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Do,26.02. Piz Salet 2971m - Samnaungruppe!

Von Tschlien (1555m) im Unterengadin über großartiges, weitläufiges, einzigartiges Tourengelände auf einen der großartigen Skitourengipfel nördlich des Inn. Aufstieg über ca.1450 Höhenmeter auf der westlichen, schattigeren Seite hinauf zum Gipfel. Hier liegt geschützt vor der Sonne noch durchgehend Schnee, welcher sich aber bis gegen 2000m hinauf grundlos präsentierte. Deshalb war auch klar, dass die Abfahrt auf der östlichen Seite, über die direkt der Sonne ausgesetzten Hänge erfolgen wird. Die Tourenregion ist momentan durch relative Schneearmut gekennzeichnet, zudem wurden die 5 bis 10cm Neuschnee der letzten Tage vom Nordwind stark verfrachtet. Dafür aber war der Schnee an den direkten, steilen Südhängen bereits in einen tragfähigen Schmelzharschdeckel umgewandelt, sodass bei der Abfahrt wenigstens der Untergrund großteils passte. Die Wärmeperiode der letzten Woche hat auch dafür gesorgt, dass die direkte, sehr steile Südrinne hinauf zum Gipfel gut begehbar und dann auch in der Abfahrt zu meistern war. In den oberen Hängen fanden wir zum Glück recht lockeren Pulverschnee vor. Der Mittelteil aber war weder Fisch noch Fleisch. Im letzten Teil fing es dann noch leicht zu firnen an. In Summe mit der Befahrung der Südrinne durchaus lohnend, zumal auch der Aufstieg problemlos war. Wenn man in der Abfahrt aber schon mal perfekte Verhältnisse von oben bis unten vorgefunden hat, dann war hier sicherlich noch Luft nach oben vorhanden.

Essener Spitze 3200m - Ötztaler Alpen!

Aufgenommen, am 23.04.2014!
Die Skitourenziele im Tourengebiet von Obergurgl sind zumeist ausgesprochen hochalpine Unternehmungen für die viel alpine Erfahrung und Können notwendig sind. Für Toureneinsteiger bieten sich nur wenige Möglichkeiten an, um das Tourengebiet auf eigene Faust kennenlernen zu können. Eines dieser etwas „einfacheren“ Tourenziele ist die Essener Spitze 3200m. Der Gipfel steht dabei ganz im Schatten des gewaltigen Granatenkogels 3304m, auf den eine sehr anspruchsvolle Skiroute führt. Der Start der Tour erfolgt bei der Talstation der Festkogelbahn. Mit der Benützung der Bahn kann man den Aufstieg um ca.450 Höhenmeter abkürzen. Allerdings gibt es die erste Bergfahrt nicht vor 08:30 Uhr am Morgen. Im Ferwalltal selbst geht es zunächst für lange Zeit sehr flach dahin. Vorbei an der Zollhütte 2502m gelangt man zusehends an den Talschluss, wo man sich nun in Aufstiegsrichtung links hinauf zum Schneeigen Ferwalljoch 2908m hält. Der Hang ist mit einer Steilheit von 30° bis 35° potentiell lawinengefährdet, doch im Frühjahr bekommt dieser Westhang bereits ausreichend Sonnenenergie ab. Ab dem Schneeigen Ferwalljoch 2908m befindet man sich dann auf Südtiroler Seite und hält nun über den flachen, sowie spaltenarmen Grantenferner auf die Granatenscharte zu. Der Aufstieg vom Gletscher hinauf zur Scharte ist nochmals ein kurzer, aber mehr als 40° steiler Nordosthang, welcher die problematischste Stelle im Aufstieg darstellt. Der nachfolgende Nordostgrat hinauf zum Gipfel ist dann im Stapf problemlos zu bewältigen.
Essener Spitze 3200m - Ötztaler Alpen!

Fr,20.02. Seeköpfe 3061m - Verwallgruppe!

Extreme Firntour im Madleintal. Aufstieg von Ischgl über 1700 Höhenmeter im teils mehr als 40° steilen, südexponierten Gelände. Im unteren Aufstieg, im Bereich des Madleinbachs schaut es mit dem Schnee bereits etwas karg aus, doch in Summe ist der Aufstieg vom Tal aus derzeit noch problemlos möglich. Die Durchfeuchtung der Schneedecke in den steilen Südhängen setzt sich weiter fort, sodass heute bereits bis hinauf gegen 3000m tadellose Firnbedingungen vorgeherrscht haben.

Mi,18.02. Kappler-Joch Spitze 2843m - Verwallgruppe!

Vom Weiler Oberhaus/Kappl 1500m hinauf ins weitläufige Kar des Diasbaches, wo mittlerweile ein gewaltiger Lawinendamm die Tourenführung gegenüber früheren Jahren etwas verändert hat. Doch unverändert thront darüber das großartige Hochkar, welches perfektes Frühjahrstourengelände markiert. Das Tourenziel selbst wird nur selten begangen, trotzdem man dieses über schön kupiertes, teils steiles Gelände erreicht. Wenn man von perfektem Skitourengelände spricht, dann hier. Aber schlussendlich handelt es sich um eine reine Firntour. Bei Pulverschnee hat man hier nicht allzu viel zu suchen. Wer von Oberhaus aus den Gipfel bezwingen will, muss sich allerdings beeilen, denn der erste Aufschwung apert bereits aus. Doch vom Skigebiet Kappl aus kann man die Tour sicherlich noch für längere Zeit ins Auge fassen. Die Firnbedingungen sind derzeit an direkten, steilen Südhängen bereits als perfekt anzusehen.

Mo,16.02. Grauer Kopf 2793m - Verwallgruppe!

Der Graue Kopf 2793m steht wie viele andere Gipfel im Einzugsgebiet der Friedrichshafner Hütte im Schatten der Hohen Köpfe 2608m http://www.skitours-paradise.com/tour/verwallgruppe/paznaun_verwall/hohekoepfe, welche sich in den vergangenen Jahren zu einer Modetour entwickelt hat. Für eine Standardtour während des gesamten Winters eignet sich der Graue Kopf 2793m jedenfalls nicht, da der Aufstieg für den Früh- und Hochwinter zu steil ist. Jetzt aber mit den an den vergangenen Tagen sich an steilen Südhängen etablierten, recht guten Firnbedingungen kann man dieses Tourenziel bereits ins Auge fassen. Südexponierte Steilpassagen besitzen also jedenfalls bis gegen 2700m hinauf einen tragfähigen Schmelzharschdeckel, welcher allerdings noch wenig mächtig ist und abseits von direkten Südhängen, bzw. weniger geneigtem Gelände nicht tragfähig ist. Deshalb muss man auch bei der Abfahrt den idealen Zeitpunkt exakt erwischen, das Zeitfenster ist derzeit noch ziemlich schmal. Diese Situation ist aber nur nördlich des Alpenhauptkamms anzufinden. Am Alpenhauptkamm und südlich davon hat nämlich das Wetter am Wochenende keine weitere Durchfeuchtung der Schneedecke zugelassen.

Furgler 3004m - Samnaungruppe!

Aufgenommen, am 22.03.2011!
Der Furgler ist der östlichste 3000er in der Samnaungruppe und ein beliebtes Tourenziel, weil er vom Skigebiet See aus mit einem relativ kurzen Anstieg (650 Höhenmeter) zu erreichen ist und danach eine sehr lange und lohnende Abfahrt garantiert. Von der Bergstation des Rotmoosliftes 2370m aus bewegt man sich dabei allerdings bereits nach wenigen Metern im lawinengefährdeten Bereich. Vor allem dann in der Westflanke des Medrig 2568m quert man lawinengefährdetes Gelände. Diese kritische Passage entschärft sich jedoch gegen das Frühjahr zu mit stärker werdender Sonneneinstrahlung. Danach durchschreitet man bis zum Furglerjoch 2748m schön kupiertes Tourengelände, indem man eine gute und sichere Spurenanlage wählen kann. Beachtung sollten aber die umliegenden Hänge weiterhin finden. Weitere recht heikle, lawinengefährdete Passagen folgen ab dem Furglerjoch 2748m. Das gut kupierte Gelände erweist sich dabei durchaus von Vorteil, sodass keine größeren, zusammenhängenden Lawinenhänge anzutreffen sind. Auf der anderen Seite aber ist der Gipfelaufbau des Furgler 3004m ziemlich windanfällig, was hier zumeist für große Schneeverfrachtungen sorgt. Den Gipfel selbst kann man über eine letzte Steilstufe bei sicheren Verhältnissen direkt mit Ski erreichen, oder man weicht auf den kurzen Südostgrat aus und stapft die letzten Meter hinauf. Allerdings gibt es dann noch ein Stück eines breiten Ostrückens, welcher regelmäßig mächtige Wechten aufweist. Hier sollte man entsprechenden Abstand halten. Was nicht sehr bedrohlich aussieht, hat vor Jahren leider einem erfahrenen Alpinisten bei einem Lawinenabgang das Leben gekostet. Was sturzgefährdete Skifahrer im Bereich des Gipfelaufbaues noch beachten sollten, der sehr steinige Untergrund räumt kaum Sturzraum ein, nicht einmal zur Zeit schneereicher Winter. Ein Helm kann hier durchaus von Nutzen sein. Die großartige Abfahrt folgt dann zunächst dem Aufstieg bevor man bei Pt. 2600m hinab ins Istalanztal zieht. Hier geht es zunächst über schöne, weite und nicht allzu steile Nordwesthänge hinab in den Bereich des Talbodens. Bei schneeärmeren Verhältnissen muss man im letzten, erlendurchzogenen Abschnitt seine Linie ganz genau wählen, um ein möglichst problemloses Vorankommen zu sichern. Im weiteren, engen Verlauf des Istalanztales bis zur Einmündung in die Talabfahrt des Skigebietes benötigt man eine sehr gut Abfahrtstechnik um der schmalen Abfahrtsspur möglichst sicher folgen zu können.
Furgler 3004m - Samnaungruppe!

Piz Zuort 3119m - Sesvennagruppe!

Aufgenommen, am 02.03.2013!
Die Engadiner Dolomiten südlich des Inn sind keine eigenständige Gebirgsgruppe im Unterengadin, sondern Teil der Sesvennagruppe. Doch die Berge zwischen Piz Lischana 3105m und Piz Zuort 3119m gleichen auf Grund ihrer Geologie markant den Kalkstöcken der Dolomiten und haben wohl deshalb vom Volksmund den Namen erhalten. Das sagt aber auch schon einiges aus, denn so wie die steilen und schroffen Kare der Dolomiten, so präsentiert sich auch am Piz Zuort 3119m das Gelände. Vom Ausgangspunkt Fontana 1402m beim Schloß Tarasp geht es aber zunächst einmal gemächlich über schöne, freien Wiesen entlang einem antiquierten, wahrscheinlich bereits stillgelegten Schlepplift hinauf. Am oberen Ende der Wiesen stößt man auf einen Forstweg, der uns nun meist höhenschichtlinienparallel ins Val Zuort, an den Beginn des gewaltigen Kars hinauf zum Piz Zuort 3119m führt. Das Val Zuort, umrahmt von steilen Kalkwänden, präsentiert sich als breites Hochkar, in dem man ausreichend Platz für Aufstieg, als auch Abfahrt vorfindet. Allerdings sind auf den 1400 Höhenmetern bis zum Gipfel einige Steilstufen zu überwinden, welche die Tour als recht lawinengefährdet ausweisen. Dabei sind mögliche Lawinen aus den umliegenden Steilwänden noch gar nicht mitberücksichtigt. Man sollte dieses Tourenziel also nur bei sehr sicheren Lawinenverhältnissen und guten Schneebedingungen anpeilen, zumal mit dem sehr steilen Schlussanstieg (Ostflanke mehr als 40°) das Hauptproblem erst noch wartet. Auch die kurze, steile (30° bis 35°), südexponierte Felsflanke am Ausstieg der Ostflanke hinauf zum Gipfel hat ihre Tücken. Deshalb ist es in jedem Fall einmal günstig, wenn man die Tour erst im Frühjahr angeht, weil dann der steile Schlussanstieg meist schon einiges an Sonnenenergie abbekommt und sich so Neuschnee hier relativ rasch setzen kann, während man im nordexponierten Val Zuort weiterhin Pulverschnee vorfindet. Den Schlussanstieg können sehr erfahrene Winterbergsteiger bei guten Schneebedingungen durchaus auch mit angeschnallten Skiern bis hinauf zum Gipfel bewältigen, andere sollten hier früh genug in den Stapf übergehen, sofern die Spitzkehrentechnik nicht so perfekt ist. Auch kann es passieren, dass bei Schneearmut der letzte, südexponierte Teil hinauf zum Gipfel aper ist und sich abweisende, recht gefährliche Felspassagen auftun, die dann nur schwer zu meistern sind. In diesem Fall kann man dann aber getrost die paar Meter unterhalb vom Gipfel die Tour enden lassen. Denn der nun bevorstehenden großartigen Abfahrt durch das grandiose Hochkar des Val Zuort kann diese keinen Abbruch mehr anhaben.
Piz Zuort 3119m - Sesvennagruppe!

Falbanairspitze 3199m - Ötztaler Alpen!

Aufgenommen am 24.02.2014!
Die Skitour auf die Falbanairspitze 3199m ist einer der großen Klassiker im hinteren Langtauferertal, da schön übersichtlich und mit nur wenigen steilen Geländepassagen. Ausgangspunkt ist Melag, der letzte Weiler in diesem Hochtal auf 1912m. Zum Start sollte man eher noch keine Felle aufziehen, denn zunächst geht es auf einem zumeist präparierten Weg leicht abwärts in Richtung Melager Alm. Da kann man mit großen Schlittschuhschritten und kräftigen Stockschüben in Langlaufmanier vorerst deutlich schneller voran kommen. Ab der Melager Alm folgt der Aufstieg zunächst einmal dem Sommersteig durch den Wald hinauf nach Roteben, einer schönen Hochebene am Beginn des Rotebenkars. Ab hier beginnt sich das Rotebenkar aufzusteilen, wobei der obere Bereich wiederholt Hangneigungen um 30°, mitunter aber auch flachere Geländepartien aufweist. Insbesondere nach südlichen Winden ist hier mit nicht ungefährlichen Einwehungen zu rechnen. Auch wenn man sich in der Abfahrt konsequent an die Aufstiegsspur halten würde, scheint ein Begehen der Tour bei Lawinenwarnstufe 3 eher nicht zu verantworten. Vom Ausstieg des Rotebenkars geht es auf den letzten 150 Höhenmetern unproblematisch über den Ostrücken in Richtung Gipfel. Wie bereits erwähnt, ist man in der Abfahrt im Bereich der Aufstiegsspur auf der sicheren Seite. Bei sehr günstigen Schnee- und Lawinenbedingungen bietet sich allerdings die weitaus direkteste Abfahrtsvariante über 1200 Höhenmeter perfekter Pulverhänge hinweg an. Diese Variante ist aber nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch eine Konditionsfrage, da sich hier unaufhörlich Pulverschwung an Pulverschwung reihen kann. Bereits im Gipfelbereich sucht man dabei die direkte Einfahrt in die Ostflanke. Hier kann man bereits auf 3100m Seehöhe mit den ersten Pulverschwüngen beginnen. Und da diese Variante auch kaum gewählt wird, zeichnet man hier auch zumeist als Erste die Spuren in den frischen Pulverschnee. Im grandiosen Rotebenkar geht es dann in direkter Falllinie hinab nach Roteben und weiter hin zum Bereich des Roßkopfes, eine unscheinbare Erhöhung im Bereich des Rotebenplateaus, am Beginn der letzten Steilstufe hinab zur Melager Alm. Mitunter kann gerade dieser Schlussteil auch der Gefährlichste sein. Zumal schneeärmere Bedingungen in dieser schattseitigen Stauden- und Latschenzone die Schwimmschneebildung fördern. Lawinenstriche in diesem durchschnittlich 30° bis 35°, stellenweise sogar bis zu 40° steilen Gelände untermauern diese Annahme. Aber bei sicheren Lawinenverhältnissen findet man hier nochmals spektakuläres Abfahrtsgelände in direkter Falllinie hinab zur Melager Alm vor. Somit kann man auch auf den letzten Abfahrtsmetern der mitunter stärker verspurten Normalabfahrt ausweichen.
Falbanairspitze 3199m - Ötztaler Alpen!

Neutour Scheibler 2978m - Verwallgruppe!

Aufgenommen am 06.04.2013!
Der Scheibler 2978m ist von Sankt Anton aus gesehen ein sehr entlegenes Tourenziel, mit einem immens langen „Talhatscher“ durch das Moostal (ca. 13 Kilometer). Und skifahrerisch gibt die Tour erst ab einer Seehöhe von ca. 2000m, ab dem Kartellstausee dann wirklich etwas her. Häufiger anvisiert wird der Scheibler erst seit dem Bau der Rendlbahn, wodurch die Tourenziele im hinteren Moostal für die meisten Tourengeher erstmals so richtig in den Fokus rücken konnten. So muss man sich auch zur touristischen Hochsaison, zumal das Tourenskifahren am Arlberg seit jeher große Tradition bei den Gästen besitzt, auf einiges an Bewegung einstellen. Im Frühjahr allerdings, dann wenn die Lawinenverhältnisse im Moostal zumeist günstiger und die Tourengeher aus dem Rendlskigebiet deutlich seltener werden und grundlegend ein sehr früher Aufbruch notwendig ist, kann man hier auch durchaus recht einsam unterwegs sein. Generell den Aufstieg mit der Rendlbahn zu kombinieren, ist für den einfachen Tourengeher insofern problematisch, als dass es keine verbilligte Tourenkarte gibt und nur eine recht teure Tageskarte gelöst werden müsste. Grundsätzlich problematisch ist auch die Parkplatzsituation in Sankt Anton. Bei der alten Talstation der Rendlbahn sollte man aber doch ein Plätzchen finden können. Wie gesagt, der Anstieg durch das Moostal heißt ganz einfach Kilometer fressen. Dafür tut sich einem dann ab dem Kartellstausee aber ein grandioses, hochalpines Szenario zwischen Kuchenspitze 3148m und Scheibler 2978m auf. Beim Aufstieg in Richtung Kuchenjöchli 2730m halten wir uns im Normalanstieg an den Sommerweg hinauf zur Darmstädter Hütte 2384m und dann weiter entlang dem Apothekerweg. Das Gelände an sich ist weitläufig und es würde auch nichts gegen einen Anstieg im Talboden unterhalb der Darmstädter Hütte 2384m sprechen. Nur im Hochwinter, da müssen die Lawinenverhältnisse in jedem Fall passen, denn aus den umliegenden Steilflanken können nämlich durchaus große Tallawinen abgehen und man wäre hier im Anstieg zwischen Saumspitze 3039m, Faselfadspitze 2993 und Kuchenspitze 3148m nicht der erste Lawinentote. Aber gerade im Frühjahr bei einem harten Schmelzharschdeckel und rechtzeitigem Aufstieg gelangt man problemlos bis an den Fuß der steilen Ostflanke am Scheibler. Gut trainierte und alpintaugliche Tourengeher mit einer perfekten Spitzkehrentechnik können dann bei sicheren Lawinenverhältnissen den direkten Aufstieg wagen. Bei besten Verhältnissen gelangt man mit angeschnallten Skiern bis wenige Höhenmeter unter den Gipfel. Die letzten Meter im Stapf auf den Gipfel sind problemlos bewältigbar.
Neutour Scheibler 2978m - Verwallgruppe!

Neutour Drei Türme 2830m - Rätikon!

Aufgenommen am 23.02.2014!
Die Drei Türme sind drei Gipfel der Drusenfluhgruppe im Rätikon. Unsere Skitour führt uns dabei auf den Höchsten der Drei Türme, nämlich auf den Großen Turm 2830m. Der Kleine Turm 2754m und der Mittlere Turm 2782m werden bei dieser schönsten Skitour Vorarlbergs zwar nicht bestiegen, sind aber ein ganz wesentlicher, landschaftlicher Teil des eindrucksvollen Panoramas. Wer von Norden, aus dem Montafon heraus die Drusenfluhgruppe und speziell die Drei Türme betrachtet, kann sich kaum vorstellen, in diesem Bereich eine halbwegs sinnmachende Skitourroute anlegen zu können. Vor Ort aber wird man eines Besseren belehrt und ist nebst der landschaftlichen Schönheit, sowie der imposanten Felskulisse, vor allem auch vom herrlichen Tourengelände beeindruckt. Denn zwischen dem Kleinen 2754m und dem Mittleren Turm 2782m erstreckt sich ein gewaltiges, von steilen Felswänden umrandetes, 500 Höhenmeter umfassendes, sowie fast durchgehend sehr breites Kar, das sich ideal für den Aufstieg, als auch die Abfahrt erweist. Das schöne Tourengelände, sowie die landschaftliche Pracht, vor allem aber der Umstand, dass die Lindauer Hütte 1744m fast den ganzen Winter über geöffnet hat, macht die Tour auch für weniger konditionsstarke Tourengeher zum verlockenden Ziel. Denn als reine Tagestour wären die gut 11 Kilometer Aufstiegslänge, sowie 1825 Höhenmeter für viele der Tourengeher, die an einem Wochenende am Gipfel stehen, wohl so nicht bewältigbar. Wer also an einem schönen Winterwochenende, bei dem zudem sehr sichere Lawinenverhältnisse vorherrschen, eine einsame Skitour sucht, ist hier fehl am Platz. Aber es nützt halt nichts, wenn man als passionierter Winterbergsteiger zumindest einmal im Skitourenleben diese Skitour gemacht haben will, muss man mitunter in diesen etwas sauren Apfel beißen. Allerdings dann wirklich nur bei sehr günstigen Lawinenverhältnissen. Der Umstand, dass die Tour von vielen Tourengehern begangen wird, nützt einem gerade im oberen Bereich des gewaltigen Kars, im Bereich des mehr als 40° steilen Ausstiegs nur wenig, da hier im kammnahen Bereich immer wieder auch mit neuen Schneeverfrachtungen zu rechnen ist. Scheint dieser Bereich vor allem bei südlichen Winden stark anfällig für Schneeablagerungen zu sein, so dürfte dies für den weniger steilen, aber mit teils 30 bis 35 Grad Neigung immer noch ausreichend geneigten, in östlicher bis südöstlicher Richtung exponierten Gipfelhang vor allem bei westlichen Winden gelten. Lawinengefährdete Bereiche gibt es auch beim Aufstieg aus dem Öfatobel hinauf an den Beginn des langgezogenen Kars. Die direkte Aufstiegs-, als auch Abfahrtsvariante, welche von der Lindauer Hütte 1744m hinauf zum Sporaturm führt, wird hier nicht beschrieben, weil sich diese als noch etwas lawinengefährdeter als die Normalroute erweist.
Neutour Drei Türme 2830m - Rätikon!

Neutour Östliche Eisentaler Spitze 2753m - Verwallgruppe!

Aufgenommen am 27.03.2013!
Die großartigen Tourenziele auf der Vorarlberger Seite der Verwallgruppe sind durch Aufstiegshilfen von Stuben, als auch von Wald aus relativ leicht zu erreichen und damit während den Betriebszeiten der Skilifte relativ häufig begangen. Dazu zählt auch die östliche Eisentaler Spitze 2753m, welche von den Sonnenkopfbahnen her als Überschreitung mit deutlich weniger Aufstiegsmetern zu erreichen ist. Wer es aber abwarten kann, dass einmal die Schneebedingungen bereits im Frühwinter ideal sind, oder im Frühjahr noch ausreichend Schnee liegt, der wird dann hier mitunter ein recht einsames Tourenziel vorfinden und kann das traumhaft schöne Skitourengelände in vollen Zügen auskosten. Der Start beginnt dabei in Langen 1165m im Bereich der Autobahnmeisterei, wo man auch eine Parkmöglichkeit vorfindet. Im ersten Teil des Aufstieges geht es auf dem Forstweg in Richtung Nenzigast Alm 1476m. Ab hier beginnt sich das Gelände im Nenzigast Tal so richtig aufzutun. Wir halten uns dabei im Aufstieg an die orographisch rechte Talseite. Das Nenzigast Tal läuft in weiterer Folge ins Wintertal aus, welches wiederum gegen Süden zu durch eine markante Steilwand abgeschlossen wird. Vor dieser müssen wir uns nun hinauf zur verfallenen Bettleralm 1996m halten. Dabei ist ein weitläufiger, 30° bis 40° steiler Westhang zu überwinden. Hier zeigt sich bereits das erste Mal, dass die Lawinenverhältnisse für diese Tour unbedingt auf der sehr sicheren Seite liegen müssen. Dies wird auch bei der nächsten langgezogenen Querung eines ebenfalls bis zu 40° steilen Westhanges am Fuße des Kaltenbergs 2896m untermauert. Wir folgen dabei dem Verlauf des Sommerweges, des sogenannten „Stubener Weges“ in Richtung Neue Reutlinger Hütte 2359m. Die Hütte lassen wir allerdings „links liegen“ und können nun im schön kupierten Gelände der „Wildebene“ eine deutlich sichere Spur anlegen, trotzdem immer wieder auch steilere Hangpassagen zu überwinden sind. Am Ende der „Wildebene“ erreichen wir das Firnbecken des Östlichen Eisentalergletschers. Über diesen kann man nach wie vor recht einfach und sicher zum Gipfelaufbau der Östlichen Eisentaler Spitze 2753m gelangen. Auf den letzten Metern ist dann nochmals der obere Teil der steilen, südexponierten Gipfelflanke zu queren. In Summe sind somit im Aufstieg zahlreiche sehr lawinengefährdete Hangpartien zu überwinden. Dieser Umstand wird sich jedoch auch im Zuge der Abfahrt nicht verbessern. Hinzu kommt, dass wir im Zuge dieser großartigen Überschreitung das Abfahrtsgelände noch nicht kennenlernen konnten, was die Problematik noch zusätzlich erhöht. Doch die Schnee- und Lawinenverhältnisse im Aufstieg kann man recht gut auf das Abfahrtsgelände ummünzen. Dabei geht es nun über ca.700 Höhenmeter an der Nordflanke des Gipfels direkt hinab ins Eisental. In diesem Zuge sind immer wieder sehr steile Geländestufen zu befahren, die absolut sichere Lawinenverhältnisse voraussetzen. Ist dies der Fall, so kann man eine der ganz großen Abfahrten in der Verwallgruppe genießen. Dabei ist die Abfahrt mit dem Eisental noch lange nicht zu Ende. Es warten auf uns nämlich noch die tollen, aber ebenfalls steilen Hänge hinab ins Nenzigast Tal.
Neutour Östliche Eisentaler Spitze 2753m - Verwallgruppe!

Neutour Wallfahrtsjöchl 2766m vom Pitztal aus - Ötztaler Alpen!

Aufgenommen am 31.03.2012!
Das Wallfahrtsjöchl 2766m stellt sowohl vom Kaunertal, als auch vom Pitztal aus ein sehr lohnenswertes Skitourenziel dar. Allerdings ist der Anstieg vom Pitztal aus anspruchsvoller und lawinengefährdeter. Je nach Schneeverhältnissen bietet sich ein Start vom Weiler Enger, oder auch vom Weiler Eggenstall aus. Der Start im Weiler Enger bietet sich bei ausreichender Schneelage an, sodass man in der Abfahrt im unteren Teil die direkten Steilrinnen hinunter zum Weiler Enger nutzen kann. Ist dies nicht möglich, so ist der Start von Eggenstall aus zu empfehlen, da man dann über den Forstweg meist noch bis ganz ins Tal abfahren kann. In jedem Fall geht es einmal über Forstwege hinauf zu den freien Almflächen der Neubergalm. Im Bereich des Almgebäudes kann man dann entscheiden, ob man im Aufstieg die direktere, aber auch lawinengefährdetere Variante auf der orographisch rechten Bachseite (Normalroute), oder den etwas sicheren, dafür aber auch etwas längeren Anstieg auf der orographisch linken Bachseite (Variante) nützen will. Bei Pt.2100m laufen beide Aufstiegsvarianten wieder zusammen. Ab hier geht es nun bis Pt.2350m weiter über ideales und sicheres Tourengelände. Ab hier folgt nun aber wieder deutlich lawinengefährdeteres Gelände. Dabei orientiert man sich im nach oben hin auslaufenden Kar in Richtung Kleiner Dristkogel 2934m. An dessen Hangfuß wird man bei ca. Pt.2770m das Skidepot einrichten. Von hier kann man das Wallfahrtsjöchl 2766m bei idealen Schneeverhältnissen im Stapf erreichen. Allerdings ist dieser Anstieg zum Joch deutlich anspruchsvoller und gefährlicher, als jener von der Kaunertaler Seite aus. Die Abfahrtsroute orientiert sich dann bis zur Neubergalm im Wesentlichen an den Aufstieg. Danach kann man der Tour aber noch die Krone aufsetzen. Die ca. 400 Höhenmeter Abfahrt durch die Steilrinnen, welche direkt hinunter zum Talboden beim Weiler Enger führen, lässt bei idealen Schneebedingungen das Abfahrerherz nochmals höher schlagen.
Neutour Wallfahrtsjöchl 2766m vom Pitztal aus - Ötztaler Alpen!

Neutour Piz Champatsch 2958m! - Silvretta

Aufgenommen am 23.01.2010!
Der Piz Champtasch 2958m ist wohl der Geheimtipp im Val Tuoi, weil dieser nicht so bekannt wie sein östlicher Nachbar der Piz Cotschen 3031m, sowie der Königsgipfel des Val Tuoi, der Piz Buin 3312m. Damit ist man hier etwas einsamer am Weg, wohl aber auch weil ein großer Teil der Tour lawinengefährdet ist. Dabei handelt es sich vor allem um den 800 Höhenmeter umfassenden und stellenweise bis zu 35° steilen, grandiosen Ost- bis Südosthang im Bereich der Alp Belvair hinauf zur Murtera dals Bouvs. Aber auch der kurze Gipfelhang ist mit seinen 35° bis 40° nochmals mit größerer Vorsicht zu betrachten. Die Tour ist sowohl im Hochwinter, als auch im Frühjahr als Firntour ein Genuss. Allerdings ist im Frühjahr zu beachten, dass die Osthänge sehr früh in die Sonne geraten und man deshalb einen frühzeitigen Abfahrtszeitpunkt berücksichtigen sollte. Wer in Guarda gut 150 Höhenmeter Abfahrt dranhängen möchte, kann bei ausreichender Schneelage noch über die Wiesenterrassen weiter bis zum Bahnhof von Guarda bei Giarsun in den Talboden hinab abfahren. Allerdings muss dabei einmal die Straße überquert werden.
Neutour Piz Champatsch 2958m! - Silvretta

Neutour Fil da Tuoi 2867m - Silvretta!

Aufgenommen am 13.03.2010!
Im Val Tuoi nördlich von Guarda im Unterengadin gelegen eröffnen sich einige sehr schöne Tourenziele. Bei etwas unsicheren Lawinenverhältnissen bietet sich dabei der Fil da Tuoi 2867m als Ziel an. Fil ist rätoromanisch und heißt übersetzt „Langer Grat“. Der Fil da Tuoi 2867m ist somit der lange Grat zwischen dem Piz Cotschen 3031m im Süden und dem Piz da las Clavigliadas 2983m im Norden und stellt dessen höchste Erhebung dar. Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Ortsanfang von Guarda. Von hier geht es über schöne Wiesenterrassen hinauf zum Fahrweg, der durch das Val Tuoi bis zur Tuoi Hütte 2250m führt. Wir zweigen jedoch bereits bei der Alp Suot 2018m nach Osten in die weitläufigen und eher sanft geneigten Südwest- bis Westhänge ab, die uns hinauf zum „Langen Grat“ führen. In diesem schön kupierten Gelände kann man seine Aufstiegsspur frei wählen und den problematischen Stellen weitgehend sehr gut ausweichen. Der letzte Teil des Anstiegs über den breiten Nordkamm hinauf zum Fil da Tuoi 2867m ist dann nur noch eine reine Formsache. In der Abfahrt sollte man sich dann weitestgehend an die Aufstiegsspur halten. Nur bei sehr sicheren Lawinenverhältnissen kann man vom Nordkamm auch etwas direkter abfahren. Wer in Guarda gut 150 Höhenmeter Abfahrt dranhängen möchte, kann bei ausreichender Schneelage noch über die Wiesenterrassen weiter bis zum Bahnhof von Guarda bei Giarsun in den Talboden hinab abfahren. Allerdings muss dabei einmal die Straße überquert werden.
Neutour Fil da Tuoi 2867m - Silvretta!

Neutour Überschreitung Niederjöchl 2346m - Peziner Spitze 2550m in der Verwallgruppe!

Aufgenommen 18.01.2013!
Für die winterliche Besteigung der Peziner Spitze 2550m kann man auch die Variante einer ansprechenden Überschreitung wählen. Dabei starten wir die Tour wie bei der Normalroute auf die Peziner Spitze 2550m in der Nähe des Weilers Stockach 1515m beim Moosbach. Nur verlassen wir bereits bei Pt. 1700m die Route des Normalaufstiegs und halten uns nun an die Aufstiegsroute hinauf zum Niederjöchl 2346m (siehe dazu Skitour auf das Niederjöchl von Stockach aus). Bis zum sogenannten „Wintergipfel“ beim Niederjöchl 2310m ist der Aufstieg weitgehend unproblematisch. Um ab hier zum eigentlichen Niederjöchl 2346m zu gelangen, ist ein 30° bis zu 40° steiler Südhang in Kammnähe, welcher zudem in eine tiefe Mulde ausläuft, zu queren. Insbesondere im Hochwinter, wenn sich die Schneeauflage in diesem Südhang unter Umständen noch nicht richtig gesetzt hat und noch zusätzlich nach einer Nordstaulage größere Mengen Neuschnees hier abgelagert wurden, ist die Querung mit ganz besonderer Vorsicht zu betrachten, bzw. diese aus Sicherheitsgründen sogar zu unterlassen. Sicherheitstechnisch gesehen ist dieser Hang die Schlüsselstelle, um auf den Grat hinüber zur Peziner Spitze 2550m zu gelangen. Ab dem Niederjöchl 2346m ermöglicht nun der breite Gratrücken zumeist eine sehr gute und recht sichere Spuranlage hinauf zu einem ersten Vorgipfel. Am Vorgipfel selbst ist dann bereits der weitere Übergang zur Peziner Spitze 2550m zu erkennen. Alpin erfahrene Tourengeher werden kaum ein Problem haben weiterhin eine geeignete Spurwahl zu treffen. Viel hängt dabei natürlich immer von den aktuellen Schneeverhältnissen ab, womit sich bestimmte Stellen am Grat von Jahr zu Jahr anders darstellen. Der letzte Aufstieg zum Gipfel orientiert sich dann wieder an der klassischen Normalroute auf die Peziner Spitze 2550m. In der Abfahrt halten wir uns dann ebenso an die Normalroute, die die möglichst sicherste Abfahrtsvariante verspricht, zumal wir ja im Aufstieg nicht die Verhältnisse vor Ort erkunden konnten. In so einem Fall ist sowieso immer ein gewisses Maß an Zurückhaltung angebracht.
Neutour Überschreitung Niederjöchl 2346m - Peziner Spitze 2550m in der Verwallgruppe!

Neutour Niederjöchl "Wintergipfel" 2310m - Verwallgruppe!

Aufgenommen am 18.01.2013!
Das eigentliche, in den Karten verzeichnete Niederjöchl 2346m, direkt am Hauptkamm gelegen, wird bei dieser Tour nicht angegangen. Vom Niederjöchl selbst ist man durch eine Senke getrennt, weshalb es auch keinen Sinn macht dieses zu besteigen, außer man fasst eine der beiden Überschreitungen ins Auge, bei denen das Niederjöchl 2346m in die Tour einzubeziehen ist. Die hier beschriebene Tour endet aber beim „Wintergipfel“ 2310m, welcher dem Joch nur wenig vorgelagert ist. Nebst dem Anstieg vom Weiler Pirchegg 1500m aus gibt es etwas östlicher gelegen im Bereich des Moosbaches beim Weiler Stockach 1515m ebenfalls einen idealen Anstieg über schöne Hoch- und Almwiesen hinweg. Im Gegensatz zur Tourenvariante vom Weiler Pirchegg 1500m aus ist die Tour von Stockach 1515m aus etwas lawinengefährdeter. Einerseits da man im Aufstieg unter dem um die 30° steilen Gipfelhang durchquert und andererseits weil man in der Abfahrt Hänge befährt, die Neigungen zwischen 30° und 35° aufweisen. Bei unsicheren Verhältnissen hat man aber die Möglichkeit die kritischeren Stellen recht gut zu umgehen, beziehungsweise zu umfahren. In diesem Fall ist es aber ratsamer gleich die Tour von Pirchegg 1500m aus zu starten. Grundsätzlich hat die Tour ihren Reiz sowohl im Hochwinter bei Pulverschnee, als auch im Frühjahr bei Firn.
Neutour Niederjöchl "Wintergipfel" 2310m - Verwallgruppe!

Neutour Stielkopf 2889m - Samnaungruppe!

Aufgenommen 14.04.2014!
Der Stielkopf 2889m ist grundsätzlich kein prädestinierter Skitourenberg, da er mit Skiern lediglich über seine steile Nordseite bestiegen werden kann. Dabei ist an der schönen, aber auch sehr gefährlichen Nordflanke den Großteil des Winters von sehr schwierig einzuschätzenden und die meiste Zeit auch von sehr ungünstigen Lawinenverhältnissen auszugehen. Zudem ist die Nordflanke des Stielkopfs den Höhenwinden stark ausgesetzt, weshalb es hier auch meist zu umfangreichen Schneeverfrachtungen kommt. Außerdem ist für den grobblockigen Untergrund eine ausreichend große Schneeauflage nötig. Diese Ausgangslage bedingt, dass es nur ein sehr kurzes Zeitfenster im Frühjahr (und dies nicht einmal in jedem Jahr) gibt, an dem man mit derart idealen Verhältnissen rechnen kann, um diese Tour relativ sicher und bei guter Schneequalität absolvieren zu können. Wir benötigen also zunächst einmal eine ausreichend mächtige Schneedecke vom Hochwinter her, um im Frühjahr überhaupt die warmen Tage abwarten zu können, ohne dass zuvor die Schneedecke in den unteren Lagen bereits komplett abgeschmolzen sein wird. Man muss jene Tage abwarten können, an denen ein derart hoher Sonnenstand gegeben ist, sodass auch in die steile Nordflanke des Stielkopfs 2899m ausreichend Wärme gelangen kann, um hier die Schneedecke entsprechend zu durchfeuchten. So kann sich diese setzen und in den klaren Nächten wiederum durchfrieren. Da spielt es dann auch keine Rolle, wenn einmal ein paar Zentimeter Neuschnee hinzukommen. Im Gegenteil, so kommt man Ende April durchaus nochmals in den Genuss einiger herrlicher Pulverschwünge. Ende April bedeutet aber auch, dass man im Aufstieg vom Istalanztal hinauf zur Stielalpe nicht zu spät dran sein darf. Um diese Jahreszeit kann die Sonne bereits früh am Morgen den steilen Osthang massiv erwärmen und je nach Schnee- und Lawinensituation erste Schneerutsche auslösen. Oben auf der Stielalpe geht es relativ flach und gemütlich bis an den Hangfuß der Nordflanke. Ab hier halten wir uns in Richtung Nordwestrücken, wo man durchaus gutes Gelände für den weiteren Aufstieg vorfindet. Trotzdem kommt man zuvor einzelnen bis zu 40° steilen Hangpartien nicht aus. Über den Nordwestrücken hinweg meint man den Gipfel des Stielkopfs 2889m bereits anzuvisieren, doch handelt sich dabei nur um einen Vorgipfel. Bevor wir diesen erreichen, wechseln wir an einer günstigen Stelle über die Gratschulter in das schöne Nordkar. Hier halten wir auf die Nordschulter zu, über die wir bei den notwendigerweise vorherrschenden sehr günstigen Lawinenverhältnissen den Gipfel des Stielkopfs 2889m erreichen. Die Abfahrt durch die Nordflanke sollte wie gesagt nur bei besten und möglichst sehr sicheren Lawinen- und Schneeverhältnissen angegangen werden. Im Auslauf der Nordflanke erfolgt dann im April bereits meist der nahtlose Übergang von Pulver- hin zu Firnschnee, welchen man nun bis hinab ins Flathtal uneingeschränkt genießen kann. Die Nordwestflanke am Stielkopf 2889m bietet dabei die Möglichkeit über zwei nahe beieinander liegende Waldschneisen (Beide in Abhängigkeit von den Schneeverhältnissen machbar) bis in den Talboden des Flathtals abzufahren. So werden die Aufstiegsmeter optimal in Abfahrtsmeter umgesetzt.
Neutour Stielkopf 2889m - Samnaungruppe!

Neutour Gatschkopf 2588m - Samnaungruppe!

Aufgenommen am 25.02.2013!
Die Skitour auf den Gatschkopf 2588m von Hochgallmigg aus orientiert sich bis zum Gipfel des Thialkopfs 2398m exakt an die Tour „Thialkopf 2398m von Hochgallmigg aus“. Ab dem Gipfel des Thialkopfs 2398m bietet sich nun bei sehr sicheren Lawinenverhältnissen eine Verlängerung der Tour über den etwas anspruchsvollen NO- bis N-Grat hinauf zum Gatschkopf 2588m an. Dabei sollte jeder Tourengeher über hervorragende skitechnische Fertigkeiten und etwas alpine Bergsteigererfahrung verfügen. Bei ausreichender Schneelage kann der Grat fast vollständig mit angeschnallten Skiern bewältigt werden. Dabei sollte man sich immer möglichst exakt an den Gratverlauf halten. Stellenweise aber wird man aber doch etwas gegen die NO-Flanke abgedrängt. In diesen Bereichen sind die Gratüberwechtung, sowie die Lawinengefahr ganz besonders zu beachten. In machen Jahren müssen bei geringer Schneeauflage Stellen unter Umständen auch in leichter Kletterei überwunden werden. Der zusätzliche Aufwand an 200 Höhenmetern Aufstieg lohnt sich jedoch allemal. In der 35° bis 40° Nordostflanke findet man noch bis weit in das Frühjahr hinein zumeist makellosen Pulverschnee vor. Zudem kann hier jeder Aufstiegsmeter 1:1 in grandiose Pulverschwünge umgesetzt werden. Im Auslauf des Gipfelhangs findet man dann wieder direkten Anschluss an die Tour auf den Thialkopf 2398m.
Neutour Gatschkopf 2588m - Samnaungruppe!

Neutour Halsl 2523m - Kaunergrat/Ötztaler Alpen!

Aufgenommen 18.02.2013!
Diese Tour ist meinem Freund Hermann gewidmet. Er hat uns auf bewundernswerte Weise gezeigt, dass es sich trotz eines harten und langen Leidensweges schlussendlich immer lohnt, für eine Skitour zu kämpfen und wenn es eben auch die Letzte sein möge.

Die Tour auf das Halsl 2523m ist eine einsame und selten begangene Skitour am nördlichen Beginn des Kaunergrats. Ein Grund dafür ist aber nicht nur die Abgeschiedenheit des Tourengebietes, sondern oftmals auch die Schneearmut hier. Nicht in jedem Winter reicht die Schneelage aus, um die Abfahrt derart in vollen Zügen genießen zu können. Aber auch die stellenweise größere Lawinengefährdung der Tour ist nicht außer Acht zu lassen. Allerdings könnte man diese deutlich reduzieren, indem man auf den Gipfelhang verzichtet und sich in der Abfahrt konsequent an die Aufstiegsgspur hält.
Neutour Halsl 2523m - Kaunergrat/Ötztaler Alpen!

1 Woche - 3 Gipfel - 3 Länder - 1 Ausgangspunkt

Das sommerliche Top-Radevent Dreiländergiro hat in dieser Saison eine neue winterliche Entsprechung - den DREILÄNDERskiRO

Bei dieser Skitourenwoche können die Gäste ein All-Inklusive-Package buchen in dem ein ortskundiger Bergführer, ein Lawinenkurs mit Testival, uvm. inkludiert sind. Mit diesem Guide feiern die UrlauberInnen im Tiroler Oberland während einer Woche 3 Gipfelsiege im Dreiländereck Österreich - Schweiz - Italien.

Mehr Info unter.......

Wartungsarbeiten am Mi. 17. September

Am Mittwoch den 17. September wird bei unserem Server Hardware getauscht, somit wird skitours-paradise für einige Stunden nicht verfügbar sein.

Fr,25.04. Schwarzwandspitze 3466m - Ötztaler Alpen!

Großartige Überschreitung über ca. 30 km und 1700 Höhenmeter. Auffahrt mit den Pitztaler Gletscherbahnen. Am Taschachferner trennen wir uns vom Gros der Tourengeher, die zur Wildspitze 3768m ziehen. Wir halten auf das Brochkogeljoch 3420m zu, von wo wir bereits eine erste, herrliche Firnabfahrt über den weitläufigen Kleinen Vernagtferner in ungestörter Einsamkeit vor uns haben. Bei Pt. 2700m beginnen wir den Aufstieg im westlichen Teil des Großen Vernagtferners. In angenehmer Steigung geht es unschwer bis zum Skidepot. Der Aufstieg über den kurzen Nordgrat an der Schwarzwandspitze 3466m kann je nach Verhältnissen heikel sein, zumal der Grat in Richtung Kaunertaler Seite mehrer hundert Meter steil abfällt. Neuerlich perfekte Firnabfahrt zurück zu Pt.2700m. Von hier nochmals 600 Höhenmeter Aufstieg zum Sexegertenjoch 3303m. Der Aufstieg ist leicht und angenehm, aber nochmals sehr lang. Der Übergang auf den Sexegertenferner ist problemlos und die Abfahrt verwöhnte uns zunächst mit lockerem Pulverschnee, dann hinaus ins Taschachtal mit schmierendem Firn. Aktuell kommt man noch problemlos mit angeschnallten Skiern bis zur Taschachalm.
P.S. Die Abfahrt über die Südflanke des Hinteren Brochkogel 3625m ist nicht möglich. Der obere Teil des Gipfels ist aper.

Mi,23.04. Essener Spitze 3200m - Ötztaler Alpen!

Entweder von der Talstation der Festkogelbahn in Obergurgl (1900m) direkt über 1300 Höhenmeter zum Gipfel, oder Auffahrt mit der Festkogelbahn und dann Abfahrt ins Ferwalltal bis ca. Pt.2300m. Die Tour im Angesicht des alles überstrahlenden Granatenkogels 3318m stellt über das Vereiste (heutzutage nicht mehr) Ferwalljoch und den Granatenferner bis zum Skidepot bei Pt.3145m keine nennenswerten technischen Schwierigkeiten dar. Aber auch der nachfolgende Nordostgrat ist recht einfach zu begehen. In Summe eine der leichteren und objektiv gesehen nicht allzu lawinengefährdeten Skitouren um Obergurgl. Die Schneeverhältnisse heuten waren aber insbesondere in der Abfahrt nicht ideal. Die im oberen Bereich mindestens 50cm Neuschnee vom vergangenen Samstag waren nur auf den ersten Abfahrtsmetern pulvrig-trocken. Danach war der Schnee weder Fisch noch Fleisch. Der Neuschnee war einfach noch nicht richtig durchnässt, um brauchbare Firnverhältnisse zu bieten. Da benötigt es einfach noch den einen oder anderen warmen Sonnentag und das wahrscheinlich im gesamten Verlauf des Alpenhauptkamms.

Sa,19.04. Krachenspitze 2686m - Kaltenberg 2896m - Verwallgrupppe!

10cm Neuschnee im Tal und 20 bis 25cm am Berg sorgten für hochwinterliche Skitourenverhältnisse, die wir zudem in einsamer Ruhe genießen konnten und das in einer Gegend, in der sich normalerweise die Tourengeher gegenseitig auf die Ski treten. Vom Bahnhof in Langen 1228m aus konnten wir nach 100 Höhenmetern schultern, die Skier bereits angelegen, aber nicht nur wegen des Neuschnees, sondern auch weil noch Altschnee vorhanden war. Bis hinauf zur Unteren Bludenzer Alm 1546m war es angesichts dieses extrem schneearmen Winters am Arlberg natürlich nur noch ein Schneeresterl suchen, aber die reichten sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt. Wichtig war, dass dann ab der Alm eine geschlossene Schneedecke vorherrschte. Und ab hier war es eigentlich egal, ob viel oder wenig Altschnee, Hauptsache dieser war gut gesetzt und die Lawinengefahr war gering, zumal ja der 35° bis 40° steile Nordhang unterhalb der Scharte 2650m nicht unproblematisch ist. Von hier sind es nur noch ein paar Meter bis zum Gipfel der Krachenspitze 2685m. Von der Krachenspitze südexponierte Abfahrt zum Kaltenbergsee 2506m. Dann Aufstieg im unverspurten, tief verschneiten Nordhang am Kaltenberg 2896m, was ebenfalls Seltenheitswert hatte. Die Abfahrt im Pulverschnee an diesem grandiosen Nordhang erforderte allerdings dann nochmals einen Gegenanstieg über 180 Höhenmeter hinauf zur Krachenspitze 2686m. In Summe 2030 Höhenmeter Aufstieg. Aber auch dafür wurden wir belohnt. Bei der Abfahrt durchs Krachl stob weiterhin der Pulverschnee.

Do,17.04. Östliche Liebenerspitze 3399m - Seewerspitze 3286m - Ötztaler Alpen!

Von Obergurgl 1915m durch das Gaisbergtal und über den Gaisbergferner auf die Östliche Liebenerspitze 3399m. Der Talboden des Gaisbergtals bietet nach wie vor eine geschlossene Schneedecke, am Gaisbergferner sind die Spalten gut eingeschneit. Die gewaltigen Eisabbrüche zwischen Liebenerspitze 3399m und Kirchenkogel 3280m bedrohen dafür ständig den Routenverlauf im Aufschwung zwischen Gletscherzunge und dem oberen Firnbecken. Diese sind im Aufstieg ganz links zu umgehen. Der bis zu 40° steile Hang, der uns zum Gipfelhang der Östlichen Liebenerspitze 3399m bringt, war stärker eingeweht. Doch waren die Neuschneemengen nicht so groß, dass sich hier mächtigere und gefährlichere Schneebretter aufbauen konnten. Es ist und bleibt aber die Schlüsselstelle im Aufstieg. Der Gipfelhang, sowie der Gipfelanstieg stellen kaum noch größere Herausforderungen dar. Sollte der Gipfelhang über den Steilhang wegen Lawinengefahr nicht erreichbar sein, dann kann man das Ausweichziel Seewerspitze 3286m anpeilen. Der deutlich im Schatten von Hochfrist 3403m und Liebenerspitze 3399m stehende Nebengipfel kann relativ einfach erreicht werden. Auf der gesamten Abfahrt herrschten dann perfekte Pulverschneebedingungen vor.



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Neueste Kommentare/Berichte

Wanneköpfl 2223m
09. Feb. 2014 - Skitours Paradise -

Sa,08.02.2014 Aufstieg von Grist auf's Köpfle. Stürmischer Südföhn. Der Aufstieg ist machbar, aber je weiter man nach oben kommt, desto weniger Schnee liegt. Der viele Wind in diesem Winter hat ganze Arbeit geleistet. Ich empfehle ein Abfahrt über die Skipiste hinunter nach Rifenal. Eine Abfahrt nach Grist kann man durchaus als Harakiri-Unternehmen bezeichnen. Zur Strecke »

Glockturm 3353m durch das Krummgampental
11. Jan. 2014 - Matthias Rietzler -

Heute haben wir zu fünft (1 Mann aus See, 1 Frau aus Arzl, 2 Personen aus Bad Tölz und ich aus Roppen eine schöne Spur zum Gipfel gezogen.Im Gipfelhang war etwas eingewehter Schnee aber Schneedecke gut gefestigt.lg.Matthias Zur Strecke »

Gamsbergspitze - Wintergipfel 2620m von See aus!
10. Feb. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Für alle jene die Höhenmeter (1650 Höhenmeter) hamstern wollen bietet sich diese Variante von See hinauf zur Versingalm an. Vorsicht, im ersten Teil bewegt man sich auf der Rodelbahn. Man muss unbedingt früh genug dran sein. Dann geht's im Bereich des Schaller Baches bis zur Versingalm. Für den hier stark kupierten Untergrund liegt nun genug Schnee, sodass man sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt problemlos vorankommt. Ab der Versingalm hält man sich an den Standardaufstieg. Aktuell herrschen perfekte Pulverschneebedingungen, wobei aber die Hänge zwischen Gipfel und Versingalm nach dem heutigen Tag nun mehr stark verspurt sind. Von der Versingalm kommt man nun auch problemlos in das Tobel des Schaller Baches hinab. Zur Strecke »

So,27.01. Rauhkopf 2366m in der Pfundser Tschey!
27. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Ein unbedeutender Gipfel neben dem alles dominierenden Hochjoch 2896m. Doch die knapp 770 Höhenmeter Aufstieg können hier 1:1 in herrliche Pulverschwünge umgesetzt werden. Das macht die Tour so attraktiv. Wer allerdings primär Höhenmeter ausfassen will, der wird diesen Gipfel links liegen lassen. Dabei gibt es einmal die Möglichkeit der Abfahrt über die Wannerböden, über die man aufgestiegen ist und über die man den Westrücken erreicht, der hinauf zum Hochjoch 2896m zieht. Doch der eigentliche Reiz, ist die direkte Nordabfahrt hinab in das westlichste Tobel, das in den Riedwald und weiter zum Riedwaldbach führt. Allerdings sind dies im Normalfall sehr steile, lawinengefährdete Hänge. Doch heute konnte man es wagen und die Verhältnisse gaben uns Recht. Spätestens ab der Waldgrenzen bei ca.2200m war die Altschneedecke kompakt genug, sodass keine Gefahr mehr Bestand im Altschnee einzubrechen. Die häufig große Lawinengefahr hier an den steilen Nordhängen zwischen Rauhkopf 2366m und Hochjoch 2896m machen vor allem zwei Umstände aus. Einmal die hier häufig vorherrschende Schneearmut, sodass sich leicht ein Schwimmschneefundament bilden kann. Und dann die große Windanfälligkeit dieses Kamms. Insbesondere Südwind kann dann leicht Schneebretter auf einem Schwimmschneefundament ablagern. Zur Strecke »

Sa,26.01. Kegelkopf 2837m in der Samnaungruppe!
26. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Der Gipfel des Kegelkopfes ist eigentlich der absolute Höhepunkt jenes Grates, welcher beim Thialkopf 2398m beginnt, beim Gatschkopf 2588m seine Fortsetzung findet und am Kegelkopf 2837m endet. Von Tobadill 1220m sind es gut 1700 Höhenmeter, von Pians waren es heute an die 2000 Höhenmeter bis zum Gipfel. Und diese großartige Gratüberschreitung beginnt eigentlich bereits beim Zirmegg 2073m, ab dem Thialkopf wird der Aufstieg dann richtigehend alpin. Eine Tour ausschließlich für den erfahrenen,alpinen Winterbergsteiger. Die Abfahrtsverhältnisse waren überraschend positiv, wenn man bedenkt, dass während der letzten Tage der föhnige Südwind die Schneedecke mancherorts ordentlich in Mitleidenschaft gezogen hat. Hier aber im großartigen Hochkar oberhalb der Flathalm war der Pulverschnee nach wie vor makellos. Einzig die aufbauende Umwandlung im grobblockigen Gelände sorgte stellenweise für Kollisionsgefahr mit den knapp unterhalb der Schneedecke lauernden Steinen. Ab dem Lärchhang hinunter zur Flathalm aber zeigte sich die Schneedeckenbasis recht gut gesetzt, das Pulververgnügen damit uneingeschränkt makellos. Zur Strecke »

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