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Neutour Überschreitung Niederjöchl 2346m - Peziner Spitze 2550m in der Verwallgruppe!

Aufgenommen 18.01.2013!
Für die winterliche Besteigung der Peziner Spitze 2550m kann man auch die Variante einer ansprechenden Überschreitung wählen. Dabei starten wir die Tour wie bei der Normalroute auf die Peziner Spitze 2550m in der Nähe des Weilers Stockach 1515m beim Moosbach. Nur verlassen wir bereits bei Pt. 1700m die Route des Normalaufstiegs und halten uns nun an die Aufstiegsroute hinauf zum Niederjöchl 2346m (siehe dazu Skitour auf das Niederjöchl von Stockach aus). Bis zum sogenannten „Wintergipfel“ beim Niederjöchl 2310m ist der Aufstieg weitgehend unproblematisch. Um ab hier zum eigentlichen Niederjöchl 2346m zu gelangen, ist ein 30° bis zu 40° steiler Südhang in Kammnähe, welcher zudem in eine tiefe Mulde ausläuft, zu queren. Insbesondere im Hochwinter, wenn sich die Schneeauflage in diesem Südhang unter Umständen noch nicht richtig gesetzt hat und noch zusätzlich nach einer Nordstaulage größere Mengen Neuschnees hier abgelagert wurden, ist die Querung mit ganz besonderer Vorsicht zu betrachten, bzw. diese aus Sicherheitsgründen sogar zu unterlassen. Sicherheitstechnisch gesehen ist dieser Hang die Schlüsselstelle, um auf den Grat hinüber zur Peziner Spitze 2550m zu gelangen. Ab dem Niederjöchl 2346m ermöglicht nun der breite Gratrücken zumeist eine sehr gute und recht sichere Spuranlage hinauf zu einem ersten Vorgipfel. Am Vorgipfel selbst ist dann bereits der weitere Übergang zur Peziner Spitze 2550m zu erkennen. Alpin erfahrene Tourengeher werden kaum ein Problem haben weiterhin eine geeignete Spurwahl zu treffen. Viel hängt dabei natürlich immer von den aktuellen Schneeverhältnissen ab, womit sich bestimmte Stellen am Grat von Jahr zu Jahr anders darstellen. Der letzte Aufstieg zum Gipfel orientiert sich dann wieder an der klassischen Normalroute auf die Peziner Spitze 2550m. In der Abfahrt halten wir uns dann ebenso an die Normalroute, die die möglichst sicherste Abfahrtsvariante verspricht, zumal wir ja im Aufstieg nicht die Verhältnisse vor Ort erkunden konnten. In so einem Fall ist sowieso immer ein gewisses Maß an Zurückhaltung angebracht.
Neutour Überschreitung Niederjöchl 2346m - Peziner Spitze 2550m in der Verwallgruppe!

Neutour Niederjöchl "Wintergipfel" 2310m - Verwallgruppe!

Aufgenommen am 18.01.2013!
Das eigentliche, in den Karten verzeichnete Niederjöchl 2346m, direkt am Hauptkamm gelegen, wird bei dieser Tour nicht angegangen. Vom Niederjöchl selbst ist man durch eine Senke getrennt, weshalb es auch keinen Sinn macht dieses zu besteigen, außer man fasst eine der beiden Überschreitungen ins Auge, bei denen das Niederjöchl 2346m in die Tour einzubeziehen ist. Die hier beschriebene Tour endet aber beim „Wintergipfel“ 2310m, welcher dem Joch nur wenig vorgelagert ist. Nebst dem Anstieg vom Weiler Pirchegg 1500m aus gibt es etwas östlicher gelegen im Bereich des Moosbaches beim Weiler Stockach 1515m ebenfalls einen idealen Anstieg über schöne Hoch- und Almwiesen hinweg. Im Gegensatz zur Tourenvariante vom Weiler Pirchegg 1500m aus ist die Tour von Stockach 1515m aus etwas lawinengefährdeter. Einerseits da man im Aufstieg unter dem um die 30° steilen Gipfelhang durchquert und andererseits weil man in der Abfahrt Hänge befährt, die Neigungen zwischen 30° und 35° aufweisen. Bei unsicheren Verhältnissen hat man aber die Möglichkeit die kritischeren Stellen recht gut zu umgehen, beziehungsweise zu umfahren. In diesem Fall ist es aber ratsamer gleich die Tour von Pirchegg 1500m aus zu starten. Grundsätzlich hat die Tour ihren Reiz sowohl im Hochwinter bei Pulverschnee, als auch im Frühjahr bei Firn.
Neutour Niederjöchl "Wintergipfel" 2310m - Verwallgruppe!

Neutour Stielkopf 2889m - Samnaungruppe!

Aufgenommen 14.04.2014!
Der Stielkopf 2889m ist grundsätzlich kein prädestinierter Skitourenberg, da er mit Skiern lediglich über seine steile Nordseite bestiegen werden kann. Dabei ist an der schönen, aber auch sehr gefährlichen Nordflanke den Großteil des Winters von sehr schwierig einzuschätzenden und die meiste Zeit auch von sehr ungünstigen Lawinenverhältnissen auszugehen. Zudem ist die Nordflanke des Stielkopfs den Höhenwinden stark ausgesetzt, weshalb es hier auch meist zu umfangreichen Schneeverfrachtungen kommt. Außerdem ist für den grobblockigen Untergrund eine ausreichend große Schneeauflage nötig. Diese Ausgangslage bedingt, dass es nur ein sehr kurzes Zeitfenster im Frühjahr (und dies nicht einmal in jedem Jahr) gibt, an dem man mit derart idealen Verhältnissen rechnen kann, um diese Tour relativ sicher und bei guter Schneequalität absolvieren zu können. Wir benötigen also zunächst einmal eine ausreichend mächtige Schneedecke vom Hochwinter her, um im Frühjahr überhaupt die warmen Tage abwarten zu können, ohne dass zuvor die Schneedecke in den unteren Lagen bereits komplett abgeschmolzen sein wird. Man muss jene Tage abwarten können, an denen ein derart hoher Sonnenstand gegeben ist, sodass auch in die steile Nordflanke des Stielkopfs 2899m ausreichend Wärme gelangen kann, um hier die Schneedecke entsprechend zu durchfeuchten. So kann sich diese setzen und in den klaren Nächten wiederum durchfrieren. Da spielt es dann auch keine Rolle, wenn einmal ein paar Zentimeter Neuschnee hinzukommen. Im Gegenteil, so kommt man Ende April durchaus nochmals in den Genuss einiger herrlicher Pulverschwünge. Ende April bedeutet aber auch, dass man im Aufstieg vom Istalanztal hinauf zur Stielalpe nicht zu spät dran sein darf. Um diese Jahreszeit kann die Sonne bereits früh am Morgen den steilen Osthang massiv erwärmen und je nach Schnee- und Lawinensituation erste Schneerutsche auslösen. Oben auf der Stielalpe geht es relativ flach und gemütlich bis an den Hangfuß der Nordflanke. Ab hier halten wir uns in Richtung Nordwestrücken, wo man durchaus gutes Gelände für den weiteren Aufstieg vorfindet. Trotzdem kommt man zuvor einzelnen bis zu 40° steilen Hangpartien nicht aus. Über den Nordwestrücken hinweg meint man den Gipfel des Stielkopfs 2889m bereits anzuvisieren, doch handelt sich dabei nur um einen Vorgipfel. Bevor wir diesen erreichen, wechseln wir an einer günstigen Stelle über die Gratschulter in das schöne Nordkar. Hier halten wir auf die Nordschulter zu, über die wir bei den notwendigerweise vorherrschenden sehr günstigen Lawinenverhältnissen den Gipfel des Stielkopfs 2889m erreichen. Die Abfahrt durch die Nordflanke sollte wie gesagt nur bei besten und möglichst sehr sicheren Lawinen- und Schneeverhältnissen angegangen werden. Im Auslauf der Nordflanke erfolgt dann im April bereits meist der nahtlose Übergang von Pulver- hin zu Firnschnee, welchen man nun bis hinab ins Flathtal uneingeschränkt genießen kann. Die Nordwestflanke am Stielkopf 2889m bietet dabei die Möglichkeit über zwei nahe beieinander liegende Waldschneisen (Beide in Abhängigkeit von den Schneeverhältnissen machbar) bis in den Talboden des Flathtals abzufahren. So werden die Aufstiegsmeter optimal in Abfahrtsmeter umgesetzt.
Neutour Stielkopf 2889m - Samnaungruppe!

Neutour Gatschkopf 2588m - Samnaungruppe!

Aufgenommen am 25.02.2013!
Die Skitour auf den Gatschkopf 2588m von Hochgallmigg aus orientiert sich bis zum Gipfel des Thialkopfs 2398m exakt an die Tour „Thialkopf 2398m von Hochgallmigg aus“. Ab dem Gipfel des Thialkopfs 2398m bietet sich nun bei sehr sicheren Lawinenverhältnissen eine Verlängerung der Tour über den etwas anspruchsvollen NO- bis N-Grat hinauf zum Gatschkopf 2588m an. Dabei sollte jeder Tourengeher über hervorragende skitechnische Fertigkeiten und etwas alpine Bergsteigererfahrung verfügen. Bei ausreichender Schneelage kann der Grat fast vollständig mit angeschnallten Skiern bewältigt werden. Dabei sollte man sich immer möglichst exakt an den Gratverlauf halten. Stellenweise aber wird man aber doch etwas gegen die NO-Flanke abgedrängt. In diesen Bereichen sind die Gratüberwechtung, sowie die Lawinengefahr ganz besonders zu beachten. In machen Jahren müssen bei geringer Schneeauflage Stellen unter Umständen auch in leichter Kletterei überwunden werden. Der zusätzliche Aufwand an 200 Höhenmetern Aufstieg lohnt sich jedoch allemal. In der 35° bis 40° Nordostflanke findet man noch bis weit in das Frühjahr hinein zumeist makellosen Pulverschnee vor. Zudem kann hier jeder Aufstiegsmeter 1:1 in grandiose Pulverschwünge umgesetzt werden. Im Auslauf des Gipfelhangs findet man dann wieder direkten Anschluss an die Tour auf den Thialkopf 2398m.
Neutour Gatschkopf 2588m - Samnaungruppe!

Neutour Halsl 2523m - Kaunergrat/Ötztaler Alpen!

Aufgenommen 18.02.2013!
Diese Tour ist meinem Freund Hermann gewidmet. Er hat uns auf bewundernswerte Weise gezeigt, dass es sich trotz eines harten und langen Leidensweges schlussendlich immer lohnt, für eine Skitour zu kämpfen und wenn es eben auch die Letzte sein möge.

Die Tour auf das Halsl 2523m ist eine einsame und selten begangene Skitour am nördlichen Beginn des Kaunergrats. Ein Grund dafür ist aber nicht nur die Abgeschiedenheit des Tourengebietes, sondern oftmals auch die Schneearmut hier. Nicht in jedem Winter reicht die Schneelage aus, um die Abfahrt derart in vollen Zügen genießen zu können. Aber auch die stellenweise größere Lawinengefährdung der Tour ist nicht außer Acht zu lassen. Allerdings könnte man diese deutlich reduzieren, indem man auf den Gipfelhang verzichtet und sich in der Abfahrt konsequent an die Aufstiegsgspur hält.
Neutour Halsl 2523m - Kaunergrat/Ötztaler Alpen!

1 Woche - 3 Gipfel - 3 Länder - 1 Ausgangspunkt

Das sommerliche Top-Radevent Dreiländergiro hat in dieser Saison eine neue winterliche Entsprechung - den DREILÄNDERskiRO

Bei dieser Skitourenwoche können die Gäste ein All-Inklusive-Package buchen in dem ein ortskundiger Bergführer, ein Lawinenkurs mit Testival, uvm. inkludiert sind. Mit diesem Guide feiern die UrlauberInnen im Tiroler Oberland während einer Woche 3 Gipfelsiege im Dreiländereck Österreich - Schweiz - Italien.

Mehr Info unter.......

Wartungsarbeiten am Mi. 17. September

Am Mittwoch den 17. September wird bei unserem Server Hardware getauscht, somit wird skitours-paradise für einige Stunden nicht verfügbar sein.

Fr,25.04. Schwarzwandspitze 3466m - Ötztaler Alpen!

Großartige Überschreitung über ca. 30 km und 1700 Höhenmeter. Auffahrt mit den Pitztaler Gletscherbahnen. Am Taschachferner trennen wir uns vom Gros der Tourengeher, die zur Wildspitze 3768m ziehen. Wir halten auf das Brochkogeljoch 3420m zu, von wo wir bereits eine erste, herrliche Firnabfahrt über den weitläufigen Kleinen Vernagtferner in ungestörter Einsamkeit vor uns haben. Bei Pt. 2700m beginnen wir den Aufstieg im westlichen Teil des Großen Vernagtferners. In angenehmer Steigung geht es unschwer bis zum Skidepot. Der Aufstieg über den kurzen Nordgrat an der Schwarzwandspitze 3466m kann je nach Verhältnissen heikel sein, zumal der Grat in Richtung Kaunertaler Seite mehrer hundert Meter steil abfällt. Neuerlich perfekte Firnabfahrt zurück zu Pt.2700m. Von hier nochmals 600 Höhenmeter Aufstieg zum Sexegertenjoch 3303m. Der Aufstieg ist leicht und angenehm, aber nochmals sehr lang. Der Übergang auf den Sexegertenferner ist problemlos und die Abfahrt verwöhnte uns zunächst mit lockerem Pulverschnee, dann hinaus ins Taschachtal mit schmierendem Firn. Aktuell kommt man noch problemlos mit angeschnallten Skiern bis zur Taschachalm.
P.S. Die Abfahrt über die Südflanke des Hinteren Brochkogel 3625m ist nicht möglich. Der obere Teil des Gipfels ist aper.

Mi,23.04. Essener Spitze 3200m - Ötztaler Alpen!

Entweder von der Talstation der Festkogelbahn in Obergurgl (1900m) direkt über 1300 Höhenmeter zum Gipfel, oder Auffahrt mit der Festkogelbahn und dann Abfahrt ins Ferwalltal bis ca. Pt.2300m. Die Tour im Angesicht des alles überstrahlenden Granatenkogels 3318m stellt über das Vereiste (heutzutage nicht mehr) Ferwalljoch und den Granatenferner bis zum Skidepot bei Pt.3145m keine nennenswerten technischen Schwierigkeiten dar. Aber auch der nachfolgende Nordostgrat ist recht einfach zu begehen. In Summe eine der leichteren und objektiv gesehen nicht allzu lawinengefährdeten Skitouren um Obergurgl. Die Schneeverhältnisse heuten waren aber insbesondere in der Abfahrt nicht ideal. Die im oberen Bereich mindestens 50cm Neuschnee vom vergangenen Samstag waren nur auf den ersten Abfahrtsmetern pulvrig-trocken. Danach war der Schnee weder Fisch noch Fleisch. Der Neuschnee war einfach noch nicht richtig durchnässt, um brauchbare Firnverhältnisse zu bieten. Da benötigt es einfach noch den einen oder anderen warmen Sonnentag und das wahrscheinlich im gesamten Verlauf des Alpenhauptkamms.

Sa,19.04. Krachenspitze 2686m - Kaltenberg 2896m - Verwallgrupppe!

10cm Neuschnee im Tal und 20 bis 25cm am Berg sorgten für hochwinterliche Skitourenverhältnisse, die wir zudem in einsamer Ruhe genießen konnten und das in einer Gegend, in der sich normalerweise die Tourengeher gegenseitig auf die Ski treten. Vom Bahnhof in Langen 1228m aus konnten wir nach 100 Höhenmetern schultern, die Skier bereits angelegen, aber nicht nur wegen des Neuschnees, sondern auch weil noch Altschnee vorhanden war. Bis hinauf zur Unteren Bludenzer Alm 1546m war es angesichts dieses extrem schneearmen Winters am Arlberg natürlich nur noch ein Schneeresterl suchen, aber die reichten sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt. Wichtig war, dass dann ab der Alm eine geschlossene Schneedecke vorherrschte. Und ab hier war es eigentlich egal, ob viel oder wenig Altschnee, Hauptsache dieser war gut gesetzt und die Lawinengefahr war gering, zumal ja der 35° bis 40° steile Nordhang unterhalb der Scharte 2650m nicht unproblematisch ist. Von hier sind es nur noch ein paar Meter bis zum Gipfel der Krachenspitze 2685m. Von der Krachenspitze südexponierte Abfahrt zum Kaltenbergsee 2506m. Dann Aufstieg im unverspurten, tief verschneiten Nordhang am Kaltenberg 2896m, was ebenfalls Seltenheitswert hatte. Die Abfahrt im Pulverschnee an diesem grandiosen Nordhang erforderte allerdings dann nochmals einen Gegenanstieg über 180 Höhenmeter hinauf zur Krachenspitze 2686m. In Summe 2030 Höhenmeter Aufstieg. Aber auch dafür wurden wir belohnt. Bei der Abfahrt durchs Krachl stob weiterhin der Pulverschnee.

Do,17.04. Östliche Liebenerspitze 3399m - Seewerspitze 3286m - Ötztaler Alpen!

Von Obergurgl 1915m durch das Gaisbergtal und über den Gaisbergferner auf die Östliche Liebenerspitze 3399m. Der Talboden des Gaisbergtals bietet nach wie vor eine geschlossene Schneedecke, am Gaisbergferner sind die Spalten gut eingeschneit. Die gewaltigen Eisabbrüche zwischen Liebenerspitze 3399m und Kirchenkogel 3280m bedrohen dafür ständig den Routenverlauf im Aufschwung zwischen Gletscherzunge und dem oberen Firnbecken. Diese sind im Aufstieg ganz links zu umgehen. Der bis zu 40° steile Hang, der uns zum Gipfelhang der Östlichen Liebenerspitze 3399m bringt, war stärker eingeweht. Doch waren die Neuschneemengen nicht so groß, dass sich hier mächtigere und gefährlichere Schneebretter aufbauen konnten. Es ist und bleibt aber die Schlüsselstelle im Aufstieg. Der Gipfelhang, sowie der Gipfelanstieg stellen kaum noch größere Herausforderungen dar. Sollte der Gipfelhang über den Steilhang wegen Lawinengefahr nicht erreichbar sein, dann kann man das Ausweichziel Seewerspitze 3286m anpeilen. Der deutlich im Schatten von Hochfrist 3403m und Liebenerspitze 3399m stehende Nebengipfel kann relativ einfach erreicht werden. Auf der gesamten Abfahrt herrschten dann perfekte Pulverschneebedingungen vor.

Mi,16.04. Piz Daint 2968m - Ortlergruppe!

Dieser Gipfel ist wohl der meist besuchteste Skitourengipfel im Tourengebiet Münstertal-Ofenpass. Das Gelände ist weitläufig, gut übersichtlich und der Aufstieg über den breiten Westrücken bei halbwegs sicheren Lawinenverhältnissen auch kein Problem. Knapp 1050 Höhenmeter Aufstieg von Buffalora 1978m schrecken nicht und dies zudem heute bei strahlendem Sonnenschein und trotz nordföhniger Tendenzen gerade am Vormittag auch noch weitgehend windstillen Verhältnissen. Dazu kann man jetzt im Frühjahr aus einer Vielzahl an Abfahrtsvarianten wählen. Wir nahmen uns ob der sicheren Lawinenverhältnisse die wohl spektakulärste Abfahrt durch die direkte Nordostrinne vor, an deren Ende man an der Münstertaler Seite der Ofenpassstraße ankommt. Ein kurzer Autostopp und man ist rasch wieder am Ausgangspunkt auf der Engadiner Seite des Ofenpasses.

Mo.14.04. Stielkopf 2889m - Samnaungruppe!

Selten begangene, einsame Tour von der Medrigjochbahn Bergstation 1787m aus über das Istalanztal und den Sommerweg hinauf zur Stielalm. Dann über flaches, schön kupiertes und weitläufiges Gelände an den Fuß der 35° bis 40° steilen Nordflanke, die man über den Nordwestrücken relativ gut umgehen, in der Abfahrt aber sehr wohl direkt befahren kann. Der eigentliche Gipfel ist vom Vorgipfel nochmals durch ein kleines Kar getrennt. Trotz des starken Westwindes war der Pulverschnee im langen Gipfelhang makellos, dann ging es über schöne Firnhänge Richtung Nordwesten ins Flathtal hinab. An sich noch perfekte Bedingungen, aber der Weg vom Flathtal zurück zur Talabfahrt des Skigebietes musste dann schon großteils zu Fuß zurückgelegt werden, was in einem Winter mit normalen Schneemengen um diese Zeit noch absolut kein Thema wäre.

Neutour Schalfkogel 3537m von der Langtalereckhütte aus!

Aufgenommen 29.03.2014!
Die Skitour auf den Schalfkogel 3537m von der Langtalereckhütte 2430m aus stellt eine ernst zu nehmende, hochalpine Bergfahrt da. Den Höhepunkt dabei stellen die 900 Höhenmeter Abfahrt über den Schalfferner dar. Vollste Konzentration ist allerdings von Anfang bis zum Schluss gefragt. Dafür müssen in jedem Fall optimalste Schnee- und Lawinen-, sowie natürlich wie immer auch optimalste Wetterbedingungen vorherrschen. Die Tour beginnt zunächst einmal mit 200 Höhenmeter Abfahrt hinab zur Gurgler Ache. Spätestens hier wird einem die letzte Müdigkeit aus den Knochen getrieben. Es folgt der erste Höhepunkt, die Durchschreitung der eindrucksvollen Schlucht, welche uns direkt zur Gletscherzunge des Gurglerferners führt. Man sollte hier allerdings nicht allzu sorglos am Weg sein, da von den umliegenden Steilflanken her ein größeres Lawinen- und Steinschlagrisiko besteht. Dieser Umstand ist dann insbesondere im Zuge der Abfahrt zu berücksichtigen, wenn sich zur fortgeschrittenen Tageszeit die Tageserwärmung bemerkbar macht. Der Übertritt auf den Gurglerferner ist von Jahr zu Jahr Veränderungen ausgesetzt. Hier können sich die Rahmenbedingungen jederzeit ändern. Aktuell aber ist der Aufstieg auf den Gletscher problemlos und erfolgt im orographisch rechten Teil des Gletschers. In absehbarer Zeit wird sich das Eis aber wohl hinter eine Felsinsel zurückziehen. Davon nicht betroffen ist der Zustieg an den Fuß der Ostflanke des Schalfkogels 3537m. Zwar sinkt auch hier die Eisdecke kontinuierlich ein, doch auf absehbare Zeit schaut der Übertritt in die Ostflanke unproblematisch aus. Davon unberührt zeigt sich in jedem Fall der Umstand, dass wir uns nun im äußerst lawinengefährdeten Gelände bewegen. Spätestens hier muss man sich sicher sein, dass die Lawinenverhältnisse absolut sicher sind. Denn man bewegt sich nun für einige Zeit im ausgesetzten, abschüssigen, 30° bis 40° steilen Gelände hinauf zum Kleinleitenferner. Am Kleinleitenferner selbst legt sich der Gletscher ab Pt.3100 deutlich zurück, sodass der weitere Aufstieg hinauf zum Schalfjoch 3375m keine Probleme stellt. Vom Schalfjoch 3375m kann man bei günstigen Schnee- und Lawinenverhältnissen bis Pt.3500m mit angeschnallten Skiern aufsteigen. Ansonsten muss man sich ab dem Schalfjoch 3375m konsequent an den Südgrat (Sommerweg) halten, die Skier für einige Meter schultern und sich im Fels fortbewegen. Dies bleibt einem auf den letzten Metern zum Gipfel grundsätzlich nicht erspart. Auch hier hängen die zu erwartenden Schwierigkeiten ganz wesentlich von den Schneeverhältnissen ab. Im optimalsten Fall gelangt man im Stapf problemlos zum Gipfel. Bei ungünstigen Bedingungen könnten Steigeisen und/oder ein Eispickel gute Dienste leisten. Zudem braucht es ein gewisses Maß an Schwindelfreiheit und Trittsicherheit, denn es kann auch leichte Blockkletterei hinzukommen. Eine Überschreitung des Gipfels ist nicht zwingend notwendig, um auf den Schalfferner einfahren zu können. Allerdings gewinnt man am Nordgrat von Beginn an eine direktere Abfahrtslinie. Dafür weist die Einfahrt am Nordgrat mehr als 40° Neigung auf und ist dementsprechend lawinengefährdet. Etwas günstiger sind die Rahmenbedingungen diesbezüglich beim Skidpot am Südgrat. Die Abfahrt über den spaltenreichen Schalfferner gehört dann skifahrerisch gesehen zum Spektakulärsten was das Tourengebiet um Obergurgl zu bieten hat. Der weitläufige und gut zu überschauende obere Teil der Abfahrt geht im unteren Bereich allerdings in einen sehr steilen, felsdurchsetzen, lawinen-, sowie absturzgefährdeten Abschnitt über. Vor allem wenn ältere Abfahrtsspuren fehlen, kann die Orientierung schwer fallen. Nicht nur deshalb, aber vor allem diesem Abschnitt schuldend, sollte diese Abfahrt wahrlich nur bei optimalsten Rahmenbedingungen von erfahrenen Skibergsteigern unternommen werden. Vom Gurglerferner zurück durch die schmale Schlucht der Gurgler Ache sollte man keine längeren Aufenthalte einplanen, da die Steinschlag- und Lawinengefahr jetzt bei höher stehender Sonne nicht zu unterschätzen ist. Von der Gurgler Ache hinauf zur Langtalereckhütte 2430m hat man dann alle Schwierigkeiten hinter sich gelassen. Jetzt muss man nur ein letztes Mal die Aufstiegswadeln aktivieren und die 200 Höhenmeter Gegenanstieg meistern.
Neutour Schalfkogel 3537m von der Langtalereckhütte aus!

Fr,11.04. Kaltenberg 2896m - Überschreitung Verwallgruppe!

Von der Alpe Rauz 1636m an der Arlbergpassstraße über die Skipiste hinauf zum Albonagrat 2358m und dann weiter im freien Skigelände auf die Maroiköpfe 2529m. Die ersten 900 Höhenmeter konnten so problemlos absolviert werden. Die Benutzung der Sessellifte von Stuben würden den Aufstieg deutlich reduzieren, man ist allerdings dann auch erst später dran. Und wir hatten hinunter ins Maroital bereits um 09:15 perfekten Firnschnee. Abfahrt bis Pt. 2060m dann begann der schöne Anstieg durch's Maroi hinauf zum Kaltenbergsee und weiter zu den Resten des Kaltenberggletschers. In der Nordflanke am Kaltenberg trafen wir auf trockenen Pulverschnee. Nach der etwas alpinen, allerdings gut versicherten Besteigung des Kaltenberggipfels 2896m hatten wir so, was ausgesprochen selten geworden ist, den gesamten Gipfelhang bei Pulverschnee für uns alleine. Und weil's so schön war, fuhren wir bis zum Kaltenbergsee 2543m ab. Von hier ging's im dritten Anstieg des Tages hinauf zu Pt.2770m, um so als krönenden Abschluss des Tages noch die großartigen Westhänge am Kaltenberg 2896m hinab ins Wintertal und weiter zur Nenzigastalm 1476m genießen zu können. Und hier gab es nochmals ganz einfach perfekten Frühlingsfirn. Angesichts der extrem unterdurchschnittlichen Schneelage im heurigen Jahr dürfte das heute wohl einer der letzten Befahrungen gewesen sein, wenn das mit dem Temperaturniveau weiterhin so bleibt. Hinaus nach Langen hieß es zudem die letzte halbe Stunde die Skier bereits schultern. Aber angesichts der heutigen perfekten Schnee- und Wetterbedingungen konnte man darüber leicht hinwegsehen.

Neutour Hintere Ölgrubenspitze 3295m über den Wannetferner!

Aufgenommen 07.04.2014!
Die Hintere Ölgrubenspitze 3295m kann vom Kaunertal aus auf zwei verschiedenen Skirouten bestiegen werden. Für beide Routen gilt, es sind klassische Firntouren und nur im Frühjahr machbar. Die hier beschriebene Variante über den Wannet- und Gepatschferner startet an der Gletscherstraße 1916m im Bereich des „Fernergartens“, wo ausreichend Parkplatz vorhanden ist. Im Gegensatz aber zu den Skitouren, die sich im unmittelbaren Einzugsgebiet des gewaltigen Firnbeckens des Gepatschferners befinden und die direkt über die Zunge des Gepatschferners angegangen werden, wählt man für die Tour auf die Hintere Ölgrubenspitze 3295m infolge des massiven Gletscherrückgangs mittlerweile besser die Route entlang dem Wanderweg oberhalb der orographisch rechten 1850er-Moräne hinein ins sogenannte Wannet. Der Höhenunterschied von der Zunge des Geptaschferners hinauf zum Kar des Wannetferners nimmt von Jahr zu Jahr durch die Eisschmelze an der Gletscherzunge weiter zu. Dieser Moränenhang ist zudem instabil, wird im Frühjahr rasch schneefrei und ist teils über 40° steil und somit gerade bei einem morgendlich pickelhart gefrorenem Schmelzharschdeckel nur sehr schwierig zu überwinden. Deshalb bietet sich die hier beschriebene Aufstiegsvariante an, obwohl es ein deutlich längerer Weg ist und die sehr steilen Südwestflanken an der Wannetspitze 3100m im Frühjahr oftmals schon schneefrei sind, sodass man dann die Skier für längere Zeit schultern muss. Dafür kann man sich aber recht problemlos am Wanderweg orientieren und man kann das Kar des Wannetferners somit relativ einfach erreichen. Auch der weitere Aufstieg über den nur noch in kümmerlichen Resten vorhandenen Wannetferner hinauf zum Skidepot bei Pt. 3200m stellt kaum Probleme dar. Erst die letzten Meter über den Südostgrat sind nochmals eine Herausforderung. Über den teils breiteren, teils ausgesetzten Grat geht es teils im Stapf, teils aber auch in anspruchsvollerer Blockkletterei zum Gipfel. Die nachfolgende Firnabfahrt erfolgt über das Kar des Wannetferners dann aber direkt hinab zum Gepatschferner. Deshalb muss man in der Früh beim Aufstieg auch möglichst sicher gehen und sich vergewissern, dass man über den Moränenhang vom Kar des Wannetferners auch noch hinab auf den Geptaschferner abfahren kann. Wie erwähnt, apern diese steilen Südwesthänge im Frühjahr rasch aus. Am ehesten bleibt der Schnee noch in der südlichsten Rinne, wo das Gelände auch den geringsten Höhenunterschied hinab zur Zunge des Gepatscherferners aufweist, liegen. Hier hat man dann die Wahl entweder direkt auf die Zungenmitte überzusetzen und derzeit am sichersten weiterzufahren, oder deutlich spektakulärer gleich am orographisch rechten Rand der Gletscherzunge die Abfahrt fortzusetzen. Allerdings ist diese Variante sehr spaltenreich, wild zerklüftet und gefährlicher, da sich der Gletscher hier von Jahr zu Jahr mittlerweile stark verändert und so unter Umständen ein Weiterkommen auch unmöglich sein kann. Die weitere Abfahrt zurück zum Parkplatz erfolgt dann entlang dem Gletscherbach hinaus zum Fernergarten.
Neutour Hintere Ölgrubenspitze 3295m über den Wannetferner!

Mo,07.04. Hintere Ölgrubenspitze 3295m über den Wannetferner!

Die Hintere Ölgrubenspitze 3295m kann als Skitour über 3 verschiedene Routen bestiegen werden, über das Ölgrubenjoch vom Gepatschhaus http://www.skitours-paradise.com/tour/oetztaler_alpen/kaunertal_gepatsch/oelgrubenspitze_hintere_oelgrubenjoch, vom Taschachhaus über den Sexegertenferner, sowie über den Gepatscherfener http://www.skitours-paradise.com/tour/oetztaler_alpen/kaunertal_gepatsch/oelgrubenspitze_hintere_gepatsch. Die Route über den Geptaschferner muss nach der heutigen Tour allerdings neu überarbeitet werden. Denn der durch den Klimawandel weiter fortschreitende Gletscherschwund lässt den Aufstieg vom Gepatschferner hinauf zum Wannetferner kaum noch vernünftig zu. Der zu überwindende Höhenunterschied nimmt von Jahr zu Jahr weiter zu und die Hangneigung liegt durchgehend zwischen 35° bis 40°, womit ein Aufstieg mit angeschnallten Skiern bei einem morgendlich pickelharten Schmelzharschdeckel kaum noch möglich ist. Man müsste dann eigentlich Steigeisen dabei haben und zu Fuß den Moränenwall überwinden. Als Alternative bietet sich aber die Variante entlang dem Wanderweg auf der orographisch rechten Talseite oberhalb der 1850er Moräne an. Allerdings muss man dann so wie heute damit rechnen, dass die steilen Südwestflanken bereits schneefrei sind. Somit mussten auch wir die Ski heute für längere Zeit schultern. Erst bei Pt. 2500m konnten wir die Ski wieder anschnallen. Dafür ging es dann aber problemlos weiter zum Wannetferner und hinauf zum Skidepot am Südostgrat. In teils leichter Blockkletterei, teils im Stapf wurden die letzten Meter zum Gipfel überwunden. Die Abfahrt führt aber weiterhin hinunter zum Gepatschferner. Deshalb muss man im Aufstieg diesen Moränenhang genau studieren, ob man so wie jetzt im fortgeschrittenen Frühjahr überhaupt noch mit den Skiern abfahren kann. Dabei hält man sich in der Abfahrt generell am besten in der äußerst linken Rinne. Hier ist der Höhenunterschied hinab auf die Gletscherzunge am geringsten und hier hält sich der Schnee auch am längsten. Wir sind dann heute am Gletscher am orographisch rechten Zungenrand abgefahren. Man könnte derzeit aber auch noch standardmäßig auf die Mitte der Gletscherzunge überwechseln. Schöner ist es sicherlich am Rand der Gletscherzunge abzufahren. Jedoch der dramatische Gletscherschwund und die damit verbundenen Veränderungen sind hier immer wieder für Überraschungen gut, die mitunter durchaus auch zum Problem werden können. Wer also auf Nummer sicher gehen will, der sollte in jedem Fall auf die Zunge wechseln.

Mi,02.04. Rassasspitze 2941m - Sesvennagruppe!

Von Rojen 1925m durch das langgezogene Vallungtal über etwas mehr als 1000 Höhenmeter in gleichmäßig schönem Anstieg zum Gipfel. An der schönen Nordostflanke der Rassasspitze 2941m gibt es zwei Aufstiegsmöglichkeiten. Entweder steigt man an der orographisch linken, oder an der orographisch rechten Seite der direkten, 35° bis 40° steilen Nordostflanke auf. Wichtig ist nur, diese steile Flanke zu umgehen. Ab ca. 2400m Seehöhe findet man noch durchwegs trockenen Pulverschnee vor. Das heißt bei der Abfahrt gab es in der ersten Hälfte feine Pulverschwünge, danach ging es nahtlos in eine tolle Firnabfahrt über. Die breite Nordostflanke war stellenweise bereits ziemlich zerfahren. Da aber die meisten Tourengeher von der Sesvennahütte 2258m aufgestiegen waren, konzentrierte sich der Großteil der Spuren auf einen bestimmten Bereich des Hangs, weil man sich natürlich von oben her kaum einen Überblick verschaffen kann. Wir aber konnten uns im Aufstieg die noch unberührten Hangpassagen aussuchen und erlebten so eine großartige Abfahrt.

Di,01.04. Piz Lischana 3105m - Sesvennagruppe!

Dieser Gipfel zählt zusammen mit dem Piz Zuort 3119m zu den beiden großen Skitourenbergen in den Engadiner Dolomiten. Ausgangspunkt hierfür ist der Parkplatz 1425m am Fuße der Chamanna Lischana 2500m. Diesen erreicht man auf der Straße, die südlich des Inn in Richtung S-charl führt. Man hält sich im Aufstieg an den Sommerweg, der hinauf zur Hütte führt. Das Gelände präsentiert sich dabei schon bald alpin, schroff und steil. Eine Tourengebiet, das nur bei sehr sicheren Schneeverhältnissen aufgesucht werden sollte. Ausreichend Schnee braucht es im Kalk natürlich auch und der ist hier heuer zur Genüge vorhanden, obwohl wenige Kilometer Luftlinie entfernt nördlich des Inn das frühlingshafte Braun bereits geschlossen über 2000m hinaufreicht. Nach der Hütte legt sich das Gelände deutlich zurück, wird sanfter und zeigt sich schön kupiert. Auf ca.3000m Seehöhe erreicht man einen Scharte, die einen recht problemlosen Übergang auf die Reste eines kleinen Gletschers, das Vadret da Triazza, das sich östlich des Piz Lischana 3105m befindet, ermöglicht. Hier sind wiederum sehr sichere Lawinenverhältnisse ein Muss. Man kann möglichst ohne Höhenverlust hinüber zum Gipfelaufbau des Piz Lischana 3105m queren. Wir haben aber den Pulverschnee genutzt und sind am Gletscher etwas abgefahren. Diesen Genuss kosteten wir ebenso in der Abfahrt aus, als es galt hier wiederum den Gegenanstieg zu meistern. Der Gipfel des Piz Lischana 3105m selbst wird im Stapf, bzw. in leichter Kletterei bezwungen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind primär notwendig. In Summe ca. 1900m Aufstieg und Abfahrt in einer grandiosen hochalpinen, sowie einsamen Umgebung. Eine Skitour für Tourengeher, die noch echtes Winterbersteigen suchen.

Mo,31.03. Piz Russenna 2802m - Sesvennagruppe!

Zwischen Äußerem Nockenkopf 2770m und Piz Lad 2808m liegen etwas im Abseits, weshalb diese Skitourengipfel auch nur selten besucht werden, Piz Russenna 2802m und nebenan Piz Nair 2743m. Vom kleinen Schlepplift an der Reschenpassstraße steigt man über die Rodelbahn in Richtung Südwesten hinauf zu den Falmuirwiesen und gelangt an die Fahrstraße, welche vom Rojental in Richtung Reschenalm führt. Von hier geht es in einem weitläufigeren Graben in durchaus schönem Aufstieg über die Waldgrenze hinweg auf ein Hochplateau an den Fuß der beiden Gipfel. Ausgehend von diesem Hochplateau gelangt man jeweils über schön kupiertes Gelände entweder auf den Piz Nair 2743m, oder eben auf den etwas höher gelegenen Piz Russenna 2802m. Man könnte aber auch recht einfach auf den Äußeren Nockenkopf 2770m gelangen. Die vorwiegend östliche Exposition des Geländes unterbindet ein rasche Umsetzung der Schneedecke von Pulverschnee zu einem Schmelzharschdeckel, was sich auch heute zeigte. Würde diese Tour das nächste Mal eher im Hoch-, bzw. Spätwinter unternehmen. Das schön kupierte und meist nicht allzu steile Gelände lässt diese Tour wohl auch bei einer etwas höheren Lawinenwarnstufe als gut machbar erscheinen.

Sa,29.03. Schalfkogel 3537m - Ötztaler Alpen!

Auf den höchsten Skitourengipfel im Tourengebiet von Obergurgl. Vor allem dann lohnend wenn die gewaltige, gut 900 Höhenmeter umfassende Ostflanke hinunter auf den Gurglerferner zu befahren ist. In diesem Fall müssen allerdings absolut sichere Lawinenverhältnisse vorherrschen, denn bereits der Aufstieg vom Gurglerferner hinauf zum Kleinleitenferner ist mit 40° Neigung sehr steil und damit häufig sehr lawinengefährdet. Dies gilt aber natürlich auch für den großartigen Osthang, der an seinem Ende im felsdurchsetzten Gelände ebenfalls um die 40° Neigung aufweist. Die Tour an einem Tag direkt von Obergurgl aus zu unternehmen, erfordert beste konditionelle Voraussetzungen und umfasst 2200 Höhenmeter Aufstieg. Bei Start ab der Langtaleregghütte 2430m reduziert sich der Anstieg um ca. 500 Höhenmeter und um 1,5 Stunden. Heute fand man in der Ostflanke noch durchgehend trockene Pulverschneeverhältnisse vor. Die Sonne macht sich allerdings bereits ansatzweise bemerkbar.

Fr,28.03. Piz Nuna 3124m - Piz Sursass 2910m - Sesvennagruppe!

Perfekte Wetter- und Schneebedingungen, allerdings waren wir zunächst etwas enttäuscht. Dachten wir noch beim Start im malerischen Sur En 1465m, dass wir nach den Neuschneefällen der letzte Zeit die Ersten auf dem Piz Nuna sein werden, so lagen wir nur bedingt richtig. Im Val Nuna mussten wir erkennen, dass bereits gestern eine größere Gruppe vom Piz Nuna abgefahren war, nachdem diese von Süden her ausgehend von der Ofenpasstraße aufgestiegen waren. Allerdings von der Scharte auf den Gipfel aufgestiegen war noch niemand, hier waren wir schlussendlich dann doch die Ersten. Die alten Spuren konnten wir in der Abfahrt dann auch gut umfahren werden und wir fanden noch bis Pt.2300m genügend unverspurte Hänge vor. Von hier ging es dann weiter auf den Piz Sursass 2910m. So kamen in Summe 2300 Höhenmeter Aufstieg zusammen, was sich aber allemal lohnen sollte. Denn auf Grund der günstigen Schnee- und Lawinenverhältnisse wurde ein schon lange gehegtes Ziel, die Abfahrt an der Nordseite des Piz Sursass direkt hinunter nach Sur En 1465m ins Auge gefasst. Was folgte war eine Traumabfahrt im unverspurten Pulverschnee über 1400 Höhenmeter bis zurück zum Parkplatz. Wer am Wochenende einmal etwas Besonderes machen möchte, dem kann diese Abfahrt nur empfohlen werden, denn derart sicher und perfekt präsentieren sich hier die Bedingungen nur selten.

Neutour Hochfirst 3403m - Ötztaler Alpen!

Aufgenommen am 14.03.2014!
Die Skitour auf den Hochfirst 3403m bietet dem alpinen Tourengeher sicherlich die angesagteste Steilwandabfahrt im Tourengebiet von Obergurgl, die nur noch mit der direkten Nordflanke am Granatenkogel 3318m zu vergleichen ist. Startet man in Obergurgl bei der Talstation der Hohen Mut Bahn 1915m so sind bis zum Gipfel auf gut 9,0 Kilometern nicht ganz 1500 Höhenmeter zurückzulegen. Nützt man die Festkogelbahn als Aufstiegshilfe und fährt zum Taleingang des Gaisbergtales ab, so verringert sich der Anstieg auf 6.5 Kilometer, beziehungsweise 1100 Höhenmeter. Im Gaisbergtal geht es zunächst für längere Zeit entlang dem Talboden über meist recht flaches Gelände in Richtung Süden. Die beiden eindrucksvollen Gipfel, der Hochfirst, sowie die Liebener Spitze 3399m bauen sich dabei immer mächtiger vor uns auf. Nach Betreten des Gaisbergferners zweigt man bei Pt. 2700m nach links ab, um über einen 35° bis 40° steilen Hang hinauf auf den Hochfirstferner zu gelangen. Im Frühjahr bei optimalen Bedingungen ist es von Vorteil, wenn man hier kompakten Schmelzharsch vorfindet und so mit Harscheisen und einer perfekten Spitzkehrentechnik recht problemlos in das nächst höher gelegene Gletscherbecken gelangt. Die perfekte Spitzkehrentechnik, die Harscheisen vielleicht weniger werden wir nochmals in der gewaltigen Nordflanke des Hochfirsts 3403m benötigen. Aber es zeigt sich bereits an diesem ersten Aufschwung, dass für diese Tour nicht nur perfekt günstige Lawinen- und Schneeverhältnisse Voraussetzung sind, sondern diese Tour im Grunde nur erfahrenen Winterbergsteigern mit dem notwendigen Können und Know How vorbehalten sein sollte. Über den Hochfirstferner geht es dann zunächst wieder in angenehmer Steigung bis an den Rand der Nordflanke, welche spätestens ab der Randspalte über 200 Höhenmeter hinweg eine durchschnittliche Neigung von 40°, in den steilsten Passagen sogar bis 45° aufweist. Spätestens ab hier sollte man dann wirklich nur noch bei einer absolut sicheren Lawinensituation das weitere Fortkommen suchen. Ist das Skidepot erreicht, geht es bei ausreichender Schneelage unproblematisch im Stapf bis zum Gipfel. Der Grat kann aber auch schneefrei sein. Es sind dann zwar kaum klettertechnische Schwierigkeiten zu bewältigen, allerdings handelt sich um meist bröckelnden Fels, sowie loses Geröll, welche noch zusätzlich auf Permafrostboden lagern. An warmen Tagen, an denen der Boden etwas auftaut, kann dieser letzte Aufschwung dann durchaus nochmals etwas unangenehm sein. In diesem Fall kann ein Seil dann doch durchaus hilfreich sein. Die nachfolgende Steilwandabfahrt zählt skitechnisch gesehen zum Anspruchsvollsten was das Tourengebiet um Obergurgl für Skibergsteiger zu bieten hat und deshalb wäre es zu diesem Zeitpunkt sicherlich zu spät, erst jetzt seine skifahrerischen Grenzen kennenlernen zu wollen. Ein Stemmbogen ist hier sicherlich zu wenig, um unten heil anzukommen.
Neutour Hochfirst 3403m - Ötztaler Alpen!

Hinterer Seelenkogel 3470m vom Rotmoostal aus - Ötztaler Alpen!

Aufgenommen am 12.03.2014!
Die Tour auf den Hinteren Seelenkogel 3470m vom Rotmoostal aus ist eine hochalpine Überschreitung, bei der man in der Planung zwischen zwei grandiosen Abfahrtsvarianten wählen kann. Die Abfahrt entlang der Aufstiegsspur ist nicht minder spektakulär und skitechnisch ebenso anspruchsvoll wie die Variante über den spaltenreichen Wasserfallferner. Für beide Abfahrtsmöglichkeiten braucht es von vornherein sehr sichere Lawinenverhältnisse. Was bei der Abfahrt über den Wasserfallferner aber hinzukommt, ist die große Spaltengefahr, weshalb man sich hier unbedingt an die vorgegebene Routenführung, konsequent im ganz westlichen Teil des Gletschers halten soll. Hinzu kommt die mehr als 40° steile und felsdurchsetzte Passage am Ende der Gletscherzunge hinunter in den Talboden des Rotmoostales. Sollte man sich also für diese Abfahrtsroute entscheiden, dann sollten nicht nur sehr sichere Lawinenverhältnisse vorherrschen, sondern es sollten auch lohnenswerte Schneeverhältnisse vorherrschen, sodass die Wahl dieser objektiv gesehen gefährlicheren Route auch tatsächlich gerechtfertigt werden kann. Aber auch bei der Abfahrt im Bereich des Aufstiegs ist man mit Steilpassagen über 40° skitechnisch gefordert. Dafür ist die Spaltengefahr nur als gering einzustufen. Jedoch benötigt man auch in diesem Bereich sehr sichere Lawinenbedingungen. Beginnt man den Aufstieg in Obergurgl bei der Talstation der Hohe Mut Bahn 1920m so muss man cirka 4,5 Stunden reine Aufstiegszeit über ungefähr 10,5 Kilometer Distanz und gut 1560 Höhenmeter veranschlagen. Ermöglichen es günstige Schnee- und Lawinenverhältnisse, so kann man mit Hilfe der Hohe Mut Bahn I+II die Aufstiegszeit um 1,5 Stunden, die zurückzulegenden Höhenmeter um 500 und die Entfernungskilometer um beinahe die Hälfte reduzieren. Allerdings ist die lange Querung der 35° bis 40° steilen Westhänge an der Hohen Mut hinab ins Rotmoostal nur bei morgendlich perfekt harten Schmelzharschbedingungen anzuraten. Bei Pt. 2400m startet man dann den eigentlichen Aufstieg hinauf zum Rotmoosjoch 3055m. Am Rotmoosjoch 3055m erfolgt der Wechsel auf die Südtiroler Seite des Ötztaler Hauptkamms und man steigt über den mehr als 40° steilen Planferner auf. Am oberen Ende desselben erreicht man das flache, obere Gletscherplateau des Wasserfallferners. Im Aufstieg dorthin sind bei guten Firnbedingungen Harscheisen ausreichend, aber unbedingt anzuraten. Bei ungünstigeren, sprich hart bleibenden Schneebedingungen sollte man auch Steigeisen und/oder einen Eispickel mit sich führen. Wie man den Fotos entnehmen kann, kann es in der steilsten Passage sogar Plankeisstellen geben. Die letzten Meter im Bereich des Gipfelaufbaus stellen kaum noch ein Problem dar. Bei günstigen Bedingungen kann man bis zum höchsten Punkt mit angeschnallten Ski aufsteigen. Diese Tour zusammen mit der möglichen Abfahrtsvariante über den Wasserfallferner sollte alpin erfahrenen und skitechnisch perfekten Skibergsteigern vorbehalten bleiben.
Hinterer Seelenkogel 3470m vom Rotmoostal aus - Ötztaler Alpen!

Di,25.03. Pirchkogel 2828m vom Sattele 1690m aus - Stubaier Alpen!

Die 30 bis 40 Zentimeter gesetzten Neuschnees haben heute noch einmal für eine tief winterliche Landschaft gesorgt. Dabei wurden aber auch viele aperen Stellen, die sich während der letzten Zeit gebildet haben überdeckt. Und es wurde natürlich überdeckt, dass die Gesamtschneehöhen nördlich des Alpenhauptkamms generell einfach sehr unterdurchschnittlich waren und sind. Aber wann hat man hier am weitläufigen Westrücken des Pirchkogels schon mal derart lockeren, kaum vom Wind beeinflussten Pulverschnee. Und oberhalb der Waldgrenze gibt es auch noch eine ansprechende Altschneedecke. Bei unserer ersten Abfahrt bei Pt.2300m nach Marlstein wurden wir aber schon nach guten 300 Höhenmetern, ab dem Beginn der Waldgrenze, wo sich dieser Südhang nochmals aufsteilt, aber gleich in die Realität dieses Winters zurückgeholt. Zwar war auch hier südseitig der Neuschnee nach wie vor lockerer Pulverschnee, doch ab einer Seehöhe von 2000m war von der Altschneedecke nichts mehr vorhanden. Lockerer Pulverschnee überdeckte Sträucher, Steine und Jungbäume. Somit hieß es bereits wieder hinauf auf den Rücken und weiter in Richtung Pirchkogel 2828m. Mittlerweile geriet aber der Gipfel in dichten Nebel, sodass wir uns bei Pt. 2600m entschlossen lieber den lockeren Pulverschnee am weitläufigen Westrücken zu genießen, als im Nebel herumzuirren, zumal auch der Weiterweg ziemlich steinig aussah. Dafür geb es nun eine herrliche Tiefschneeabfahrt in Richtung Faltegartenalm, also hinunter in die Nordhänge, die gegen das Inntal ausgerichtet sind. Die Abfahrt reichte bis an die Waldgrenze bis ca. Pt.1950m. Von hier nochmals knapp 200 Höhenmeter Aufstieg auf das Faltegartenköpfl 2184m. Ab hier ging es in nicht mehr allzu spektakulärer Abfahrt über die Feldringalm 1888m zurück zum Sattele 1690m. In Summe kamen so doch 1560 Höhenmeter Aufstieg, bzw. herrliche Pulverabfahrtsmeter zusammen.



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Sa,08.02.2014 Aufstieg von Grist auf's Köpfle. Stürmischer Südföhn. Der Aufstieg ist machbar, aber je weiter man nach oben kommt, desto weniger Schnee liegt. Der viele Wind in diesem Winter hat ganze Arbeit geleistet. Ich empfehle ein Abfahrt über die Skipiste hinunter nach Rifenal. Eine Abfahrt nach Grist kann man durchaus als Harakiri-Unternehmen bezeichnen. Zur Strecke »

Glockturm 3353m durch das Krummgampental
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Heute haben wir zu fünft (1 Mann aus See, 1 Frau aus Arzl, 2 Personen aus Bad Tölz und ich aus Roppen eine schöne Spur zum Gipfel gezogen.Im Gipfelhang war etwas eingewehter Schnee aber Schneedecke gut gefestigt.lg.Matthias Zur Strecke »

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Für alle jene die Höhenmeter (1650 Höhenmeter) hamstern wollen bietet sich diese Variante von See hinauf zur Versingalm an. Vorsicht, im ersten Teil bewegt man sich auf der Rodelbahn. Man muss unbedingt früh genug dran sein. Dann geht's im Bereich des Schaller Baches bis zur Versingalm. Für den hier stark kupierten Untergrund liegt nun genug Schnee, sodass man sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt problemlos vorankommt. Ab der Versingalm hält man sich an den Standardaufstieg. Aktuell herrschen perfekte Pulverschneebedingungen, wobei aber die Hänge zwischen Gipfel und Versingalm nach dem heutigen Tag nun mehr stark verspurt sind. Von der Versingalm kommt man nun auch problemlos in das Tobel des Schaller Baches hinab. Zur Strecke »

So,27.01. Rauhkopf 2366m in der Pfundser Tschey!
27. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Ein unbedeutender Gipfel neben dem alles dominierenden Hochjoch 2896m. Doch die knapp 770 Höhenmeter Aufstieg können hier 1:1 in herrliche Pulverschwünge umgesetzt werden. Das macht die Tour so attraktiv. Wer allerdings primär Höhenmeter ausfassen will, der wird diesen Gipfel links liegen lassen. Dabei gibt es einmal die Möglichkeit der Abfahrt über die Wannerböden, über die man aufgestiegen ist und über die man den Westrücken erreicht, der hinauf zum Hochjoch 2896m zieht. Doch der eigentliche Reiz, ist die direkte Nordabfahrt hinab in das westlichste Tobel, das in den Riedwald und weiter zum Riedwaldbach führt. Allerdings sind dies im Normalfall sehr steile, lawinengefährdete Hänge. Doch heute konnte man es wagen und die Verhältnisse gaben uns Recht. Spätestens ab der Waldgrenzen bei ca.2200m war die Altschneedecke kompakt genug, sodass keine Gefahr mehr Bestand im Altschnee einzubrechen. Die häufig große Lawinengefahr hier an den steilen Nordhängen zwischen Rauhkopf 2366m und Hochjoch 2896m machen vor allem zwei Umstände aus. Einmal die hier häufig vorherrschende Schneearmut, sodass sich leicht ein Schwimmschneefundament bilden kann. Und dann die große Windanfälligkeit dieses Kamms. Insbesondere Südwind kann dann leicht Schneebretter auf einem Schwimmschneefundament ablagern. Zur Strecke »

Sa,26.01. Kegelkopf 2837m in der Samnaungruppe!
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Der Gipfel des Kegelkopfes ist eigentlich der absolute Höhepunkt jenes Grates, welcher beim Thialkopf 2398m beginnt, beim Gatschkopf 2588m seine Fortsetzung findet und am Kegelkopf 2837m endet. Von Tobadill 1220m sind es gut 1700 Höhenmeter, von Pians waren es heute an die 2000 Höhenmeter bis zum Gipfel. Und diese großartige Gratüberschreitung beginnt eigentlich bereits beim Zirmegg 2073m, ab dem Thialkopf wird der Aufstieg dann richtigehend alpin. Eine Tour ausschließlich für den erfahrenen,alpinen Winterbergsteiger. Die Abfahrtsverhältnisse waren überraschend positiv, wenn man bedenkt, dass während der letzten Tage der föhnige Südwind die Schneedecke mancherorts ordentlich in Mitleidenschaft gezogen hat. Hier aber im großartigen Hochkar oberhalb der Flathalm war der Pulverschnee nach wie vor makellos. Einzig die aufbauende Umwandlung im grobblockigen Gelände sorgte stellenweise für Kollisionsgefahr mit den knapp unterhalb der Schneedecke lauernden Steinen. Ab dem Lärchhang hinunter zur Flathalm aber zeigte sich die Schneedeckenbasis recht gut gesetzt, das Pulververgnügen damit uneingeschränkt makellos. Zur Strecke »

www.tirolwest.at/winter/skitouren.html
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www.intersport-pregenzer.com
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