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Di.,01.05.2018 - Hoher Riffler über den Flirscherferner auf den Wintergipfel 2990m - Verwallgruppe!

Mit dem Auto gelangten wir von Flirsch auf dem Forstweg hinauf zur Gamperunalm 1795m bis in eine Seehöhe von 1480m. Allerdings noch einige Kilometer Fußweg von der Gampernunalm entfernt. Es braucht nur noch wenig, dann kann man mit dem Auto noch deutlich weiter fahren. Aber spätestens beim Lawinenstrich, der vom Ganatschkopf hinab ins Tal zieht, ist dann endgültig Schluss. Hier kommt man noch für längere Zeit nicht durch. Wenn das soweit sein wird, dann fehlt uns halt der Schnee weiter oben. Also diese Tour wird man ohne einen entsprechenden Anmrasch zu Fuß kaum machen können, sofern man die Tour ab der Gampernunalm 1795m bei Schnee machen möchte, weder in diesem Jahr, noch in anderen Jahren. Die Abkühlung während der Nacht war ideal, die am Morgen aus Westen hereindrängende Hochnebeldecke hingegen Sch... Der Gipfel des Hohen Rifflers 3168m blieb am Vormittag in Nebel gehüllt. Als Alternative bietet sich westlich davon eine kleine Erhebung bei Pt.2990m ("Wintergipfel") an, der mit Ski leicht zu erreichen ist. Kalter Südwind und fehlender Sonnenschein ließen die Schneedecke im Gletscherbereich leider nicht auffirnen. Die Abfahrt war aber auch so in Ordnung (Was fehlte, war der herrliche Ausblick auf den Landecker Talkessel). Dafür war die Firnabfahrt ab der Gletscherzunge mehr als top. Bis zur Gampernunalm gab es kaum einmal einen Ansatz des Einbrechens in der aufweichenden Schneedecke.

Sa.,28.04.2018 - Mitterlochspitze 3174m über Maseben - Ötztaler Alpen!

Aktuell kann man nach wie vor vom Tal aus starten und den Gipfelhang problemlos befahren, beziehungsweise über diesen auch den Gipfel erreichen.

Mi.,25.04.2018 - Freibrunner Spitze 3366m - Ötztaler Alpen!

Die 1450 Höhenmeter Aufstieg von Melag aus werden ab der Melager Alm in rasantem Aufstieg genommen. (Die zahllosen Lawinenkegel bis dorthin, so wie im gesamten Langtauferertal sind heuer schon eine sehr außergewöhnliche Situation). Vor allem die mehr als 40° Steigung im zweiten Teil der Tour lassen einen rasch an Höhe gewinnen. Für diese Tour herrschen aktuell optimale Bedingungen vor, sofern man nicht später als 11:30 Uhr mit der Abfahrt startet. Dann darf man sich allerdings im sehr steilen und nordexponierten Gletscherabschnitt immer noch keine Firnbedingungen erwarten. Da kann die Sonne auch bei diesen hohen Temperaturen immer noch nicht richtig angreifen. Dafür aber herrschen kompakte, harte und damit sehr sichere Lawinenverhältnisse vor, was für diese Tour Grundvoraussetzung sein sollte und man nicht allzu häufig vorfindet.

Sa.,21.04.2018 - Weißkugel 3739m vom Matschertal aus - Ötztaler Alpen!

Auf Grund der Streckenlänge 13km und den 2100 Höhenmetern Auftsieg war dies wohl nicht nur heute der einsamste Anstieg auf die Weißkugel 3739m. Wenn man sich dann die "Massen" ansah, die da über den Langtauferer- und den Hintereisferner in Richtung Gipfel drängten, so war dies sicherlich nicht schlechteste Wahl heute. Aber nicht nur deshalb entschied man sich für den Anstieg aus dem Matschertal, sondern natürlich auch wegen der Schneeverhältnisse und die kann man bis zum Gipfel über die gesamte Streckenlänge, sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt nicht optimaler erwischen. Bei Lufttemperaturen, die sich bereits in der Früh in 3000m Seehöhe um +4°C bewegen, da muss man alles was gegen Südosten und Süden zu exponiert ist meiden. Denn, wenn dort die Sonne reinkommt, dann geht die Schneedecke in kürzester Zeit auf. Da ist man in den großteils südwestlich exponierten Hängen, die zudem noch gegen Süden zu von hohen Wänden überragt werden und damit lange im Schatten liegen, gut aufgestellt. Trotzdem ist ein sehr früher Start nötig. Wir starteten gegen 06:30 ca. 100 Höhenmeter oberhalb des Glieshofes. Bis dorthin ist der Almweg schneefrei. Danach beginnt sofort eine geschlossene Schneedecke. Schnee liegt noch ausreichend, die tiefen Taupunkte (trockene Luft) lassen die Schneedecke trotz positiver Luttemperaturen ausreichend auskühlen und damit hart werden. Im hinteren Matschertal ist der Aufstieg zwischen den beiden 1850er Moränen vorgegeben. Nach der ersten Steilstufe, wo man die Gletscherzungen zu Gesicht bekommt, orientiert man sich heutzutage an der südlichen Gletscherzunge des Matscherferners, die nördliche hat sich nämlich mittlerweile so weit zurückgezogen, sodass hier nichts mehr geht. Das heißt in einer Seehöhe um 2800m muss man einige Höhenmeter abfahren, um dann über den südlichen Zweig des Ferners vorbei an der Äußeren Quellenspitze 3385m problemlos und in sehr schönem Gletschergelände aufzusteigen. Harscheisen können derzeit hilfreich sein, waren aber bis zum Skidepot nicht nötig. Am Gipfelgrat waren Steigeisen sicherlich kein Fehler und man sollte diese zur Sicherheit unbedingt dabei haben. Abfahrt von Anfang bis zum Schluss in perfektem Firn. Start der Abfahrt um 11:30 Uhr war auch keine Minute zu früh (Der abgelagerte Saharastaub fördert das Aufgehen der Schneedecke noch zusätzlich. In der Höhe um 2800m, also am Ende der Gletscherzunge kann man wegen der aktuell mächtigen Schneedecke in direkter Linie durch felsiges Gelände ins Matschertal abfahren. Man kann sich somit den Gegenanstieg sparen. Frische Abfahrtsspuren weisen also momentan den Weg. Denke aber, dass dies in schneeärmeren Wintern und somit in den meisten Fällen keine Option ist.

Do.,19.04.2018 - Hoher Seeblaskogel 3235m - Kleiner Geißlehnkogel 3145m - Stubaier Alpen!

Von Gries im Sulztal über die Winnebachseehütte und das schöne Südkar hinauf zum Hohen Seeblaskogel 3235m. Ein Route so wie man sich eine rassige Firntour im Frühjahr eben vorstellt. Abfahrt um 10:00 Uhr war nicht zu spät, 10:30 wäre wohl schon knapp geworden. Denn auf Grund der hohen Temperaturen macht die Schneedecke in den Südlagen derzeit mit Sonneneinstrahlung sofort auf. Grandiose Firnabfahrt hinab zum Bachfallensee 2760m. Von dort Aufstieg über den relativ flachen, aber großflächigen Bachfallenferner an den Fuß des Kleinen Geißlehnkogels 3145m. Der Aufstieg war mit Skiern bis knapp unterhalb des Gipfels möglich. Die letzten Meter in der 40° bis 45° steilen Ostflanke im Stapf gut machbar. Hier am Bachfallenbachferner macht den Tourenzielen das Einsinken der Gletscheroberfläche zu schaffen, sodass diese steilen Gipfelaufbauten immer noch höher über den Gletscher aufragen und somit eben meist nur noch in schwieriger Kletterei zu erreichen sind. Der Kleine Geißlehnkogel 3145m ist eh noch der einzige in diesem Bereich, der eben bei viel Schnee auch noch mit Skiern, aber dann nur bei sehr sicheren Verhältnissen halbwegs gut für erfahrene Skibergsteiger zu erreichen ist. Die Abfahrt über den Bachfallenferner und weiter zur Hütte bot dann um 12:00 Uhr immer noch Firn vom Feinsten. Ab der Hütte ging es dann vor allem im südexponierten Hang unterhalb der Hütte gehörig zur Sache. Aber auch in den nordwestexponierten Lagen nach unten zu war es um diese Zeit schon mehr ein Tanz auf rohen Eiern. Eine geschlossene Schneedecke im Aufstieg zur Winnebachseehütte gibt es erst ca. 200 Höhenmeter oberhalb von Gries. In Summe 2200 Höhenmeter Aufstieg und 22 Tageskilometer.

Mi.,18.04.2018 Weißseespitze 3500m - Ötztaler Alpen!

Aufstieg vom Kaunertaler Gletscherrestaurant über die Nörderscharte, den Nordgrat am Zahn 3377m und unterhalb des Zahns querend auf den Gepatschferner und dann unschwer weiter zum Gipfel. In Summe waren 750m Höhenmeter zu überwinden. Die Stapfpassage am Nordgrat des Zahns 3377m war problemlos ohne Steigeisen gut machbar. Lediglich der starke Nordostwind war lästig und hat noch für Schneeverfrachtungen gesorgt. Start der Abfahrt gegen 10:00 Uhr! Aber nicht nur um möglichst früh dran zu sein, sondern auch wegen des ungemütlichen Windes am Gipfel, der hier nicht gerade einladend war. Abseits von Graten und Gipfeln herrschten aber ruhige Windverhältnisse vor und je nach Exposition hatte man am Gepatschferner Pulver und auch schon Firn. Die weitere Abfahrt legten wir über die sogenannte "Münchner-Abfahrt" an, welche im oberen Bereich bei der Einfahrt weg vom Gletscher durchgehend 40° bis 45° Neigung aufweist und sich durch den Gletscherrückzug jeder Jahr noch weiter aufsteilt. Wir hatten aber weder Pulverschnee, der sich hier in dieser steilen Eisflanke sowieso nicht halten könnte, noch in dieser Nordflanke Firn. Es war aber griffig und damit fanden wir eigentlich die idealsten und sichersten Verhältnisse vor. Im weiteren Verlauf der Abfahrt konnte man aber auch auf Osthänge wechseln und hatte dann sogleich Firn. Wir kamen heute um 12:00 Uhr auch noch gut durchs Tal hinaus. Wenig später hätte man wohl mit einer vorübergehenden Sperre der Gletscherstraße rechnen müssen.

Sa.,14.04.2018 Similaun 3606m - Ötztaler Alpen!

Von Vent über 1780 Höhenmeter und 14km bis zum Gipfel. Noch gelangt man bei einer geschlossenen Schneedecke bis zur Martin-Busch-Hütte 2501m. Dazu haben sich im Bereich des Hüttenanstieges die meisten südexponierten Lawinenstriche bereits weitgehend entladen. In den Lagen oberhalb der Hütte hat heute noch der Neuschnee der letzten Tage die Schneeoberfläche dominiert. Die Sonne konnte in den Hochlagen die Schneedecke bis dato noch nicht entscheidend umwandeln. Somit waren Steigeisen und Pickel für den Gipfelanstieg auch keine Notwendigkeit. Dies dürfte sich allerdings mit der fortschreitenden Erwärmung in der nächsten Zeit wohl entscheidend ändern.

Sa.,07.04.2018 Vertinesberg 2855m - Verwallgruppe!

Überraschenderweise ist die Schneedecke im Talbereich des Paznaun gegenüber anderen Tälern in der Region bereits stärker abgebaut worden. Noch ab kommt man im Wald problemlos hinauf zur Friedrichshafner Hütte. Von dort hinauf zur Scharte am Vertineskopf 2685m, wodurch man auf die Fasulerseite gelangt. In weiterer Folge unschwer an den Gipfel. Die letzten Meter in leichter Kletterei. So ab 2500m war der wenige Neuschnee von vorgestern noch nicht ganz umgewandelt, die Schneedecke darunter hier oben aber schon recht gut. Die Abfahrt erfolgte gegen 10:00 Uhr. Südostseitig absolut nicht zu spät. zumal es heute Früh auf 3000m Seehöhe bereits +1°C hatte. Und es wird morgen nicht kälter. In der Abfahrt perfekter Firn, vor allem unter 2500m Seehöhe. Die Abfahrt erfolgt zunächst hinab in den Graben des Bachtelbaches, dann aber rasch querend hinüber in Richtung Adamsberg, um den steilen Südosthang direkt hinab zum Ortsteil Piel und weiter zum Parkplatz nehmen zu können. Für die ersten, sehr steilen Meter waren wir dann beinahe schon zu spät dran. Die Sonne leistet jetzt einfach schon ganze Arbeit. Optimaler wären sicherlich südlich bis südwestlich exponierte Hänge, da geht die Schneedecke doch um einiges später auf.

Neutour Furgler 3004m Überschreitung - Samnaungruppe!

Aufgenommen, am 23.03.2015!
Der Furgler ist der östlichste 3000er in der Samnaungruppe und ein beliebtes Tourenziel, weil er vom Skigebiet See aus mit einem relativ kurzen Anstieg (650 Höhenmeter) zu erreichen ist und danach eine sehr lange und lohnende Abfahrt garantiert. Von der Bergstation des Rotmoosliftes 2370m aus bewegt man sich dabei allerdings bereits nach wenigen Metern im lawinengefährdeten Bereich. Vor allem dann in der Westflanke des Medrig 2568m quert man lawinengefährdetes Gelände. Diese kritische Passage entschärft sich jedoch gegen das Frühjahr zu mit stärker werdender Sonneneinstrahlung. Danach durchschreitet man bis zum Furglerjoch 2748m schön kupiertes Tourengelände, indem man eine gute und sichere Spurenanlage wählen kann. Beachtung sollten aber die umliegenden Hänge weiterhin finden. Weitere recht heikle, lawinengefährdete Passagen folgen ab dem Furglerjoch 2748m. Das gut kupierte Gelände erweist sich dabei durchaus von Vorteil, sodass keine größeren, zusammenhängenden Lawinenhänge anzutreffen sind. Auf der anderen Seite aber ist der Gipfelaufbau des Furgler 3004m ziemlich windanfällig, was hier zumeist für große Schneeverfrachtungen sorgt. Den Gipfel selbst kann man über eine letzte Steilstufe bei sicheren Verhältnissen direkt mit Ski erreichen, oder man weicht auf den kurzen Südostgrat aus und stapft die letzten Meter hinauf. Allerdings gibt es dann noch ein Stück eines breiten Ostrückens, welcher regelmäßig mächtige Wechten aufweist. Hier sollte man entsprechenden Abstand halten. Was nicht sehr bedrohlich aussieht, hat vor Jahren leider einem erfahrenen Alpinisten bei einem Lawinenabgang das Leben gekostet. Normalerweise wird man sich in der Abfahrt nun an die Aufstiegsroute halten. Bei diesem Tourenvorschlag aber, der sich vor allem für das Frühjahr eignet, wenn die steile Südwestflanke am Furgler 3004m verfirnt ist, fährt über eine Variante ins Istalanztal ab. Über die schöne, aber zumeist abgewehte Südwestflanke hält man auf eine kleine, leicht zu überwindende Einsattelung in Richtung Lawenskopf 2877m zu. Man fährt dabei nicht zum Tieftal See ab, sondern quert vielfach hinüber zur Einsattelung. Ab dort folgt ein kurzer steiler Hang, danach folgt man schön kupiertem Gelände hinab ins Istalanztal. Je nach Schneeverhältnissen kann man im oberen Bereich nun verschiedene Varianten im weitläufigen Gelände wählen. Im Mittelteil ist die Route vorbei an einem steilen Felswandabbruch wiederum eindeutig vorgegeben und danach führt der Weg bis zur Skipiste entlang dem Istalanzbach weiter hinab bis nach See.
Neutour Furgler 3004m Überschreitung - Samnaungruppe!

So.,25.03.2018 - Handschuhspitze 2319m - Mieminger Gebirge!

Rassige Firntour am Fuße der Marienbergalm. Ausgangspunkt für die Tour war der Beginn des Forstweges hinauf zur Alm auf 1150m Seehöhe im Bereich Arzkasten-Aschland. Eine perfekte und sichere Spitzkehrentechnik ist für diese Tour Grundvoraussetzung und diese brachten heute überraschenderweise zahlreiche Tourengeher mit. Der relative große Andrang war einerseits dem schönen Wetter und andererseits den hier bereits sehr guten Frinbedingungen geschuldet. Steile, nach Süden zu exponierte Hänge und eine für den Gipfel gesehen relativ niedrige Seehöhe haben hier die Umwandlung des Schnees bereits gut vorangetrieben, sodass diese Wahl für eine Firntour die richtige war. Mit jedem Tag würden sich die Verhältnisse an der Handschuhspitze 2319m nun weiter verbessern, doch das Wetter wird uns an den kommenden Tagen einen Strich durch die Rechnung machen. Gleichzeitig werden die aperen Stellen im unteren Bereich des Forstweges immer zahlreicher und größer, sodass man sich in der nächsten Zeit bereits auf längere Tragepassagen wird einstellen müssen, oder man geht dann eben die Tour aus dem Biberwierer Skigebiet an, was auch eine Möglichkeit darstellt. Man h

Sa.,24.03.2018 - Innerberger Felderkogel 2830m - Ötztaler Alpen!

Von Köfels über 1450 Höhenmeter in das schöne Eisenkar unter weiter auf das meist nur wenig begangene Tourenziel am Geigenkamm. Mittlerweile wurde in Richtung Ötztaler Talseite auf einem Nebengipfel, der etwas leichter zu erreichen ist, ein Gipfelkreuz errichtet. Der eigentliche Gipfel wird nun mehr nur noch selten angesteuert. Wir haben mit einer Zwischenabfahrt beide Gipfel bestiegen und im Grunde genommen ist es egal, denn jeder Gipfelanstieg hat für sich gesehen so seine kleinen Tücken, auf die man aufpassen muss. Schlussendlich zählt das Gesamterlebnis und das hat heute bei herrlichem Pulverschnee in jedem Fall gestimmt.

Do.,22.03.2018 - Kuhscheibe 3189m - Stubaier Alpen!

Von Gries im Sulztal über 1650 Höhenmeter Aufstieg zum Gipfel der Kuhscheibe 3189m, einem der beliebtesten Tourenziele im Bereich der Amberger Hütte. War als Ziel bei der aktuellen Lawinenwarnstufe 3 auch angemessen, da markantere Steilpassagen im hochalpinen Teil der Tour fehlen. Ansonsten leisten lebhafter, teils starker Nordwind im Gipfel- und Kammbereich, Neuschnee und tiefe Temperaturen nach wie vor ganze Arbeit und schränken das Tourenangebot im hochalpinen Bereich vorerst weiterhin stärker ein. Die Kuhscheibe 3189m war aber bei diesen Verhältnissen ein ideales und subjektiv gesehen sicheres Tourenziel. Die tief winterliche Stimmung in der Gegend, sowie der strahlende Sonnenschein trugen ihr übriges zu einem gelungenen Tourentag bei.

Neutour Mittereck 2908m - Ötztaler Alpen!

Aufgenommen, am 06.03.2016!
Das Mittereck 2908m zeichnet sich durch einen sehr langen und flachen Anstieg durch das Ochsenbergtal aus. Der Aufstieg vom Ortsteil Kapron-Riegl hinauf zur Ochsenberger Alm ist durch einen Forstweg klar vorgegeben. Im Ochsenbergtal selbst muss man sich dann nur noch strikt taleinwärts in südlicher Richtung halten. Dabei muss man abschnittsweise beidseitig lawinengefährdete Bereiche queren, bevor man auf die weitläufige Hochebene von Sankt Martin gelangt, wo sich einem die schöne Nordflanke am Mittereck 2908m auftut. Der Normalanstieg erfolgt über nicht allzu steiles und nur wenig lawinengefährdetes Gelände. Eine Anstiegsvariante ist auch von Nordosten her möglich, wobei man zunächst die Hochebene von Sankt Martin am Fuße der schönen Nordflanke in östlicher Richtung quert. Skifahrerisch lohnend ist die Tour nur, wenn man gleich direkt vom Gipfel die schöne Nordflanke abfahren kann. In diesem Fall braucht es aber sehr sichere Lawinenverhältnisse. Ungünstig ist, wenn zuvor südliche Winde aufgetreten sind, die für gefährliche Schneeverfrachtungen in die Nordflanke sorgen. Dann ist eine Abfahrt im Bereich des Normalaufstiegs in jedem Fall die sichere Variante.
Neutour Mittereck 2908m - Ötztaler Alpen!

Mi.,14.03.2018 - Windacher Daunkogel / Wintergipfel 3310m - Stubaier Alpen!

Von Gries im Sulztal über 15km und 1900 Höhenmeter vorbei an der Amberger Hütte in Richtung Sulztalferner. Einzig die sich zäh haltende Restbewölkung trübte das Skitourenvergnügen heute in den Stubaier Alpen, während auf der westlichen Talseite des Ötztals schon Stunden vorher blauer Himmel dominierte. Das konnte aber in Summe die sehr guten Touren- und Schneebedingungen nicht trüben. Die ca. 20cm Neuschnee im oberen Bereich sorgten für perfektes Schwungvergnügen. Da sich um den Gipfel des Windacher Dauenkogels noch für längere Zeit Nebelbänke hielten, wurde nahe dem Wütenkarsattel über die kurze, jedoch steile Nordostflanke vorerst die Östliche Würtenkarspitze 3206m bestiegen. Auch hier war der Altschnee sehr gut gesetzt, sodass die Besteigung der mehr als 35° steilen Flanke keine Probleme bescherte. Auch der kurze Gipfelanstieg am Windacher Daunkogel über den kurzen, jedoch stellenweise etwas schmalen Westgrat war problemlos. Steigeisen, bzw. Eispickel konnte man bei diesem Anstieg heute noch getrost im Tal lassen.

Do.08.03.2018 - Winnebacher Weißkogel 3182m - Zwieselbachjoch 2868m!

Von Gries im Sulztal hinauf zur Winnebachseehütte 2361m und weiter zum Winnebachjoch 2782m, um dann hinauf zu unserem Gipfelziel zu gelangen. Doch im Laufe des Aufstiegs wuchs der Neuschnee der letzten 2 bis 3 Tage deutlich auf 20 bis 30cm an. Im letzten Teil des Anstiegs ab dem Winnebachjoch 2782m baute sich die Neuschneedecke sogar auf bis zu 40 cm auf. Dazu gab es lebhaften, teils böig-starken, westlichen Wind. Trotzdem bleib der Neuschnee weiterhin recht locker aufgebaut. Doch für die letzten Höhenmeter im sich bis zu 40° aufsteilenden Gipfelhang half auch das nichts mehr. Alles sprach gegen ein Einsteigen in den Gipfelhang, zumal der recht massive Neuschnee nur auf einer dünnen Zwischenschicht lag, die mit dem Skistock leicht zu durchstoßen war. Außerdem überdeckte der Neuschnee nur schwer zu erkennende Windganglien, sodass nicht sicher war, ob hier unter dem Neuschnee nicht auch noch so manches Schneebrett verborgen lag. In so einem Fall fällt einem der Rückzug nicht allzu schwer, zumal sich auch beim zweiten Aufstieg zum Zwieselbachjoch 2868m die Situation am Breiten Grieskogel 3287m keinesfalls besser darstellte. Hier kommt speziell hinzu, dass durch den Rückzug des Gletschers der eh schon steile Zungenbereich immer noch steiler wird. Schlussendlich zeigten sich an allen höheren Gipfeln der Stubaier und Ötztaler Alpen teils mächtige Schneefahnen, was im Tagesverlauf keine Entspannung der Situation in steileren kamm- und gipfelnahen Regionen erwarten lies. Das macht die Tourenwahl für die nächsten Tage nicht einfacher, zumal der Wind an den kommenden Tagen ein Thema bleibt und mitunter sogar stürmischer Südföhn aufkommen wird.

Neutour - Hochreichkopf 3011m - Stubaier Alpen!

Aufgenommen, am 09.02.2018!
Für alle Tourenziele im Einzugsgebiet der Guben Schweinfurterhütte 2028m gilt, dass diese auch als Tagestour direkt von Niederthai 1548m aus machbar sind, sofern einem der ca. 5.5km lange und in etwa 1Std und 45min dauernde Zustieg von Niederthai 1548m über 500 Höhenmeter bis zur Guben Schweinfurterhütte 2028m nicht zu viel an Kondition raubt. Bei der Tour auf den Hochreichkopf 3011m ist der Anstieg etwas kürzer, da man bereits bei der Kleinhorlachalm in nordwestlicher Richtung zur Finstertaler Sennhütte aufsteigt. Danach hält man sich im weiteren Aufstieg recht konsequent an den Sommerweg durch das Hochkar hinauf zur Hochreichscharte. Aus dem oberen Hochkar zweigt man dann direkt in die mehr als 40° steile Südflanke ab. Für die Durchsteigung derselben braucht es nicht nur eine gekonnte Spitzkehrentechnik, sondern auch sehr sichere Lawinenverhältnisse, weshalb man die Tour am besten auch als Firntour anlegt. Vom Skidepot am Ostgrat wäre es zwar nur noch eine kurze, dafür aber alpinistisch sehr anspruchsvolle Strecke bis zum Gipfel. Der scharfe, aus steilen Felsplatten aufgebaute Ostgrat, der sowohl gegen Norden, als auch gegen Süden steil abfällt, weist Kletterstellen im II.- und III.-alpinen Schwierigkeitsgrad auf. Eine Begehung des Ostgrates stellt somit nicht nur ein sehr anspruchsvolles, alpinistisches Unterfangen dar, sondern muss gerade im Zuge einer Firntour auch beim Zeitmanagement entsprechend berücksichtig werden. Wir haben bei unserer Tour auf Grund der Gefahrenmomente auf eine Begehung des Ostgartes aus Sicherheitsgründen verzichtet.

Sa.,24.02.2018 - Höllkopf 2194m - Mieminger Gebirge!

Von Aschland aus über 1050 Höhenmeter vorbei an der Marienbergalm hinauf zum leicht zu erreichenden Höllkopf 2194m. Eine Tour, die man auch bei einer etwas kritischeren Lawinensituation auf Grund der niedrigen Seehöhe ins Auge fassen kann. Zudem bewirkt die westliche, bis südwestliche Exposition ein gewisses Energieangebot für die Schneedecke, was diese gut setzen lässt und das hat sich auch heute gut gezeigt. Im Gegensatz zu den Massen, die sich an einem Wochenende einerseits an der Grünsteinrunde entlang wälzen, beziehungsweise vom Arzkasten in Richtung Hölle unterwegs sind, ist man hier recht einsam auf Tour. Dabei hat man dann hinunter bis zur Jagerhütte 1500m auch eine recht ansehnliche Abfahrt vor sich.

Neutour - Kraspesspitze 2954m - Stubaier Alpen!

Aufgenommen, am 06.02.2018!
Für alle Tourenziele im Einzugsgebiet der Guben Schweinfurterhütte 2028m gilt, dass diese auch als Tagestour direkt von Niederthai 1548m aus machbar sind, sofern einem der ca. 5.5km lange und in etwa 1Std und 45min dauernde Zustieg von Niederthai 1548m über fast 500 Höhenmeter bis zur Guben Schweinfurterhütte 2028m nicht zu viel an Kondition raubt. Das beliebteste Tourenziel stellt dabei wohl die Kraspesspitze 2954m dar. Der Anstieg ab der Guben Schweinfurterhütte 2028m beinhaltet zwei lawinengefährdete Passagen. Einmal der 30° bis 40° steile, gegen Südwesten zu exponierte Hang gleich oberhalb der Hütte. Dieser ist vor allem im Früh- und Hochwinter mit Vorsicht zu sehen. Spätestens im Spätwinter und im Frühjahr leistet hier die Sonne aber ganze Arbeit und wird den Hang zumeist stabilisieren. Im Anschluss an diese Passagen gelangt an in das nicht allzu steile „Weite Kar“. Dieses geleitet uns unproblematisch und übersichtlich zum 30° bis 35° steilen Gipfelhang. Auch hier ist das Gelände übersichtlich und die Lawinengefahr lässt sich gut einschätzen. Außerdem kann auch an diesem Hang die Sonne ab dem Spätwinter sicherlich schon relativ gut ansetzen und den Schnee umwandeln. In Summe stellt die Tour auf die Kraspesspitze 2954m bei sicheren Lawinenverhältnisse und bei entsprechender Kondition ein skitechnisch relativ einfach zu meisterndes Unternehmen dar.
Neutour - Kraspesspitze 2954m - Stubaier Alpen!

Do.,15.02.2018 - Grauer Kopf 2793m - Verwallgruppe!

Äußerst selten begangene Skitour, bei der das eigentliche Ziel die großartige Abfahrt vom Matnaljoch hinunter nach Mathon im Paznaun ist. Der Aufstieg erfolgt über die Friedrichshafner Hütte die steilen Südhänge hinauf an den Fuß des Grauen Kopfes 2793m. Wenn man nun im oberen Plateaubereich gegen Norden zu das Matnaljoch anpeilt, kann man einerseits den Gipfel recht einfach von der Nordseite her besteigen, andererseits eröffnet sich einem auch der Matnalkopf 2897m als Ziel. Diesen haben wir allerdings wegen der eingewehten, steilen Südflanke und wegen des eisig kalten Windes diesmal nicht bestiegen. Aber wie gesagt, der eigentliche Höhepunkt erwartet einen dann im gewaltigen Kessel der Matnalalm. Die Abfahrtshänge selbst sind nicht allzu steil, die Lawinengefahr ist dadurch relativ gut einschätzbar. Die mächtigen, den ganzen Kessel, sowie das Tal umrahmenden Steilhänge sollte man dafür umso besser im Auge behalten. Außerdem gilt's bei Pt. 1870m die Ausfahrt aus dem in der Folge schluchtartig sich verengenden Matanaltal zu finden. Ein gut markierter Wandersteig leitet einen dabei zu einem Fosrtweg, der hinab nach Mathon führt. Einsame, gewaltige Skitour für erfahrene Alpinisten! Orientierung ist hier alles!

Di.,13.02.2018 - Hintere Karlesspitze 2641m - Stubaier Alpen!

Durch das Wörgetal bei ca.20cm Neuschnee und arktischen Temperaturen. Hart an der Grenze, aber schlussendlich lohnend. Entsprechend den Temperaturen und dem Wochentag war es relativ ruhig.

Sa.,09.02.2018 - Hochreichkopf 3010m - Stubaier Alpen!

Von Niederthai über 1450 Höhenmeter zu einem etwas schwierig zu besteigenden Gipfel. Die unverspurten Hänge an diesem Gipfel haben uns von unserem eigentlichen Ziel, den bereits stärker verspurten Hängen an der Hohen Wasserfalle 3003m abgehalten. Dafür gesprochen haben auch die für Mitte Februar sehr stabilen Schnee-, sowie sicheren Lawinenverhältnisse, denn der Gipfelaufschwung am Hochreichkopf 3010m weist doch mehr als 40° Neigung auf. Aber sogar in dieser Höhenlage hat die Sonne, begünstigt durch den stabilen Schneedeckenaufbau, bereits gut angreifen können. Perfekte Bedingungen und in den sonnenabgewandten Lagen nach wie vor perfekten Pulverschnee.

Mi.,07.02.2018 - Kraspesspitze 2954m - Ötztaler Alpen!

Von Niederthai 1540m über die Guben-Schweinfurter Hütte 2028m zum Gipfel. Die Schneelage ist auch hier im inneralpin gelegenen Ötztal ausgezeichnet. Ab ca. 1800m Seehöhe verschwindet zumindest schattseitig die Schmelz-, bzw. Regenschicht. Sonnseitig haben Sonne und Wärme hingegen ganze Arbeit geleistet und zumindest bis gegen 2400m Seehöhe hinauf in steilen Sonnenhängen einen tragfähigen Firndeckel ausgebildet. Damit kann man im steilen Südwesthang oberhalb der Hütte in den Rinnen spielen zwischen Firn und Pulverschnee wechseln. Im darüber gelegenen Weiten Kar findet man durchgängig lockeren Pulverschnee vor. Auch im wiederum etwas steileren Gipfelhang waren die Bedingungen perfekt.

Neutour Seeköpfe 3061m - Verwallgruppe!

Aufgenommen, am 20.03.2015!
Das Tourenziel der Seeköpfe 3061m stellt im Madleintal ein zumeist einsames Tourenziel dar. Auf Grund des in der zweiten Hälfte der Tour zumeist sehr steilen und teils sogar ausgesetzten Geländes sollte diese auch nur als Firntour im Frühjahr angegangen werden. Aber auch bei besten Firnverhältnissen sind die besten Winterbergsteiger immer noch ausreichend gefordert. Vor allem in der oberen, sehr steilen Gipfelregion ist Stürzen quasi verboten, da darunter abschüssiges Felsgelände wartet. Man sollte somit sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt konzentriert bleiben, zumal ja auch der letzte Teil des Gipfelanstieges in leichter, ausgesetzter Kletterei (Sommerbewertung: II-alpiner Schwierigkeitsgrad) nicht jedermanns Sache ist. Die Einsamkeit des Tourenziels manifestiert sich auch dadurch, dass ein Gipfelkreuz fehlt, man also hier oben kaum Besucher erwartet. Wenn nun der Schnee ideal aufzufirnen beginnt, dann erwartet einen eine sich über 1700 Höhenmeter erstreckende, spektakuläre, sowie anspruchsvolle, vor allem aber eine ausgesprochen genussvolle Abfahrt über den Madleinsee hinab ins Madleintal und weiter nach Ischgl.
Neutour Seeköpfe 3061m - Verwallgruppe!

Neutour Piz Sursass 2910 - Direkte Nordabfahrt - Sesvennagruppe!

Aufgenommen, am 28.03.2014!
Der Aufstieg auf den Piz Sursass 2910m wird bereits bei der Tour „Piz Sursass 2910m – Normalroute“ ausführlich beschrieben. Bei diesem Tourenvorschlag geht es nun vor allem um die großartige Abfahrtsvariante, die sich einem an der Nordseite des Piz Sursass 2910m erschließt. Während schneereicher Winter und bei sehr sicheren Lawinenverhältnissen kann man diese Abfahrtsvariante als Alternative zur Abfahrt im Bereich der Normalroute durchaus ins Auge fassen. Allerdings konnte man das Gelände während des Aufstiegs nicht einsehen und es handelt sich auch um anders exponiertes Gelände. Außerdem bewegt man sich im Mittelteil der Abfahrt in einem sehr engen Tobel, aus dem es dann praktisch kein Entkommen mehr gibt. Zudem gilt es dann im unteren Teil dieses Tobels die Ausfahrt rechtzeitig zu erwischen. Mit genügend bergsteigerischer Erfahrung und einer gewissenhaften Vorbereitung wird man diese Herausforderungen aber gut meistern können und eine grandiose Abfahrt erleben. Bei dieser kann man direkt vom Gipfel zunächst über den breiten Nordwestgrat etwas abfahren bis man an eine Scharte gelangt, die eine Abfahrt in den obersten Bereich ermöglicht. Ein mehr als 40° steiler Nordhang wartet auf uns und stellt wohl die lawinengefährdetste Passage dar. Danach geht es deutlich sanfter durch das Val Soncha bis zur Hochalm Marangun Sursass. Traumhaft schönes und unberührtes Skigelände vom Feinsten. Ab der Hochalm wird das Gelände wieder steiler und es geht nun über einen 30° bis 35° steilen Nordhang hinab in das Tobel des Sursassbaches. Nordexposition, sowie Erlen und Stauden begünstigen hier sicherlich die Schwimmschneebildung, was man im Hinterkopf haben sollte. Im Zuge eines sehr schneereichen Winters ist diese Gefahr normalerweise sicherlich geringer. Und trotzdem hat dieses Tobel seine Tücken, da man ihm für längere Zeit nicht richtig entkommen kann und man es ständig mit steilen Seitenhängen zu tun hat, aus denen ja jederzeit ein Schneebrett abgehen könnte, womit man dann absolut in der Falle wäre. Aber auch wenn die Verhältnisse hier optimal sind, muss man trotzdem konzentriert bleiben, da man etwa bei Pt.1630m den „Ausgang“ aus dem Tobel nicht versäumen darf. Dabei hilft, dass sich diese Stelle genau im Lawinenstrich „Lavinar da Saglias“ befindet. Somit hat man einen weiteren Anhaltspunkt und kann nun entlang eines Wandersteiges aus dem Tobel herausqueren. Am Ende gelangt man über einen weiteren Lawinenstrich, sowie eine schöne Wiese an die Fahrstraße, die nach Sur En führt. Es sind dann nur noch wenig Meter zurück zum Parkplatz.
Neutour Piz Sursass 2910 - Direkte Nordabfahrt - Sesvennagruppe!

Neutour Äußerer Bärenbartkogel 3471m - Direkte Nordabfahrt - Ötztaler Alpen!

Aufgenommen, am 13.04.2103!
Der Äußere Bärenbartkogel 3471m ist das beliebteste Tourenziel im hinteren Langtauferertal. Dazu trägt unter anderem auch das hochalpine Ambiente bei, handelt es sich doch um eine Gletschertour. Aber bei diesem Tourenziel passt auch gut das Verhältnis zwischen Aufstieg und Abfahrt zusammen. Man spult nämlich nicht endlos Kilometer und Höhenmeter ab, um dann am Ende eine langweilige Abfahrt präsentiert zu bekommen, sondern hat sowohl bei der Normalabfahrt über den Bärenbartferner, als auch bei der direkten Nordabfahrt über den Freibrunnerferner jeweils einen abfahrerischen Leckerbissen vor sich. Dies gilt ganz besonders bei der hier beschriebenen Abfahrtsvariante über den Freibrunnerferner. Allerdings braucht’s dabei absolut sichere Lawinenverhältnisse, da man sich gerade in der Abfahrt über 1200 Höhenmeter hinweg fast durchwegs im nordexponierten Lawinengelände bewegt. Deshalb sollte diese Tour generell erst frühestens ab April ins Auge gefasst werden. Dann nämlich findet man auch in der Nordseite des Äußeren Bärenbartkogels gesetztere Schneeverhältnisse vor. Eine Unbekannte ist allerdings der Rückzug der Gletscherzunge am Freibrunnerferner, womit sich die Bedingungen von Jahr zu Jahr stärker verändern können. Dies sollte man nie ganz außer Acht lassen, zumal man ja im Aufstieg diese Passagen nicht entsprechend einsehen kann.
http://www.skitours-paradise.com/tour/oetztaler_alpen/langtaufer/baerenbartkogel_aeusserer_nord
Neutour Äußerer Bärenbartkogel 3471m - Direkte Nordabfahrt - Ötztaler Alpen!



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Neueste Kommentare/Berichte

Wanneköpfl 2223m
09. Feb. 2014 - Skitours Paradise -

Sa,08.02.2014 Aufstieg von Grist auf's Köpfle. Stürmischer Südföhn. Der Aufstieg ist machbar, aber je weiter man nach oben kommt, desto weniger Schnee liegt. Der viele Wind in diesem Winter hat ganze Arbeit geleistet. Ich empfehle ein Abfahrt über die Skipiste hinunter nach Rifenal. Eine Abfahrt nach Grist kann man durchaus als Harakiri-Unternehmen bezeichnen. Zur Strecke »

Glockturm 3353m durch das Krummgampental
11. Jan. 2014 - Matthias Rietzler -

Heute haben wir zu fünft (1 Mann aus See, 1 Frau aus Arzl, 2 Personen aus Bad Tölz und ich aus Roppen eine schöne Spur zum Gipfel gezogen.Im Gipfelhang war etwas eingewehter Schnee aber Schneedecke gut gefestigt.lg.Matthias Zur Strecke »

Gamsbergspitze - Wintergipfel 2620m von See aus!
10. Feb. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Für alle jene die Höhenmeter (1650 Höhenmeter) hamstern wollen bietet sich diese Variante von See hinauf zur Versingalm an. Vorsicht, im ersten Teil bewegt man sich auf der Rodelbahn. Man muss unbedingt früh genug dran sein. Dann geht's im Bereich des Schaller Baches bis zur Versingalm. Für den hier stark kupierten Untergrund liegt nun genug Schnee, sodass man sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt problemlos vorankommt. Ab der Versingalm hält man sich an den Standardaufstieg. Aktuell herrschen perfekte Pulverschneebedingungen, wobei aber die Hänge zwischen Gipfel und Versingalm nach dem heutigen Tag nun mehr stark verspurt sind. Von der Versingalm kommt man nun auch problemlos in das Tobel des Schaller Baches hinab. Zur Strecke »

So,27.01. Rauhkopf 2366m in der Pfundser Tschey!
27. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Ein unbedeutender Gipfel neben dem alles dominierenden Hochjoch 2896m. Doch die knapp 770 Höhenmeter Aufstieg können hier 1:1 in herrliche Pulverschwünge umgesetzt werden. Das macht die Tour so attraktiv. Wer allerdings primär Höhenmeter ausfassen will, der wird diesen Gipfel links liegen lassen. Dabei gibt es einmal die Möglichkeit der Abfahrt über die Wannerböden, über die man aufgestiegen ist und über die man den Westrücken erreicht, der hinauf zum Hochjoch 2896m zieht. Doch der eigentliche Reiz, ist die direkte Nordabfahrt hinab in das westlichste Tobel, das in den Riedwald und weiter zum Riedwaldbach führt. Allerdings sind dies im Normalfall sehr steile, lawinengefährdete Hänge. Doch heute konnte man es wagen und die Verhältnisse gaben uns Recht. Spätestens ab der Waldgrenzen bei ca.2200m war die Altschneedecke kompakt genug, sodass keine Gefahr mehr Bestand im Altschnee einzubrechen. Die häufig große Lawinengefahr hier an den steilen Nordhängen zwischen Rauhkopf 2366m und Hochjoch 2896m machen vor allem zwei Umstände aus. Einmal die hier häufig vorherrschende Schneearmut, sodass sich leicht ein Schwimmschneefundament bilden kann. Und dann die große Windanfälligkeit dieses Kamms. Insbesondere Südwind kann dann leicht Schneebretter auf einem Schwimmschneefundament ablagern.

Sa,26.01. Kegelkopf 2837m in der Samnaungruppe!
26. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Der Gipfel des Kegelkopfes ist eigentlich der absolute Höhepunkt jenes Grates, welcher beim Thialkopf 2398m beginnt, beim Gatschkopf 2588m seine Fortsetzung findet und am Kegelkopf 2837m endet. Von Tobadill 1220m sind es gut 1700 Höhenmeter, von Pians waren es heute an die 2000 Höhenmeter bis zum Gipfel. Und diese großartige Gratüberschreitung beginnt eigentlich bereits beim Zirmegg 2073m, ab dem Thialkopf wird der Aufstieg dann richtigehend alpin. Eine Tour ausschließlich für den erfahrenen,alpinen Winterbergsteiger. Die Abfahrtsverhältnisse waren überraschend positiv, wenn man bedenkt, dass während der letzten Tage der föhnige Südwind die Schneedecke mancherorts ordentlich in Mitleidenschaft gezogen hat. Hier aber im großartigen Hochkar oberhalb der Flathalm war der Pulverschnee nach wie vor makellos. Einzig die aufbauende Umwandlung im grobblockigen Gelände sorgte stellenweise für Kollisionsgefahr mit den knapp unterhalb der Schneedecke lauernden Steinen. Ab dem Lärchhang hinunter zur Flathalm aber zeigte sich die Schneedeckenbasis recht gut gesetzt, das Pulververgnügen damit uneingeschränkt makellos.

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