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Mi,23.04. Essener Spitze 3200m - Ötztaler Alpen!

Entweder von der Talstation der Festkogelbahn in Obergurgl (1900m) direkt über 1300 Höhenmeter zum Gipfel, oder Auffahrt mit der Festkogelbahn und dann Abfahrt ins Ferwalltal bis ca. Pt.2300m. Die Tour im Angesicht des alles überstrahlenden Granatenkogels 3318m stellt über das Vereiste (heutzutage nicht mehr) Ferwalljoch und den Granatenferner bis zum Skidepot bei Pt.3145m keine nennenswerten technischen Schwierigkeiten dar. Aber auch der nachfolgende Nordostgrat ist recht einfach zu begehen. In Summe eine der leichteren und objektiv gesehen nicht allzu lawinengefährdeten Skitouren um Obergurgl. Die Schneeverhältnisse heuten waren aber insbesondere in der Abfahrt nicht ideal. Die im oberen Bereich mindestens 50cm Neuschnee vom vergangenen Samstag waren nur auf den ersten Abfahrtsmetern pulvrig-trocken. Danach war der Schnee weder Fisch noch Fleisch. Der Neuschnee war einfach noch nicht richtig durchnässt, um brauchbare Firnverhältnisse zu bieten. Da benötigt es einfach noch den einen oder anderen warmen Sonnentag und das wahrscheinlich im gesamten Verlauf des Alpenhauptkamms.

Sa,19.04. Krachenspitze 2686m - Kaltenberg 2896m - Verwallgrupppe!

10cm Neuschnee im Tal und 20 bis 25cm am Berg sorgten für hochwinterliche Skitourenverhältnisse, die wir zudem in einsamer Ruhe genießen konnten und das in einer Gegend, in der sich normalerweise die Tourengeher gegenseitig auf die Ski treten. Vom Bahnhof in Langen 1228m aus konnten wir nach 100 Höhenmetern schultern, die Skier bereits angelegen, aber nicht nur wegen des Neuschnees, sondern auch weil noch Altschnee vorhanden war. Bis hinauf zur Unteren Bludenzer Alm 1546m war es angesichts dieses extrem schneearmen Winters am Arlberg natürlich nur noch ein Schneeresterl suchen, aber die reichten sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt. Wichtig war, dass dann ab der Alm eine geschlossene Schneedecke vorherrschte. Und ab hier war es eigentlich egal, ob viel oder wenig Altschnee, Hauptsache dieser war gut gesetzt und die Lawinengefahr war gering, zumal ja der 35° bis 40° steile Nordhang unterhalb der Scharte 2650m nicht unproblematisch ist. Von hier sind es nur noch ein paar Meter bis zum Gipfel der Krachenspitze 2685m. Von der Krachenspitze südexponierte Abfahrt zum Kaltenbergsee 2506m. Dann Aufstieg im unverspurten, tief verschneiten Nordhang am Kaltenberg 2896m, was ebenfalls Seltenheitswert hatte. Die Abfahrt im Pulverschnee an diesem grandiosen Nordhang erforderte allerdings dann nochmals einen Gegenanstieg über 180 Höhenmeter hinauf zur Krachenspitze 2686m. In Summe 2030 Höhenmeter Aufstieg. Aber auch dafür wurden wir belohnt. Bei der Abfahrt durchs Krachl stob weiterhin der Pulverschnee.

Do,17.04. Östliche Liebenerspitze 3399m - Seewerspitze 3286m - Ötztaler Alpen!

Von Obergurgl 1915m durch das Gaisbergtal und über den Gaisbergferner auf die Östliche Liebenerspitze 3399m. Der Talboden des Gaisbergtals bietet nach wie vor eine geschlossene Schneedecke, am Gaisbergferner sind die Spalten gut eingeschneit. Die gewaltigen Eisabbrüche zwischen Liebenerspitze 3399m und Kirchenkogel 3280m bedrohen dafür ständig den Routenverlauf im Aufschwung zwischen Gletscherzunge und dem oberen Firnbecken. Diese sind im Aufstieg ganz links zu umgehen. Der bis zu 40° steile Hang, der uns zum Gipfelhang der Östlichen Liebenerspitze 3399m bringt, war stärker eingeweht. Doch waren die Neuschneemengen nicht so groß, dass sich hier mächtigere und gefährlichere Schneebretter aufbauen konnten. Es ist und bleibt aber die Schlüsselstelle im Aufstieg. Der Gipfelhang, sowie der Gipfelanstieg stellen kaum noch größere Herausforderungen dar. Sollte der Gipfelhang über den Steilhang wegen Lawinengefahr nicht erreichbar sein, dann kann man das Ausweichziel Seewerspitze 3286m anpeilen. Der deutlich im Schatten von Hochfrist 3403m und Liebenerspitze 3399m stehende Nebengipfel kann relativ einfach erreicht werden. Auf der gesamten Abfahrt herrschten dann perfekte Pulverschneebedingungen vor.

Mi,16.04. Piz Daint 2968m - Ortlergruppe!

Dieser Gipfel ist wohl der meist besuchteste Skitourengipfel im Tourengebiet Münstertal-Ofenpass. Das Gelände ist weitläufig, gut übersichtlich und der Aufstieg über den breiten Westrücken bei halbwegs sicheren Lawinenverhältnissen auch kein Problem. Knapp 1050 Höhenmeter Aufstieg von Buffalora 1978m schrecken nicht und dies zudem heute bei strahlendem Sonnenschein und trotz nordföhniger Tendenzen gerade am Vormittag auch noch weitgehend windstillen Verhältnissen. Dazu kann man jetzt im Frühjahr aus einer Vielzahl an Abfahrtsvarianten wählen. Wir nahmen uns ob der sicheren Lawinenverhältnisse die wohl spektakulärste Abfahrt durch die direkte Nordostrinne vor, an deren Ende man an der Münstertaler Seite der Ofenpassstraße ankommt. Ein kurzer Autostopp und man ist rasch wieder am Ausgangspunkt auf der Engadiner Seite des Ofenpasses.



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Neueste Kommentare/Berichte

Wanneköpfl 2223m
09. Feb. 2014 - Skitours Paradise -

Sa,08.02.2014 Aufstieg von Grist auf's Köpfle. Stürmischer Südföhn. Der Aufstieg ist machbar, aber je weiter man nach oben kommt, desto weniger Schnee liegt. Der viele Wind in diesem Winter hat ganze Arbeit geleistet. Ich empfehle ein Abfahrt über die Skipiste hinunter nach Rifenal. Eine Abfahrt nach Grist kann man durchaus als Harakiri-Unternehmen bezeichnen. Zur Strecke »

Glockturm 3353m durch das Krummgampental
11. Jan. 2014 - Matthias Rietzler -

Heute haben wir zu fünft (1 Mann aus See, 1 Frau aus Arzl, 2 Personen aus Bad Tölz und ich aus Roppen eine schöne Spur zum Gipfel gezogen.Im Gipfelhang war etwas eingewehter Schnee aber Schneedecke gut gefestigt.lg.Matthias Zur Strecke »

Gamsbergspitze - Wintergipfel 2620m von See aus!
10. Feb. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Für alle jene die Höhenmeter (1650 Höhenmeter) hamstern wollen bietet sich diese Variante von See hinauf zur Versingalm an. Vorsicht, im ersten Teil bewegt man sich auf der Rodelbahn. Man muss unbedingt früh genug dran sein. Dann geht's im Bereich des Schaller Baches bis zur Versingalm. Für den hier stark kupierten Untergrund liegt nun genug Schnee, sodass man sowohl im Aufstieg, als auch in der Abfahrt problemlos vorankommt. Ab der Versingalm hält man sich an den Standardaufstieg. Aktuell herrschen perfekte Pulverschneebedingungen, wobei aber die Hänge zwischen Gipfel und Versingalm nach dem heutigen Tag nun mehr stark verspurt sind. Von der Versingalm kommt man nun auch problemlos in das Tobel des Schaller Baches hinab. http://www.skitours-paradise.com/tour/samnaungruppe/paznaun_samnaun/gamsbergspitze_wintergipfel

So,27.01. Rauhkopf 2366m in der Pfundser Tschey!
27. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Ein unbedeutender Gipfel neben dem alles dominierenden Hochjoch 2896m. Doch die knapp 770 Höhenmeter Aufstieg können hier 1:1 in herrliche Pulverschwünge umgesetzt werden. Das macht die Tour so attraktiv. Wer allerdings primär Höhenmeter ausfassen will, der wird diesen Gipfel links liegen lassen. Dabei gibt es einmal die Möglichkeit der Abfahrt über die Wannerböden, über die man aufgestiegen ist und über die man den Westrücken erreicht, der hinauf zum Hochjoch 2896m zieht. Doch der eigentliche Reiz, ist die direkte Nordabfahrt hinab in das westlichste Tobel, das in den Riedwald und weiter zum Riedwaldbach führt. Allerdings sind dies im Normalfall sehr steile, lawinengefährdete Hänge. Doch heute konnte man es wagen und die Verhältnisse gaben uns Recht. Spätestens ab der Waldgrenzen bei ca.2200m war die Altschneedecke kompakt genug, sodass keine Gefahr mehr Bestand im Altschnee einzubrechen. Die häufig große Lawinengefahr hier an den steilen Nordhängen zwischen Rauhkopf 2366m und Hochjoch 2896m machen vor allem zwei Umstände aus. Einmal die hier häufig vorherrschende Schneearmut, sodass sich leicht ein Schwimmschneefundament bilden kann. Und dann die große Windanfälligkeit dieses Kamms. Insbesondere Südwind kann dann leicht Schneebretter auf einem Schwimmschneefundament ablagern.

Sa,26.01. Kegelkopf 2837m in der Samnaungruppe!
26. Jan. 2013 - Skitours Paradise - info(at)skitours-paradise.com

Der Gipfel des Kegelkopfes ist eigentlich der absolute Höhepunkt jenes Grates, welcher beim Thialkopf 2398m beginnt, beim Gatschkopf 2588m seine Fortsetzung findet und am Kegelkopf 2837m endet. Von Tobadill 1220m sind es gut 1700 Höhenmeter, von Pians waren es heute an die 2000 Höhenmeter bis zum Gipfel. Und diese großartige Gratüberschreitung beginnt eigentlich bereits beim Zirmegg 2073m, ab dem Thialkopf wird der Aufstieg dann richtigehend alpin. Eine Tour ausschließlich für den erfahrenen,alpinen Winterbergsteiger. Die Abfahrtsverhältnisse waren überraschend positiv, wenn man bedenkt, dass während der letzten Tage der föhnige Südwind die Schneedecke mancherorts ordentlich in Mitleidenschaft gezogen hat. Hier aber im großartigen Hochkar oberhalb der Flathalm war der Pulverschnee nach wie vor makellos. Einzig die aufbauende Umwandlung im grobblockigen Gelände sorgte stellenweise für Kollisionsgefahr mit den knapp unterhalb der Schneedecke lauernden Steinen. Ab dem Lärchhang hinunter zur Flathalm aber zeigte sich die Schneedeckenbasis recht gut gesetzt, das Pulververgnügen damit uneingeschränkt makellos.

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