News
 | Do,25.04. Überschreitung Schartenkogel 2855m - Breiter Grieskogel 3287m! 25. Apr. 2013 |

Extrem lange Hochtour für all jene, die ihre Kondition auf die Probe stellen möchten. Auf Grund der Dauer der Tour (8 Stunden inklusive Pausen) müssen Wetter-, Schnee- und Lawinenverhältnisse absolut in Ordnung sein. Vom Kühtai 2000m gegen Süden via Finstertal Speichersee hinauf zur Finstertaler Scharte 2777m. Von hier sind es nur noch wenige Höhenmeter auf den Schartenkogel 2855m. Der nordseitige Aufstieg erfolgte über einen meist perfekten Firndeckel. Die Firnabfahrt hier wäre wohl auch sehr lohnend gewesen, doch wir konnten schon am frühen Vormittag die südlich exponierten Firnhänge hinunter zur Guben-Schweinfurter Hütte 2028m genießen. Dann ging's durch das elendslange und flache Zwieselbachtal zum Zwieselbachjoch 2868m. Nach kurzem Höhenverlust warteten die letzten 450 Höhenmeter Aufstieg auf der Aufstiegsroute von der Winnebachseehütte 2361m her zum Breiten Grieskogel 3287m. Danach spektakuläre Abfahrt über Grastalferner und weiter durch das Grastal hinaus nach Niederthai 1540m. In Summe legt man eine Entfernung von ca. 30 Kilometern zurück. Es sind 2300 Höhenmeter Aufstieg, sowie 2700 Höhenmeter zu bewältigen. Von Niederthai zurück ins Kühtai kostet das Taxi zwischen 60€ und 70€.
 | Mi,24.04. Schrankarkogel 3332m! 24. Apr. 2013 |

Von Gries 1594m auf der Asphaltstraße noch einige Meter mit dem Auto taleinwärts bis ca. 1650m. Von hier 12 Kilometer und 1700 Höhenmeter Aufstieg durch das Sulztal, vorbei an der Amberger Hütte 2136m und über den Schwarzenbergferner zum Gipfel. Nach kurzer Abfahrt noch auf den Nebengipfel 3254m aufgestiegen, welchen viele Tourengeher anpeilen, weil ihnen der eigentliche Gipfelanstieg zu schwierig ist, beziehungsweise dieser bei größerer Lawinengefahr einfach auch nicht machbar ist. Heute aber herrschten perfekte Bedingungen für den Gipfelhang vor. An den steileren, südexponierten Hängen war der Neuschnee vom vergangenen Wochenende bereits gut umgesetzt. Ansonsten gab es auf dem flachen Schwarzenbergferner oberhalb von 2900m noch keinen perfekten Firn, trotzdem sehr gute Schneeverhältnisse. Unterhalb schmierte es so richtig. Während nordseitig der Pulverschnee erst noch umgewandelt wird, findet man morgen sonnenseitig sicherlich generell perfekten Firnschnee vor.
 | Neutour Piz dals Coros 2854m im Rojental! 21. Apr. 2013 |
Der Piz dals Coros 2854m ist eine unscheinbare Geländeerhebung am weitläufigen Hochplateau im Westteil des Rojentals und wird deshalb eher selten angegangen. Zu Unrecht, da es sich um schönes und relativ lawinensicheres Skitourengelände handelt. Eine markantere Steilstufe (30° bis 35°)ist nur im unteren Teil vom Talboden hinauf zum Hochplateau zu überwinden. Im Frühjahr kann sich hier an diesem südexponierten Hang die Schneedecke aber relativ gut setzen. Allerdings muss man auf Grund des im Rojental sowohl aus Nord, als auch aus Süd leicht angreifenden Windes häufig mit einer teils stark windbeeinflussten Schneeoberfläche rechnen.
http://www.skitours-paradise.com/tour/sesvennagruppe/rojen/piz_dalscoros
Neutour Piz dals Coros 2854m im Rojental! | Neutour Hintere Scharte 2696m im Rojental! 17. Apr. 2013 |

Die Hintere Scharte 2696m bietet sich vor allem im Frühwinter bei noch geringer Schneehöhe, oder auch bei nicht ganz so günstigen Lawinenverhältnissen als Tourenziel an. Zuerst geht es wie auf der Route zum Griankopf 2896m entlang dem Grionbach in Richtung Südwesten. Bei Punkt 2346m biegen wir in Richtung Westen ab. Über schön kupiertes und nicht allzu steiles Gelände geht es hinauf zur Hinteren Scharte 2696m. Man kann hier relativ sicher aufsteigen, sollte aber wenn nötig von den angrenzenden, steileren Nordosthängen entsprechenden Abstand halten. Im Bereich der Scharte, wo sich das Gelände nochmals gegen 30° aufsteilt, sind vor allem nach starken Westwinden mögliche massive Schneeverfrachtungen zu beachten. Über die Hintere Scharte 2696m verläuft auch eine Aufstiegsvariante auf den Griankopf 2896m. Diese Variante bietet einen relativ sicheren Aufstieg zum Griankopf 2896m, welcher sich für den Hochwinter anbietet, wenn die Verhältnisse an der Normalroute häufig als ungünstig zu erachten sind.
http://www.skitours-paradise.com/tour/sesvennagruppe/rojen/hintere_scharte
Neutour Hintere Scharte 2696m im Rojental! Alle News-Einträge anzeigen »Neueste Kommentare/Berichte
10. Feb. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com
Für alle jene die Höhenmeter (1650 Höhenmeter) hamstern wollen bietet sich diese Variante von See hinauf zur Versingalm an. Vorsicht, im ersten Teil bewegt man sich auf der Rodelbahn. Man muss unbedingt früh genug dran sein. Dann geht's im Bereich des Schaller Baches bis zur Versingalm. Für den hier stark kupierten Untergrund liegt nun genug Schnee, sodass man sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt problemlos vorankommt. Ab der Versingalm hält man sich an den Standardaufstieg. Aktuell herrschen perfekte Pulverschneebedingungen, wobei aber die Hänge zwischen Gipfel und Versingalm nach dem heutigen Tag nun mehr stark verspurt sind. Von der Versingalm kommt man nun auch problemlos in das Tobel des Schaller Baches hinab. http://www.skitours-paradise.com/tour/samnaungruppe/paznaun_samnaun/gamsbergspitze_wintergipfel
27. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com
Ein unbedeutender Gipfel neben dem alles dominierenden Hochjoch 2896m. Doch die knapp 770 Höhenmeter Aufstieg können hier 1:1 in herrliche Pulverschwünge umgesetzt werden. Das macht die Tour so attraktiv. Wer allerdings primär Höhenmeter ausfassen will, der wird diesen Gipfel links liegen lassen. Dabei gibt es einmal die Möglichkeit der Abfahrt über die Wannerböden, über die man aufgestiegen ist und über die man den Westrücken erreicht, der hinauf zum Hochjoch 2896m zieht. Doch der eigentliche Reiz, ist die direkte Nordabfahrt hinab in das westlichste Tobel, das in den Riedwald und weiter zum Riedwaldbach führt. Allerdings sind dies im Normalfall sehr steile, lawinengefährdete Hänge. Doch heute konnte man es wagen und die Verhältnisse gaben uns Recht. Spätestens ab der Waldgrenzen bei ca.2200m war die Altschneedecke kompakt genug, sodass keine Gefahr mehr Bestand im Altschnee einzubrechen. Die häufig große Lawinengefahr hier an den steilen Nordhängen zwischen Rauhkopf 2366m und Hochjoch 2896m machen vor allem zwei Umstände aus. Einmal die hier häufig vorherrschende Schneearmut, sodass sich leicht ein Schwimmschneefundament bilden kann. Und dann die große Windanfälligkeit dieses Kamms. Insbesondere Südwind kann dann leicht Schneebretter auf einem Schwimmschneefundament ablagern.
26. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com
Der Gipfel des Kegelkopfes ist eigentlich der absolute Höhepunkt jenes Grates, welcher beim Thialkopf 2398m beginnt, beim Gatschkopf 2588m seine Fortsetzung findet und am Kegelkopf 2837m endet. Von Tobadill 1220m sind es gut 1700 Höhenmeter, von Pians waren es heute an die 2000 Höhenmeter bis zum Gipfel. Und diese großartige Gratüberschreitung beginnt eigentlich bereits beim Zirmegg 2073m, ab dem Thialkopf wird der Aufstieg dann richtigehend alpin. Eine Tour ausschließlich für den erfahrenen,alpinen Winterbergsteiger. Die Abfahrtsverhältnisse waren überraschend positiv, wenn man bedenkt, dass während der letzten Tage der föhnige Südwind die Schneedecke mancherorts ordentlich in Mitleidenschaft gezogen hat. Hier aber im großartigen Hochkar oberhalb der Flathalm war der Pulverschnee nach wie vor makellos. Einzig die aufbauende Umwandlung im grobblockigen Gelände sorgte stellenweise für Kollisionsgefahr mit den knapp unterhalb der Schneedecke lauernden Steinen. Ab dem Lärchhang hinunter zur Flathalm aber zeigte sich die Schneedeckenbasis recht gut gesetzt, das Pulververgnügen damit uneingeschränkt makellos.
19. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com
Der Freitag machte Lust auf mehr. Doch der auf Süd drehende und stärker werdende Wind hat in der vergangenen Nacht schon einiges bewirkt. Von makellosem Pulverschnee war heute im Bereich Diasbach-Welskogel-Kappler Jochspitze leider keine Rede mehr. Zum Glück waren die Schneeverfrachtungen im Gipfelbereich deutlich geringer als im Mittelteil, weshalb wir auch den Gipfel so relativ sicher erreichen konnten. Die Abfahrt von 2800m bis auf 2200m war ziemlich durchwachsen und ebenso anstrengend wie der Aufstieg. Trotzdem der Schnee war noch fahrbar. Und ab 2200m gab's dann doch noch lockeren Pulverschnee. Auch wenn die Verhältnisse oben nicht mehr ganz so perfekt waren, etwas geht immer. Wir holten uns dann noch weitere schöne Abfahrtsmeter über die Wiesen von Oberhaus hinunter zur Paznauntal Landesstraße am Talboden. So summierten sich die Abfahrtsmeter am Ende auf 1750. Da kann man die ungünstigen Tourenbedingungen an den kommenden Tagen gleich viel entspannter sehen.
18. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com
Wie schon unter der Woche festgestellt, sind an der Südabdachung der Verwallguppe im vorderen Bereich des Paznaun oberhalb von Langesthei die Bedingungen derzeit sehr gut. An den vergangenen Tagen hat's zwar nur 10 bis 20 cm Neuschnee gegeben, aber das hat ausgereicht die alten Skispuren zu zudecken. Damit präsentierte sich uns eine verzauberte, jungfräuliche Winterlandschaft. Zuerst von Stockach aufs Niederjöchl. Von hier die erste Abfahrt in direkter Spur hinunter bis zur Waldgrenze. Der jüngste Neuschnee, sowie der Pulverschnee der letzten Woche sorgen über einer gut gesetzten Altschneedecke für größere Einsinktiefen, sodass man die steilen Passagen wählte. Gut dabei war, dass es im gesamten Bereich der heutigen Tour kaum nennenswerte Windverfrachtungen (Windharschdeckel) gab. Danach ging's neuerlich hinauf zum Niederjöchl und dann über den Hauptkamm hinüber zur Pezinerspitze. Auch hier wählten wir bei der Normalabfahrt die direkteste Variante nach unten und querten nach dem ersten schönen Hang nicht hinüber in Richtung Langestheier Alm, sondern blieben in der Falllinie. Aber wie gesagt, die sehr gut gesetzte Altschneedecke und die Neuschneeauflage machen einen gut verbundenen Eindruck und vor allem waren kein nennenswert eingewehten Bereiche zu beobachten. Jetzt müsste nur noch das Wetter halten, aber die Freude macht es uns ja leider nicht!