier braucht es im Aufstieg sehr sichere Lawinenverhältnisse. Positiv ist, dass der Hang im Laufe des Winters häufig befahren wird. Im Eisental verläuft der Aufstieg zunächst im relativ flachen Gelände. Wenn sich dann das Eisental gegen Süden zu auszurichten beginnt, steilt sich das Gelände langsam wieder auf. Bis hin zum Talschluss lassen sich aber Steilstufen relativ gut umgehen. Beim letzten Anstieg vor dem Gipfelaufschwung kommt man aber um 35° geneigtes, nordexponiertes Gelände nicht umhin. Hier ist die Lawinengefahr nochmals ein großes Thema. Der südexponierte Gipfelaufschwung sollte im Frühjahr, wenn nicht gerade viel Neuschnee hinzu gekommen ist, kein größeres Problem mehr darstellen. Im Stapf geht’s die letzten Meter zum Gipfel. Die nun folgende Abfahrt lässt jedenfalls keine Wünsche offen.
Neutour Westliche Eisentaler Spitze 2710m!

Neutour Hinteres Kreuzjoch 2853m!
10. Jan. 2013

Das Tourengebiet Zanders, das von der höchst gelegenen Gemeinde Tirols von Spiss 1627m aus, noch aber idealer von der Spissermühle 1600m aus, gut zugänglich ist, stellt ein grandioses, weitläufiges alpines Skigelände dar. Dort erschließen sich mehrere Tourenziele in den verschiedensten Schwierigkeitskategorien. Das höchst gelegenste Tourenziel, das auch mit dem längsten Anstieg verbunden ist, ist das Hintere Kreuzjoch 2853m. Doch für alle Tourenziele gilt, der Eingang ins Zanders, von der Spissermühle 1600m bis zu den Zanderswiesen ist bezüglich der Lawinengefährdung nicht zu unterschätzen. Es ist hier aber nicht alleine die Lawinentätigkeit nach großen Neuschneefällen zu beachten, sondern im Frühjahr auch die tageszeitlich bedingte Lawinenaktivität im Zuge der Tageserwärmung. Also auch am Ende einer Tour muss man hier nach wie vor die Augen offen halten. Von den Zanderswiesen über die Fließer Alm 2003m bis zur Stieralm 2290m bewegt man sich über schöne, freie Almwiesen, wobei sich das alpine Gelände immer mehr aufschließt und weitläufige Skihänge locken. Von der Stierlam 2290m erfolgt der Aufstieg weiterhin über recht günstig gelegenes Skitourengelände, wobei man sich immer wieder im Bereich der Rücken von Plateau zu Plateau vorarbeiten sollte. Der Anstieg bis zum Gipfelaufbau erfolgt nämlich über mehrstufiges Tourengelände. Das Gelände ist gut kupiert, ungünstige Geländepassagen können so gut umgangen werden. Den Gipfelhang geht man dann in seinem südöstlich exponierten Teil an. Der direkte Anstieg durch den Südhang würde nämlich durch teils 35° bis 40° geneigtes Gelände verlaufen. Da das Hintere Kreuzjoch 2853m ein nach allen Himmelsrichtungen recht freistehender Gipfel ist, ist hier oben zumeist auch die Schneedecke stark vom Wind beeinflusst. Vor allem im Zuge einer starken und kalten Nordströmung können sich gerade im direkten Südhang gefährliche Schneebretter aufbauen. Bei unsicheren Verhältnisse sollte man den Gipfelhang somit auch wieder über die Aufstiegsspur abfahren. Am sichersten unterwegs ist man natürlich im Frühjahr im Zuge einer Firntour. Wenn hierbei die Temperatur- und Schneeverhältnisse passen, dann hat man im oberen Teil der Tour ab der Stierlam 2290 kaum ein Problem. Im Zuge dieser Tour, sowohl im Hochwinter als auch im Frühjahr, bieten sich bei guten Schneeverhältnissen die schönen Hänge oberhalb des Zandersbaches an. Man bleibt dann also bis hinunter zur Fließer Alm 2003 auf der orographisch linken Seite des Baches.
Neutour Hinteres Kreuzjoch 2853m!

Mo,07.01 Wankspitze 2209m!
07. Jan. 2013

Der Regen der letzten Zeit hat dem Schnee unterhalb von 1500m arg zugesetzt. Man kann aktuell aber noch problemlos vom Gasthof Arzkasten 1100m starten. Die Schneedurchfeuchtung reicht derzeit nahe 2000m hinauf. Gleichzeitig ist der nasse Schnee schattseitig gefroren. Dementsprechend ruppig sind die Verhältnisse unter 2000m, oder man findet bereits einen tragfähigen Harschdeckel vor. Oberhalb von 2000m im freien Gelände ist die Schneedecke, sowie die Schneeverteilung nach wie vor stark vom Wind gezeichnet. In Summe waren die Verhältnisse hier heute mehr als besch....! Ganz nach dem Motto, Hauptsache etwas getan. Foto hab ich lieber vom letzten Jahr genommen, ist motivierender.

Neutour Unterer Malfragkopf 2666m!
06. Jan. 2013

Das Tourengebiet Zanders, das von der höchst gelegenen Gemeinde Tirols von Spiss 1627m aus, noch aber idealer von der Spissermühle 1600m aus, gut zugänglich ist, stellt ein grandioses, weitläufiges alpines Skigelände dar. Dort erschließen sich mehrere Tourenziele in den verschiedensten Schwierigkeitskategorien. Das „einfachste“ Tourenziel, da mit dem kürzesten Anstieg verbunden ist, ist zugleich auch das Lawinensicherste, der Untere Malfragkopf 2666m. Doch für alle Tourenziele gilt, der Eingang ins Zanders, von der Spissermühle 1600m bis zu den Zanderswiesen ist bezüglich der Lawinengefährdung nicht zu unterschätzen. Es ist hier aber nicht alleine die Lawinentätigkeit nach großen Neuschneefällen zu beachten, sondern im Frühjahr auch die tageszeitlich bedingte Lawinenaktivität im Zuge der Tageserwärmung. Also auch am Ende einer Tour muss man hier nach wie vor die Augen offen halten. Von den Zanderswiesen über die Fließer Alm 2003m bis zur Stieralm 2290m bewegt man sich über schöne, freie Almwiesen, wobei sich das alpine Gelände immer mehr aufschließt und weitläufige Skihänge locken. Von der Stierlam 2290m erfolgt der Aufstieg weiterhin über sehr günstig gelegenes Skitourengelände, das lawinensicher gelegen ist. Wenn man den eigentlichen Unteren Malfragkopf 2654m, wie er in den Kartenwerken verzeichnet ist, erreichen will, dann muss man am Schluss der Tour einen kurzen, häufig leicht überwächteten Osthang (siehe Aufstiegsvariante) aufsteigen. Allerdings ist der Durchstieg dieses Osthanges nicht unproblematisch, was dann auch für die Abfahrt über den ostseitig gelegenen Gipfelhang (siehe Abfahrtsvarianten) gilt. Dafür benötigt aber man deutlich sicherere Lawinenverhältnisse als im Bereich der hier beschriebenen Normalroute. Lohnend sind die Abfahrtsvarianten aber allemal, wenn auch der Gipfelhang eben nicht zu unterschätzen ist. Aber auch die hier beschriebene Normalroute muss sich im Abfahrtsbereich nicht verstecken. Bis hinab zur Fließer Alm 2003 wird man zahlreiche Pulverschwünge in den Schnee zeichnen.
Neutour Unterer Malfragkopf 2666m!

Neutour Große Samnaundurchquerung!
04. Jan. 2013

Die Große Samnaundurchquerung stellt eine von mehreren Möglichkeiten alpiner Winterüberschreitungen in der Samnaungruppe dar, die vom Skigebiet See aus in Angriff genommen werden können. Wie jede dieser Überschreitungen, so richtet sich auch dieser Tourentipp nur an erfahrene Skibersteiger mit entsprechender Erfahrung , den notwendigen Kenntnissen und ausreichender Kondition, sowie gutem skifahrerischem Können. Wer diese Tour dann bei geeigneten Wetter-, Schnee- und Lawinenverhältnissen absolvieren kann, dem eröffnet sich ein schönes, noch wenig begangenes Touren-El Dorado. Man muss dabei jedoch in Kauf nehmen größere Distanzen mit Aufstiegshilfen im Skigebiet See, sowie im Skigebiet Serfaus zurücklegen zu müssen. Da sich dabei im Skigebiet Serfaus keine Möglichkeit ergibt, eine Ski-Karte zu lösen, ist es auch nur möglich, die Tour bei Besitz einer entsprechenden Saisonkarte, bzw. einer Regiocard zu absolvieren. Da ein Großteil der Aufstiegsmeter mit Aufstiegshilfen absolviert wird, kommt man in Summe auch nur auf ca. 1150 Höhenmeter die man selbst im Aufstieg zurücklegen muss. Dafür summieren sich die Abfahrtsmeter auf ca. 3650 Höhenmeter, wobei der Großteil im freien, alpinen Gelände absolviert wird. Kürzere Abfahrten unternimmt man auch in den Skigebieten, aber meist nur, um von Lift zu Lift zu gelangen. Trödeln darf man auf dieser Tour sicherlich nicht, da diese eine Gesamtdistanz von ca. 36 Kilometer umfasst. Insgesamt muss man 5 verschiedene Aufstiegsbahnen benutzen. 6 bis 7 Stunden sind für die Tour als Minimum einzuplanen. Bei unsicheren Wetterbedingungen ist die Tour nicht zu empfehlen, da eine Orientierung bereits bei guten Bedingungen jemandem, der diese Tour zum ersten Mal in Angriff nimmt, genug abverlangt. Eines ist noch anzumerken. Da im Skigebiet Serfaus im Sommer 2011 der Minders-Schlepplift, die Letzte der Aufstiegshilfen in einen Sessellift umgebaut wurde und nun eine leicht geänderte Trassenführung verfolgt, stimmen die Angaben in der Karte in diesem Bereich mit den nun vorherrschenden aktuellen Verhältnissen noch nicht überein. Doch am Tourenverlauf selbst ändert dies wenig, einzig es kommen noch ein paar Höhenmeter Abfahrtsvergnügen hinzu.
Neutour Große Samnaundurchquerung!

Neutour Vorderes Kreuzjoch - Normalroute 2845m!
29. Dez. 2012

Das Vorder Kreuzjoch 2845m ist einer der schönsten Skitourenberge in der Samnaungruppe. Das weitläufige und schön kupierte Gelände bietet sich geradezu ideal für Skitouren an. Einerseits kann man recht eindeutig seine Aufstiegsspur anlegen und andererseits ermöglicht es verschiedenste Abfahrtsvarianten, welche man je nach Lawinenverhältnissen wählen kann. Neben der hier beschriebenen Normalroute kann das Vordere Kreuzjoch im Zuge einer Skitour auch in eine Überschreitung eingebaut werden. Einmal als klassische Einzelüberschreitung vom Tal aus und einmal in die großartige Mehrfachüberschreitung im Zuge der Durchquerung der Samnungruppe bei der Route „Große Samnaunrunde“. Die Normalroute mit ihren 1380 Aufstiegs-, beziehungsweise 2220 Gesamtabfahrtsmetern startet man mit der Auffahrt von See zur Bergstation der Medrigjochbahn 1787m. Von hier fährt man gut 300 Höhenmeter zunächst der Talabfahrt folgend und dann entlang einem Forstweg bis Punkt 1469m ab, wo man dann auffellt. Wer ohne Bergfahrt auskommen will, kann einerseits direkt im Tal 1036m, oder beim Putzloch 1185m starten. Dementsprechend verlängert sich der Aufstieg um 300 bis 400 Höhenmeter. Bei dem hier beschriebenen Aufstieg folgt man zunächst einem Forstweg. Bei Punkt 1535m kann man der Beschilderung folgend auf den Sommerweg ins Flathtal abzweigen. Dieser mündet vor dem Flathbach kurzzeitig nochmals in einen Forstweg. Ab der Brücke beim Flathbach bei Punkt 1678m folgen wir wiederum dem Sommerweg taleinwärts in Richtung Süden, um uns bei Punkt 1825m am Sommerweg in Richtung Gampertun Alm zu orientieren. Schon bald gelangen wir über die Waldgrenze und bewegen uns im freien und weitläufigen Gelände des Hochplateaus um die Gampertun Alm. Der Aufstieg über flaches Gelände (weshalb man hier nicht bei größeren Neuschneemengen aufsteigen sollte, da dann die Abfahrt zur reinen Schussfahrt werden muss) gegen Süden zu ist recht eindeutig vorgegeben. Wir arbeiten uns so konsequent näher an den Gipfelaufbau heran. Nun folgt der heikelste Teil des Aufstiegs. Um den Beginn des Ostrückens zu erreichen, muss man im östlichen Teil der langgestreckten Gipfelflanke eine um die 30° steile Passage überwinden. Sichere Lawinenverhältnisse sind Voraussetzung, um hier möglichst sicher den Grat zu erreichen. Über den Ostrücken geht es dann mit Ski unschwer zum Gipfel, der uns wohl mit einem der größten, wenn nicht mit dem größten Gipfelkreuz Tirols empfängt. In der Abfahrt lockt natürlich die direkte Abfahrt über den schönen Gipfelhang, wobei aber uneingeschränkt sichere Lawinenverhältnisse vorherrschen müssen. Ansonsten orientiert man sich in der Abfahrt strikt an den Aufstieg. Im Anschluss an die schönen Böden der Gampertun Alm kann man sich einerseits weiter an die Normalabfahrt halten, wobei der Osthang hinunter ins Flathtal noch einmal kritisch zu beurteilen ist, insbesondere nach Schneefall mit starkem Westwind, oder man wählt eine Waldschneise, die etwas schwieriger zu finden ist, die uns dafür aber direkter hinunter ins Flathtal bringt. Voraussetzung dafür ist aber eine ausreichende Schneelage. Ab dem Flathbach geht es auf dem schon im Aufstieg großteils benutzten Forstweg bis zur Talabfahrt, womit wir problemlos zurück nach See 1036m gelangen.
Neutour Vorderes Kreuzjoch - Normalroute 2845m!

Neutour Lawenskopf 2877m!
26. Dez. 2012

Der Lawenskopf 2877m im Istalanztal gelegen, steht ganz eindeutig im Schatten des Furgler 3004m. Dieser Umstand macht ihn aber als Skitourenziel nicht weniger interessant. Ganz im Gegenteil, dieser Berg ist ein ausgesprochen attraktives Tourenziel. Dabei kann man den Gipfel gleich von mehreren möglichen Ausgangspunkten aus ins Auge fassen. Der hier beschriebene Anstieg startet etwas oberhalb von See im sogenannten Putzloch auf 1185m, womit 9 Kilometer Streckenlänge, sowie 1700 Höhenmeter Aufstieg zu bewältigen sind. Je nach Schneelage ist auch ein Start direkt bei der Talstation der Bergbahnen ein Thema. In diesem Fall wären dann 1850 Höhenmeter zu bewältigen. Man kann aber auch zunächst die Auffahrt mit den Bergbahnen, hinauf zur Medrigjochbahn Bergstation 1787m wählen, womit sich die Aufstiegsmeter auf 1150 Höhenmeter reduzieren. Bis zum Beginn des Istalanztales erfolgt der hier beschriebene Aufstieg großteils auf der Talabfahrt und dann entlang dem Istalanzbach recht unspektakulär und über lawinensicheres Terrain. Im Istalanztal geht es nun oberhalb der Waldgrenze im freien Gelände relativ flach bis zu einer markanten Talstufe, die uns zwingt gegen Südwesten auszuweichen und einen teils 30° bis 35° steilen Nordosthang aufzusteigen, der durchaus mit Vorsicht angegangen werden soll, zumal auch aus den darüber befindlichen Steilflanken an der Ostseite des Stillegg 2670m Selbstauslösungen von Lawinen in ungünstigen Situationen leicht möglich sein können. Nachfolgend geht es im Bereich der Bergli Alm wiederum recht flach weiter, bevor wir auf einer Seehöhe von 2300m nach Osten schwenken, um den Aufstieg weiter fortzusetzen. Dabei halten wir deutlichen Abstand von den Nordhängen des Lawenskopfes 2877m, sowie der Arrezköpfe 2845m. Erst der Schlussanstieg ab etwa einer Seehöhe von 2700m über den Nordhang, der uns zum Gipfel führt, erfordert im 30° bis 35° geneigten Gelände nochmals sehr sichere Verhältnisse. In einem derartigen Fall erreicht man dann den Gipfel auf recht unproblematische Weise. Generell ist zu betonen, dass das in Nord-Süd-Richtung verlaufende Istalanztal sehr windanfällig bei Südföhnwetterlagen ist. In derartigen Fällen kommt es hier immer wieder zu massiven Schneeverfrachtungen und einer dementsprechenden problematischen Lawinensituation. Ansonsten zeichnen sind die potentiellen Gefahrenbereiche recht eindeutig ab. Die Abfahrt erfolgt mit nur wenigen Abstrichen weitgehend im Bereich der Aufstiegsspur. Wichtig ist noch darauf hinzuweisen, dass man nicht nur wegen der Lawinengefahr Verhältnisse mit Neuschneemengen kleiner 20 Zentimeter wählen sollten, sondern auch wegen der eingestreuten, flachen Passagen, die man ansonsten in reiner Schussfahrt zurücklegen müsste.
Neutour Lawenskopf 2877m!

Neutour Simmering 2096m!
19. Dez. 2012

Der Weg ist das Ziel. Eine Skitour, die bis zur Simmeringalm 1813m keine nennenswerte Lawinengefahr aufweist, zumal der Aufstieg auf einem Forstweg durch geschlossenen Wald erfolgt. Erst die letzten 250 Höhenmeter verlaufen im freien, alpinen Gelände und erfordern etwas Erfahrung, sowie ein grundsätzliches Einschätzungsvermögen alpiner Gefahren. Eine schwungvolle Abfahrt darf man sich zudem nicht erwarten, denn lediglich die obersten 250 Höhenmeter, als auch die letzten 200 Höhenmeter der 1050 Höhenmeter Abfahrt erfolgen über freies Gelände und können so ein wenig Abfahrtsgenuss versprühen. Eine Tour für Einsteiger, die vom Pistentourengehen eine Stufe weiter kommen wollen, oder auch eine Trainingstour bei größerer Lawinengefahr, wenn die Tourenmöglichkeiten in der Umgebung stärker eingeschränkt sind. In jedem Fall aber ist der grandiose Ausblick oben am Simmering 2096m allemal einen Aufstieg wert.
Neutour Simmering 2096m!

Neutour Kübelgruben Kopf 2870m!
17. Dez. 2012

Die Skitour auf den Kübelgruben Kopf 2870m stellt im Tourengebiet der Ascher Hütte 2256m einen der einfacheren Anstiege dar. Nicht nur weil die Aufstiegshilfen die zu bewältigenden Aufstiegsmeter auf 685m reduzieren, sondern weil auch das schöne und weitläufige Hochkar der Kübelgrube ein optimales Tourengelände darstellt. Selten beginnt ein Tourengeher den Aufstieg direkt in See 1065m im Ortsteil Schaller am Ende der Rodelbahn. Von hier kann er über Rodelbahn und dann über den Sommerweg hinauf zur Versingalm aufsteigen, ohne die Bahn benützen zu müssen. Dann allerdings summieren sich die Aufstiegsmeter bis zum Gipfel auf gut 1805 Höhenmeter. Bis an den Beginn des Schlussanstieges ist man auch relativ lawinensicher am Weg. Hier aber sollte man nun entsprechenden Abstand von den Nordflanken der Glockspitze 2846m und des Kübelgruben Kopfes 2870m lassen. Im Hochwinter, insbesondere nach Südwindphasen sind daraus auch immer wieder Selbstauslösungen von Lawinen zu beobachten. Aber auch der Schlusshang hinauf zur Kübelgruben Scharte 2770m ist immer wieder mit entsprechender Vorsicht zu begehen. Die letzten 100 Höhenmeter Aufstieg sind bei ausreichender Schneelage ebenfalls gut mit Ski bewältigbar, sodass man die Abfahrt direkt am Gipfel starten kann. Über die schönen, jedoch teils recht flachen Hänge der Kübelgrube geht es hinunter zur Versingalm und zurück ins Skigebiet. Wer sich für die Abfahrtsvariante von der Versingalm entlang dem Schallerbach hinunter zur Rodelbahn entscheidet, erhält bei ausreichender Schneelage noch ein paar zusätzliche Abfahrtsmeter im freien Gelände. Ansonsten aber bietet sich die Talabfahrt im Skigebiet See an. Somit kommen in jedem Fall gut 1800 Höhenmeter Abfahrt zusammen.
Neutour Kübelgruben Kopf 2870m!

Neutour Gamsbergspitze - Wintergipfel 2620m!
17. Dez. 2012

Auch wenn immer alle von der Skitour auf die Gamsbergspitze 2839m sprechen, so erreichen doch die wenigsten den eigentlichen Gipfel, da dieser deutlich schwieriger zu erreichen ist. Vielmehr haben fast alle Tourengeher „nur“ den schönen, vorgelagerten, am Beginn des NW-Grates liegenden Westhang der Gamsbergspitze 2839m im Auge. Ihr Ziel durchwegs der „Vorgipfel“ auf ca. 2620m Seehöhe gelegen. Bis hier hinauf steigt man über perfektes und weitläufiges Skitourengelände auf. Die meisten Tourengeher wollen dann eben ganz einfach die traumhaft schönen Skihänge hinunter zur Versingalm nutzen. Dabei beginnt auch der Großteil der Tourengeher seinen Aufstieg an der Bergstation der Medrigjochbahn 1787m. Selten beginnt ein Tourengeher den Aufstieg direkt in See 1065m im Ortsteil Schaller am Ende der Rodelbahn. Von hier kann er über Rodelbahn und dann über den Sommerweg hinauf zur Versingalm aufsteigen, ohne die Bahn benützen zu müssen. Dann allerdings summieren sich die Aufstiegsmeter bis zum Gipfel auf gut 1565 Höhenmeter. Die Abfahrt ist bei herrlichem Pulverschnee ganz einfach ein Traum. Das weitläufige Skigelände räumt jedem Platz für seine ganz individuelle Abfahrtsspur ein. Wer sich für die Abfahrtsvariante von der Versingalm entlang dem Schallerbach hinunter zur Rodelbahn entscheidet, erhält bei ausreichender Schneelage noch ein paar zusätzliche Abfahrtsmeter im freien Gelände. Ansonsten aber bietet sich die Talabfahrt im Skigebiet See an. Somit kommen in jedem Fall gut 1600 Höhenmeter Abfahrt zusammen.
Neutour Gamsbergspitze - Wintergipfel 2620m!

Neutour Rotpleiskopf 2936m von See aus!
16. Dez. 2012

Der Rotpleiskopf 2936m stellt im Bereich der Ascher Hütte 2256m das interessanteste, weil auch gewagteste Tourenziel dar. Nur bei optimalen Schnee-, sowie sehr sicheren Lawinenverhältnissen kann man diese Tour in Auge fassen. Aber auch dann sollte die Tour nur sehr erfahrenen Winterbergsteigern, die eine sehr gute Abfahrtstechnik, sowie eine perfekte Spitzkehrentechnik besitzen. Der kürzeste Aufstieg von 825 Höhenmetern ergibt sich, wenn man die Auffahrt mit der Medrigjochbahn, sowie der Zeinisbahn bis auf 2213m wählt. Selten beginnt ein Tourengeher den Aufstieg direkt in See 1065m im Ortsteil Schaller am Ende der Rodelbahn. Von hier kann er über Rodelbahn und dann über den Sommerweg hinauf zur Versingalm aufsteigen, ohne die Bahn benützen zu müssen. Dann allerdings summieren sich die Aufstiegsmeter bis zum Gipfel auf gut 1870 Höhenmeter. Auf der hier beschriebenen Route fährt man aber zunächst einmal von der Bergstation der Zeinisbahn 2213m gut 100 Höhenmeter ab, um dann auf ca. 2100m unterhalb der Ascher Hütte 2256m den eigentlichen Aufstieg zu beginnen. Für kurze Zeit folgt der Aufstieg dem Sommerweg zur Spinnscharte 2681m. Doch schon bald zweigen wir in Richtung des Nordkars am Rotpleiskopf 2936m ab. Bis auf eine Seehöhe von 2670m erfolgt der Aufstieg über relativ sanft geneigtes und weitläufiges Gelände. Dann allerdings versperrt der steile Nordhang den weiteren Aufstieg. In diesem kann man von Zeit zu Zeit auch einmal eine Aufstiegsspur erkennen. Man muss sich aber bewusst sein, dass man sich damit ohne Ausweichmöglichkeit für längere Zeit in einem gefährlichen Lawinenhang befindet. Deshalb weichen wir auch auf den etwas lawinensicheren NW-Grat aus. Der NW-Grat ist breit genug, um hier mehr oder weniger durchgängig mit Ski aufsteigen zu können. Aber auch hier sind sehr sichere Lawinenverhältnisse Voraussetzung. Die letzten Meter zum Gipfel verlaufen dann nochmals im weitläufigen Gelände. Die Abfahrt sollte sich die ersten 100 Höhenmeter an der Aufstiegsspur orientieren. Erst bei Punkt 2830m sollte man dann in die skifahrerisch reizvolle Nordflanke wechseln. Bei sehr optimalen Schnee- und Lawinenverhältnissen besteht auch die Möglichkeit direkt vom Gipfel in diese Nordflanke abzufahren. Im Anschluss an den steilen Gipfelhang kann man nun je nach Schneeverhältnissen verschiedenste Varianten hinunter zur Versingalm wählen. Wer sich für die Abfahrtsvariante von der Versingalm entlang dem Schallerbach hinunter zur Rodelbahn entscheidet, erhält bei ausreichender Schneelage noch ein paar zusätzliche Abfahrtsmeter im freien Gelände. Ansonsten aber bietet sich die Talabfahrt im Skigebiet See an. Somit kommen in jedem Fall gut 1900 Höhenmeter Abfahrt zusammen.
Neutour Rotpleiskopf 2936m von See aus!

Neutour Planskopf 2936m von See aus!
15. Dez. 2012

Der Rotpleiskopf 2936m stellt im Bereich der Ascher Hütte 2256m das interessanteste, weil auch gewagteste Tourenziel dar. Nur bei optimalen Schnee-, sowie sehr sicheren Lawinenverhältnissen kann man diese Tour in Auge fassen. Aber auch dann sollte die Tour nur sehr erfahrenen Winterbergsteigern, die eine sehr gute Abfahrtstechnik, sowie eine perfekte Spitzkehrentechnik besitzen. Der kürzeste Aufstieg von 825 Höhenmetern ergibt sich, wenn man die Auffahrt mit der Medrigjochbahn, sowie der Zeinisbahn bis auf 2213m wählt. Selten beginnt ein Tourengeher den Aufstieg direkt in See 1065m im Ortsteil Schaller am Ende der Rodelbahn. Von hier kann er über Rodelbahn und dann über den Sommerweg hinauf zur Versingalm aufsteigen, ohne die Bahn benützen zu müssen. Dann allerdings summieren sich die Aufstiegsmeter bis zum Gipfel auf gut 1870 Höhenmeter. Auf der hier beschriebenen Route fährt man aber zunächst einmal von der Bergstation der Zeinisbahn 2213m gut 100 Höhenmeter ab, um dann auf ca. 2100m unterhalb der Ascher Hütte 2256m den eigentlichen Aufstieg zu beginnen. Für kurze Zeit folgt der Aufstieg dem Sommerweg zur Spinnscharte 2681m. Doch schon bald zweigen wir in Richtung des Nordkars am Rotpleiskopf 2936m ab. Bis auf eine Seehöhe von 2670m erfolgt der Aufstieg über relativ sanft geneigtes und weitläufiges Gelände. Dann allerdings versperrt der steile Nordhang den weiteren Aufstieg. In diesem kann man von Zeit zu Zeit auch einmal eine Aufstiegsspur erkennen. Man muss sich aber bewusst sein, dass man sich damit ohne Ausweichmöglichkeit für längere Zeit in einem gefährlichen Lawinenhang befindet. Deshalb weichen wir auch auf den etwas lawinensicheren NW-Grat aus. Der NW-Grat ist breit genug, um hier mehr oder weniger durchgängig mit Ski aufsteigen zu können. Aber auch hier sind sehr sichere Lawinenverhältnisse Voraussetzung. Die letzten Meter zum Gipfel verlaufen dann nochmals im weitläufigen Gelände. Die Abfahrt sollte sich die ersten 100 Höhenmeter an der Aufstiegsspur orientieren. Erst bei Punkt 2830m sollte man dann in die skifahrerisch reizvolle Nordflanke wechseln. Bei sehr optimalen Schnee- und Lawinenverhältnissen besteht auch die Möglichkeit direkt vom Gipfel in diese Nordflanke abzufahren. Im Anschluss an den steilen Gipfelhang kann man nun je nach Schneeverhältnissen verschiedenste Varianten hinunter zur Versingalm wählen. Wer sich für die Abfahrtsvariante von der Versingalm entlang dem Schallerbach hinunter zur Rodelbahn entscheidet, erhält bei ausreichender Schneelage noch ein paar zusätzliche Abfahrtsmeter im freien Gelände. Ansonsten aber bietet sich die Talabfahrt im Skigebiet See an. Somit kommen in jedem Fall gut 1900 Höhenmeter Abfahrt zusammen.
Neutour Planskopf 2936m von See aus!

Neutour Gamsbergspitze 2839m - Überschreitung!
14. Dez. 2012

Die Gamsbergspitze 2839m ist ein wenig begangenes Tourenziel in der Samnaungruppe, auch wenn zahlreiche Tourengeher während des Winters in diese Richtung ihre Aufstiegsspuren ziehen. Ihr Ziel ist allerdings durchwegs der „Vorgipfel“ auf ca. 2570m Seehöhe am Beginn des NW-Grates. Bis hier hinauf steigt man über perfektes und weitläufiges Skitourengelände auf. Die meisten Tourengeher wollen dann ganz einfach die traumhaft schönen Skihänge hinunter zur Versingalm nutzen. Dabei beginnt auch der Großteil der Tourengeher seinen Aufstieg an der Bergstation der Medrigjochbahn 1787m. Selten beginnt ein Tourengeher den Aufstieg direkt in See 1065m im Ortsteil Schaller am Ende der Rodelbahn. Von hier kann er über Rodelbahn und dann über den Sommerweg hinauf zur Versingalm aufsteigen, ohne die Bahn benützen zu müssen. Dann allerdings summieren sich die Aufstiegsmeter bis zum Gipfel auf gut 1780 Höhenmeter. Mit Beginn des NW-Grates wird die Tour dann zum hochalpinen Unternehmen. Man kommt aber über den Grat bei sicheren Verhältnissen relativ problemlos bis zum Gipfelhang, wo man die letzten Höhenmeter zum Gipfel unschwer im Stapf ohne nennenswerte Kletterstelle zurücklegt. Die Abfahrt erfolgt über die schönen West- bis Nordwesthänge in Richtung Ascher Hütte und weiter zurück ins Skigebiet. Am sichersten begangen werden, kann die Tour im Frühjahr bei sicheren Firnverhältnissen. Aber wie den Fotos zu entnehmen ist, ist die Tour auch bei sehr sicheren Lawinenverhältnissen im Hochwinter durchaus auch ein Thema. Wer sich für die Abfahrtsvariante von der Versingalm entlang dem Schallerbach hinunter zur Rodelbahn entscheidet, erhält bei ausreichender Schneelage noch ein paar zusätzliche Abfahrtsmeter im freien Gelände. Ansonsten aber bietet sich die Talabfahrt im Skigebiet See an. Somit kommen in jedem Fall gut 1800 Höhenmeter Abfahrt zusammen.
Neutour Gamsbergspitze 2839m - Überschreitung!

Do,14.12.2012 Dawin Gratl 2020m!
13. Dez. 2012

Im Tal liegen gut 30cm, oben am Gratl gut 80cm Schnee, sodass oben die Latschen für Mitte Dezember bereits sehr gut eingeschneit sind. Ab der letzten Wiese (Fuchswiesen) kommt somit schon problemlos durch den Wald und weiter hinauf bis zum kleinen Marterl am Gratl. Für die Wiesentouren liegt derzeit also schon ausreichend Schnee und man münzt bis ins Tal die gesamten 1100 Höhenmeter in tolle Pulverschwünge um. Derzeit ist das Dawin absolut zu empfehlen.

Mi,12.12.2012 Simmering 2096m!
12. Dez. 2012

Der Weg ist das Ziel. Eine Skitour, die bis zur Simmeringalm 1813m keine nennenswerte Lawinengefahr aufweist, zumal der Aufstieg auf einem Forstweg durch geschlossenen Wald erfolgt. Erst die letzten 200 Höhenmeter verlaufen im freien, alpinen Gelände und erfordern entsprechende Erfahrung, sowie entsprechendes Einschätzungsvermögen alpiner Gefahren. Eine schwungvolle Abfahrt darf man sich nicht erwarten, denn lediglich die obersten 200 Höhenmeter, als auch die letzten 200 Höhenmeter der 1050 Höhenmeter Abfahrt erfolgen über freies Gelände und so ein wenig Abfahrtsgenuss versprühen. Eine Tour für Einsteiger, die vom Pistentourengehen eine Stufe weiter kommen wollen, oder auch eine Trainingstour bei größerer Lawinengefahr, wenn die Tourenmöglichkeiten in der Umgebung stärker eingeschränkt sind. In jedem Fall aber ist der grandiose Ausblick oben am Simmering 2096m allemal einen Aufstieg wert.

Neutour Planskopf 2804m!
09. Dez. 2012

Das Urgtal liegt zwar in der Nähe des Skigebietes Serfaus-Fiss-Ladis, trotzdem kann man hier noch meist einsame Skitouren unternehmen. Wählt man dazu den Ausgangspunkt Hochgallmigg 1365m, so wird jede Skitour zu einem ausgedehnten Unternehmen. Die längste Skitour mit 9,1 Kilometer Anstieg ist dabei die Tour auf den Planskopf 2804m. Startpunkt ist das Marterl, wo sich der Forstweg hinauf zur Fließer Ochsenlam und jener nach Ladis aufspalten. Bis hierher wird der Forstweg geräumt und man findet einen kleinen Parkplatz vor. Ist dies nicht der Fall, so muss man sich selbigen bei den letzten Wohnhäusern suchen. Man folgt nun dem Forstweg hinauf zur Fließer Ochsenalm und dann dem Sommerweg weiter zur Landecker Skihütte 1766m, welche als Selbstversorgerhütte einen idealen Standort für die Skitouren im Urgtal darstellt. Ab der Skihütte 1766m folgt man bei ausreichender Schneelage dem Urgbach bis zum Urgsee. Ansonsten muss man etwas oberhalb einen Forstweg als Aufstiegsvariante wählen. Ab dem Urgsee öffnet sich das Urgtal nun mehr zum weitläufigen Hochtal. Wir folgen dem Talverlauf in entsprechendem Abstand von den angrenzenden Hängen weiter gegen Westen bis zu dessen Ende. Dabei bewegt man sich in idealem und bei günstigen Lawinenverhältnissen auch sehr sicherem Skitourengelände. Ohne größere Schwierigkeiten gelangt man bis zum Schlussanstieg. Hier muss man einen unter Umständen etwas problematischeren Nordwesthang queren. Dann geht es relativ sicher über den breiten Ostrücken hinauf zum Gipfel, der sich einige Meter westlich des Gipfelhanges befindet. Wenn man nun in der Abfahrt den Gipfelhang konsequent meidet und der Aufstiegsspur folgend die Abfahrt anlegt, so könnte man die Tour auch bei etwas ungünstigeren Lawinenverhältnissen mit einer Lawinenwarnstufe 2 bis 3 angehen. Wer aber den Gipfelhang abfahren möchte, sollte unbedingt eine günstige Lawinensituation mit einer Lawinenwarnstufe um 1 abwarten. Generell sollte man die Tour nach Schneefällen mit Neuschneemengen größer ca. 20cm meiden. Der Grund dafür liegt in dem großteils nur gering geneigtem Tourengelände. Bei zu viel Neuschnee müsste man nämlich die Abfahrt weitgehend in Schussfahrt der Aufstiegsspur folgend zurücklegen.
Neutour Planskopf 2804m!

Neutour Furgler 3004m von See aus!
06. Dez. 2012

Der Furgler ist der östlichste 3000er in der Samnaungruppe und ein beliebtes Tourenziel, nicht nur weil er vom Skigebiet See aus mit einem relativ kurzen Anstieg zu erreichen ist. Wer aber die Skilifte meiden will und den klassischen, bis zu 8 Kilometer langen Anstieg vom Tal aus wählen möchte, der startet am besten vom Ortsteil Neder 1260m aus. Das Problem ist hier allerdings, bei viel Schnee einen adäquaten Parkplatz zu finden. Bei höflicher Nachfrage wird einem aber schon mal der hauseigene Parkplatz angeboten. Die einzige Alternative, die bliebe, wäre ein Start direkt bei der Talstation der Seilbahn. Der Aufstieg erfolgt dann entlang der Skipiste. Diese müssen auch wir anpeilen, allerdings verläuft so der Anstieg zunächst einmal über freies Gelände. Der Skipiste folgen wir dann bis zum Istalanzbach. Dort setzen wir im freien Gelände dem Sommerweg folgend auf der orographisch linken Talseite den Aufstieg fort. Meist sind hier schon gut sichtbar Spuren vorhanden. Im Bereich eines Forstweges wechseln wir später über eine Brücke auf die orographisch rechte Talseite. Über den Auslauf eines Lawinenstriches, der im Sommer von dichtem Erlenwald (dementsprechend viel Schnee braucht es hier) markiert wird, erreichen wir nun endlich freies und vor allem auch sehr weitläufiges Tourengelände. Bis hinauf zum Furglerjoch 2748m kann man recht problemlos in angenehmer Steigung die Aufstiegsspur anlegen. Erst ab dem Furglerjoch 2748m beginnen nun die eigentlich lawinengefährdeten Passagen. Das gut kupierte Gelände erweist sich dabei durchaus von Vorteil, sodass keine größeren, zusammenhängenden Lawinenhänge anzutreffen sind. Auf der anderen Seite aber ist der Gipfelaufbau des Furgler 3004m ziemlich windanfällig, was hier zumeist für Schneeverfrachtungen sorgt. Den Gipfel selbst kann man über eine letzte Steilstufe bei sicheren Verhältnissen direkt mit Ski erreichen, oder man weicht auf den kurzen Südostgrat aus und stapft die letzten Meter hinauf. Allerdings gibt es dann noch ein Stück eines breiten Ostrückens, welcher regelmäßig mächtige Wechten aufweist. Hier sollte man entsprechenden Abstand halten. Was nicht sehr bedrohlich aussieht, hat vor Jahren leider einem erfahrenen Alpinisten bei einem Lawinenabgang das Leben gekostet. Die Abfahrt erfolgt im Bereich des Aufstieges. Was sturzgefährdete Skifahrer im Bereich des Gipfelaufbaues noch beachten sollten, der sehr steinige Untergrund räumt kaum Sturzraum ein, nicht einmal zur Zeit schneereicher Winter. Ein Helm kann hier durchaus von Nutzen sein.
Neutour Furgler 3004m von See aus!

Neutour Nessleralm - Bränd 1930m!
02. Dez. 2012

Die Skitouren in der Umgebung von Pettneu sind in der Regel rassige, hochalpine Unternehmungen. Somit stellt die Tour von Pettneu 1235m über die Nessleralm hinauf nach Bränd 1930m eine Ausnahme dar, welche sich zudem erst seit der (vielleicht nur vorläufigen) Stilllegung der Skilifte Pettneu ergeben hat. Diese südexponierten Wiesen- und Waldhänge oberhalb von Pettneu stellen dabei nicht nur ein sehr schönes, sondern auch weitgehend lawinensicheres Skigelände dar. Nur oberhalb der Bergstation Bränd nähert man sich steileren Südflanken an, die natürlich kritischer beurteilt werden müssen. Aber man kann ja in diesem Fall die Tour auch direkt bei der Bergstation Bränd enden lassen. Diese Skitour stellt somit vor allem für Tourenanfänger, aber auch für alle Pistentourengeher eine ideale Einstiegstour in das klassische Skitourenmetier dar.
Neutour Nessleralm - Bränd 1930m!

Neutour Thialkopf 2398m vom Kallerle aus!
30. Nov. 2012

Der Thialkopf 2398m ist ein beliebtes Tourenziel in der Umgebung von Landeck, der in seinem Einzugsgebiet verschiedenste Tourenmöglichkeiten bietet. Eine weniger bekannte Skitouren-Variante ist der Anstieg vom Kallerle 1140m aus, einem Weiler unterhalb von Hochgallmigg gelegen. Dieser Aufstieg und die dazugehörende Abfahrt benötigen unterhalb der Kapelle, von wo aus der Anstieg auf den Thialkopf 2398m mit jenem direkt von Hochgallmigg 1340m aus konform geht, eine ausreichende Schneelage, weil hier die Tour teilweise in dichterem Wald verläuft. Aber diese 450 Höhenmeter Abfahrt sind es bei einer ausreichend mächtigen und gut verfestigten Schneeunterlage mit einer lockeren Pulverauflage in jedem Fall wert die Skitour auf den Thialkopf 2398m auch einmal vom Kallerle 1140m aus anzugehen. Voraussetzung hierfür ist aber ein sehr gutes skifahrerisches Können, weil es während der Abfahrt hier schon mal eng werden kann. Ab der Kapelle orientiert sich der Aufstieg am Sommerweg zunächst hinauf zur verfallenen Hochgallmigger Alm und weiter zum Thialkopf 2398m. Hält man sich dabei im Aufstieg und in der Abfahrt zwischen Grametsee und Gipfel konsequent an den relativ sicher gelegenen Sommerweg, so ist diese Tour auch bei einer etwas problematischeren Lawinensituation durchaus machbar, da man die Gefahrenzonen gut umgehen, beziehungsweise umfahren kann. Die direkte Abfahrtsvariante über die im oberen Teil der Skitour gelegenen drei Geländestufen benötigt hingegen deutlich sicherere Lawinenverhältnisse. Das besondere an dieser Tour ist die über 400 Höhenmeter lange, aber auch schmale und nach unten zu immer schmäler werdende Waldschneise, die in der Falllinie bei Neigungen um 30° bis 35° zu bewältigen ist. Bei Pulverschnee und noch möglichst unverspurten Verhältnissen ein skifahrerischer Hochgenuss. Aber auch die Schlusswiese hinunter ins Kallerele 1140m lässt bei guten Schneeverhältnissen keine Wünsche offen.
Neutour Thialkopf 2398m vom Kallerle aus!

Neutour Samnaun Haute Route!
29. Nov. 2012

Die Samnaun Haute Route, an einem Tag über knapp 17 Kilometer, 1360 Höhenmeter Aufstieg, sowie 2700 Höhenmeter Abfahrt in hochalpinem Gelände. Eine Skitour, die nicht nur beste Schnee- und sicherste Lawinenverhältnisse, sondern auch viel alpine Wintererfahrung voraussetzt. Man fährt nämlich nicht über jene Hänge ab, über die man zuvor aufgestiegen ist. Man muss also in die Abfahrtshänge einfahren, ohne die ansonsten übliche Einschätzung im Aufstieg erhalten zu haben. Zudem weisen die Abfahrtshänge zumeist eine nördliche Exposition auf und es handelt sich um absolut klassische Lawinenhänge. Für diese Skitour sind die Verhältnisse nur alle paar Jahre einmal optimal, dann aber eröffnet sich einem aber eine großartige Überschreitung. Nebst ausreichender Kondition benötigt man vor allem auch eine sehr gute Abfahrtstechnik. Da man insgesamt dreimal auffellen muss, ist es von Vorteil ein Ersatzfell mitzuführen. Da Start- und Zielort nicht ident sind, muss man einen Rücktransport einplanen.
Neutour Samnaun Haute Route!

Neutour Thialkopf 2398m von Pians aus!
25. Nov. 2012

Der Thialkopf 2398m ist ein beliebtes Tourenziel in der Umgebung von Landeck, der in seinem Einzugsgebiet verschiedenste Tourenmöglichkeiten bietet. Die längste Aufstiegsvariante auf den Thial ist dabei jene von Pians aus, welche sich bei günstigen Lawinenverhältnissen während schneereicher Winter vor allem in den Hochwintermonaten anbietet. Vom Bahnhof Pians 916m steigt man zunächst auf der im Winter gesperrten, alten Tobadiller Straße auf. Etwas unterhalb von Tobadill nützt man die erste Möglichkeit, um auf die Wiesen zu gelangen. Man steuert den Ortsteil Ruetzen an, wobei man kurz die neue Tobadiller Landesstraße queren muss. Über schöne, offene Wiesen steigt man nun bis zum dichten Waldstück auf, das uns von der Flathalm 1687m trennt. Die richtige Aufstiegsroute ist hier unter Umständen nur noch mit Hilfe eines GPS einzuhalten. Andererseits kann man sich auch am Forstweg orientieren, der uns zwar etwas umständlich, doch schlussendlich auch hin zur Alm leitet. Ab der Flathalm 1687m bewegt man sich nun im offenen und weitgehend lawinensicheren Gelände hinauf aufs Zirmegg 2073m. Der nun folgende Nordwestrücken zum Gipfel bietet ebenfalls einen recht lawinensicheren Aufstieg. Allerdings kann der Grat mitunter stark abgeweht und schneefrei sein. Bei kritischeren Lawinenverhältnissen könnte man nun auch wieder der Aufstiegsspur folgend zur Flathalm abfahren. Doch das kann man nicht mit der klassischen Abfahrt über den „Lärchhang“ vergleichen. Bereits der erste, stellenweise 30° bis 35° steile Gipfelhang hinunter auf ein Hochplateau bietet ersten Abfahrtsgenuss. Der nachfolgende „Lärchhang“ über gut 400 Höhenmeter und 1000 Meter Länge hinunter zur Flathalm 1687m ist das eigentliche Herzstück der Abfahrt. Allerdings ist dieser Hang mitunter als recht heikel einzustufen, zumal die Einfahrt in den Hang eine Neigung um 35° bis 40° aufweist. Hinzu kommt eine Almrosenfläche, die oftmals nur von einer geringen Schneedecke überdeckt wird. Dies fördert häufig die Bildung eines Schwimmschneefundamentes während der Hochwintermonate. Wenn dann noch starke, südliche Winde mit einem nennenswerten Verfrachtungspotential hinzukommen, können sich hier gefährliche, windgepresste Schneeschichten auf ungünstigem Schneeuntergrund aufbauen. Wiederholte Schneearmut, Almrosenuntergrund und Südföhn können so eine problematische Mischung auf diesem recht steilen Nordhang ergeben. Stimmen aber die Verhältnisse, so ist dieser Hang ein skifahrerisches Erlebnis. Nach der Flathalm 1687m halten wir uns auf dem Forstweg, bis wir nochmals auf schönes Skigelände hinunter zur Tobadiller Landesstraße treffen. Nun müssen wir für 10 Minuten die Ski schultern und zu Fuß marschieren, um dann direkt im Ort Tobadill ein letztes Mal auf schönen Wiesenhängen unsere Ski anzuschnallen und zu unserem Ausgangspunkt in Pians abzufahren.
Neutour Thialkopf 2398m von Pians aus!

Neutour Dawin - Lattenbachtobel!
23. Nov. 2012

Das Tourengebiet Dawin leitet sich vom gleichnamigen Dawinwald oberhalb von Grins, Pians und Strengen, beziehungsweise vom zweithöchsten Gipfel der Lechtaler Alpen, dem Dawinkopf (2968m) ab. Das einfache und sehr sichere Tourengelände erstreckt sich bis zur Waldgrenze. Es ermöglicht verschiedenste Aufstiegsvarianten, welche aber alle dasselbe Ziel, das sogenannte „Gratl (1940-2020m)“ haben. Das Gartl ist ein unscheinbarer Rücken im Bereich der Latschenzone, welcher über schöne Wiesen- und Waldhänge erreicht wird. In die Tour einsteigen kann man in verschiedenen Höhenstufen, je nach Kondition, beziehungsweise je nach Schneelage. Der Start in Pians erfolgt im Ortsteil Quadratsch (940m) beim Gasthof Alpenhof. Parkmöglichkeiten sind rar. Die nächste Einstiegsmöglichkeit liegt in Gmar (1045m), das über Grins auf einer teils steilen Straße (Winterausrüstung unbedingt erforderlich) erreicht wird. Der höchst mögliche Einstiegspunkt liegt in Grist (1260m). Die zu bewältigende Höhe kann somit zwischen 1080 und 760 Metern variieren. Das Tourengebiet Dawin ist aber auch etwas für routinierte Winterbergsteiger und da muss man nicht unbedingt das Königsziel den Dawinkopf (2968m) anpeilen. Bei ausreichender Schneelage, aber auch erst bei sehr sicheren Lawinenverhältnisse ergibt sich eine skifahrerisch anspruchsvolle und landschaftlich sehr eindrucksvolle Abfahrtsvariante über das Lattenbachtobel hinab nach Grins. Dabei sind zwei Aspekt zu beachten. Einmal die Einfahrt in den 300 Höhenmeter umfassenden „Gipfelhang“. Dieser nach Osten exponierte, im oberen Bereich 30° bis 35° steile Hang ist infolge den meist vorherrschenden westlichen Winden häufig eingeweht. Hinzu kommt, dass sich in diesem von dichten Erlenwäldern durchsetzten, für lange Zeit schattigen Hang leicht ein Schwimmschneefundament ausbilden kann. Auch können sich innerhalb der Schneedecke leicht kritische Schichten ausbilden. Der zweite Hotspot ist Querung entlang dem Hangfuß unterhalb des Stertekopf (2756m). Hier besteht die Möglichkeit von Selbstauslösungen von Lawinen. Man sollte also warten bis sich die Lawinenstriche entsprechend entladen haben. Am Ende der Abfahrt gelangt man nach einem 15-minütigen Fußmarsch wieder zurück in den Bereich der Aufstiegsspur im Bereich von Gmar.
Neutour Dawin - Lattenbachtobel!

Neutour Blankahorn 2822m!
22. Nov. 2012

Das Blankahorn 2822m ist ein großartiges Tourenziel in der Parseiergruppe und zumindest die spektakulärste Firntour (und wirklich nur eine Firntour) in den gesamten Lechtaler Alpen. Der ausgesprochen hochalpine Charakter der Tour, sowie der Umstand, dass nur selten alle äußeren Umstände perfekt zusammenpassen, machen den Berg aber auch zu einem einsamen Tourenziel. Im Frühjahr 2012 waren nach gut 15 Jahren endlich wieder einmal alle Zutaten vorhanden, um den Traum eines jeden Winterbergsteigers angehen zu können. Die Grundvoraussetzung für die Tour schlechthin bescherte uns der Winter in ausgiebigem Maße, nämlich viel Schnee. Dann benötigt man zum idealen Zeitpunkt, welcher auf Grund des Sonnenstandes zwischen Mitte März und maximal Mitte April angesiedelt ist, eine Schönwetterperiode, die die Schneedecke entsprechend umwandelt und setzen lässt, sowie natürlich entsprechend kalte Nächte. Wenn diese Rahmenbedingungen stimmen, dann wird man die Tour auch direkt oberhalb des Grinner Schwimmbades, wo man sein Auto perfekt parken kann, direkt mit Ski angehen können. Es macht nur wenig Sinn wegen des Schneemangels die Ski stundenlang zu Schultern. Dann nämlich fehlt einem nicht nur ein wesentlicher Teil der Tour, sondern man kann auch davon ausgehen, dass im Mittelteil, dort, wo sich sehr viele Rinnen und Löcher gespickt mit im Sommer hochragenden Latschen befinden, zu wenig Schneeauflage sein wird. Ein Weiterkommen ist in diesem Fall kaum noch möglich. Stimmen alle Randbedingungen, dann aber eröffnen sich mehr als 1700 Höhenmeter einer grandiosen, alpinen Skiarena. Doch hinauf wagen, sollten sich nur erfahrene, trittsichere und schwindelfreie Winterbergsteiger, die auch über eine entsprechend gute und routinierte Abfahrtstechnik verfügen. Das Gelände weist über den Großteil der Tour eine mittlere Steigung zwischen 30° und 40° auf. Eine perfekte Spitzkehrentechnik auf dem notwendigerweise pickelharten Schmelzharschdeckel ist Grundvoraussetzung. Stellenweise, insbesondere aber im ausgesetzten und 300 Höhenmeter umfassenden Schlusshang, könnten auch Eispickel und/oder Steigeisen mitunter hilfreich sein. Vor allem der Schlusshang hat seine Tücken. Wenn man dort nämlich im immer steiler werdenden Gelände nicht rechtzeitig in den Stapf übergeht, ist man quasi dazu verdammt, den Schlusshang mit angeschnallten Ski durchzuziehen. Ein Sturz hätte allerdings mit großer Wahrscheinlichkeit fatale Folgen, weshalb man bei Unsicherheit rechtzeitig handeln muss. Aber auch der an sich problemlos anmutende Westgrat hin zum Gipfel hat noch seine hochalpine Tücke. Eine sehr schmale Gratpassage erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Gegen Norden stürzt das Blankahorn 2822m gut 1000 Höhenmeter ins Patroltal ab und gegen Süden zu zieht die Südflanke ebenso sehr steil durchab. Wer aber all diesen Anforderungen gewachsen ist und diesen Berg bei perfekten äußeren Bedingungen bewältigt, wird eine Firnabfahrt vorfinden, die ihres gleichen sucht.
Neutour Blankahorn 2822m!

Neutour Fernpassrinne - Tagweidkopf 2408m!
20. Nov. 2012

Wer im Winter mit dem Auto über den Fernpass fährt, dem ist sicherlich schon einmal das gewaltige, im Nordwesten an den Pass anschließende Kar am Fuße des Östlichen Kreujochs 2231m aufgefallen. Die sogenannte „Fernpassrinne“ ist ein großartiger Skihang der sich über 900 Höhenmeter und 2.2 Kilometer Länge erstreckt, ein Muss für jeden passionierten Skitourengeher. Länge, Steilheit und Exposition der Rinne lassen sofort erkennen, dass hier die optimalste Tourenzeit das Frühjahr ist. Am besten geeignet ist der März bei sicheren Firnbedingungen. Im April gerät der Schnee im Tal dann ziemlich rasch ins Schwitzen und was viel wichtiger wiegt, die Sonne erfasst den Osthang um diese Zeit von der Früh weg, womit die Schneedecke schon am frühen Vormittag rasch aufzufirnen beginnt. Im März aber halten sich die Parameter meist noch die Waage. Wer dann auch noch eine gute Spitzkehrentechnik besitzt, wird eine einmalige Skitour vorfinden, welche ja nicht am Ausstieg der Fernpassrinne endet. Auch der Gipfelaufbau des Tagweidkopfes 2408m bietet uns an seiner Südflanke rassige Firnhänge. Da stört die kurze Querung hinüber zum Gipfelanstieg nur wenig. Allzu spät sollte man die Abfahrt allerdings auch im März nicht ins Auge fassen, denn während der Firn am Tagweidkopf 2408m ideal schmiert, kann man in der ostexponierten Fernpassrinne unter Umständen schon mal zu spät dran sein. Wer aber auch hier optimale Firnverhältnisse vorfindet wird diesen 2,2 Kilometer langen Skihang nicht so rasch vergessen.
Neutour Fernpassrinne - Tagweidkopf 2408m!

Neutour Hohe Munde 2592m!
19. Nov. 2012

Wem sticht bei der Fahrt auf der Autobahn von Innsbruck in Richtung Arlberg nicht die gewaltige Firnflanke an der Ostseite der Hohen Munde 2592m ins Auge? Als passionierter Skitourengeher muss man diese Firntour zumindest einmal gemacht haben. Dabei bietet sich der Monat März als idealer Zeitraum an, sofern natürlich Schneelage und Wetter mitspielen. Einerseits ist um diese Jahreszeit dann bereits die gesamte Schneedecke vom Tal bis zum Gipfel in einen kompakten Schmelzharschdeckel umgewandelt und andererseits ist die Sonne noch nicht so stark, dass sie den Hang bereits zu früh am Vormittag auffirnen kann. Man muss bedenken, dass die Ostseite an der Hohen Munde 2592m von der Früh weg im Sonnenschein liegt und hinein in den April muss man dann schon damit rechnen, dass die Schneedecke zu rasch aufgeht und die Gefahr von Nassschneelawinen somit zu groß wird. Wenn die Schnee- und Lawinenverhältnisse aber passen und man die entsprechenden konditionellen Voraussetzungen für Aufstieg und Abfahrt, sowie eine sehr gute Abfahrts- und Spitzkehrentechnik und nicht zuletzt Schwindelfreiheit an den Tag legt, ja dann steht einer großartigen Firntour eingebettet in ein gewaltiges Panorama nichts mehr im Wege. Als äußerst positiv erweist sich auch der Umstand, dass man auf der alten Pistentrasse des still gelegten Mundeliftes auch noch von der Rauthhütte 1605m bis hinunter nach Moos 1184m ca.400 Höhenmeter besten Abfahrtsgeländes vorfindet. Damit ergeben sich vom Gipfel der Hohen Munde 2592m bis ins Tal 1400m Höhenmeter Firnabfahrt aus einem Guss.
Neutour Hohe Munde 2592m!

Neutour Östliche Marienbergspitze 2561m!
18. Nov. 2012

Neutour Östliche Marienbergspitze 2561m! Wenn zu Anfang März die Frühjahrssonne ihre Kraft zunehmend in die Schneedecke investiert und der winterliche Schneedeckenaufbau günstig ist, dann bietet sich bei optimalen Lawinenverhältnissen eine großartige Skitour im Mieminger Gebirge an, welche aber nur erfahrenen Skibergsteigern vorbehalten sein sollte. Das hochalpine Ziel ist die Östliche Marienbergspitze 2561m. Der Aufstieg von Biberwier durch die Langlehn hinauf zur Biberwierer Scharte 2000m im teils mehr als 40° steilen Gelände erfordert nicht nur eine perfekte Spitzkehrentechnik, sondern auch sehr sichere Lawinenverhältnisse. Ab der Biberwierer Scharte 2000m öffnet sich nun das Gelände ins weitläufige Schwärzkar. Wir queren hinauf zur Steilrinne, welche zwischen Östlicher 2561m und Westlicher Marienbergspitze eingebettet ist. Nun erhält die Skitour beim Aufstieg durch eine 45° steile Rinne einen eindeutig hochalpinen Charakter, bei der man auch ohne angeschnallte Skier seine Trittsicherheit unter Beweis stellen muss. Vor allem im mehr als 40° steilen Schlusshang, welcher einem am Ende auch noch Kletterqualitäten im I-II. Schwierigkeitsgrad abverlangt und das im brüchigen Hauptdolomit, benötigt man schon einiges an hochalpiner Erfahrung. Bei mehr als 1500 Höhenmeter Aufstieg und das im wechselnden Gelände sind auch konditionelle Steherqualitäten gefragt. Etwas Kraft sollte man sich aber noch für die Abfahrt reservieren, denn diese stellt auch an das skifahrerische Können seine Ansprüche. Wenn die Verhältnisse stimmen, dann kann man sich aber auf großartiges Skigelände im Schwärzkar und in der Langlehn freuen.
Neutour Östliche Marienbergspitze 2561m!

Neutour Stöttltörl 2036 über die Stöttlreise!
17. Nov. 2012

Die Tour auf das Stöttltörl 2036m über die Stöttlreise von Obermieming aus ist eine großartige und eindrucksvolle Skitour im alpinen Gelände. Dabei wird die Stöttlreise auf gut 700 Höhenmeter und 1800 Meter Länge zu beiden Seiten durchgehend von potentiellen Lawinenhängen flankiert. Das heißt nach Neuschneefällen, beziehungsweise im Frühjahr, wenn die Sonne die steilen Südflanken der Gries- und Mitterspitzen erwärmt, sind leicht Selbstauslösungen von Lawinen möglich und der Tourengeher befindet sich dann genau in deren Falllinie. Ist diese Gefahr zufolge günstiger Verhältnisse gebannt, dann lässt sich die Lawinensituation in der Stöttlreise selbst, deren Neigung zumeist weniger als 30° beträgt, relativ gut einschätzen. Erst wenige Höhenmeter unterhalb der Scharte steilt sich der Hang kurzzeitig bis ca. 35° auf. Zudem muss man nach Neuschneefällen damit rechnen, dass die in West-Ost-Richtung offene Scharte, im oberen Bereich stärker eingeweht ist. Wenn aber die Verhältnisse passen, dann präsentiert sich die zumeist 150 Meter breite Reise über 700 Höhenmeter als ideales Skigelände. Bis zur Stöttelbrücke hält das Abfahrtsvergnügen sogar über 800 Höhenmeter und 3 Kilometer Länge an.
Neutour Stöttltörl 2036 über die Stöttlreise!

Neutour Stöttltörl 2036m!
16. Nov. 2012

Das Tourengebiet im Bereich des Lehnberghauses 1554m, welches vom Gasthof Arzkasten aus erreichbar ist, bietet mehrere lohnende Tourenziele. Dabei sind die Tourenziele im Bereich der Hölle deutlich lawinengefährdeter, als die viel begangene Wankspitze 2209m. Man sollte somit auch das Hölltörl 2126m bei möglichst sicheren Lawinenverhältnissen ansteuern. Bis zum Lehnberghaus 1554m ist der Aufstieg recht eindeutig vorgegeben. Danach geht es hinter der Hütte ohne nennenswerten Höhengewinn, dafür aber bis zu 40° steile Westhänge querend, in Richtung Hölle. Die Hölle ist der Schnittpunkt jener drei Reisen, welche das Hölltörl 2126m, das Stöttltörl 2036m und die Grünsteinscharte 2272m erschließen. Wir biegen aber in der Hölle gegen Osten und steigen nun noch über gut 250 Höhenmeter über weitläufiges und recht gut einzuschätzendes Gelände am Fuße der Wankspitze 2209m hinauf zum Stöttltörl 2036m. Hier steigt das Gelände noch einmal gegen 35° Neigung an und muss dementsprechend im Hochwinter kritisch beurteilt werden. Die Abfahrt bietet dann auf den ersten 250 Höhenmetern hinunter in die Hölle einen schönen Skihang. Ins Frühjahr hinaus, wenn sich zunehmend Firnbedingungen einstellen, gestalten sich dann die Lawinenverhältnisse deutlich günstiger. Einzig bei der Abfahrt im Verlauf des Bachbettes unterhalb der Hölle sollte man dann die im Zuge der Tageserwärmung möglicherweise zunehmende Lawinengefahr aus den Südost-, bis Südflanken des Hohen Kopf 2121m und des Zäunlkopf 2155m heraus nicht außer Acht lassen.
Neutour Stöttltörl 2036m!

Neutour Grünsteinscharte 2272m!
15. Nov. 2012

Das Tourengebiet im Bereich des Lehnberghauses 1554m, welches vom Gasthof Arzkasten aus erreichbar ist, bietet mehrere lohnende Tourenziele. Dabei sind die Tourenziele im Bereich der Hölle deutlich lawinengefährdeter, als die viel begangene Wankspitze 2209m. Man sollte somit auch die Grünsteinscharte 2272m bei möglichst sicheren Lawinenverhältnissen ansteuern. Bis zum Lehnberghaus 1554m ist der Aufstieg recht eindeutig vorgegeben. Danach geht es hinter der Hütte ohne nennenswerten Höhengewinn, dafür aber bis zu 40° steile Westhänge querend, in Richtung Hölle. Die Hölle ist der Schnittpunkt jener drei Reisen, welche das Hölltörl 2126m, das Stöttltörl 2036m und die Grünsteinscharte 2272m erschließen. Insbesondere die Tour auf die Grünsteinscharte durch die Höllreise ist eine sehr lohnenswerte Tour, da alleine mit der Höllreise gut 500 Höhenmeter Abfahrtsgenuss in einem Stück auf uns warten. Zu beachten ist, dass man sich gerade im Zuge kräftiger Tageserwärmung nicht zu nahe an den Steilflanken des Grünstein 2661m halten sollte, da sich hier leicht Steinschlag einstellen kann. Die heikelste Stelle erwartet uns aber im 35° bis 40° steilen Schlusshang, welcher insbesondere nach Schneefall mit nördlichem Wind stark eingeweht sein kann. Ins Frühjahr hinaus, wenn sich zunehmend Firnbedingungen einstellen, gestalten sich dann die Verhältnisse deutlich günstiger. Einzig bei der Abfahrt im Verlauf des Bachbettes unterhalb der Hölle sollte man dann die im Zuge der Tageserwärmung möglicherweise zunehmende Lawinengefahr aus den Südost-, bis Südflanken des Hohen Kopf 2121m und des Zäunlkopf 2155m heraus nicht außer Acht lassen.
Neutour Grünsteinscharte 2272m!

Neutour Hölltörl 2126m!
15. Nov. 2012

Das Tourengebiet im Bereich des Lehnberghauses 1554m, welches vom Gasthof Arzkasten aus erreichbar ist, bietet mehrere lohnende Tourenziele. Dabei sind die Tourenziele im Bereich der Hölle deutlich lawinengefährdeter, als die viel begangene Wankspitze 2209m. Man sollte somit auch das Hölltörl 2126m bei möglichst sicheren Lawinenverhältnissen ansteuern. Bis zum Lehnberghaus 1554m ist der Aufstieg recht eindeutig vorgegeben. Danach geht es hinter der Hütte ohne nennenswerten Höhengewinn, dafür aber bis zu 40° steile Westhänge querend, in Richtung Hölle. Die Hölle ist der Schnittpunkt jener drei Reisen, welche das Hölltörl 2126m, das Stöttltörl 2036m und die Grünsteinscharte 2272m erschließen. Wir biegen aber in der Hölle gegen Westen und steigen nun noch über gut 350 Höhenmeter über weitläufiges und recht gut einzuschätzendes Gelände am Fuße des Grünstein 2661m hinauf zum Hölltörl 2126m. Die Abfahrt bietet dann auf den ersten 350 Höhenmetern hinunter in die Hölle einen schönen Skihang. Ins Frühjahr hinaus, wenn sich zunehmend Firnbedingungen einstellen, gestalten sich dann die Verhältnisse deutlich günstiger. Einzig bei der Abfahrt im Verlauf des Bachbettes unterhalb der Hölle sollte man dann die im Zuge der Tageserwärmung möglicherweise zunehmende Lawinengefahr aus den Südost-, bis Südflanken des Hohen Kopf 2121m und des Zäunlkopf 2155m heraus nicht außer Acht lassen.
Neutour Hölltörl 2126m!

Neutour Grünsteinrunde - Extrem!
14. Nov. 2012

Die Grünsteinrunde ist die Skitouren-Überschreitung im Mieminger Gebirge schlechthin. Unter Zuhilfenahme der Skilifte von Biberwier hinauf zum Marienbergjoch 1789m eröffnet sich einem eine hochalpine Überschreitung eingebettet in schroffe Kalkgipfel mit traumhaft schönen, aber auch teils extrem steilen Skihängen. Die hier beschriebene Grünsteinrunde-Extremroute ist von den skitechnischen Anforderungen, sowie von der Einschätzung der Lawinengefahr her gesehen die deutlich anspruchsvollere Variante gegenüber der Grünsteinrunde-Normalroute und sollte nur von sehr guten und erfahrenen Skibergsteigern mit genausten Kenntnissen der aktuellen Schnee- und Lawinensituation ins Auge gefasst werden. Im Gegensatz zu Grünsteinrunde-Normalroute, wird nämlich nach der Grünsteinscharte 2272m nicht das Tajatörl 2259m, sondern die Biberwierer Scharte 2000m angepeilt. Bis zur Grünsteinscharte 2272m selbst ist der Tourenverlauf derselbe. Nur beim Hölltörl 2126m rentiert es sich noch gut 70 Höhenmeter an den Fuß des Grünstein 2661m aufzusteigen, um dann bei Firnbedingungen in die hier südlich exponierten Hänge direkt einfahren zu können. Während der Osthang vom Hölltörl 2126m hinunter oft noch im Schatten liegt und die Skier klappern, bieten die Südflanken am Fuße des Grünstein 2661m bereits herrlichen Firn. Die Abfahrt hinunter in die sogenannte Hölle macht dann schon mal Appetit auf mehr. Von der Hölle geht es jetzt durch die Höllreise hinauf zur Grünsteinscharte 2272m. In deren gesamten Verlauf sollte man sich nicht allzu nahe an den Südwänden des Grünstein 2661m aufhalten, da die Sonne das Eis jetzt schmelzen lässt und so die Steinschlaggefahr nicht außer Acht zu lassen ist. Hier ist man auch noch gemeinsam mit dem Gros jener Tourengeher unterwegs, die sich meist durchwegs für die leichtere Variante über das Tajatörl 2259m entschieden haben. Ab der Grünsteinscharte 2272m wählen wir aber nun einen anderen Weg und orientieren uns in der herrlichen, aber auch stellenweise sehr steilen Abfahrt nach Norden in Richtung Coburger Hütte 1917m. Da diese Nordhänge noch lange ins Frühjahr hinein keine Sonne abbekommen, wird man hier auch meist noch Pulverschnee vorfinden. Dementsprechend sicher müssen aber auch die Lawinenverhältnisse sein. Der dritte Aufstieg hinauf zur Biberwierer Scharte verlangt einem nun nicht mehr allzu viel Kraft ab, wichtiger ist, dass die Felle nach wie vor gut am Ski kleben. Ein Ersatzfell im Rucksack ist generell kein Fehler! Grundsätzlich sind es bei dieser Tour nicht die 1000 Höhenmeter Aufstieg, als vielmehr die gut 1780 Höhenmeter Abfahrt, welche der Gradmesser bei dieser Tour sind. Dazu verlangt die Abfahrt von der Biberwierer Scharte hinunter in die Langlehn neben einer Portion Mut, auch das entsprechende Know How bei der Einschätzung der örtlichen Schnee- und Lawinenverhältnisse. Die Langlehn ist hier durchaus Programm und unter dem Titel, „nomen est omen“ zu führen. Wenn aber Schnee- und Lawinenverhältnisse, sowie das Können des Skifahrers optimal zusammenpassen, dann wird man hier eine großartige Abfahrt hinunter nach Biberwier erleben. Wiederum gilt dabei, dass in der oberen, schattigen Hälfte auch im Frühjahr noch lange Pulverschneeverhältnisse vorherrschen können.
Neutour Grünsteinrunde - Extrem!

Neutour Muttekopf 2774m - Normalroute!
12. Nov. 2012

Der Muttekopf 2774m ist das eindrucksvollste Skitourenziel im Gebiet der Muttekopfhütte 1934m. Die Überschreitung vom Skigebiet über das Hintere Alpjoch 2425m ist ja nur bei geöffnetem Skigebiet ein Thema, da diese den Aufstieg um 800 Höhenmeter reduziert. Allerdings ist die Überschreitung nur erfahrenen Skialpinisten auf Grund einer etwas heikleren Kletterpassage vorbehalten. Auf der Normalroute beschränken sich die Schwierigkeiten hingegen rein auf die dafür notwendige Skitechnik, sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt. Von Hochimst wird man im Normalfall auf der Skipiste in Richtung Latschenhütte aufsteigen. Es bietet sich bei ausreichender Schneelage aber auch die Aufstiegsvariante über das Falzlehntal an. Ab der Latschenhütte ist der Aufstieg dann vorbei an der Muttekopfhütte 1934m hinauf ins Seebrig eindeutig vorgegeben und nach wie vor problemlos bewältigbar. Erst der Schlussanstieg über den stellenweise mehr als 40° steilen Gipfelhang erfordert eine perfekte Spitzenkehrentechnik. Dazu sind in diesem Steilgelände sehr sichere Lawinenverhältnisse Voraussetzung, weshalb sich diese Tour auch primär als Firntour im Frühjahr eignet. Dann absolviert man eine gewaltige und eindeutig einzuschätzende Skitour, die mit einer ausgiebigen Abfahrt aufwartet, wobei jeder Aufstiegsmeter 1:1 in Abfahrtsschwünge umgesetzt werden kann. Bei sehr günstigen Verhältnissen bietet sich auch eine spektakuläre Abfahrtsvariante über die Ostflanke des Muttkopf 2774m direkt hinunter zur Muttekopfhütte an. Dazu muss man zuerst die Skier tragend etwas nicht allzu schwierig über den Nordgrat absteigen, bis man eine geeignete Stelle findet, um in die gewaltige Ostflanke einfahren zu können. Dabei ist einmal das Problem der Überwechtung im Bereich dieses Nordgrates zu beachten. Andererseits firnt dieser gegen Osten und Südosten exponierte Steilhang aber deutlich früher als der nach Süden zu exponierte Gipfelhang auf. Man muss also sein Zeitmanagement dementsprechend danach ausrichten.
Neutour Muttekopf 2774m - Normalroute!

Neutour Kübelwände 2615m!
11. Nov. 2012

Die Tour auf die Kübelwände 2615m ist ebenfalls eine klassische Firntour. Der zwischen 35° und 40° steile Schlusshang erfordert sehr sichere Lawinenverhältnisse, die man am wahrscheinlichsten im Frühjahr zwischen Anfang März und Anfang April vorfindet. Der Aufstieg von Hochimst kann je nach Schneelage über die Skipiste oder auch als Variante durch das Falzlehntal via Latschenhütte erfolgen. Von dort geht es recht einfach vorbei an der Muttekopfhütte 1934m hinauf ins Seebrig. Bis hierher ist der Aufstieg problemlos bewältigbar und bei geöffnetem Skibetrieb ermöglichen Aufstiegshilfen 550 Höhenmeter einzusparen. Erst der Schlussanstieg erfordert eine routinierte Aufstiegstechnik, eine sehr gute Spitzkehrentechnik ist von großem Vorteil. Die nachfolgenden mehr als 1550 Abfahrtshöhenmeter mit ihrem weitläufigen Skigelände räumen auch dem weniger geübten Skifahrer ausreichend Platz ein.
Neutour Kübelwände 2615m!

Neutour Rotkopf 2692m!
09. Nov. 2012

Das Tourengebiet um die Muttekopfhütte 1934m weist zahlreiche Tourenmöglichkeiten auf. Eines der großartigsten Tourenziele ist dabei der Rotkopf 2692m, oberhalb des Seebrig. Wenn man das Glück hat, die Tour bei derart perfekten Bedingungen absolvieren zu dürfen, wie wir sie vorfanden, dann erwarten einen 1645 Höhenmeter tollstes Tourengelände, sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt. Voraussetzung dafür sind aber sehr sichere Lawinenverhältnisse, da im oberen Teil der Tour Hänge mit mehr als 40° Steilheit zu queren sind. Eine Tour, die man also ganz eindeutig erst im Frühjahr ins Auge fassen kann, wenn die Sonne in den Ost-, teils auch Nordosthängen bereits ihre volle Wirkung entfalten konnte, sodass meist schon Firnbedingungen vorherrschen. Trotzdem wird man auch im Frühjahr in den nordexponierten Hängen immer auch noch trockenen Pulverschnee vorfinden können.
Neutour Rotkopf 2692m!

Neutour Kreuzjoch 2464m - Überschreitung!
08. Nov. 2012

Das Kreuzjoch 2464m ist zwar nicht die höchste Erhebung des Venetmassives, bietet hier dafür aber die gewaltigste Skitour mit 1730 Höhenmetern rassiger Abfahrt. In Form einer Überschreitung von Imsterberg 890m über die Venetalm 1994m gelangen wir unschwer und sehr sicher auf den Gipfel. Der herrlich-offene Rundblick ist beeindruckend und für eine Alpintour dieses Kalibers eigentlich nicht allzu typisch. So unproblematisch sich der Aufstieg gestaltet, umso gefährlicher präsentiert sich aber die Abfahrt. Dies ergibt sich einerseits zufolge des am Venetmassiv so häufig angreifenden Windes, der für Schneeverfrachtungen sorgt und des sich an den oftmals schneearmen Nordhängen mit Erlen- und Almrosenbewuchs leicht bildenden Schwimmschneefundamentes. Hinzu kommen Hangneigungen zwischen 35° und 40°, welche an einer Stelle auch einmal für längere Zeit gequert werden müssen. Deshalb sollte diese Tour auch nur bei sehr günstigen Lawinenverhältnissen angegangen werden. Dann aber erwarten einen 1730 Höhenmeter und 7,3 Kilometer Traumabfahrt bis ins Inntal hinab.
Neutour Kreuzjoch 2464m - Überschreitung!

Neutour Glanderspitze 2512m von Fließ aus!
06. Nov. 2012

Die Glanderspitze 2512m bietet von verschiedenen Seiten her mehrere interessante Tourenvarianten. Jene, die am seltensten machbar ist, ist die Route direkt von Fließ aus über den Südwestrücken . Ausschlussgrund ist zumeist die fehlende, beziehungsweise nicht ausreichende Schneelage im unteren Bereich. Fließ zufolge seiner inneralpinen Trockenlage, der geringen Seehöhe und seiner Südexposition benötigt sehr schneereiche Winter, wie etwa den Winter 2011/12, damit sich eine geschlossene und mächtige Schneedecke aufbauen kann, welche sich dann auch entsprechend lange ins Frühjahr behaupten kann. Dies ist notwendig, da diese Tour vor allem eine Firntour ist. Im Hochwinter ist der Bereich oberhalb, auf Grund der großen Windanfälligkeit des Geländes, mit großer Vorsicht zu sehen. Bei ausgesprochen sicheren Lawinenverhältnissen lässt die Tour aber auch als Pulvertour keine Wünsche offen. Dabei wird auch wiederholt eine Abfahrtsvariante westlich des Südwestrückens hin zum Glandertal gewählt. Der Aufstieg ist aber sowohl im Zuge der Normalroute, als auch bei Wahl der Abfahrtsvariante immer derselbe. Und auf Höhe der Fließer Skihütte 1870m stoßen die beiden Varianten sowieso wieder aufeinander. Am sichersten ist man allerdings bei idealen Firnbedingungen unterwegs, da kann man dann nicht nur die unteren schönen Wiesenhänge in vollen Zügen genießen, sondern da sind auch die Hänge oberhalb der Waldgrenze zum richtigen Abfahrtszeitpunkt unproblematisch zu bewältigen. http://www.skitours-paradise.com/tour/oetztaler_alpen/venet/glanderspitze_fliess
Neutour Glanderspitze 2512m von Fließ aus!

DIE BALTORO DAMENMODELLE GEHEN AUF SKITOUR
06. Nov. 2012

Der Skitourenspezialist DYNAFIT präsentiert für Winter 12/13 das perfekte Ausrüstungspaket speziell für Frauen: Baltoro Women!Der Baltoro Damenski ist mit knapp 1200 Gramm einer der Leichtesten in seiner Klasse und aufgrund seiner Konstruktion besonders schwungfreudig. Das Modell ist entwickelt für einen breiten Einsatzbereich und verspricht Fahrfreude für Einsteigerinnen und ambitionierte Tourengeherinnen.Farblich und funktionell gibt es den passenden Schuh dazu: Als leichter, agiler und stabiler Schuh stellt der One Women´s PX-TF den perfekten Schuh im Aufstieg und der Abfahrt für weibliche Skitourengeher dar. Auch im Bindungsbereich lässt sich Gewicht sparen: das rahmenlose System der TLT Radical ST Bindung ist einfach zu bedienen und überzeugt durch minimales bewegtes Gewicht.
Der Skitourenspezialist DYNAFIT

Neutour Glanderspitze 2512m von Piller aus!
06. Nov. 2012

Die Skitour von Piller aus auf die 2512m hoch gelegene Glanderspitze, den Hauptgipfel des Venetmassives, ist eine klassische Firntour und sollte auch nur als solche in Angriff genommen werden, zumal oberhalb der Waldgrenze, so wie an der gesamten Südflanke des Venet steiles, stark kupiertes und windanfälliges Gelände vorherrscht, welches man im Hochwinter besser meidet. Im Frühjahr allerdings von etwa Ende Februar bis Anfang März, wenn ideale Firnverhältnisse vorherrschen, tut sich hier eine sehr lohnende Firntour auf. Der Weiler Piller ist sowohl vom Oberen Gericht her über Fließ und Kauns, als auch vom Pitztal her gut erreichbar und zufolge der Höhenlage im März meist auch noch recht schneesicher. Ein anderes Thema ist natürlich, ob die Wettersituation zu dieser Jahreszeit auch entsprechend günstige Firnverhältnisse aufkommen lässt. Wenn aber die Verhältnisse stimmen, dann bekommt man alles geboten, was eine rassige und schöne Firntour zu bieten hat. Der Aufstieg erfolgt vom Weiler Infang aus auf dem Sommerweg bis zur Goglesalm. Das Gelände steigt nur langsam an. Ab der Goglesalm betreten wir dann allerdings alpines Gelände. Bei sicheren Firnverhältnissen muss man sich nicht an den recht sicheren Südwestrücken halten, sondern man kann die direkte Route über die weiten Südhänge wählen. Für den sportlich ambitionierten Tourengeher, der den Gipfel auf direktestem Wege erreichen möchte, bietet sich auch die Aufstiegsvariante parallel zur Abfahrtsroute an. Das größte und spektakulärste Abfahrtsvergnügen hat man, wenn man die direkte Abfahrtsvariante wählen kann. Dann erwarten einen gut 1000 Höhenmeter Firnvergnügen in einem Stück. Dabei müssen aber im Bereich des sehr steilen Schlusshanges die Verhältnisse auch zur Zeit der Abfahrt nach wie vor sehr sicher sein.
Glanderspitze 2512m von Piller aus!

Wartungsarbeiten
05. Nov. 2012

Wir machen die Seite gerade fit für die nächste Saison, deshalb kommt es derzeit hin und wieder zu kleinen Ausfällen. Wir bitten um Verständnis.

Email-Newsletter
04. Mai. 2012

Wir hatten in den letzten Tagen Probleme mit dem Newsletter System. Sollte sich jemand angemeldet haben und kein Bestätigungs-Email erhalten haben, bitten wir um eine erneute Registrierung! Wir bitten um Verständnis.

Neutour Taufkarkogel (3362m)!
02. Mai. 2012

Die Tour auf den Taufkarkogel (3362m), welche an der Bergstation des Pitzexpresses startet, stellt so wie die anderen Touren im Einzugsbereich des Mittelbergferners eine einfache und sehr schneesichere Skitour dar, da diese großteils auf Gletscherflächen verläuft. Im Vergleich zu den anderen Touren kann man hierbei aber von einem richtigen „Gletscherhatscher“ sprechen. Der Anstieg ist überwiegend recht flach, sodass man nicht nach Neuschneefällen am Weg sein sollte, da man ansonsten die Abfahrt als reine Schussfahrt zurücklegen müsste.
Neutour Taufkarkogel (3362m)!

Neutour Rechter Fernerkogel (3300m)!
29. Apr. 2012

Die Tour auf den Rechten Fernerkogel (3300m), welche an der Bergstation des Pitzexpresses startet, stellt so wie die anderen Touren im Einzugsbereich des Mittelbergferners eine sehr schneesichere Skitour dar, da diese großteils auf Gletscherflächen verläuft. Der Gipfelanstieg ist hingegen recht anspruchsvoll, zumal im sehr schneearmen Winter 2010/11 der SW-Grat großteils aper war und man deshalb immer wieder in die Südflanke ausweichen musste. Die klettertechnischen Schwierigkeiten waren dabei nicht so sehr das Problem, als mehr das lose Blockwerk. In einem Winter mit normalen Schneeverhältnissen sollte man den Gipfel durchaus fast durchgängig im Stapf erreichen können. Dann scheint auch eine direkte Befahrung der steilen Südflanke machbar. http://www.skitours-paradise.com/tour/rechter_fernerkogel
Neutour Rechter Fernerkogel (3300m)!

Neutour Hohe Wände (3432m)!
28. Apr. 2012

Die Tour, welche an der Bergstation des Pitzexpresses startet, stellt so wie die anderen Touren im Einzugsbereich des Mittelbergferners eine einfache und sehr schneesichere Skitour dar, da diese großteils auf Gletscherflächen verläuft. Auch in schneeärmeren Wintern kann diese Tour angegangen werden, zumal die Spaltengefahr gerade auf dem Mittelbergferner nicht allzu groß ist. http://www.skitours-paradise.com/tour/hohe_waende
Neutour Hohe Wände (3432m)!

Neutour Schuchtkogel (3471m)!
23. Apr. 2012

Die Tour auf den Schuchtkogel (3471m), welche an der Bergstation des Pitzexpresses startet, stellt so wie die anderen Touren im Einzugsbereich des Mittelbergferners, stellt eine einfache und sehr schneesichere Skitour dar, da diese großteils auf Gletscherflächen verläuft. Auch in schneeärmeren Wintern kann diese Tour angegangen werden, zumal die Spaltengefahr gerade auf dem Mittelbergferner nicht allzu groß ist.
Neutour Schuchtkogel (3471m)!

Neutour Linker Fernerkogel (3277m) - Normalroute!
22. Apr. 2012

Die Normaltour auf den Linken Fernerkogel (3277m), welche an der Bergstation des Pitzexpresses startet, stellt eine einfache und sehr schneesichere Skitour dar, da diese großteils auf Gletscherflächen verläuft. Auch in schneeärmeren Wintern kann diese Tour angegangen werden, zumal die Spaltengefahr gerade auf dem Mittelbergferner nicht allzu groß ist. Etwas anders sieht dies auf der Nordseite des Gipfelanstieges im Bereich des Hängenden Ferners aus. Jedoch selbst im sehr schneearmen Winter 2011/12 waren die Spalten ausreichend zugeweht. http://www.skitours-paradise.com/tour/linkerfernerkogel_normal
Neutour Linker Fernerkogel (3277m) - Normalroute!

Neutour Piz Kesch (3418m) in den Albula Alpen!
18. Apr. 2012

Der Piz Kesch (3418m) ist der höchste Berg der Albula Alpen und damit für viele Tourengeher ein interessantes Tourenziel, welches von diesen aber zumeist auf der Nordseite der Albula Alpen über die Kesch Hütte angegangen wird. Der hier beschriebene Anstieg erfolgt über die Südseite der Albula Alpen vom Oberengadin aus und ist eine Tagestour. Diese zählt mehr als 1700 Höhenmeter und ca. 9.5 Entfernungskilometer im Aufstieg und in der Abfahrt, weshalb man auch auf dieser Route deutlich weniger Tourengehern begegnet. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass auch hier an der Südseite der Albula Alpen eine Übernachtung im Winterraum der Chamanna d’Es – cha und damit ein Splitting des Aufstieges auf zwei Tage möglich wäre. Aber ein Winterraum bietet nun einmal deutlich weniger Komfort als eine bewirtschaftete Hütte. Für die meisten wird dies somit eine sehr anspruchsvolle Skitour, was noch zusätzlich durch den schweren Gipfelanstieg untermauert wird. http://www.skitours-paradise.com/tour/albula_alpen/pizkesch
Neutour Piz Kesch (3418m) in den Albula Alpen!

Wurmtaler Kogel (3225m)
16. Apr. 2012

Die Tour auf den Wurmtaler Kogel (3225m) ist wohl der sicherste, als auch einfachste Gipfelanstieg im Rifflseegebiet. Mit knapp 1000 Höhenmetern Aufstieg ist dieser auch für weniger gut trainierte Tourengeher entsprechend zu meistern. Zudem stellt das weitläufige und großteils flache Tourengelände kaum größere skitechnische Ansprüche.
Wurmtaler Kogel (3225m)

Neutour Löcherkogel (3244m) im Rifflseegebiet!
11. Apr. 2012

Die Tour auf den Löcherkogel (3244m) zählt so wie die Tour auf den Vizelkogel (3251m) zu den selten begangenen Touren im Rifflseegebiet. Das liegt einmal daran, dass man die Tour auf den Löcherkogel wohl hauptsächlich als Firntour angehen sollte, als auch am schwierig zu besteigenden Gipfel. Der Gipfelgrat weist nämlich eine Kletterstelle im oberen II.-Schwierigkeitsgrad auf. Aber man kann ja auch auf einen Gipfelsieg verzichten, die Tour am Beginn des Gipfelgrates enden lassen und erreicht dann mit ca. 3270m Seehöhe immer noch eine Höhe, die über jener des Gipfels des K2 (3253m) liegt.
Neutour Löcherkogel (3244m) im Rifflseegebiet!

Alle Bilder zur Tour auf den Gsallkopf (3277m)!
11. Apr. 2012

Ab sofort sind unter http://www.skitours-paradise.com/tour/gsall die aktuellen Fotos der Tour auf den Gsallkopf (3277m) abrufbar!
Alle Bilder zur Tour auf den Gsallkopf (3277m)!

Alle Bilder zur Tour auf das Wallfahrtsjöchl (2766m)!
05. Apr. 2012

Ab sofort sind unter http://www.skitours-paradise.com/tour/wallfahrt_kaunertal die aktuellen Fotos der Tour auf das Wallfahrtsjöchl (2766m) abrufbar!
Alle Bilder zur Tour auf das Wallfahrtsjöchl (2766m)!

Alle Bilder zur Tour auf die Eisenspitze (2859m)!
30. Mrz. 2012

Ab sofort sind unter http://www.skitours-paradise.com/tour/eisen_strengen die aktuellen Fotos der Tour auf die Eisenspitze (2859m) abrufbar. Alle aktuellen Bilder zur Tour auf die Eisenspitze (2859m) sind jetzt abrufbar!

Neutour Muttekopf (2774m) - Überschreitung!
22. Mrz. 2012

Anspruchsvolle Überschreitung für schwindelfreie und trittsichere Tourengeher. Die Aufstiegshilfen der Hochimster Bergbahnen reduzieren die zu bewältigenden Höhenmeter auf unter 1000m. Aktuell herrscht bei den BB bereits Saisonende, weshalb diese verkürzte Variante einmal heuer kaum noch ein Thema sein dürfte, außer man steigt über die Skipiste bis zur obersten Sesselliftsektion auf. Aber dann kann man gleich den Normalanstieg vorbei an Latschenhütte und Muttekopfhütte wählen. Dafür herrschen übrigens immer noch beste Schneeverhältnisse vor. Neutour Muttekopf (2774m) - Überschreitung!

Wartungsarbeiten
21. Mrz. 2012

Aufgrund von Wartungsarbeiten am Server kann es von MI 21.03. - DO 23.03. gelegentlich zu Ausfällen kommen. Wir bitten um Verständnis.

Neutour Rostizkogel (3394m)!
05. Mrz. 2012

Der Rostizkogel steht mittlerweile als Skitour ganz eindeutig im Schatten des kleineren und alpinistisch unbedeutenderen Nachbarn, nämlich des K2 (3253m). Der Grund dafür liegt sicherlich im höheren konditionellen, sowie alpinistischen Anspruch der Tour gegenüber dem K2. Auch benötigt man auf den Rostizkogel deutlich sicherere Lawinenverhältnisse als auf den K2. In Summe macht dies den Rostizkogel zum einsameren Gipfelziel. Doch als passionierter Skibergsteiger sollte man zumindest einmal das höchste Skitourenziel im Rifflseegebiet anpeilen. Rostizkogel

Neutour Kreuzjoch (2464m) von Wenns aus!
04. Mrz. 2012

Das Venetmassiv bietet viele unscheinbare Tourenziele, die sich dann aber als ganz große Skitouren herausstellen. Dazu zählt ganz sicher auch die Tour auf das Kreuzjoch (2464m) von Wenns (1120m) aus. Man benötigt sicherlich einen schneereicheren Winterverlauf, um diese Tour überhaupt bei brauchbaren Verhältnissen absolvieren zu können. Dann allerdings eröffnet sich einem ein anspruchsvoller Aufstieg mit einer anschließend tollen Abfahrt. Allerdings wird der Venet auch, „Berg der Winde“ genannt und dieser Umstand sorgt gerade im Hochwinter oftmals für kritische Lawinenverhältnisse im Tourenbereich oberhalb der Waldgrenze. Im Frühjahr bei Firnbedingungen legt sich dieses Problem allerdings. Dafür kann es dann aber oftmals kritisch mit einem Start in Wenns werden. Die östliche Exposition im unteren Bereich der Tour kann aber ein zu rasches Abschmelzen der Schneedecke meist noch etwas hinauszögern. http://www.skitours-paradise.com/tour/kreuzjoch_wenns Kreuzjoch

Neutour Rofelewand (3353m)
02. Mrz. 2012

Beim Namen Rofelewand denkt man im ersten Moment weniger an eine Ski-, denn an eine Klettertour. Und tatsächlich entpuppt sich dieser Berg als ernst zu nehmende, hochalpine Wintertour, die man doch großteils mit Skiern zurücklegen kann. Wobei die letzten Meter zum Gipfel dann auch tatsächlich alpine Erfahrung im Hochgebirge voraussetzen. In Summe gehört diese Tour wohl zum Anspruchsvollsten, was das Pitztal neben der Skitour auf die Hohe Geige (3393m) zu bieten hat. Die beinahe 2000 Höhenmeter, sowie 8,5 Kilometer Distanz im Aufstieg unterstreichen die konditionellen Anforderungen und dasselbe gilt es dann ja auch in der Abfahrt noch einmal zu bewältigen. http://www.skitours-paradise.com/tour/oetztaler_alpen/rofelewand Rofelewand

Teilt eure Erfahrungen mit anderen!
29. Feb. 2012

Ab sofort könnt ihr bei jeder Tour eure eigenen Erfahrungen hinterlassen, die ihr auf dieser Tour selbst gemacht habt. Es geht hier darum anderen die derzeitige Situation (Schneelage, ...) und andere wissenswerte Dinge weiterzugeben. Davon profitieren schlussendlich alle, wenn mehr aktuelle Informationen über eine Tour vorhanden sind. Wenn ihr also eine Tour gegangen seid, zögert nicht eure Erfahrungen mit anderen zu teilen!

Neutour Nördlicher Schönpleiskopf (2943m)!
29. Feb. 2012

Neutour Nördlicher Schönpleiskopf (2943m)! Mit Ischgl verbindet wohl ein jeder primär alpinen Skilauf auf überfüllten Skipisten, jedoch kaum einsame Skitouren in unberührter Naturlandschaft. Aber auch damit ist die Umgebung von Ischgl reichlich gesegnet. Die imposantesten und schönsten Touren findet man dabei im abgeschiedenen Madleintal. Bei guten Schneeverhältnissen wandeln sich die 1600 Höhenmeter Aufstieg 1:1 in perfekte Abfahrtsmeter um. Eine große Skitour, die alles zu bieten hat, die allerdings auch viel Erfahrung in der Beurteilung alpiner Gefahren voraussetzt. Nördlicher Schönpleiskopf

Schartl-Trilogie in den Miemingern!
27. Feb. 2012

Mo.27.02. Schartl-Trilogie in den Miemingern! Vom Gasthof Arzkasten 1150m) vorbei am Lehnberghaus (1554m) in die sogenannte "Hölle". Von dort zunächst aufs Hölltörl (2126m), dann auf die Grünsteinscharte (2272m) und zuletzt noch auf das Stöttltörl (2036m). 3 Aufstiege und ebenso viele Abfahrten. In Summe 1700 Höhenmeter Aufstieg und dann auch Abfahrtsmeter. Waren heute die Ersten in diesem gewaltigen Skitourenkessel. Der starke Wind hat den Schnee stark verfrachtet. Trotzdem ist die Bindung mit der Altschneedecke sehr gut. Es gab keinerlei Setzungsgeräusche und das war auch gut so, denn im Bereich der Grünsteinscharte haben sich schon mal bis zu 40 cm Neuschnee aufgebaut. Deshalb haben wir hier auch auf die letzten Meter verzichtet, um nicht im Gratbereich noch ein ungute Überraschung erleben zu müssen. Aber die positiven Eindrücke überwiegen, zumal wir abgesehen vom Hölltörl auch alleine unsere Spuren durch den Schnee zogen.

Neutour Piz Chamins (2928m) in der Samnaungruppe!
27. Feb. 2012

Die Skitour auf den Piz Chamins (2928m) zählt zu den weniger bekannten Touren in der Samnaungruppe. Deshalb kann man durchaus von einem Geheimtipp sprechen, der ab durchaus seine Tücken besitzt. Denn der Eingang in das kleine Hochtälchen, Val Gravas ist sehr schmal und ziemlich lawinengefährdet. Präsentiert sich der Eingang in das Val Gravas von seiner unproblematischen Seite so eröffnet sich einem ein faszinierendes Hochtal mit idealem Skigelände. Die landschaftliche Szenerie ist recht typisch für die Schieferberge der Samnaungruppe, welche hier aber zur Hochform aufläuft. Während des Großteils des Aufstieges hält man Abstand von der steilen Gratflanke im Westen und hält sich im östlichen Teil dieses Hochtales. Die Abfahrt legt man hingegen in der direkten Falllinie des Val Gravas an und genießt 900 Höhenmeter tollsten Skigeländes. Piz Chamins

Neutour Köpfle (2509m)!
26. Feb. 2012

Neutour Köpfle (2509m)! Dass sich dieser Gipfel oberhalb von Nauders geradezu als klassische Skitour anbietet, zeigt sich am Umstand, dass hier hinauf vor Jahrzehnten ein Skilift gebaut wurde, um das schöne Skigelände der Stableswiesen zu erschließen. Heute wissen wir, dass die Entwicklung anders kam und das Skigebiet heute im Bereich Bergkastell gebaut wurde. Unverändert aber ist auch die Tatsache, dass die Stableswiesen nach wie vor ihren skifahrerischen Reiz ausstrahlen. Und wer diese Tour bei guten Schneeverhältnissen absolvieren darf, der wird von der Abfahrt restlos begeistert sein. Köpfle (2509m)

Furgler 3004m von See/Mairhof (Paznaun) aus
25. Feb. 2012

Sa.25.02. Tour auf den Furgler 3004m von See/Mairhof aus. Mehr als 1700 Höhenmeter, eine Tour die ihre konditionellen Ansprüche stellt. Schnee liegt ja genug, allerdings die Durchfeuchtung reicht auch nordseitig bereits auf 2500m hinauf. Also 500 Höhenmeter Pulverschnee, darunter Naßschnee inklusive beinahe einer Art Firnverhältnisse. Heuer ist der Schnee einfach optimal gesetzt, es hat uns die Skier auch weiter unten, wo der Schnee so richtig stoppte und angefangen hat zu saugen, nie gefressen. Der Kraftanspruch war allerdings nicht ohne. Wichtig ist jetzt aber eine Abkühlung, denn erste Naßschneelawinen gingen bereits am Vormittag aus den sonnenbeschienenen Hängen da und dort ab. Bei diesem Anstieg kann man aber von solchen gefährdeten Hängen ausreichenden Abstand halten und dramatisch war die Situation ja auch nicht.

Neutour Latschenhütte (1623m)
24. Feb. 2012

Eine Tour für Anfänger, oder auch am Abend nach der Arbeit, um die Kondition aufzubessern. Von Hochmist (1050m) wechseln wir zunächst in östlicher Richtung über den Malchbach. Dann geht es durch das Falzlehntal hinauf zum Opferstock und weiter zur Latschenhütte, wo man am Mittwoch, Freitag und Samstag auch am Abend verköstigt wird. Diese Tourenabende erfreuen sich großer Beliebtheit. Der klassische Skibergsteiger wird von hier aus aber den Blick bereits in Richtung Muttekopfgebiet richten, wo es einige rassige Anstiege gibt, die wir ihnen auf Skitours Paradise schon bald präsentieren werden. Latschenhütte (1623m)

Neutour Aifnerspitze 2558m von Falpaus aus!
23. Feb. 2012

Neutour Aifner Spitze (2558m) von Falpaus aus! Im Gegensatz zu der bereits vorgestellten Tour von Mairhof aus http://www.skitours-paradise.com/tour/oetztaler_alpen/aifner_kaunerberg sind hier 120 Höhenmeter weniger zu absolvieren. Von Falpaus hinauf zur Aifner Alm (1980m) geht es über schöne Bergwiesen, danach fallen beide Anstiege zusammen. Sensationell ist der Panoramablick während der gesamten Tour. Aifnerspitze

Tour auf das Kreuzjoch (2464m)
22. Feb. 2012

Tour auf das Kreuzjoch 2464m von Wenns aus über 1326 Höhenmeter. Sehr schöne Tour über interessant kupiertes Gelände. Obwohl man sich hier an der Südseite des Venetmassives befindet, sorgen die großteils nach Osten exponierten Hänge für Pulververgnügen. Die Lawinensituation zeigt sich auch hier deutlich verbessert. Es gab keinerlei Setzungsgeräusche. Trotzdem muss man seine Aufstiegs- und Abfahrtsspur zurückhaltend anlegen und steile Mulden, sowie Rinnen meiden. Die oberflächliche Durchfeuchtung der Schneedecke an südexponiertem Gelände hält weiter an. Makellosen Pulver findet man nun zusehends nur noch an nordexponiertem Gelände.

Tour auf die Aifnerspitze 2558m
21. Feb. 2012

Tour auf die Aifnerspitze 2558m von Falpaus-Kaunerberg aus. Die Westhänge bis zur Waldgrenze hinauf haben bereits einiges an Sonnenenergie aufgesaugt und einen Schmelzharschdeckel, der im unteren Bereich massiv, aber noch nicht tragfähig ist. In den schattigen Lagen findet man noch makellosen Pulverschnee vor. In den Sonnenlagen geht der Harschdeckel mit der Tageserwärmung auf und ist für gute Skifahrer durchaus fahrbar. Die Durchfeuchtung wird aber nun von Tag zu Tag größer. Generell zeigt sich wie vom Lawinenwarndienst angedeutet eine Entschärfung der Lawinensituation. Heute gab es keine Setzungsgeräusche mehr. Steile Hänge, Rinnen und Mulden sind aber weiterhin mit Vorsicht zu genießen. Aifnerspitze (2558m)

Neutour Wildspitze (3768m)
20. Feb. 2012

Auf den höchsten Berg Tirols über das Mittelbergjoch (3166m) vom Pitztaler Gletscherskigebiet aus. Die meist begangene, weil kürzeste Aufstiegsvariante. An schönen Wochenenden im Frühjahr heillos überlaufen. Doch der Berg kann nichts dafür. Die Schönheit des Berges bleibt trotzdem ungebrochen und auf dieser Plattform werden wir mit der Zeit noch alle Aufstiegsvarianten vorstellen. Wildspitze (3768m)

Skitour auf's Niederjöchl (2310m)
19. Feb. 2012

Tour auf's Niederjöchl (2310m) im Paznaun von Pirchegg-Langesthai aus. Noch konnten wir diese Tour nicht online stellen, aber anbei ein aktueller Statusbericht. Der Neuschneefall vom Mittwoch in Kombination mit dem stürmischen Wind hat auch hier seine Spuren hinterlassen. Deutliche Setzungsgeräusche haben wiederholt die angespannte Lawinensituation verdeutlicht. Trotzdem lässt die Geländeneigung <30° auch bei Lawinenwarnstufe 3 einen Aufstieg zu. Die Sonne hat der Schneeoberfläche zudem bereits einen dünnen Schmezharschdeckel verpasst, der aber mit der Tageserwärmung aufging und der Schnee so recht gut fahrbar war. Insgesamt gelten aber noch sehr eingeschränkte Tourenmöglichkeiten.

Tour zur Venetalm (1930m)
19. Feb. 2012

Auch nordseitig hat die Erwärmung zusammen mit dem Sonnenschein den Pulverschnee nun bereits oberflächlich durchfeuchtet. Makellosen Pulverschnee findet man aber noch in den schattigen Lagen vor.

Tour aufs Wanneköpfl (2223)
16. Feb. 2012

Tour aufs Wanneköpfl (2223) in der Venetregion von Grist (1244m) aus. In Grist 20cm, am Wanneköpfl 30 bis 40cm Neuschnee. Wind und Neuschnee berechtigen zur Ausgabe der Lawinenwarnstufe 4 vollends. Trotz Windeinfluss gab's Pulverschnee von oben bis unten. Wanneköpfl (2223)

Neutour K2 (3253m)
15. Feb. 2012

Neutour K2 (3253m) vom Pitztal aus! Beliebte und viel begangene Skitour, da sich der Aufstieg durch die Auffahrt mit der Rifflseebahn auf 1000 Höhenmeter reduziert. Wenn man noch vor Jahren von einer Skitour auf den K2 gesprochen hat, so traf man meist nur auf kopfschüttelnde Tourenkollegen. Mittlerweile aber hat diese Tour beinahe schon Kultstatus unter Skitourengehern und jeder weiß mittlerweile, dass man nicht unbedingt in den Himalaya muss, um den K2 zu besteigen (Ach, hätte das doch einmal jemand der Gerlinde K. gesagt). K2 (3253m)

Skitours-Paradise ist online!
14. Feb. 2012

Willkommen auf skitours-paradise.com dem Skitouren-Portal für West-Tirol und angrenzende Gebiete in Südtirol, Voralrberg und der Schweiz. Wie schon bei unserem Mountainbike-Portal setzen wir auf Qualität anstatt auf Quantität. Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten noch einige Touren und neue bereits geplante Features hinzufügen.

Kommentare/Berichte

Gamsbergspitze - Wintergipfel 2620m von See aus!
10. Feb. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Für alle jene die Höhenmeter (1650 Höhenmeter) hamstern wollen bietet sich diese Variante von See hinauf zur Versingalm an. Vorsicht, im ersten Teil bewegt man sich auf der Rodelbahn. Man muss unbedingt früh genug dran sein. Dann geht's im Bereich des Schaller Baches bis zur Versingalm. Für den hier stark kupierten Untergrund liegt nun genug Schnee, sodass man sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt problemlos vorankommt. Ab der Versingalm hält man sich an den Standardaufstieg. Aktuell herrschen perfekte Pulverschneebedingungen, wobei aber die Hänge zwischen Gipfel und Versingalm nach dem heutigen Tag nun mehr stark verspurt sind. Von der Versingalm kommt man nun auch problemlos in das Tobel des Schaller Baches hinab. http://www.skitours-paradise.com/tour/samnaungruppe/paznaun_samnaun/gamsbergspitze_wintergipfel

So,27.01. Rauhkopf 2366m in der Pfundser Tschey!
27. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Ein unbedeutender Gipfel neben dem alles dominierenden Hochjoch 2896m. Doch die knapp 770 Höhenmeter Aufstieg können hier 1:1 in herrliche Pulverschwünge umgesetzt werden. Das macht die Tour so attraktiv. Wer allerdings primär Höhenmeter ausfassen will, der wird diesen Gipfel links liegen lassen. Dabei gibt es einmal die Möglichkeit der Abfahrt über die Wannerböden, über die man aufgestiegen ist und über die man den Westrücken erreicht, der hinauf zum Hochjoch 2896m zieht. Doch der eigentliche Reiz, ist die direkte Nordabfahrt hinab in das westlichste Tobel, das in den Riedwald und weiter zum Riedwaldbach führt. Allerdings sind dies im Normalfall sehr steile, lawinengefährdete Hänge. Doch heute konnte man es wagen und die Verhältnisse gaben uns Recht. Spätestens ab der Waldgrenzen bei ca.2200m war die Altschneedecke kompakt genug, sodass keine Gefahr mehr Bestand im Altschnee einzubrechen. Die häufig große Lawinengefahr hier an den steilen Nordhängen zwischen Rauhkopf 2366m und Hochjoch 2896m machen vor allem zwei Umstände aus. Einmal die hier häufig vorherrschende Schneearmut, sodass sich leicht ein Schwimmschneefundament bilden kann. Und dann die große Windanfälligkeit dieses Kamms. Insbesondere Südwind kann dann leicht Schneebretter auf einem Schwimmschneefundament ablagern.

Sa,26.01. Kegelkopf 2837m in der Samnaungruppe!
26. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Der Gipfel des Kegelkopfes ist eigentlich der absolute Höhepunkt jenes Grates, welcher beim Thialkopf 2398m beginnt, beim Gatschkopf 2588m seine Fortsetzung findet und am Kegelkopf 2837m endet. Von Tobadill 1220m sind es gut 1700 Höhenmeter, von Pians waren es heute an die 2000 Höhenmeter bis zum Gipfel. Und diese großartige Gratüberschreitung beginnt eigentlich bereits beim Zirmegg 2073m, ab dem Thialkopf wird der Aufstieg dann richtigehend alpin. Eine Tour ausschließlich für den erfahrenen,alpinen Winterbergsteiger. Die Abfahrtsverhältnisse waren überraschend positiv, wenn man bedenkt, dass während der letzten Tage der föhnige Südwind die Schneedecke mancherorts ordentlich in Mitleidenschaft gezogen hat. Hier aber im großartigen Hochkar oberhalb der Flathalm war der Pulverschnee nach wie vor makellos. Einzig die aufbauende Umwandlung im grobblockigen Gelände sorgte stellenweise für Kollisionsgefahr mit den knapp unterhalb der Schneedecke lauernden Steinen. Ab dem Lärchhang hinunter zur Flathalm aber zeigte sich die Schneedeckenbasis recht gut gesetzt, das Pulververgnügen damit uneingeschränkt makellos.

Welskogel 2880m in der Verwallgruppe!
19. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Der Freitag machte Lust auf mehr. Doch der auf Süd drehende und stärker werdende Wind hat in der vergangenen Nacht schon einiges bewirkt. Von makellosem Pulverschnee war heute im Bereich Diasbach-Welskogel-Kappler Jochspitze leider keine Rede mehr. Zum Glück waren die Schneeverfrachtungen im Gipfelbereich deutlich geringer als im Mittelteil, weshalb wir auch den Gipfel so relativ sicher erreichen konnten. Die Abfahrt von 2800m bis auf 2200m war ziemlich durchwachsen und ebenso anstrengend wie der Aufstieg. Trotzdem der Schnee war noch fahrbar. Und ab 2200m gab's dann doch noch lockeren Pulverschnee. Auch wenn die Verhältnisse oben nicht mehr ganz so perfekt waren, etwas geht immer. Wir holten uns dann noch weitere schöne Abfahrtsmeter über die Wiesen von Oberhaus hinunter zur Paznauntal Landesstraße am Talboden. So summierten sich die Abfahrtsmeter am Ende auf 1750. Da kann man die ungünstigen Tourenbedingungen an den kommenden Tagen gleich viel entspannter sehen.

Fr,18.01. Überschreitung Niederjöchl 2346m - Pezinerspitze 2550m in der Verwallgruppe!
18. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Wie schon unter der Woche festgestellt, sind an der Südabdachung der Verwallguppe im vorderen Bereich des Paznaun oberhalb von Langesthei die Bedingungen derzeit sehr gut. An den vergangenen Tagen hat's zwar nur 10 bis 20 cm Neuschnee gegeben, aber das hat ausgereicht die alten Skispuren zu zudecken. Damit präsentierte sich uns eine verzauberte, jungfräuliche Winterlandschaft. Zuerst von Stockach aufs Niederjöchl. Von hier die erste Abfahrt in direkter Spur hinunter bis zur Waldgrenze. Der jüngste Neuschnee, sowie der Pulverschnee der letzten Woche sorgen über einer gut gesetzten Altschneedecke für größere Einsinktiefen, sodass man die steilen Passagen wählte. Gut dabei war, dass es im gesamten Bereich der heutigen Tour kaum nennenswerte Windverfrachtungen (Windharschdeckel) gab. Danach ging's neuerlich hinauf zum Niederjöchl und dann über den Hauptkamm hinüber zur Pezinerspitze. Auch hier wählten wir bei der Normalabfahrt die direkteste Variante nach unten und querten nach dem ersten schönen Hang nicht hinüber in Richtung Langestheier Alm, sondern blieben in der Falllinie. Aber wie gesagt, die sehr gut gesetzte Altschneedecke und die Neuschneeauflage machen einen gut verbundenen Eindruck und vor allem waren kein nennenswert eingewehten Bereiche zu beobachten. Jetzt müsste nur noch das Wetter halten, aber die Freude macht es uns ja leider nicht!

Thialkopf 2398m vom Kallerle aus
30. Dez. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Bis zur Waldgrenze ist die Altschneedecke recht gut gesetzt und tragfähig, sodass die Abfahrt auf dem frischen Pulverschnee ein Vergnügen war. Darüber aber präsentierte sich der Altschnee auf grobblockigen und von Almrosen durchsetzten Gelände stark aufgebaut. Es zeigt sich aktuell, dass die inneralpin nicht allzu mächtige Schneedecke und der teils warm eingeschneite Boden die aufbauende Schneeumwandlung stark begünstigt hat. Auf diesem lockeren Schneefundament lagert in den höher gelegenen, alpinen Lagen der stark verfrachtete Neuschnee der letzten Tage. Gerade die Osthänge am Thialkopf waren dem Windeinfluss besonders stark ausgesetzt, die Lawinenverhältnisse dementsprechend sehr ungünstig. Dies zeigte sich im Gelände nicht nur durch eine stark unregelmäßige Schneeverteilung (abgewehte Kanten und Rücken, schneebefüllte Mulden und Rinnen), sondern auch an zahlreichen Selbstauslösungen von kleineren Lawinen im Bereich der drei markant abgesetzten Geländestufen unterhalb des Gipfels. Wir entschlossen uns, zumal die Abfahrt hier oben sowieso nicht viel herzugeben versprach, den Aufstieg abzubrechen und frühzeitig umzukehren. Nachfolgende Tourengeher schätzten die Situation anscheinend anders ein, ignorierten die ungünstigen Zeichen und stiegen zum Gipfel auf. Zur Strecke »

Wanneköpfl 2223m
28. Dez. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Heute Fr.28.12. sorgten die bis zu 30cm Neuschnee für tolle winterliche Verhältnisse. Die Gesamtschneehöhe ist schon durchaus akzeptabel, vor allem auch deshalb, weil der Altschnee durch die Wärme der letzten Zeit bereits sehr gut gesetzt ist und man eigentlich kaum noch auf den Boden durchkommt. Oberhalb der Waldgrenze hat der Wind ganze Arbeit geleistet und den Neuschnee enorm verfrachtet. Für die Abfahrt war es in den flachen Passagen sogar zu viel Neuschnee. Im unteren Teil hielt die Altschneedecke, trotzdem sie ziemlich durchfeuchtet war. Zur Strecke »

Mi,19.12.2012 Lange Pleis von Pians aus!
19. Dez. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Nach wie vor gilt, die Schneelage ist bis zur Waldgrenze ausreichend, darüber im hochalpinen Gelände fehlt schon noch einiges. Aber das ist derzeit auch egal, die Lawinenverhältnisse sind sowieso recht ungünstig. Auch in der Langen Pleis, eingebettet zwischen Eisenspitze 2859m und Dawinkopf 2968m, war davon einiges zu sehen. Ein frischer Lawinenkegel einer Staublawine, als auch größere Schneerutscher, die bis auf den Boden angerissen sind. Man sieht schon jetzt, dass ähnlich wie im letzten Jahr die südexponierten Hänge nicht durchgefroren und die Hänge in Bewegung (Fischmäuler) sind. Dieser Umstand wird uns wohl wieder durch den gesamten Winter begleiten. Ansonsten aber sollte sich die Lawinensituation zumindest an den Südhängen etwas entspannen, die haben heute doch einiges an Wärme abbekommen. Die Schneeoberfläche ist deutlich angefeuchtet worden und hat sich etwas gesetzt. Überraschenderweise waren die Schneeverhältnisse auf der Abfahrt die gesamten 1380 Höhenmeter hinunter nach Pians sehr gut. In Obmoos zogen wir die ersten Spuren in den Pulverschnee und ab dem oberen Parkplatz bildete die vom Regen durchfeuchtete Schneeoberfläche bereits einen tragfähigen Schmelzharschdeckel. Und darauf gab es ein paar Zentimeter Pulverschnee. Als warum in die Höhe streben und etwas riskieren, wenn sich etwas darunter der Winter nach wie vor von seiner schönsten Seite zeigt.

Dawin - Gratl 2020m von Pians aus
09. Dez. 2012 - Pichler Thomas / Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Am So.09.12.2012 von Pians zum Gratl. Im Tal liegen aktuell 20cm, im Bereich der Fuchswiesen 40cm und oben am Gratl ca. 50cm lockerer Pulverschnee. Auf den Wiesenhängen reicht's für schöne Pulverschwünge, im Wald und bei den Latschen ist es noch definitiv zu wenig. Aber wenn die Prognosen stimmen, dann kann hier in den Lechtaler Alpen bis zum Mittwochmorgen ja durchaus bis zu 1 Meter Neuschnee hinzukommen. Zur Strecke »

Sa,26.05. Schneeglocke (3222m)!
26. Mai. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Die trockener gewordene Luft, sowie etwas kühlere Temperaturen haben heute in den schneereichen Hochlagen des heurigen Winters für traumhafte schöne Firnbedingungen gesorgt. Wir haben uns dabei für die Schneeglocke entschieden. Wäre da nicht das tolle Skigelände am Klostertaler Gletscher der Anmarsch von der Bielerhöhe wäre es wohl nicht wert. Bis zum Klostertaler ach mussten wir die Skier schultern, danach ging es endlich auf Schnee weiter. Den Gipfel erreichten wir um 09:30 mit Skiern problemlos. Die unerwartet etwas dichtere Bewölkung zögerte das Auffirnen im oberen Bereich hinaus. So fuhren wir zunächst über den südlichen Klostertaler Gletscher, im Bereich der Aufstiegsspur ab. Nach unten zu firnte es zunehmend auf. So beschlossen wir nochmals 500 Höhenmeter Aufstieg in Angriff zu nehmen, um diesmal über den nördlichen Klostertaler Gletscher mit Start unterhalb der Schneeglocke abfahren zu können. Die Mühe lohnte sich allemal, jetzt schmierte es aber gehörig von oben bis unten. Das flache Klostertal hinaus trug uns auch noch um die Mittagszeit der nun schon sommerharte Schnee problemlos.

Sa,19.05. Liebener Spitze (3295m) durch das Rotmoostal!
20. Mai. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Der Alpenhauptkamm war heuer von den Schneemengen her deutlich benachteiligt, trotzdem ging sich gestern im Bereich von Obergurgl noch eine Tour aus. Die Tourenziele südlich von Obergurgl wie Granatenkogel, Hoher First, Hinterer Seelenkogel, etc... stellen generell hochalpine Tourenziele dar, bei denen insbesondere der Gipfelanstieg zumeist sehr anspruchsvoll ist. So auch auf den Westgipfel der Liebener Spitze. Der Übergang zum Hauptgipfel (3400m), den man durch das Gaisbergtal mit Skiern bis zum Gipfel erreicht, war diesmal über den schmalen Grat zu gefährlich. Mit dem gestrigen Tag ist nun die Skitourensaison um Obergurgl für heuer wohl beendet, die letzten Schneereste im Talbereich werden dieser Tage dahin schmelzen.

Do,17.05. Weißseejoch Spitze (3044m)!
17. Mai. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Im Vergleich zum Alpennordrand liegt die Schneegrenze im Bereich des Alpenhauptkamms auch schattseitig bereits deutlich oberhalb von 2000m. Dafür gab es hier während der letzten 48 Stunden deutlich weniger Neuschnee. Doch um 2500m waren es auch hier im Bereich des Kaunertaler Gletscherskigebietes 20cm, in Gipfelniveau sogar 30cm Neuschnee. Dazu gab es umfangreiche Schneeverfrachtungen. Im Bereich des Weißsee an der Gletscherstraße bei PT. 2540m stiegen wir hinauf zum Weißseejoch (2965m) und über den Südgrat zur Weißseejoch Spitze (3044m). Abfahrt über herrliche Pulverschneehänge in Richtung Melagbach bis zu Pt.2400m. Der Plan war dann eigentlich der Aufstieg zur Hennesiglspitze (3144m) und Abfahrt durch das Krummgampental. Jedoch die starken Schneeverfrachtungen hielten uns von dieser Überschreitung ab und wir wählten die sichere Variante zurück über das Weißseejoch.

Di,15.05. Haagspitze (3029m)!
15. Mai. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Durch das Bieltal hinauf zur Totenfeldscharte (2844m). Ab einer Seehöhe von ca. 1800m bis 1900m kann man an den nordexponierten Lagen von einer geschlossenen und mächtigen Schneedecke ausgehen. Uns begleiteten in jedem Fall winterliche Verhältnisse, auch was die Temperaturen betraf. Über den Totenfeldferner fuhren wir ins Jamtal ab. Selbst hier an den östlich bis südöstlich exponierten Hängen ging es mit dem Auffirnen nur schleppend vor sich. Im Jamtal selbst herrscht bis zur Jamtalhütte eine dicke und geschlossene Schneedecke vor. Lt. Auskunft anderer Tourengeher ist die Straße erst bis zu Kraftwerk frei. Wir stiegen über den Totenfeldferner wieder zurück und diesmal auf den Gipfel der Haag Spitze (3029m). Die Abfahrt über die harte Nordflanke hinunter ins Bieltal strichen wir zugunsten einer schöneren, teils auffirnenden Abfahrt über den Totenfeldferner bis hinunter zum kurzen, aber steilen Aufstieg auf die Totenfeldscharte (2844m). Die letzte Abfahrt führte uns wieder hinaus durch das Bieltal. In Summe herrschen in der Silvretta auf Tiroler und Vorarlberger Seite oberhalb von 2000m Seehöhe noch allgemein perfekte Skitourenbedingungen vor!

Mi.25.04. Östliche Eisentälerspitze (2753m) - Valluga (2809m)!
25. Apr. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Unser eigentliches Ziel war heute die Östliche Eisentälerspitze. Wir wollten den Gipfel über die Neue Reutlinger Hütte 2395m) angehen. Jedoch bei Pt. 2000m mussten wir einsehen, dass heute der starke Südföhn die Lawinensituation zusehends verschlechterte. Von der Nenzigastalm dem Talverlauf folgend in Richtung Süden zur Bettleralm (1996m) konnten wir laufend um uns herum Selbstauslösungen beobachten. Die Schneefahnen waren riesig und der Schnee, der ständig zu uns herabgeweht wurde, beinhaltete viel Graupel, der ja noch zusätzlich als Gleitfläche dienen kann. In Summe und entsprechend dem Lawinenlagebericht ein sicherlich gerechtfertigter Abbruch. aber das muss ja nicht gleich das Ende des Tages bedeuten. Bei der Rückfahrt nach Langen stach uns die Abfahrt vom Valfagehrjoch (2543m) hinunter nach Rauz ins Auge. Die Pisten war zwar auch hier komplett eingeschneit und der teils stürmische Südwind bleib uns bis zum Valluga-Gipfel treu erhalten, trotzdem präsentierte sich hier die Situation deutlich günstiger und auch der Gipfelanstieg von der Vallugagrat-Bergstation hinauf zum Gipfel war problemlos meisterbar. In Summe kamen so 2200m Aufstieg zusammen. Diese münzten wir aber auch in 2200m Pulverabfahrt um, vielleicht die Letzte in diesem zu Ende gehenden Winter.

Sa.21.04. Westliche Eisentälerspitze (2710m) von Langen aus!
21. Apr. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Die wiederholten Neuschneefälle, insbesondere in den Hochlagen um den Alpenhauptkamm, wo man sich derzeit normalerweise aufhalten würde, aber eben auch die nach wie vor guten Schneeverhältnisse in den Nordalpen verlockten uns zu einem für diese Jahreszeit doch etwas ungewohnten Ziel. Aber der Schnee reicht an der Nordseite noch bis Langen (1178m) herab und zumal die Sonnenkopfbahnen ihren Betrieb bereits eingestellt haben, war die Aussicht auf eine einsame Tour zu den Eisentälerspitzen zu verlockend. und wir wurden auch absolut nicht enttäuscht. Dass die Schneedecke bis zur Nenzingastalm (1476m) nicht restlos durchgefroren war, spielte keine Rolle, denn bis hier her ist man ja sowieso nur auf einem Forstweg unterwegs. Im freien Gelände ab der Alm zeigt sich die Schneedecke zusehends optimal gesetzt und spätestens oben im Eisental herrschten dann traumhafte, tief winterliche Schneeverhältnisse vor. Der Pulverschnee begann nun zu wachsen und im Gipfelbereich lagen sicherlich an die 40cm Pulverschnee. Der Gipfel war im Stapf problemlos erreichbar. Und wir fuhren dann auch von dort mit den Skiern ab. Wir fühlten uns als Privilegierte. All diese traumhaft schönen Pulverschneehänge gehörten uns heute ganz alleine!

Di.17.04. Griankopf (2896m) im Rojen!
17. Apr. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Schnee liegt bis zum Parkplatz. Alle Anstiege bis auf den Äußeren Nockenkopf (2770m) und die Spi da Russena (2741m) sind vom Tal aus noch problemlos machbar. Wir hatten heute gute Verhältnisse und konnten den direkten Anstieg über die NO-Seite wagen. Es zeigte sich aber, dass die Schneeoberfläche stark vom Wind geprägt ist. Die Schneeverfrachtungen waren jedoch nicht allzu nennenswert, sodass sich keine Probleme ergaben. Doch mehr Neuschnee hätte es nicht haben dürfen, ansonsten wäre dann nur der alternative und auch sichere Anstieg über die Hintere Scharte und den N-Grat möglich gewesen. Die Sonneneinstrahlung weichte den teils vorhandenen, dünnen Harschdeckel genügend auf, sodass wir überraschenderweise noch in den Genuss einer tollen Abfahrt kamen.

Do.12.04. Grenzeckkopf (3047m) in der Silvretta!
12. Apr. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Um derzeit durchs Jamtal hinauf zur Jamtalhütte (2156m) zu gelangen, muss man noch ganz am Talanfang, nach dem letzten Haus starten. Schnee liegt noch reichlich. Vor allem ab der Hütte taucht man immer noch in eine tief winterliche Landschaft ein. Nach den ca. 10km bis zur Hütte wählten wir den Aufstieg zum Grenzeckkopf, im Rätoromanischen Piz Faschalba genannt. Ein problemloser, flacher Anstieg, der sich bis zu Pt. 2800m an den Aufstieg zum Kronenjoch (2974m) hält. Die letzten Höhenmeter im Gipfelhang brachten um die 20cm, leicht vom Wind beeinflussten Neuschnee. Bis zur Rückkehr in Galtür waren es dann doch gut 30km und 1260m Aufstieg.

Mo.09.04. Lawenskopf (2877m) Samnaungruppe!
09. Apr. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Eine sich etwas verzögernde Warmfront bescherte uns heute Vormittag noch unverhofft sehr gute Wetterbedingungen. Dazu gab es hochwinterliche Verhältnisse mit eisiger Kälte und Pulverschnee. Im Gipfelbereich waren es teilweise sogar bis zu 30cm Neuschnee. Wir starteten in See/Putzloch, folgten dann der Talabfahrt bis zum Istalanzbach und zweigten hier ins Istalanztal ab. Nach 1700m erreichten wir das nur wenig begangene Tourenziel. Zu unrecht steht dieser Gipfel im Schatten des Furglers (3004m), obwohl sich uns mit dieser Tour das weitläufige und schöne Tourengebiet im Istalanz. Leider findet man hier aber nur selten derart lockeren Pulverschnee vor, zumeist ist hier der Schnee vom häufig auftretenden Südwind beeinflusst. Im Frühjahr bei Firnverhältnissen stört dies dann aber kaum.

Mo.02.04. Wildgrat (2971m) - Murmentenkarspitze (2770m)!
02. Apr. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Eine Skitour auf den Wildgrat im Bereich der Wenner-Berg Alm kann sicherlich nicht als Standardskitour bezeichnet werden. Ein deutlich mehr als 40° steiler Hang im Bereich der Nordflanke des Wildgrats kann nur bei möglichst absolut sicheren Lawinenverhältnissen begangen werden. Dies war heute sicherlich gegeben. Zudem haben an den Vortagen bereits einige Begehungen statt gefunden. Nach den wenigen Zentimetern Pulverschnee von Samstag auf Sonntag fanden wir hinunter bis zum Hinteren See (2209m) tolle Pulverschneebedingungen vor. Danach nahmen wir noch die 600 Höhenmeter Aufstieg hinauf zur Murmentenkarspitze in Angriff. So kamen in Summe 2200 Höhenmeter Aufstieg zusammen. Das rentierte sich allemal, da die Westhänge von der Murmentenkarspitze hinunter zur Wenner Alm noch um 14:00 perfekten Firn boten. Ein kleiner Wehrmutstropfen war einzig der apere Forstweg von der Galtwiese oberhalb von Wald hinauf bis ca. Pt. 1450m.

So.01.04. Platzerspitze (3098m) im Kaunertal!
01. Apr. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Anstieg durch das langgezogene Kaiserbergtal von der Westseite des Gepatschstausees aus. Bis zur Straße hinunter lagert noch eine geschlossene Schneedecke. Es herrschen hin zu den Tourenzielen im Kaiserbergtal nach wie vor beste Schneeverhältnisse vor. Auch die Platzerspitze war problemlos erreichbar. Den Gipfel bestiegen wir nach einigen Metern im Stapf über den relativ leichten NO-Grat. Fuhren im Anschluss dann direkt vom Gipfel über die steile Südflanke ab.

Gsallkopf 3277m
31. Mrz. 2012 - Skitours Paradise -

Start bei der letzten Kurve vor dem Wiesenhof (ca.1580m), wo der Forstweg zur Falkaunsalm abzweigt. Hier gibt's einen offiziellen Parkplatz für Tourengeher. Die Wiese oberhalb des Wiesenhofs ist bereits aper. Über den Forstweg gelangt man aber noch problemlos auf Schnee zum Waal, der einen zum Tunnel bringt. Die ersten Meter im Tunnel muss man kriechend zurücklegen. Der Tunneleingang war noch nie so stark aufgeeist. Im Gallrutt liegen zu Beginn einige große Lawinenkegel. Ansonsten aber herrschten beste Aufstiegsverhältnisse zum Wallfahrtsjöchl (2766m). Tragfähiger, dicker Schmelzharschdeckel mit ein paar Zentimeter Pulverschnee oben drauf. Vor dem Jöchl könnte man über die Südwestflanke auch recht problemlos auf das Wallfahrtsköpfl (2850m) gelangen. Nach ca. 300 Höhenmeter Abfahrt wandten wir uns dem Gsallkopf (3277m) zu. Aufstieg bis zum Skidepot unproblematisch. Auch für die Besteigung des Gipfels herrschten in der Rinne beste Stapfverhältnisse vor. Vor uns erreichten 2 Personen den Gipfel. Uns hielt dann stürmisch-böig auflebender Nordwestwind nach 2000 Höhenmeter schlussendlich vom Gipfelsturm ab. Die Abfahrt bescherte uns im Bereich des Gallruttferners Pulverschnee. Nachfolgend war der Übergang zu Firnschnee nahtlos. Zur Strecke »

Wallfahrtsjöchl 2766m
31. Mrz. 2012 - Skitours Paradise -

Start bei der letzten Kurve vor dem Wiesenhof (ca.1580m), wo der Forstweg zur Falkaunsalm abzweigt. Hier gibt's einen offiziellen Parkplatz für Tourengeher. Die Wiese oberhalb des Wiesenhofs ist bereits aper. Über den Forstweg gelangt man aber noch problemlos auf Schnee zum Waal, der einen zum Tunnel bringt. Die ersten Meter im Tunnel muss man kriechend zurücklegen. Der Tunneleingang war noch nie so stark aufgeeist. Im Gallrutt liegen zu Beginn einige große Lawinenkegel. Ansonsten aber herrschten beste Aufstiegsverhältnisse zum Wallfahrtsjöchl (2766m). Tragfähiger, dicker Schmelzharschdeckel mit ein paar Zentimeter Pulverschnee oben drauf. Vor dem Jöchl könnte man über die Südwestflanke auch recht problemlos auf das Wallfahrtsköpfl (2850m) gelangen. Nach ca. 300 Höhenmeter Abfahrt wandten wir uns dem Gsallkopf (3277m) zu. Aufstieg bis zum Skidepot unproblematisch. Auch für die Besteigung des Gipfels herrschten in der Rinne beste Stapfverhältnisse vor. Vor uns erreichten 2 Personen den Gipfel. Uns hielt dann stürmisch-böig auflebender Nordwestwind nach 2000 Höhenmeter schlussendlich vom Gipfelsturm ab. Die Abfahrt bescherte uns im Bereich des Gallruttferners Pulverschnee. Nachfolgend war der Übergang zu Firnschnee nahtlos. Zur Strecke »

Mo.26.03. Hohe Munde - Ostgipfel (2592m)!
26. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Viel begangener, trotzdem grandioser Skiberg. Der steile Osthang steht von der Früh weg im Sonnenschein, was einen zeitigen Aufstiegstermin notwendig macht. Wir starteten um 07:30 in Moos (1180m). Abfahrt um 11:00. War heute noch möglich. An den kommenden Tagen wird man zufolge eines weiteren, leichten Temperaturanstieges zunehmend früher dran sein müssen. Wer jedoch zu früh dran ist und im oberen mehr als 40° steilen Bereich noch harten Schmelzharsch vorfindet, sollte jedoch Steigeisen dabei haben. Ein Sturz hätte fatale Folgen, denn unter einem lauert ein mehr 1000 Höhenmeter tiefer Wandabbruch hinunter nach Telfs. Zudem ist die Abfahrt bei ausreichend tiefem Firnschnee deutlich genussvoller. Schnee liegt noch ausreichend. In den schmalen, steilen Passagen in der oberen Hälfte muss man sich auf eine Buckelpiste einstellen.

So.25.03. Venet-Überschreitung!
25. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Die Nebel lichteten sich noch im Laufe des Vormittags. Unsere Befürchtung, dass die nächtliche Abstrahlung für die Bildung eines tragfähigen Harschdeckels zu gering gewesen sein könnte, erwies sich als unbegründet. Von Vorteil war aber sicherlich, dass Wolken die Sonne stärker abschatteten. So konnten wir uns mit der Überschreitung vom Krahberg (2203m) - Glanderspitze (2512m) - Piller Kreuz (2485m) - Wannejöchl (2497m) sogar ein wenig Zeit lassen. Die Abfahrt hinunter zur Galflun Alm (1961m) stellte sich als traumhafte Firnabfahrt heraus. Auf der Galflun verwöhnte uns eine junge Almmaid mit Tiroler Hausmannskost. Diesen gemütlichen Einkehrschwung kann man hier oben übrigens noch bis Ostern jeweils von Freitag bis Sonntag erleben. Vorbei an der Larcher Alm (1814m) ging es auf dem Forstweg noch die meiste Zeit auf einer geschlossenen Schneedecke dahin. Nur wenig oberhalb von Audershof (1260m) mussten wir die Skier schultern. Hinunter nach Larchach (1311m) wär's wohl auch die letzten Meter noch problemlos mit Skiern gegangen.

Sa.24.03. Östliche Marienbergspitze (2561m)!
25. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Von Biberwier (1030m) über die steile Biberwierer Scharte (2000m) aus. Im Aufstieg durch die Langlehn war der Schnee sehr gut gesetzt. Absolut sichere Lawinenverhältnisse sind bei diesem Aufstieg sowieso Grundvoraussetzung. Oben im Schwärzkar am Fuße unseres Gipfelzieles hat der Südföhn der letzten Tage seine Spuren hinterlassen. Auf frische Schneeverfrachtungen hieß es immer noch aufpassen, an sich war aber auch hier die Schneedecke bereits sehr gut verfestigt. So konnten wir problemlos an den bereits umgewandelten Firnhängen an der Ostseite des Wamperten Schrofens (2520m) geradewegs zum Beginn der Karrinne gelangen. Im gut anzulegenden Stapf ging es problemlos zum Karausstieg. Dort ging es dann teils mit angeschnallten Skiern, teils im Stapf zum felsigen Gipfelaufbau. Die Überwindung dieser letzten Meter mit teilweiser Felsberührung war nicht unproblematisch. Da nun der Schnee von uns hier im Auf-, bzw. im Abstieg ziemlich abgetragen wurde, sind die Schwierigkeiten sicherlich nicht einfacher geworden. Die kurze Kletterstelle muss man sicherlich mit II. bewerten. Die nachfolgende Abfahrt hinunter zum Seebensee (1675m) hatte überwiegend leicht windbeeinflussten Pulverschnee zu bieten. Vom Seebensee nochmals 300m Aufstieg zur Biberwierer Scharte. Die nachfolgenden 1000 Höhenmeter Abfahrt gehören sicherlich zum Spektakulärsten was die Mieminger Berge zu bieten haben. Im obersten Bereich war es noch Pulverschnee, rasch aber ging es in noch guten tragfähigen Firnschnee über. Noch kommt man mit Skiern ziemlich problemlos bis nach Biberwier hinunter.

Fr.23.03. Scharnitzsattel (2441m) - Pleiskopf (2560m) im Muttekopfgebiet!
23. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Während wir im vergangenen Winter auf Grund der Schneearmut eigentlich ständig in den hochalpinen Lagen des Alpenhauptkamms on Tour waren, so ist es heuer eine Wahnsinnsgaudi sich auch jetzt Ende März immer noch hinunter bis in Lagen um 1000m skifahrerisch auszutoben. Heute war dazu noch einmal das Muttekopfgebiet unser Ziel. Ist aktuell besonders empfehlenswert, da die Bahnen außer Betrieb sind, eine Abfahrt aber noch problemlos bis hinunter nach Hochimst (1050m) möglich ist. Von dort starteten wir um 07:00 vorbei an Latschenhütte und Muttekopfhütte hinauf in Richtung NW zum Scharnitzsattel (2441m). In diesem tollen nach SO exponierten Kar hatten wir bereits um 09:30 traumhaften Firn. Dann ging's in Richtung Westen hinauf ins Seebrig und weiter zum Pleiskopf (2560m). Die Steilstufe oberhalb vom Seebrig bei Pt. 2500m sollte man momentan nicht allzu spät angehen. Wir hatten an diesem mehr als 40° geneigten Osthang um 11:30 bereits ziemlich weiche Schneebedingungen. Dort, wo die Schneedecke drunter hart war, kein Problem, aber der Untergrund dürfte hier ziemlich steil sein , sodass mögliche Hohlräume einbrechen könnten. Ich kenne das Gelände vom Sommer her leider nicht. Aber wie gesagt, wenn man früh genug dran ist, dann ist das derzeit absolut kein Problem. In jedem Fall hatte der heutige Tag mit 2330 Höhenmeter Aufstieg und Abfahrt, teils im Pulver, teils im Firn alles zu bieten, was man sich bei einer Skitour erträumt. Und das Schönste, wir waren hier praktisch alleine am Weg.

Eisenspitze 2859m von Strengen aus
22. Mrz. 2012 - Skitours Paradise -

Do.22.03. Eisenspitze (2859m) in den Lechtaler Alpen von Strengen aus! Die Verhältnisse waren perfekt, um den steilen Schussrinner bis zum Schluss spuren zu können. Nahmen die Skier bis an das Ende der Rinners mit und konnten von ganz oben mit den Skiern eigentlich problemlos starten. Im oberen Bereich des Schussrinners liegt nicht allzu viel Lawinenschnee (kaum größere, härtere Knollen). War kein Problem. Der Neuschnee von Wochenanfang ist bereits umgesetzt, aber eben noch tief genug um mühelos Stapfen setzen zu können. Der Nordgrat (II.-Schwierigkeitgrad - Sommerbewertung) war allerdings etwas happig. Der Neuschnee deckte die meisten Griffe und Tritte zu. Die beiden Seilstücke waren allerdings frei und erleichterten wenigstens kurzzeitig die Kletterei. Die Steigeisen waren diesmal umsonst im Rucksack, ein 30m Seil hätte uns bessere Dienste geleistet. Die Abseilring im Gipfelbereich wäre frei zugänglich gewesen. Mit den weiteren beiden Bohrhaken im Mittelteil käme man da mit 30m recht problemlos nach unten. So aber war der Abstieg nochmals eine heiße Phase, die Abfahrt hingegen unproblematisch. Also sehr schwieriges alpines Unternehmen, das nur sehr erfahrenen Skibergsteigern vorbehalten sein sollte. Zur Strecke »

Mi.21.03. Brunnenkopf (2682m)-Urgtal-Samnaungruppe!
21. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Die 20 bis 30cm Neuschnee vom Wochenanfang wurden heute leider durch kräftigen Südföhn am Vormittag noch einmal stark in die Nordseiten hinein verfrachtet. Trotzdem war der Schnee bei der ersten Abfahrt vom Zwölferkopf (2596m) hinunter ins Urgtal zum Großen Stein bei der Laader Urgalm (1884m) noch schön pulvrig. Bereits etwas Problematischer war dann der Aufstieg zum Brunnenkopf. Die erste Steilstufe vom Talboden gegen Süden zu mit 30° bis 35° Steilheit war noch gut zu nehmen, aber dann an der letzten, bis 40° steilen, vielleicht 60, 70m langen Flanke hinauf zum Gratverlauf, über den man zum Gipfel gelangt, war dann doch frühzeitig Schluss. Hier war der Schnee deutlich mächtiger und kompakter gepresst als weiter unten und bei einem vorsichtigen Annäherungsversuch gab es zudem leise Setzungsgeräusche. Dies entsprach ganz dem Lawinenlagebericht von heute, "Vereinzelt sind Triebschneepakete auch schon durch geringe Zusatzbelastung als Lawine auslösbar!". Das reichte, den Selbstversuch ersparten wir uns. Es war dies nicht das erste Mal in diesem Winter, dass wir eine Tour vorzeitig abbrechen mussten und ich bereue es auch diesmal nicht, dass meine Skier einen Retourgang eingebaut haben. Morgen ist auch wieder ein Tag!!!

Di.20.03. Rosskopf (2305m) von Sankt Leonhard im Pitztal (Ortsteil Scheibe) aus!
20. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Relativ leichte Tour über 900 Höhenmeter, vorbei an der Arzler Alm und im Schatten der mächtigen Rofelewand. In Summe lagen 10 bis 20cm Neuschnee. Dort, wo die Sonne hin kam, wurde der Neuschnee rasch nass, in den schattigen Lagen blieb dieser allerdings wunderbar pulvrig . Auffallend war auch, dass in den oberen, nordostseitig-exponierten Gipfelhängen bis unterhalb von 2000m noch keine Erwärmung Fuß fassen konnte und der Schnee noch generell locker war.

Rund um den Glockturm
19. Mrz. 2012 - Ludwig Knabl - ludwigknabl(at)aon.at

Möchte dem Team um MMag.Pichler Thomas zu dieser sehr informativen Schitourenseite gratulieren. Schitour rund um den Glockturm: Bin diese Tour (Gletscherstrasse Riffltal-Glockturm/Gipfel-Riffljoch- hinunter durch das Hüttenkar bis auf 2228m -Aufstieg zum Hennesiglkar u. Glockturmjoch- Abfahrt ins Krummgampental -Gletscherstrasse)am 17.3. gegangen,den Umweg über die Nauderer Hennesiglspitze habe ich ausgelassen. Die Tour ist sehr abwechslungsreich und landschaftlich ausgesprochen schön. Schneequalität im ob.Hüttenkar war leider nicht optimal(Wind-/bruchharst),der Mittelteil vom H.kar ist heuer sehr steinig. Die Schlüsselstelle dieser Tour ist aber der steile felsdurchsetzte Hang vom Glockturmjoch hinunter. Schnee war bockhart, die Felspassage, wo man weiter unten quert,von oben nicht einsehbar. Steigeisen u. Pickel(für den Abstieg zufuss) sind bei diesen Verhältnissen dringend zu empfehlen. Abfahrt mit Schier war eine Zitterpartie und das fast am Ende der Tour. Auf den Bildern kommt die tatsächl.Steilheit u. Höhe dieses Hanges nicht zur Geltung. Ludwig Knabl, 17.03.2012 Zur Strecke »

Sa.17.03. Gamsbergkopf (2821m) und Giggler Tobel!
18. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Einzigartige Überschreitung in der östlichen Samnaungruppe. Ist nur bei sehr sicheren Lawinenverhältnissen möglich. Auffahrt mit der BB See - Aufstieg zur Spinnscharte (2681m) - Abfahrt ins Urgtal - Aufstieg Gamsbergkopf (2821m) - Abfahrt durchs Giggler Tobel zur Giggler Alm (1845m) - Aufstieg unterhalb der Giggler Spitze bis zu Punkt 2200m, um direkt in den mittleren Lawinenstrich hinunter nach Tobadill einfahren zu können. Von dort weitere Abfahrt nach Pians-Bahnhof (900m). In Summe ca.1400m Aufstieg und 2700m Abfahrt. Pulverschnee und Firn lagen auf der gesamten Tour immer nur wenige Meter auseinander.

Fr.16.03. Muttekopf (2774m) in den Lechtaler Alpen!
16. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Wir nahmen die Route über das Hintere Alpjoch (2425m). Abfahrt in das Seebrig und weiterer Aufstieg durch das Südkar. Trotzdem wir infolge der Auffahrt mit dem Sessellift (Erste Fahrt 09:00) relativ spät dran waren und so den steilen, südexponierten Gipfelanstieg erst gegen 10:30 angehen konnten, waren dann die Firnverhältnisse für die Abfahrt um 11:30 immer noch ideal. Zur Info, die BB Imst beenden nach diesem Wochenende die Wintersaison. Danach ist nur noch der Aufstieg ab Hochimst über die Muttekopfhütte möglich.

Do.15.03. Grünsteinrunde im Mieminger Gebirge!
15. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Von Biberwier mit dem Skilift zum Marienbergjoch. Über Hölltörl und Grünsteinscharte. Dann aber nicht der Masse folgend in Richtung Tajatörl, sondern Abfahrt zur Coburger Hütte. In diesen Nordhängen lagert verspurter, großteils aber noch gut zu fahrender Pulverschnee. Aufstieg zur Biberwierer Scharte. Die nun folgenden 1000m Abfahrt haben es in sich. Im Schatten gut brauchbarer, verspurter Pulver, in den sonnigen Westhängen Firn. Optimale Verhältnisse, zur Nachahmung empfohlen. bei 1100m Aufstieg 1900m Abfahrt.

Nördlicher Hapmeskopf 3289m
14. Mrz. 2012 - Eiterer Christian -

11.3.2012, super Tour. Hang oberhalb des Oberen Hapmesboden und Gipfelhang ist sehr steil. Spezialtip: Wenn die Verhältnisse passen, dann gibt es eine super Alternativabfahrt und zwar folgend: Vom Gipfel westseitig abfahren auf des Joch, dort ca 50 Meter weiter am Grat Richtung Westen, dann in eine sehr steile Rinne ins sogenannte "Geilkar" einfahren. Sie ist 400 Meter hoch, sehr steil und eng. Verhältnisse müssen passen. Achtung: Nur für sehr gute Schifahrer, bei Firnverhältnisse absolute Vorsicht, nicht stürzen, Sturz endet vermutlich tötlich!!! Zur Strecke »

Mi.14.03. Blankahorn (2822m) von Grins aus!
14. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Ein Traum von einer Firntour in den Lechtaler Alpen, bei der nach 13 Jahren heuer endlich wieder einmal die Verhältnisse passen. Sollte routinierten Winterbergsteigern vorbehalten bleiben. Mit den mehr als 1700 Höhenmeter Aufstieg ab dem Grinner Schwimmbad, die häufig im mehr als 30°steilen Gelände verlaufen, zusammen mit einem ausgesetzten Gipfelgrat, wird einem alles abverlangt. Wir mussten die Ski nur wenige Minuten tragen. Start um 06:30 am Morgen. Gipfel um 10:30 erreicht. Abfahrt um 11:30. Der Firn blieb bis ins Ziel perfekt.

Di.13.03. Glanderspitze (2512m) von Piller aus!
13. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

1050 Höhenmeter. Trotz SO-Lage (früh Sonne) auch noch um 11:00 beste Firnverhältnisse, sogar unten im Talbereich. Die steileren Hänge sind aber auch SO-seitig bis 2500m hinauf bestens umgewandelt. Den schönsten Firn gab es aber ab ca. 2100m. Ein mehrere Zentimeter mächtiger Firnspiegel, das hat richtig geklimmpert. Von der Goglesalm hinunter zu den Pillerwiesen sind die SO-Hänge großteils als Lawinen abgegangen. Trotzdem kommt man noch gut hinunter.

Mo.12.03. Grossgfallkopf (2639m) in der Verwallgruppe!
12. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Obwohl nordseitig oberhalb von 2000m noch Pulverschnee liegt, haben wir uns heute bereits für eine Firntour entschieden, da stürmischer Nordwind in der Höhe während der letzten 24 Stunden doch auch wieder für Schneeverfrachtungen gesorgt hat. So aber hatten wir an einem Südhang in der Verallgruppe sichere und durchgängig perfekte Schneebedingungen. Start in Klasen bei der Kapelle (1510m) am Kapplerberg. Aufstieg um 09:00 über 1140 Höhenmeter. Abfahrt südseitig um 12:00. Die Schneedecke ist perfekt gesetzt, heute hätte wohl noch den ganzen Tag über die Schneedecke problemlos getragen.

Skitour von Imsterberg auf das Kreuzjoch (2464m)!
10. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

1550m Aufstieg und 1750m Abfahrt nach Schönwies. Extrem heikle, aber uneingeschränkt grandiose Abfahrt. Diese Tour ist die Königstour im Venetmassiv. Die Altschneedecke ist perfekt gesetzt. Im oberen Bereich herrlicher Pulverschnee, welcher im unteren Bereich langsam in Firn übergegangen ist.

Skitour Stöttltörl (2036m) von Barwies aus!
09. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

In Barwies hat bereits der Frühling Einzug gehalten. Wir mussten die Skier ca. 20 Minuten schultern. Aber es war der Mühe wert. Denn in der Stöttlreise erwartete uns nicht nur eine perfekt gesetzte Altschneedecke, sondern noch 20 bis 25 cm Pulverschnee oben drauf. Zudem gehörte uns dieses über 900 Höhenmeter umfassende und gut 100m breite Kar heute ganz alleine. Mein Tipp für morgen lautet! Aufstieg über das Lehnberghaus in Richtung Wankspitze. Bei Punkt 2100m Abfahrt durch das imposante Nordostkar in die Stöttlreise, soweit hinab es einem taugt. Es haben noch gut weitere 50 Spuren Platz. Aufstieg zum Stöttltörl. Spur vorhanden! Dann Abfahrt über die Hölle hinaus zum Arzkasten. Dort hinaus liegt noch ausreichend Schnee.

Mi.07.03. Skitour Dawinkopf (2968m)/Lechtaler Alpen!
07. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Der Altschnee ist bis hinauf zur steilen Schlussrinne perfekt gesetzt und kompakt verhärtet. Dazu hat hier die letzte Kaltfront lediglich 5 bis 10 cm Neuschnee gebracht. Dementsprechend sicher war die Tour von den Lawinenverhältnissen her. Allerdings waren die Schneeverhältnisse im oberen, gegen Westen zu exponierten Kar ziemlich schlecht. Einerseits gab es Bruchharsch, andererseits ist das Kar von hart gefrorenen Knollen und Schneerutschern der letzten Zeit übersät. Trotzdem konnten wir in die steile Schlussrinne direkt vom 2.Skidepot einfahren. Am unteren Ende des Kars, wo dieses nach Süden zu dreht, waren die Bedingungen dann recht gut, mit teils Firn, teils feuchtem Pulverschnee. In Summe zeigt sich aber, dass die letzte Wärmeperiode die Altschneedecke für bevorstehende Firntouren perfekt setzen lies. http://www.skitours-paradise.com/tour/dawinkopf_strengen Zur Strecke »

Skitour Plankopf/Samnaungruppe
06. Mrz. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Von Hochgallmigg (1318m) bei noch ausreichender Schneelage ins Urgtal. Bis zur Landecker Skihütte (1766m) konnte die nasse Altschneedecke noch nicht ausreichend gefrieren. Bei der Abfahrt war das dann ein bisschen ein Tanz auf rohen Eiern. Dafür lagen ab der Skihütte bereits an die 10 bis 15cm Pulverschnee. Gleichzeitig riss nun hinein ins Urgtal der Hochnebel auf und bis zum Gipfel dominierte strahlender Sonnenschein an einem tief blauen Himmel. Perfekte Pulverschneebedingungen, in Summe zumeist 20cm. Die Altschneedecke hat sich auch im Gipfelhang bestens gesetzt. Konnten in den Gipfelhang direkt einfahren. Lediglich die Neuschneedecke kam im steilen, oberen Teil etwas ins Rutschen. Ansonsten herrschen jetzt, abgesehen von den in höheren Lagen durch den böigen Wind im Zuge der letzten Kaltfront vorhandenen Windverfrachtungen durchaus günstige Bedingungen vor. Man hofft auf eine klare Nacht auf Mittwoch und eine weitere Verfestigung der Altschneedecke unterhalb von 1800m.

Glanderspitze (2512m) von Fließ aus
28. Feb. 2012 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Glanderspitze (2512m) von Fließ aus. Noch reicht eine geschlossene Schneedecke bis zum Schloss Bidenegg herab. Das wird sich an den kommenden Tagen bei kräftigem Tauwetter markant ändern. Hier an den Südhängen des Venetmassives reicht ein tragfähiger Schmelzharschdeckel bereits über 2300m hinauf. Ohne Wind und dem wenigen Neuschnee der letzten Tage wäre dies wohl bereits vom Gipfel weg eine Firnabfahrt geworden. So aber gab es dann spätestens ab dem Bereich der Goglesalm (~2100m) beste Firnbedingungen bis hinunter nach Fließ.